Gestern Bildbearbeitung, heute Bildbearbeitung – und zwar schon wieder ganz ohne Adobe. Heute geht es um Landscape Pro. Das ist ein Programm, mit dem man seinen Landschaftsfotos auf die Pixel rückt. Es gibt die Software in zwei Varianten. Die normale kostet 79.95 Euro und ist meines Erachtens völllig ausreichend. Die Pro-Variante beherrscht zusätzlich Batch-Verarbeitung, enthält ein Histogramm und kostet 149.95 Euro.

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Per Mausklick geht die Sonne unter und die Mondsichel auf.

Sinn und Zweck dieser Software ist es, Landschaftsbilder aufzupeppen. Erfahrene Photoshopper werden nun einwenden, dass sie dafür kein Extrawerkzeug benötigen: Die gängigen Programme haben alle Werkzeuge, die dafür nötig sind, einen schönen Landschaftsschuss noch schöner zu machen.

Stimmt, aber Landscape Pro ist trotzdem ein spannendes kleines Softwareprojekt. Es führt nämlich vor Augen, welche Dinge möglich sind, wenn eine Bildbearbeitung nicht auf x-beliebige Pixelansammlungen losgelassen wird, sondern auf Motive, auf die sie spezialisiert ist. Den ganzen Beitrag lesen »


Ist neben Photoshop noch Platz für eine andere Bildbearbeitung? Oder hat Adobe sich in dieser Softwaresparte so breit gemacht, dass für andere kein Raum mehr bleibt und keine Luft zum Atmen?

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Jeder Pinselstrich bleibt erhalten und kann nachträglich verändert werden. (Geladenes Bild: Brooke Cagle, Public Domain)

Es gibt einige Alternativen. Pixelmator zum Beispiel, hier für den Mac beschrieben, hier fürs iPad. Affinity Photo, eine Software, die ich schon seit längerem mal testen will. Oder eben hier Bloom.

Bloom gibt es für Windows und Mac. Wenn man die Software kaufen will, muss man 50 US-Dollar auf den Tisch legen. (Naja, im übertragenen Sinn. Ich glaube nicht, dass es sie irgendwo als Schachtel zu kaufen gibt, die man mit Bargeld bezahlen könnte.).

Die Oberfläche der Software erinnert ein bisschen an Photoshop: Den ganzen Beitrag lesen »


Ja, selbst ein Riese wie Amazon ist machtlos, wenn es um die hegemonialen Ansprüche der so genannten Rechteinhaber geht. Die machen, wir wissen es, unsinnige territoriale Ansprüche geltend. Die führen dazu, dass Inhalte nicht überall zur Verfügung stehen, sondern nur in ausgewählten, handverlesenen Ländern. Manchmal kann man diese Diskriminierung mittels VPN beenden. Manchmal auch nicht.

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Da sträuben sich dem Kapitalisten die Haare. (Bild: Money! von Thomas Galvez/Flickr.com, CC BY 2.0)

Einen solchen Fall habe ich im Beitrag Audible macht gar keine gute Figur diskutiert. Es ging darum, dass ich bei Audible.com, wo ich mein Hörbuch-Abo habe, die von Stephen Fry gelesene Fassung der Harry-Potter-Bücher nicht kaufen kann, weil in den USA eine andere Variante im Angebot ist.
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Das Content Creator-Update für Windows 10 ist schon seit ein paar Wochen draussen. Doch viele Leute haben es entweder noch nicht erhalten oder es zwar schon installiert, aber gar nicht gemerkt, was neu ist. Darum ist es an der Zeit, das Update einmal detailliert vorzustellen.

(Klammerbemerkung: Ich habe etwa sechs Anläufe gebraucht, bis ich es erfolgreich installieren konnte. Bei meinem PC hat es zweimal nicht geklappt, weil der die Marotte entwickelt hat, manchmal mehrere Anläufe für den Start oder Neustart zu brauchen. Am Surface hat es zweimal nicht geklappt, weil dort ein Firmware-Update ausstehend war. Und in der VirtualBox hat es aus unerfindlichen Gründen auch einmal nicht geklappt. Den ganzen Beitrag lesen »


Seit einigen Tagen trage ich die Fēnix 5S von Gramin (Amazon Affiliate), eine GPS-Uhr, die demnächst noch im Detail zu besprechen sein wird (nämlich hier). Ein Kurzfazit ist aber auch an dieser Stelle nicht verkehrt: Mir gefällt sie gut, auch wenn ich nicht die richtige Zielgruppe bin. Diese Uhr richtet sich an ernsthafte Sportler, nicht an Spaziergänger und Gelegenheitsvelofahrer wie mich. Aber es ist bemerkenswert, dass Garmin – nachdem die Navigationsgeräte fürs Automobil nicht mehr der ultimative Wachstumsmarkt sind – hier eine neue Nische gefunden hat. Während ich bei den Alltags-Smartwatches ein grosses Fragezeichen setze (hier und hier), attestiere ich diesen Sport-Uhren eine Daseinsberechtigung: Körperliche Aktivitäten tracken, Routen aufzeichnen, Musik steuern, Navigieren – das ist alles sinnvoll.

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Schönes Zifferblatt, angenehme Typografie, finde ich.

Und dank den soliden Preisen, die ernsthafte Sportler für eine solche Uhr auf den Tisch legen, ist es eben auch ein lukrativer Markt. Die Fēnix – den Strich über dem E, das Makron, mag eine Ehrerbietung an Emmanuel sein, ich halte ihn aber trotzdem für etwas affig – schlägt mit knapp 700 Franken zu Buch und ist teurer als eine Apple Watch. Und es gibt auch Garmin-Uhren mit Preisen im vierstelligen Bereich.

Die Uhr trägt sich solide, hat ein angenehmes Armband und gefällt mir gut. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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