Der USB-Stick als «Zündschlüssel» für den PC.

Braucht es die externen Speichermedien überhaupt noch? Zu dieser Frage kann man geteilter Meinung sein. Dank des Internets kann man seine Daten auch irgendwo in der Wolke deponieren und sie so in Griffnähe halten. Für mich gibt es dennoch ein paar gute Gründe, Daten auch mal physisch mit mir zu führen. Erstens natürlich meine Cloud-Skepsis, die mich dazu bringt, nicht alle Arten von Dokumenten bedenkenlos im Netz zu speichern. Meine Bankauszüge habe ich zwar auch schon in die Dropbox gelegt – mir aber jedes Mal vorgenommen, das nicht mehr zu tun. Auch Familienfotos würde ich auch nicht überallhin hochladen.

Ein guter Grund ist auch die Dateigrösse. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich habe ich von der NZZ erfahren, dass zwei meiner Facebook-Freunde (nämlich er und er) intensive Nutzer einer App namens Strut sind, die es kostenlos fürs iPhone gibt.

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Bei Strut gibt es zwar keine Mayorships, aber ganz ohne kompetitives Element geht es auch nicht ab.

Bei dieser App ist die Welt in Kacheln eingeteilt. 0,3 Quadratkilometer ist jede Kachel gross und 13,676 Billionen Kacheln gibt es weltweit. Wenn man eine Kachel besucht, deckt man sie für sich auf. Das Ziel liegt natürlich auf der Hand: Man will möglichst viele Kacheln offenlegen. Es ist ein typischer Fall von Gamification: Den ganzen Beitrag lesen »


Bluetooth Smart Scanner (kostenlos fürs iPhone) listet die Bluetooth-Geräte in der Umgebung auf; und zwar auch solche, die man nicht verbunden (gepairt) hat. Das gleiche tut auch BLE Scanner, den es fürs iPhone/iPad und für Android gibt.

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BLE Scanner: Der Samsung-Fernseher (UE40J6370) muss irgendwo durch ein offenes Fenster senden – gesehen habe ich den selbst nicht.

Eine solche App richtet sich an zwei Zielgruppe. Die erste Gruppe besteht aus Entwicklern und Herstellern, die Bluetooth-Apps und -Geräte in die Welt setzen wollen. Die können diese Apps zu Testzwecken und Fehlersuche benutzen. Die zweite Gruppe sind natürlich die Neugierigen und die Spielkinder, die gerne wissen würden, was funkmässig um sie herum so läuft. Wenn man durch die Stadt spaziert, zeigt einem eine solche Scanner-App auf, dass man von einer verblüffend hohen Zahl an Bluetooth-Geräten umgeben ist. Den ganzen Beitrag lesen »


Aus unerfindlichen Gründen bin ich ein Fan von Droste. Nein, nicht von Droste-Hülshoff. Die hat mich nicht geflasht, obwohl ich seinerzeit natürlich «Die Judenbuche» lesen musste. Nein, ich meine den Droste-Effekt. Bei dem sieht in einem Bild das gleiche Bild noch einmal. Und dort noch einmal. Und noch einmal, bis in alle Ewigkeit, bzw. bis zu den Grenzen der Auflösung. Das ist eine charmante Form des Selbstbezugs und eine Demonstration davon, wie das Konzept der Ewigkeit nicht in einen menschlichen Kopf hineinpassen will. Ich kann mich erinnern, dass ich als kleiner Junge gerne im Badezimmer die beiden Flügel des Spiegelschranks aufgeklappt habe, sodass ich mich dazwischen auf beiden Seiten gespiegelt habe: Es überstieg damals (und es übersteigt noch heute) mein Fassungsvermögen, dass sich Unendlichkeit so einfach herstellen lässt. Und das nicht nur einmal, sondern sogar gleich zweimal, nämlich rechts und links von meinem Kopf.

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Zwei Droste-Variante: Links mein selbstgebasteltes Selfie, rechts eines der mitgelieferten Beispiele, die unendliche Schachpartie.

Der Droste-Effekt macht genau das, aber mit einem künstlerischen Dreh. Wenn man Wikipedia glauben darf, haben die Holländer ihn erfunden. Den ganzen Beitrag lesen »


Es passiert mir ab und zu, dass ich Programme auf meiner Festplatte finde, ohne zu wissen, wie die dorthin gekommen sind. Vielleicht wurden sie mir von einem Hacker untergejubelt. Womöglich habe ich sie aber auch selbst heruntergeladen, mit der Absicht, einen Softwaretest abzuhalten. Doch wie es so geht – es kommt etwas dazwischen, der Softwaretest findet nicht statt, aber das Programm bleibt an Ort und Stelle liegen.

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Bitte ohne Blinzeln 30 Sekunden lang in dieses Auge schauen. (Originalbild: Skitterphoto/pexels.com, CC0)

Das ist mir neulich mit dem Programm Vectoraster 6 so gegangen. Nach einer zufälligen Wiederentdeckung habe ich mich entschlossen, das Programm hier zu besprechen. Es befriedigt zwar ein ziemlich spezielles Bedürfnis. Aber es tut es auf eine so befriedigende Weise, dass sich eine Besprechung allemal lohnt. Nachdem ich also diverse Screenshots angefertigt und einen ausführlichen Test abgehalten hatte, stellte ich durch Googeln fest, dass die Version 6 nicht mehr aktuell ist und man nun die Version 7 benutzen müsse. Tja, Künstlerpech.

Also, Vectoraster 7 gibt es für den Mac. Die Vollversion kostet 42 US-Dollar. Und die Aufgabe des Programms ist es, Pixelbilder in Vektorraster umzuwandeln. Das klingt ein bisschen so, als ob es dem hier besprochenen Webdienst Konkurrenz machen würde. Dem ist aber nicht so. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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