Wenn man das Brett bohrt, kommt so etwas dabei heraus.

Ich glaube, ich werde alt.

Da bin ich neulich per Zufall über diesen Artikel hier gestolpert. Vor 13 Jahren, im August 2004, habe ich auf vier Druckseiten Blender vorgestellt. Das ist ein monumentales Werkzeug aus dem Bereich der freien Software fürs Rendern von dreidimensionalen Bildern und Filmen. Ich habe mich damals offensichtlich intensiv mit ihr auseinandergesetzt. Es gibt da nämlich sogar ein Illustration mit einer dreidimensional gerenderten Schweizer Karte, auf der kleine Autos herumfahren.

Da dachte ich, es wäre doch mal wieder an der Zeit, einen frischen Blick auf Blender zu werfen: Sehen, was man damit inzwischen anstellen kann. Ein bisschen Spass haben, wie wir Nerds das so tun.

Aber wisst ihr was? Es lief ganz anders: Software herunterladen, öffnen… den Kopf schütteln, Software schliessen und löschen!
Den ganzen Beitrag lesen »


Frage: Stell dir vor, du wärest ein Softwareentwickler und hättest ein Programm geschrieben, das etwas langsam startet. Was tust du, damit der Benutzer nicht wie wild aufs Icon klickt, weil er denkt, er hätte das Programm nicht gestartet – und damit das Problem noch verschärft?

170303-splash-word-6-0.png
Autsch!

Deine logische Antwort lautet natürlich: Ich schaue zu, dass mein Programm schneller startet.

Doch das ist nicht, was passiert ist. Irgend ein fauler Softwareingenieur – oder auch sein Chef – hat die Idee ausgebrütet, stattdessen einen Pausenfüller anzuzeigen. Der nennt sich technisch Splash Screen oder Startbildschirm. Er lässt den Benutzer wissen, dass sein Programm dabei ist zu starten und er sich gefälligst gedulden soll.
Den ganzen Beitrag lesen »


Der heutige Screenshot stammt nicht von mir selbst. Das ist im Grunde eine Verletzung der ungeschriebenen Gesetze dieser Rubrik. Doch da die Gesetze ungeschrieben sind und ich Herr über die Rubrik bin, kann ich tun und lassen, was ich will. Und gegen Ende kommt ja dann noch ein eigener Screenshot.

170120-pagemaker.png
Leider ist der Screenshot leicht verkleinert – aber ungefähr so gross waren die Computerbildschirme damals.

Der Screenshot ist aus dem Internet geklaut, weil ich damals nicht so vorausschauend war, selbst einen zu machen. Er zeigt (leider eine französische Version von) Aldus Pagemaker, mutmasslich auf einem Macintosh Plus. Mit dem habe ich Ende der 1980er und anfangs der 1990er meine Liebe zum Desktop Publishing entdeckt. Seine Bildschirmauflösung war 512×342 Pixel. Die Arbeit mit einer seitenorientierten Layoutsoftware bestand daher vor allem im Zoomen und Scrollen in alle Richtungen. In der 1:1-Darstellung hat man bei einem drei- oder vierspaltigen Layout gerade mal eine Spalte lesen können. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich weiss, ich habe schon letzte Woche einem Nostalgiethema gefrönt. Aber seis drum: Hier kommt noch einmal eins:

James Friend hat eine Macintosh-Plus-Emulation fabriziert, die im Browser läuft. Hier ist sie.

160329-emulator.png
Jawoll, liebe Kinder: So gross bzw. klein waren damals Computerbildschirme.

Man kann mit Mac OS 6.0.8 von 1988 spielen und diverse Programme wie das legendäre «Tetris», «Yazee» und andere Games ausführen.
Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich haben sich die beiden alten Männer vom «Stay Forever»-Podcast in der Folge 52 über das Genre der interaktiven Filme unterhalten. Das war für mich ein Aha-Erlebnis: Denn während ich die sonst besprochenen Titel meistens nicht kenne, hatte ich an viele der hier erwähnten Spiele noch mehr oder weniger gute Erinnerungen. Offenbar war ich in den 1990er-Jahren ein Fan dieses Genres, ohne es mir so richtig bewusst zu sein:

The 7th Guest. Das Spiel hat mich sehr beeindruckt – obwohl es nach dem Kauf mindestens ein halbes Jahr ging, bevor ich es überhaupt spielen konnte. Ich glaube, das Problem lagt darin, dass die DOS-Version so viel Speicher brauchte, dass ich erst ausgeklügelte Optimierungen an config.sys und autoexec.bat vornehmen musste. Das war die grössere Herausforderung als alle Rätsel im Spiel.
Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




Google Adsense

Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

dpr01b-still.jpg

patentrezepte.tagesanzeiger.ch

Podcast!

Archiv