Neulich hatte ich ein akutes OCR-Bedürfnis. optical character recognition ist die Erkennung von Text in einem Pixelbild mit Buchstaben und die Umwandlung in eine textverarbeitbare Datei. Hätte es sich nur um ein paar Sätze gehandelt, dann hätte ich es mit der Erweiterung Project Naptha für Google Chrome probiert: Sie erkennt den Text direkt im Bild, sodass man ihn ohne weitere Umstände dort markieren und kopieren kann: Und es funktioniert recht gut, wenn der Hintergrund nicht allzu unruhig ist.

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Unscheinbare Eingabemaske, perfektes Resultat.

Es handelte sich bei meinem Text aber um einen längeren Artikel in einem mehrspaltigen Layout, der obendrein in einem vergleichsweise niedrig aufgelösten Scan vorlag1. Mit so einer Vorlage kommen nur gute Texterkennungsprogramme zurecht – was nicht auf die Webdienste zutrifft, die man beim Googeln nach «OCR online» als erstes findet.

Irgendwo weiter hinten in der Trefferliste stösst man auf den Abbyy Fine Reader Online. Dort muss man ein Konto anlegen, was bei vielen anderen Diensten nicht notwendig ist. Aber weil Fine Reader von Abbyy einen sehr guten Ruf hat, wagte ich den Versuch. Und das Resultat: Den ganzen Beitrag lesen »



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Im Internet gibt es alles, auch gutes Lesematerial. Man kann es mal mit Fanfic probieren. Oder sich an die bewährten toten Autoren halten. Für letzteres gibt das jüngste Patentrezepte-Videos einige Tipps: Projekt Gutenberg und der unverzichtbare Epub-Generator, Project Gutenberg, librivox.org und loyalbooks.com. Und zu guter Letzt ein wirklich heisser Tipp für Fans von Hörbüchern – und von zeitgenössischen Geschichten und Autoren: Den ganzen Beitrag lesen »


Gelegentlich trauere ich Wakoopa nach. Das war ein Dienst, den ich seinerzeit gerne genutzt habe: Er hat festgehalten, welche Apps man nutzt und daraus eine private Rangliste gemacht. Und nicht nur das: Es gab auch globale Nutzungs-Charts. In denen konnte man sehen, wie viele User ein Programm hatte und auch Vergleiche anstellen. Das war sehr nützlich, um die Verbreitung eines Programms abzuschätzen.

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Heute wurde nur wenig getrödelt…

Leider hat Wakoopa den Dienst eingestellt und bislang nicht wieder aus der Asche auferstanden. Und es gibt auch keine echte Alternative. Am nächsten scheint dem Dienst rescuetime.com zu kommen. Er installiert sich als App im Betriebssystem (Windows, Mac und Android) und sammelt die Daten, die im Webaccount zusammenlaufen – man erhält eine konsolidierte Übersicht auch wenn man mit mehreren Computern arbeitet.

Beim Einrichten seines Accounts wird man aufgefordert, seine Haupt-Aktivitäten anzugeben und mitzuteilen, welche Dinge einen denn am meisten ablenken. Den ganzen Beitrag lesen »


Fanfic ist wie ein Tütchen Bertie Bott’s Every Flavour Beans.

Fan-Fiction ist mir natürlich ein Begriff. Aber bis vor Kurzem war mir nicht klar, was für Ausmasse diese Sache annimmt. Für den Tagi habe ich einen Artikel über Quora im Speziellen und über User-generated content gemacht (irgendwie inspiriert durch diesen Blogpost hier). Und dabei bin ich fanfiction.net begegnet. Das ist eine Plattform, die es seit 18 Jahren gibt und die eine enorme Menge an Material bereithält.

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Abartig, was die Fanfic-Fans für einen Output haben! (Bild: Pexels.com, CC0)

Wie viele Geschichten es sind, lässt sich anscheinend nur schwer abschätzen. Ich habe auf der Site selbst keine Angaben dazu gefunden und auch Wikipedia gibt sich einigermassen vage. Die Rede ist von 2,2 Millionen Usern (2009). Die Anzahl der Geschichten wird nirgends ausgewiesen, doch dieser Blogpost deutet an, dass die Storys forlaufend nummeriert werden. Demnach wären es um die 12’543’000 Geschichten. Unglaublich! Das ist ein knappes Drittel der Bücher, die es in der Library of Congress gibt.
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Ein Schwall Meerwasser hätte meine Ferienfotos von den Azoren um ein Haar dahingerafft… aus diesem Grund habe ich heute eine Backup-Strategie, die manche als neurotisch bezeichnen würden. Egal – ich empfehle sie heute trotzdem zur Nachahmung. Denn verlorene Ferienfotos sind ein nachhaltiger Dämpfer. Ich bin heute noch überzeugt, dass die Fotos, die ich am 14. Juli 1989 in Paris geschossen habe (bei der Zweihundert-Jahrfeier) die besten Fotos meines Lebens waren. Das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Aber das Gegenteil kann mir niemand beweisen, weil ich tatsächlich vergessen hatte, einen Film einzulegen. Ja, liebe Kinder, das war damals ein gängiger Witz, und mir ist es tatsächlich mal passiert.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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