Auch beim Mac gibt es eine sehr überschaubare Zahl von sinnvoller Systemutilities. (Und nein, Mackeeper gehört nicht dazu.) Carbon Copy Cloner könnte man nennen, Phraseexpress oder Textexpander, Namechanger und Disk Inventory X, um einmal ein paar aufzuzählen. Es gibt sicherlich noch einige mehr, wenigstens eine Handvoll.

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Da flitzen die Daten über den grossen Teich…

Ein Utility, auf das viele Macianer schwören und das ich schon lange einmal ansehen wollte, ist Little Snitch. Das ist eine Firewall, die mich an Zone Alarm erinnert – die gottähnliche Serverinstanz im Datenhimmel möge dieses Produkt selig haben. Wie andere Programme seiner Art verfolgt es zwei Hauptaufgaben. Erstens zeigt es auf, was auf den Datenschnittstellen so alles läuft, konkret: Welche Programme zu welcher Zeit Pakete mit dem Web austauschen. Zweitens ermöglicht es Blockaden: Man kann per Mausklick Datentransfers abklemmen.

Und das allein ist für manche Computernutzer Grund genug, Little Snitch einzusetzen. Den ganzen Beitrag lesen »


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Links, beruflich wichtig: Die Masseinheiten aus der Datenwelt.
Rechts, privat unverzichtbar: Die Masseinheit aus «Star Trek». Pardon, der Astronomie.

Braucht es eine App zum Konvertieren von Masseinheiten auf dem Smartphone? Nein, denn 15 Zoll in Zentimeter konvertieren, ist (wie hier zu sehen) am einfachsten mit Google möglich – und die Wahrscheinlichkeit, dass irgend einer von uns eine Umrechnung vornehmen muss, während er gerade offline ist, wird ständig geringer.

Das ist jedenfalls die Ansicht eines Pragmatikers. Ich finde Masseinheiten per se spannend. Keine Ahnung, warum. Es könnte damit zu tun haben, dass Masseinheiten sehr viel über die aussagen, die sie benutzen. Die Briten, die von ihrem Weltreich träumen, wenn sie ihre imperialen Masse benutzen. Der Rückgriff aufs Mittelalter und sein Handelssystem, wenn wir vom Quäntchen sprechen. Masse, die in den Geschichten meiner Kindheit vorkamen: Zum Beispiel das Klafter, aus Otfried Preusslers «Der Räuber Hotzenplotz»:
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Eine der Pflichten dieses Blogs ist es, Bücher über Zeitreisen zu besprechen. Und es ist höchste Zeit, diese Pflicht wieder einmal zu ehren. Was ich mit Paradox Bound (Amazon Affiliate) von Peter Clines hiermit gerne tue: Ihr solltet dieses Buch in der Gegenwart lesen. Oder in die Vergangenheit reisen, es dort lesen, damit es euch in der Gegenwart bereits beeinflusst hat.

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Die «faceless men» sehen komplett anders aus als auf diesem Bild. (Bild: Ed Gregory/stokpic.com, CC0)

Das ist, um es auf den kürzesten Nenner zu bringen, die Frage dieses Buchs: Was, wenn durch Zeitreisen ein Effekt noch vor seiner Ursache auftreten kann? Die Hauptfigur, Eli Teague, kommt dieser Frage auf die Spur, als er aus seinem etwas langweiligen Leben in der Stadt Sanders in Maine gerissen wird, weil er wieder dieser einen Frau begegnet, Harriette Pritchard alias Harry, die mit einem uralten Chevy einer Art Landstreicherdasein nachzugehen scheint. Clines verrät an dieser Stelle bereits eine simple, aber gerne verheimlichte Tatsache über uns Männer: Dass wir uns nämlich von kleinen Dingen zu grossen Taten anstiften lassen. Im Fall von Eli ist es ein heimlicher Blick in den Ausschnitt von Harry, der ihm überhaupt erst klar macht, dass Harry eine Frau ist – und dass er sich mit ihr und wegen ihr sehr gerne in Gefahr bringen würde.

Harry jagt einem (weitestgehend immateriellen) Schatz hinterher – quer durch die USA und durch die Geschichte hindurch, wie sie sagt. Es gibt nämlich viele «Slip-Spots», die es ermöglichen, von einem Jahrzehnt zum anderen zu hüpfen und so Hinweise zu sammeln und dem Schatz auf die Spur zu kommen, der 1963 entwendet wurde. Eli, der sich erst einmal auf die Suche nach Harry macht, stellt bald fest, dass es viele andere Schatzjäger gibt. Und die «faceless men», die den Schatz eigentlich hätten bewachen müssen. Sie sind eine Art «Men in Black», die für ihre Mission jedoch skrupellos morden und eine besondere Abneigung gegen die Schatzjäger haben.
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Der Artikel und das Video bei Tagesanzeiger.ch.

Neulich habe ich festgestellt, dass nach der Installation des Bitbox-Browsers (siehe Das Gegenteil vom Internet Explorer) Virtualbox nicht mehr funktionierte. Das ist zu erwarten, weil der Browser eine angepasste Version der Software installiert. Doch Virtuell ist essenziell, und darum wollte ich schnell die Systemwiederherstellung bemühen, um den vorherigen Zustand zu reaktivieren. Doch daraus wurde nichts: Die Systemwiederherstellung war nicht aktiv – und kein passender Systemwiederherstellungspunkt verfügbar.

Das war erstaunlich, denn ich war sicher, die Systemwiederherstellung nicht abgeschaltet zu haben. Den ganzen Beitrag lesen »


Ja, der Titel ist wirklich ein krasser Fall von Zwangsoriginalität… Aber zum Thema:

Neulich habe ich (wieder einmal) das Handy-Spiel «Threes!» gelobt und konstatiert, dass es keine originellen Ideen gibt, wie man die Spielidee weiterdrehen könnte. Die Spielidee nenne ich exponentielles Zahlenspuzzle, weil man Nummern-Steine mit dem gleichen Wert kombiniert. Das verdoppelt die Zahl auf dem kombinierten Stein und führt dazu, dass man es mit immer höheren Werten zu tun bekommt. Und weil ständig neue Steine aufs Spielfeld kommen, wird ganz zwangsläufig relativ schnell der Platz knapp.

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Links: Der Novize ist schon stolz auf den 128er.
Rechts: Auch das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Markiert übrigens ein Stein, der Verbindungen L-förmig eingeht.

So ist das bei «Threes!» (Android, iPhone/iPad) der Fall, und bei den vielen meist nicht originellen Abkömmlingen. Nun habe ich aber eine Variante entdeckt, die ich für gelungen halte: Sie adaptiert die Exponentialität, ermöglicht aber ein längeres Spielvergnügen, weil es eine klevere Methoden gibt, das Spielfeld wieder freizuräumen. Der Nachteil: Sie ist nicht einfach zu spielen, und wenn man strategisch operieren will, braucht es furchtbar viel Konzentration.

Also, das Spiel heisst «Xolt» und ist für Android, iPhone/iPad und nicht für Windows erhältlich, obwohl es auf der Spiele-Homepage ein Windows-Logo hat. Das Game ist kostenlos, aber die Entfernung der Werbeunterbrechungen kostet 2 Franken.

Die Idee bei «Xolt»: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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