In den letzten vielleicht anderthalb Jahren hat die Revolution der gestreamten Musik begonnen. Die Anfänge gehen mit last.fm zwar schon etwas weiter zurück. Doch erst mit echten Schweizer Ablegern konnte man guten Gewissens auf diese Form des Musikkonsums umschwenken. simfy.ch hat den Anfang gemacht, dann kam museeka.com und vor allem spotify.ch. Dann mischte sich auch Apple mit der iCloud und iTunes Match ein, und als ob das nicht schon genug an Streaming wäre, kann man sich nun auch bei deezer.com einklinken. Und es sieht so aus, als ob auch rdio.com bald eine Option wäre.
Besitzen, nicht streamen. Oder?
Stellt sich die Frage: Braucht es all diese Dienste? Ich als Digital Immigrant, der Platten gekauft und Musik ab Radio auf Kassetten aufgenommen hat, bin in der Idee verhaftet, dass man seine Musik besitze muss, selbst wenn die Tracks nun digital sind. Den ganzen Beitrag lesen »
Kevin hat in unserer letzten Sendung im Digitalmagazin zum Thema Blogs gesagt, es sei völlig in Ordnung, auch mal nur ein Musikvideo zu bebloggen. Darum mache ich das jetzt. Das Stück hier höre ich gerade sehr gern!
Wie wichtig ist eine Website? Wer steckt hinter dieser oder jener Adresse? Als wie sicher gilt eine URL? Einige Tipps, wie man entsprechende Informationen auftreibt.
Um eine Website zu veröffentlichen, braucht man keine Genehmigung und keine Lizenz. Auch formal kann man tun und lassen, was man will – so lange man sich im Rahmen des Gesetzes bewegt. In Deutschland existiert immerhin die Impressumspflicht. In der Schweiz soll eine solche Pflicht ab April kommen.
Das Impressum, soweit es heute vorhanden ist, stellt einen guten Anhaltspunkt dar, um etwas über den Betreiber einer Website herauszufinden. Es gibt aber weitere Möglichkeiten, sich kundig zu machen – und auch Informationen in Erfahrung zu bringen, die der Website-Betreiber womöglich nicht veröffentlicht oder noch nicht einmal selber kennt.
Whois
«Who is» steht für «Wer ist…?», und das bezeichnet ein standardisiertes Protokoll, mit dem man Informationen über Internet-Domänen und IP-Adressen abrufen kann. Unter whois.ch kann man nicht nur zu Schweizer und Liechtensteiner Websites Informationen abfragen, sondern auch zu vielen anderen Top-Level-Domains, etwa .de, .fr, .com oder .org. Im Datensatz erscheint der Inhaber der Domäne, sowie ein technischer Kontakt. Manche Registrierungsstellen unterdrücken allerdings diese Informationen, sodass man über dubiose Websites per Whois nicht auf Hintermänner stösst. Es gibt die Whois-Abfrage auch auf anderen Websites, etwa unter whois.net. Den ganzen Beitrag lesen »
Search, plus Your World ist Googles neuestes Kind: Die Suche wird mit sozialen Infos angereichert: Mit Posts von Google+, und mit Fotos aus Googles sozialem Netz und von Googles Bilderdienst Picasa.
Da fragt man sich, ob sozial gefilterte Resultate wirklich besser sind als unpersönliche, und ob Google seine eigene Plattform + über Gebühr bevorzugt. Ich bin über die Neuerungen bei Google nicht glücklich; schon die InstantSearch war für mich keine überzeugende Neuerung. Ich würde vorerst aber nicht so weit gehen wie gizmodo.com, wo man findet, damit habe Google soeben Bing zur besten Suchmaschine gemacht.
Fast alles ist grau, nur ein Objekt sticht farbig heraus – das ist der Clou bei der ColorSplash-App, mit der höchst eingängige Foto-Bearbeitungen möglich sind.
Wie erschütternd ein einzelner roter Klecks sein kann, führt Steven Spielberg in seinem Film «Schindlers Liste» vor. Der Film ist in Schwarzweiss gedreht. Nur zweimal taucht eine rote Jacke auf, um an ein namenloses Opfer zu erinnern. Farbe ist, auch weniger dramatisch eingesetzt, ein hochemotionales Gestaltungsmittel.
Links: Die Figur, die farbig bleiben soll, wird mit dem Finger und dem passenden Pinsel herausgearbeitet – der hier aktive Maskierungsmodus zeigt sie in rot an. Rechts: Der Feuerbaum – dank farblicher Freistellung wirkt dieses Herbstbäumchen wie ein lodernder Dornenbusch. Den ganzen Beitrag lesen »