Ich würde mich nun nicht gerade als Tree hugger bezeichnen. Aber ich mag Bäume, und habe damals, als unser Hausbaum umgesägt wurde, böse gebloggt und ein Tränchen verdrückt. Naja, vielleicht bin ich doch ein Baumumarmer.

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Links: Während der Regen (abschaltbar) plätschert, wird man zur Arbeit angehalten.
Rechts: Der Wald, nach drei erfolgreichen Konzentrationsübungen.

Jedenfalls empfehle ich heute die App Forest (2 Franken für Android und das iPhone), bei der man virtuelle Bäume für einen realen Zweck pflanzt. Die App soll einen daran hindern, sich mit dem vermaledeiten Smartphone ständig selbst abzulenken. Das funktioniert wie folgt: Man verrät der App, ob man ein kleines Pflänzchen oder einen grossen Baum wachsen lassen will und legt den entsprechenden Samen in die Erde. Von der Art der Pflanze hängt ab, wie lange die ungestörte Wachstumsphase dauern wird – von einer Viertelstunde bis zu zwei Stunden kann man einstellen.

Während dieser Wachstumszeit darf man die App nicht verlassen. Den ganzen Beitrag lesen »



Wenn man das Brett bohrt, kommt so etwas dabei heraus.

Ich glaube, ich werde alt.

Da bin ich neulich per Zufall über diesen Artikel hier gestolpert. Vor 13 Jahren, im August 2004, habe ich auf vier Druckseiten Blender vorgestellt. Das ist ein monumentales Werkzeug aus dem Bereich der freien Software fürs Rendern von dreidimensionalen Bildern und Filmen. Ich habe mich damals offensichtlich intensiv mit ihr auseinandergesetzt. Es gibt da nämlich sogar ein Illustration mit einer dreidimensional gerenderten Schweizer Karte, auf der kleine Autos herumfahren.

Da dachte ich, es wäre doch mal wieder an der Zeit, einen frischen Blick auf Blender zu werfen: Sehen, was man damit inzwischen anstellen kann. Ein bisschen Spass haben, wie wir Nerds das so tun.

Aber wisst ihr was? Es lief ganz anders: Software herunterladen, öffnen… den Kopf schütteln, Software schliessen und löschen!
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Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – eine Banalität, die im Web dazu führt, dass Leute immer die gleichen Webdienste nutzen und gar nicht mitbekommen, was es an besseren Alternativen gäbe. Zum Beispiel Google Maps. Klar, der Dienst ist nützlich. Er funktioniert zuverlässig (abgesehen davon, dass Google beim Navigieren gelegentlich lecht und rinks verwechselt). Er wird weiterentwickelt. Google Maps ist obendrein kostenlos. Doch die Dominanz führt auch dazu, dass nebst von Google Maps kaum mehr ähnliche Dienste überlebensfähig sind. Gut, klar, man kann Bing-Maps und Apple Maps als Gegenbeweis ins Feld führen. Aber die sind sich im Funktionsumfang alle so ähnlich, dass man nicht wirklich von einem Kampf um die beste Idee sprechen kann.

Und Google Maps hat eine Menge von Defiziten, die Google nicht ausmerzen muss, weil die Leute Gewohnheitstiere sind. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich wünschte, ich hätte mal wieder Zeit, ein Projekt wie die grosse Computer-Zeitreise in Angriff zu nehmen. Das war eine Art Feature mit Geräuschen und Musik – aufwändig und ein spannendes Experiment, was Radio auch sein kann.

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Die Radio-Tech-Zeitreise müsste in die Gegenwart fortgeschrieben werden… (Bild: Your gadgets, Serge Seva/Flickr.com, CC BY 2.0)

Für den Fall einer solchen Produktion, in der Geräusche, Musik und Atmo zum Einsatz kommen, halte ich hier schon mal die passenden Webarchive bereit.

Jamendo.com bietet Musik mit Creative Commons-Lizenzen an – ist also das für Musik, was Flickr für Bilder ist. Man findet Tracks, die man unter Namensnennung, nichtkommerziell oder als Share-Alike verwenden darf. Ich habe das schon ein paar Mal für meine Tagi-Videos gemacht. Nachteil: Es ist (meines Wissens) nicht möglich, bei der Suche die Resultate auf Tracks mit einer bestimmten Lizenz einzugrenzen. Das macht die Sache etwas umständlich.

Es gibt bei Jamendo auch vergleichsweise günstig lizenzierbare Musik.

Soundbible.com hat ein Archiv von Soundeffekten und Geräuschen, die mit Creative-Commons-Lizenzen ausgestattet oder sogar gemeinfrei sind. Da findet man die üblichen Verdächtigen wie den rauschenden Bach, den heulenden Wind und den kläffenden Hund. Und man kann die Sounds direkt im Browser anhören und sogar ohne Anmeldung herunterladen – auch als unkomprimiertes WAV. Nett wäre ein strukturierter Zugang, d.h. eine hierarchische Katalogisierung – aber es geht auch ohne.

Zwei Tipps: Den ganzen Beitrag lesen »


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Nicht wirklich eine Audio-Hüllkurve. Dafür schön aunzusehen. (Bild: colour light painting von Creativity103/Flickr.com, CC BY 2.0)

Neulich habe ich (hier) von Sox erfahren. Das ist ein Audio-Bearbeitungsprogramm für die Befehlszeile.

Erster Gedanke: WTF?

Zweiter Gedanke: Genial! Denn wer die Befehlszeile unterschätzt, hat sie nicht verdient. Sox ist, wie man das in Computerjournalisten gerne nennt, ein «mächtiges Tool». Es kann filtern, Effekte hinzufügen, die Dynamik verändern, Kanäle modifizieren und die Geschwindigkeit bzw. den Pitch verändern, die Sampling-Rate anpassen, Dateien zusammenfügen oder mixen und Formate konvertieren. Auch das Trimmen, d.h. «ausschneiden» eines Teils einer Audiodatei ist möglich. Eine Übersicht der Funktionen gibt es hier. Die Dokumentation ist, an einem Stück, hier zu finden.

Mit einem Programm für die Befehlszeile tut man zwei Dinge, die mit einem Programm mit Benutzeroberfläche nicht oder nicht ohne weiteres möglich sind: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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