Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche ein bisschen zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

Ein kompetenter Plagiator weiss natürlich, dass man eben nicht ganze Passagen klaut. Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Microsofts Office hat sich in den letzten Jahren nicht durch besonders grosse Innovationskraft hervorgetan. Kein Wunder bei einer Software, deren Vorläufer bis tief in die 1980er-Jahre zurückreichen. Die ist erfunden – und das einzige, was man Revolutionäres noch tun könnte, wäre, sie in die Mülltonne zu werfen und von vorn anzufangen. Mit der Vorgabe, eine Bürosoftware zu entwickeln, die im mobilen Zeitalter erdacht worden ist.

Doch ein, zwei Westentaschenrevolutiönchen sind zu verzeichnen. Zum einen die mobilen Apps und die Webapps – die nutze ich gerne und sie sind auch auf kleinen Bildschirmen und mit der virtuellen Tastatur gut zu benutzen. Den ganzen Beitrag lesen »


170202-wave-forms.jpg
Nicht wirklich eine Audio-Hüllkurve. Dafür schön aunzusehen. (Bild: colour light painting von Creativity103/Flickr.com, CC BY 2.0)

Neulich habe ich (hier) von Sox erfahren. Das ist ein Audio-Bearbeitungsprogramm für die Befehlszeile.

Erster Gedanke: WTF?

Zweiter Gedanke: Genial! Denn wer die Befehlszeile unterschätzt, hat sie nicht verdient. Sox ist, wie man das in Computerjournalisten gerne nennt, ein «mächtiges Tool». Es kann filtern, Effekte hinzufügen, die Dynamik verändern, Kanäle modifizieren und die Geschwindigkeit bzw. den Pitch verändern, die Sampling-Rate anpassen, Dateien zusammenfügen oder mixen und Formate konvertieren. Auch das Trimmen, d.h. «ausschneiden» eines Teils einer Audiodatei ist möglich. Eine Übersicht der Funktionen gibt es hier. Die Dokumentation ist, an einem Stück, hier zu finden.

Mit einem Programm für die Befehlszeile tut man zwei Dinge, die mit einem Programm mit Benutzeroberfläche nicht oder nicht ohne weiteres möglich sind: Den ganzen Beitrag lesen »


Ein Leser hat neulich von einem grossen Ärger berichtet:

Wie ich sehe, bin ich nicht der einzige, der sich grün und blau über die Microsoft- Spitzbuben ärgert: Microsoft won’t fix the most frustrating thing about Windows.

Das schlimmste Ding bei Windows sind die automatischen Updates, die sich in den Vordergrund drängen und den Computer neustarten wollen. Im Beitrag werden Leute zitiert, bei denen dieser Neustart unvermittelt erfolgte und Datenverlust auslöste.

Zum Beispiel Comedian Baratunde Thurston, der die Sache ganz und gar nicht komisch fand, hat sie ihn doch 90 Minuten Arbeit gekostet. Er schwört in einem Twee, er habe auf «Later» geklickt.

170131-windows-update.png
«Bitte warten Sie ein bis zwei Stunden, bis das Rädchen aufgehört hat zu rädeln.»

Das ist mir noch nie passiert und ich kann darum nicht sagen, ob er vielleicht nicht doch daneben geklickt hat. Oder ob Windows in diesem Fall dachte, es besser zu wissen – das Betriebssystem neigt ja durchaus zur Besserwisserei. Es gibt im Artikel aber noch viele weitere Stimmen. Und was ich tatsächlich schon erlebt habe, ist ein Computer, der beim Einschalten noch mitten im Update-Prozess. Bei grösseren Updates passiert das: Dann wird beim Herunterfahren der Update-Prozess angestossen, der dann beim nächsten Start weitergeführt wird.
Den ganzen Beitrag lesen »


In meinem Desktop-PC – einem bei Digitec gekauften, demnächst vierjährigen Schmuckstück namens Tharsis T70.24 – stecken inzwischen drei WLAN-Module. Eines ist eingebaut. Ein zweites habe ich vor einiger Zeit gekauft. Ein drittes Ende des letzten Jahres.

Das deutet darauf hin: Das drahtlose Netz funktioniert bei dieser Maschine nicht sonderlich zuverlässig. Das gute an der Sache: Das Problem war Inspiration für eine der erfolgreichsten Digitale-Patentrezepte-Folgen und hat auch diesem Blog schon Inhalte beschert.

170118-ethernet.jpg
Es könnte so einfach sein. (Bild: e3Learning/Flickr.com, CC BY-ND 2.0)

Doch abgesehen davon ist das lästig. Wer sein Tageswerk nicht erst nach Sonnenuntergang beenden will, der will damit nicht erst anfangen, nachdem er zweimal den Computer und einmal den Router neugestartet hat. Und ich natürlich würde ich ein Ethernetkabel ziehen, wenn das Büro dafür nicht sehr ungünstig gelegen wäre. Es bleibt daher beim Datenfunk. Das eingebaute Modul1 hat überhaupt nie zuverlässig funktioniert. Das kann daran liegen, dass es im Tower drin keine gute Verbindung zur Aussenwelt hat. Vielleicht ist es auch von minderer Qualität, weil es hauptsächlich darum ging, in den Specs WLAN ausweisen zu können.

Das zweite2 hat seinen Dienst zuverlässig verrichtet. Jedenfalls bis vor Kurzem. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




Google Adsense

Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

dpr01b-still.jpg

patentrezepte.tagesanzeiger.ch

Podcast!

Archiv