Ich würde mich nun nicht gerade als Tree hugger bezeichnen. Aber ich mag Bäume, und habe damals, als unser Hausbaum umgesägt wurde, böse gebloggt und ein Tränchen verdrückt. Naja, vielleicht bin ich doch ein Baumumarmer.

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Links: Während der Regen (abschaltbar) plätschert, wird man zur Arbeit angehalten.
Rechts: Der Wald, nach drei erfolgreichen Konzentrationsübungen.

Jedenfalls empfehle ich heute die App Forest (2 Franken für Android und das iPhone), bei der man virtuelle Bäume für einen realen Zweck pflanzt. Die App soll einen daran hindern, sich mit dem vermaledeiten Smartphone ständig selbst abzulenken. Das funktioniert wie folgt: Man verrät der App, ob man ein kleines Pflänzchen oder einen grossen Baum wachsen lassen will und legt den entsprechenden Samen in die Erde. Von der Art der Pflanze hängt ab, wie lange die ungestörte Wachstumsphase dauern wird – von einer Viertelstunde bis zu zwei Stunden kann man einstellen.

Während dieser Wachstumszeit darf man die App nicht verlassen. Den ganzen Beitrag lesen »


Bildbearbeitung kann man längst im Web betreiben und auch Diagramme fabriziert man im Netz. Zum Beispiel mit Draw.io. Für eine kleine Grafik zwischendurch muss man sich noch nicht einmal anmelden.

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Auch eine hübsche Mindmap ist mit Draw.io eine Kleinigkeit.

Wobei es etwas zu weit gefasst ist, wenn man Draw.io als Spezialist für Diagramme beschreibt. Man fabriziert mit dieser Software typischerweise Flussdiagramme, Organigramme und ähnliches: Also Grafiken, die vor allem aus Kästchen bestehen, in denen es Text hat und die durch Linien verbunden sind.

Von einer solchen Software erwartet man, dass sich Kästchen leicht und schnell zeichnen, mit Text füllen und einfärben lassen. Die Kästchen sollen sich leicht mit Linien bzw. Pfeilen verbinden lassen. Und die Verbindungen müssen dynamisch sein, d.h. automatisch nachgeführt werden, wenn man ein Kästchen verschiebt. Praktisch ist eine Bibliothek mit vielen Formen. Man möchte dort auch die für Flussdiagramme typischen Elemente wie Rhombus, Parallelogramm, Die haben nämlich bestimmte Bedeutungen wie Verzweigung und Input/Output. Naja, zumindest dann, wenn man sie streng nach Lehrbuch benutzt. Ich bin in solchen Fällen fürs Improvisieren.
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Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Hier habe ich erklärt, wie man in Thunderbird und Apple Mail mit Hilfe von Enigmail bzw. die GPG Suite verschlüsselte Mails verschickt. Nun trügt mein Eindruck wahrscheinlich nicht, dass immer mehr Leute anstelle eines Mailprogramms auf Webmail setzen – schliesslich war Webmail schon eine populäre Cloud-Anwendung, als der Begriff der Cloud noch überhaupt nicht geläufig war. Darum die Frage: Wie nutzt man Mail als verschlüsseltes, sicheres Kommunikationsmedium, wenn man nicht mit einem Mailprogramm hantieren will?

Eine nahe liegende Lösung ist der Schweizer Maildienst Protonmail. Der wirbt mit dem Versprechen, die Privatsphäre der Nutzer zu wahren und kann, dank Bitcoin-Bezahlmöglichkeit, selbst mit einem kostenpflichtigen Preissplan anonym benutzt werden. Das finde ich sympathisch und vor allem deswegen eine gute Sache, weil Bundesrätin Simonetta Sommaruga mit der Verordnung zum Büpf massiv übers Ziel hinausgeschossen hat. Da wird man als unbescholtener Internetnutzer überwacht, als ob man beim «IS» schon das Anmeldeformular unterschrieben hätte. Deswegen kursieren auch schon Anleitungen wie diese hier, wie man Gegensteuer gibt. Ziviler Ungehorsam, quasi:
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Wenn man das Brett bohrt, kommt so etwas dabei heraus.

Ich glaube, ich werde alt.

Da bin ich neulich per Zufall über diesen Artikel hier gestolpert. Vor 13 Jahren, im August 2004, habe ich auf vier Druckseiten Blender vorgestellt. Das ist ein monumentales Werkzeug aus dem Bereich der freien Software fürs Rendern von dreidimensionalen Bildern und Filmen. Ich habe mich damals offensichtlich intensiv mit ihr auseinandergesetzt. Es gibt da nämlich sogar ein Illustration mit einer dreidimensional gerenderten Schweizer Karte, auf der kleine Autos herumfahren.

Da dachte ich, es wäre doch mal wieder an der Zeit, einen frischen Blick auf Blender zu werfen: Sehen, was man damit inzwischen anstellen kann. Ein bisschen Spass haben, wie wir Nerds das so tun.

Aber wisst ihr was? Es lief ganz anders: Software herunterladen, öffnen… den Kopf schütteln, Software schliessen und löschen!
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Zur optischen Aufwertung dieses Blogs nutze ich selbstgeschossene Fotos und Flickr-Bilder mit dem passenden Creative Commons (am einfachsten zu finden mit meiner Firefox-Sucherweiterung). Manchmal werde ich auch bei Wikimedia fündig und ab und zu ist Getty mit der Einbettungsmöglichkeit die beste Option. Und vor Kurzem habe ich pexels.com entdeckt. Dort gibt es Public-Domain-, bzw. gemeinfreie Fotos. Bei denen ist man in der Nutzung noch weniger eingeschränkt als bei dem Creative Commons-Material, und man muss sich nicht die Mühe eines korrekten Bildcredits machen. Das ist bekanntlich bei CC durchaus wichtig, wenn man nicht abgemahnt werden will.

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Das beste Foto zum Stichwort Blogger liefert Unsplash mit Andrew Neels Aufnahme hier. (Im Original hochformatig.)

Diese Quellen helfen mir ganz gut über die Runden. Doch mehr ist bekanntlich besser. Und darum finde ich es erwähnenswert, dass ich neulich dem Beitrag 28 Places to Download Free Images for Websites and Blogs begegnet bin. Da gibt es noch viele weitere Quellen, die ich hier für euch (und vor allem für mich) aufliste:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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