Gerade lese ich den Blog-Post von @dworni, der ein Twitter-Avatar-Rating durchgeführt hat. Er gibt gute Tipps, wie man sich auf seinem Föteli in ein gutes Licht rückt und hat auch drei Listen mit guten, netten und ganz schlimmen Avataren (oder Avatars? Avatäre?) anzubieten.
Das ist eine lustige Idee, die gleichzeitig einige Fragen aufwirft. Zum Beispiel die: Haben eitle Leute auch eitle Avatare? Oder: Wird man nun nicht mal mehr im Internet davon verschont, an seiner äusseren Erscheinung gemessen zu werden? Und wann gibt es die Wahl der Miss Avatar und wie kriegt man den Bikini-Auftritt anständig auf den Thumbnail? Den ganzen Beitrag lesen »
Die neue Tweitelkeit
Einmal alles durch die Röhre, bitte
Dank Fussball habe ich dieser Tage mal wieder Zeit, mich mit einem meiner Lieblingsspielzeuge zu beschäftigen: Mit Yahoo Pipes.
Das ist ein lustiges Instrument für Mashups. Diesen Trend habe ich im Tagi 2007 unter dem Titel «Grosses Puzzle-Spielen mit Versatzstücken aus dem Web» so beschrieben:
Das Internet hat seinen neuen Super-Trend: Mashups. Das sind neue Webdienste, die komfortable Schnellstrassen durch den Datendschungel schlagen wollen.
So super war der Trend dann doch nicht. Es gibt zwar viele dieser Aggregator-Sites, aber einen wirklichen Lustgewinn bescheren die einem selten.
Aber als geistige Anregung während eines Fussballspiels kann ich Yahoos Röhren wärmstens empfehlen – allerdings nur vor dem Fernseher in der heimischen Wohnzimmer; beim Public Viewing ist die Ablenkung doch zu gross. Mein kleines Projekt während der letzten Matches war der Clicko Aggregator. Er führt meine auf verschiedenen Sites im Netz zu findenden digitalen Hinterlassenschaften an einer Stelle zusammen.

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Microsoft, zunehmend labyrintoid
Office 2010 rollt an. Und dafür, dass es in diesem Softwarepaket keine einzige fehlende Funktion gibt, hat Microsoft die Arbeit ganz gut gemacht. Die Web Apps von office.live.com lassen Google Text & Tabellen alt aussehen. Und mit den Neuerungen wird das «Ribbon Interface» brauchbar. Die Multifunktionsleiste, die wir in Office 2007 zum ersten Mal gesehen haben, halte ich für eine gute Idee, die in der ersten Variante nicht sonderlich gut umgesetzt war.
Was mich nun allerdings wirklich sehr betrübt, ist der Umstand, dass Office 2010 mein Leben als Kummerbox-Betreuer nochmals ein gutes Stück schwerer macht. Ja, ich weiss, meine persönlichen Leiden sind grundsätzlich von nachrangiger Bedeutung. Aber wenn ich mir erlaube, diese meine Sorgen zu entpersonifizieren… ok, das Wort «entpersonifizieren» ist wahrscheinlich gar kein richtiges Wort, aber schliesslich sind solche Pseudowörter immer dann besonders praktisch, wenn man waghalsig argumentiert und das vertuschen möchte. Jedenfalls, erlaube ich mir zu behaupten, dass es nicht mir so ergeht und das Microsoft etwas Wesentliches nicht begriffen hat: Nämlich, dass es wichtig wäre, die Computerwelt einfacher und überschaubarer zu machen. Nicht komplizierter und immer noch labyrintoider… Den ganzen Beitrag lesen »
New Clickomania version for Linux
Corpsman has sent me a brand new port from Clickomania to Linux. You’ll find this version here.
This new version is very true to original Classic Clickomania version that can be found here. Den ganzen Beitrag lesen »
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Ein sicheres Datenversteck
Eine Funktion von Windows 7, die ich ganz gern nutze, sind die virtuellen Festplatten. Man kann damit eine Festplatte anlegen, die mit eigenem Laufwerksbuchstaben in Erscheinung tritt. Gespeichert ist die Festplatte in einer Datei mit Endung vhd, die man irgendwo auf einer physischen Partition liegen hat.
Nun fragt sich, wozu es nützen könnte, Dateien in einen Extra-Container zu packen. Nun, zum einen lassen sich diese vhd-Dateien auch in virtuellen Maschinen (Microsoft Virtual PC oder Sun/Oracle VirtualBox) mounten. Zum anderen können die Festplatten mit dem ebenfalls in Windows 7 enthaltenen Verschlüsselungsmechanismus Bitlocker chiffriert werden.
Damit kann ich in meinem Rechner im Büro eine virtuelle Festplatte anlegen, die verschlüsselt einige private Daten enthält – also die Dinge, die meine Arbeitskollegen, die das Passwort für meinen Rechner kennen, nichts angehen. Denn wir haben zwar alle nur liebe, gute und diskrete Arbeitskollegen. Aber wir wissen alle ganz genau, dass Neugierde eine mächtige Naturgewalt ist.
Um eine verschlüsselte Festplatte einzurichten, geht man folgendermassen vor: Den ganzen Beitrag lesen »
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