Resilio Sync – oder BitTorrent Sync, wie es früher hiess – gehört inzwischen zum harten Kern meines Softwareinventars. Ich tausche mit dem Programm Dateien zwischen dem Mac und Windows aus. Klar, dazu könnte man auch die Dropbox oder Onedrive nutzen. Aber ich schiebe oft grosse Dateien wie Video und unkomprimiertes Audio hin und her. Und es gibt auch Dokumente, die in der Cloud nichts verloren haben. Da ist der direkte Transfer übers lokale Netz der bessere Weg – und obendrein viel schneller und zuverlässiger als die Ordnerfreigabe von Windows bzw. die Dateifreigabe vom Mac.

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Links das Hauptmenü und im Hintergrund schwach die beiden synchronisierten Ordner.
Rechts: Die Möglichkeiten, Dateien in den synchronisierten Ordner zu legen.

Resilio Sync (resilio.com) funktioniert nicht nur im lokalen Netz, sondern auch via Internet, wie im Beitrag Bittorrent Sync? Hat bei mir eingeschlagen erklärt. Mir ist neulich jedoch noch eine weitere, sehr praktische Möglichkeit für Resilio Sync aufgegangen: Der Datenaustausch mit Android, nämlich.

Ich habe dafür bis anhin Android File Transfer benutzt. (Bei Windows geht es ohne Extra-Programm, siehe hier). Das ist jedoch eine nervtötend unpraktische Methode. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich bin ich dem Grafikformat WebP (Spitzname «weppy») begegnet. Es stammt, so erfährt man von Wikipedia, von den nimmermüden Google-Entwicklern. Und es zeichnet sich durch mehr Effizienz als PNG und JPG aus. Sie seien 26 Prozent kleiner als PNGs und 25 bis 34 Prozent kleiner als JPGs.

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Auf den Inhalt kommt es an. (Bild: Clowning Around, Free for Commercial Use/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Das ist sympathisch. Bandbreitenverschwendung im Netz ist ein grassierendes Übel. Seit sich Breitband und Flatrate durchgesetzt haben, scheinen die Leute zu glauben, dass es völlig egal ist, ob man eine Website möglichst effizient oder irgendwie durchs Netz schleust. Dass das ein Irrtum ist, merkt man, sobald man sich mit seinem Mobiltelefon mal in eine Gegend wagt, wo es nur Edge gibt. Edge ist gleichzusetzen mit offline, hat Sascha Lobo ja mal so schön gesagt.

Ob nun nicht maximal effiziente Dateiformate das grösste Problem sind, wage ich zu bezweifeln. Den ganzen Beitrag lesen »


Aus der (im Blog bis jetzt noch nicht vorhandenen) Kategorie «Banal, aber nützlich» kommt der Hinweis auf resizebrowser.com. Dieser Tipp hier könnte sich aber auch auf setmy.browsersize.com beziehen – die Website macht nämlich das gleiche. Nämlich das, was die URL schon sagt: Sie bringt den Browser auf eine bestimmte Grösse, zum Beispiel 1280×1024 Pixel. Oder 1600×1200. Oder meinetwegen auch auf 1920×20 – wobei das wirklich ein fürs Surfen sehr unpraktisches Fenster ergibt.

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Das Ego von Trump passt trotz allem nicht in dieses Fenster.

Stellt sich die Frage (die man sich im Leben nicht oft genug stellen kann): Schön und gut, aber warum?

Natürlich ist eine solche Funktion fürs Webdesign wichtig. Denn manche Gestalter sind sich des Umstands bewusst, dass nicht alle Internetnutzer einen iMac mit einem Display mit 5120 auf 2880 Pixeln verwenden, sondern es teilweise auch Leute gibt, die durch etwas kleinere Bildschirme ins Netz blicken.

Mir geht es aber nicht darum: Ich verwende die Funktion für Screencasts. Da will man recht häufig ein Browser-Fenster in Originalgrösse abfilmen. Natürlich kann man die Auflösung des Bildschirms auf die Ziel-Auflösung des Videos einstellen, doch das ist nicht in jedem Fall sinnvoll. Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche ein bisschen zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

Ein kompetenter Plagiator weiss natürlich, dass man eben nicht ganze Passagen klaut. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich wünschte, ich hätte mal wieder Zeit, ein Projekt wie die grosse Computer-Zeitreise in Angriff zu nehmen. Das war eine Art Feature mit Geräuschen und Musik – aufwändig und ein spannendes Experiment, was Radio auch sein kann.

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Die Radio-Tech-Zeitreise müsste in die Gegenwart fortgeschrieben werden… (Bild: Your gadgets, Serge Seva/Flickr.com, CC BY 2.0)

Für den Fall einer solchen Produktion, in der Geräusche, Musik und Atmo zum Einsatz kommen, halte ich hier schon mal die passenden Webarchive bereit.

Jamendo.com bietet Musik mit Creative Commons-Lizenzen an – ist also das für Musik, was Flickr für Bilder ist. Man findet Tracks, die man unter Namensnennung, nichtkommerziell oder als Share-Alike verwenden darf. Ich habe das schon ein paar Mal für meine Tagi-Videos gemacht. Nachteil: Es ist (meines Wissens) nicht möglich, bei der Suche die Resultate auf Tracks mit einer bestimmten Lizenz einzugrenzen. Das macht die Sache etwas umständlich.

Es gibt bei Jamendo auch vergleichsweise günstig lizenzierbare Musik.

Soundbible.com hat ein Archiv von Soundeffekten und Geräuschen, die mit Creative-Commons-Lizenzen ausgestattet oder sogar gemeinfrei sind. Da findet man die üblichen Verdächtigen wie den rauschenden Bach, den heulenden Wind und den kläffenden Hund. Und man kann die Sounds direkt im Browser anhören und sogar ohne Anmeldung herunterladen – auch als unkomprimiertes WAV. Nett wäre ein strukturierter Zugang, d.h. eine hierarchische Katalogisierung – aber es geht auch ohne.

Zwei Tipps: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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