Dieser Beitrag heute ist weniger ein Tipp – weil ihr die vorgestellte Website natürlich alle selbst schon kennt und liebt –, als vielmehr eine Ehrerbietung. Das Internet ist wegen Websites wie dieser so toll.

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Irgendwo unter dieser Brücke muss der Server dieses Webdienstes stehen. (Bild: Kaique Rocha/pexels.com, CC0)

Es geht um urbandictionary.com. Die Website macht da weiter, wo The Oxford English Dictionary aufhört. Sie erklärt die Gossensprache, die unanständigen Wörter, den Jargon und die Unflätigkeiten. Wieso sollte man diese Dinge wissen wollen, fragen an dieser Stelle unsere Mütter unsere prüden Väter. Die Antwort liegt natürlich auf der Hand: Weil die «anständige» Bildungssprache nur das eine ist. Wenn man Leute wirklich verstehen will, muss man auch den Gebrauch auf der Strasse einigermassen intus haben. Sehr typisch beispielsweise bei unseren Nachbarn: Da kann einer sein Schulfranzösisch noch so gut beherrschen. Wenn er es mit der langue familiale zu tun bekommt, versteht er unter Umständen gar nichts mehr.

Das ist auch bei unseren angelsächsischen Freunden der Fall. Den ganzen Beitrag lesen »


Seinerzeit habe ich im Beitrag Wie findet man im Web die guten Dienste? eine schöne Übersicht von Webdienst-Verzeichnissen zusammengetragen. Von der Liste hat sich bei mir alternativeto.net zu einer viel verwendeten Informationsquelle gemausert: Ich nutze die Site oft, sowohl aus privater Neugierde als auch für die berufliche Recherche.

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Unverzichtbar, um sich im Web nicht auf den Nebenfäden zu verlieren. (Bild: chivozol/pexels.com, CC0)

Alternativeto.net wurde 2009 von zwei kleveren Schweden gestartet und vergleicht eben nicht nur Webdienste, sondern auch Software für Mac, Windows und Linux und Apps für Android und das iPhone. Die Nutzung ist ganz einfach: Man trägt «Photoshop» ein und sieht, dass man auch Gimp benutzen könnte – keine grosse Überraschung. Man kann die Liste nach Lizenz und Plattform filtern und erfährt, dass die besten kostenlosen Alternativen zu Photoshop im Web pixlr.com (hier vorgestellt) und polarr.co sind (den Dienst gibt es auch in App-Form).

Die Gewichtung der Einträge stammt von den Nutzern, die bei Alternativeto.net Einträge mit einem Like versehen können. Da das anscheinend ausreichend viele Leute tun, sind die Ranglisten aussagekräftig. Es heisst nicht, dass man ihnen blind vertrauen sollte. Den ganzen Beitrag lesen »


Arr!

22 Nov 2017 In: Webdienst, Quickiepost, Deutsch

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Pixabay schlägt zum Stichwort «Pirat» das Bild eines Obdachlosen vor. Genau mein Humor! (Bild: Leroy Skalstad/pixabay.com, CC0)

Es gibt in diesem Blog die Rubrik Quickiepost, die ich vernünftigerweise nie jemals verwenden sollte, weil ich nie kurz und quick schreibe. Heute versuche ich eine Ausnahme. Nämlich:

Schaltet doch mal euer Facebook auf Piratisch um. Das ist völlig nutzlos, aber amüsant. Besonders dann, wenn ihr ab und zu Screenshots macht, wie das Giulia vom Goldenen Aluhut oft tut.
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Im Blog hier stelle ich bekanntlich Apps vor. Da habe ich mich gefragt: Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, durch eine einzige Suche festzustellen, für welche Plattformen es eine App gibt? Jetzt suche ich einfach via Google, mit dem Suchparameter site:itunes.apple.com OR site:play.google.com. Das funktioniert okayish, wenn man den genauen App-Namen einträgt. Es funktioniert aber nicht gut bei der Suche nach Stichworten, wenn es beispielsweise darum geht, das Angebot der beiden Stores zu vergleichen.

Und schön wäre natürlich, wenn die Resultate gebündelt würden: Diese App gibt es für Android, iPhone und iPad, und da sind die drei Links dazu. Und wenn man ganz extravagant werden will, könnte man sogar den Windows-Store (site:microsoft.com/de-ch/store) miteinbeziehen. Ja, ich gebe zu, ich bin wahnsinnig anspruchsvoll.

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Es clasht fürchterlich in den Stores.

Es gibt nun auch einige App-Suchmaschinen. Wie gut sind die als Rechercheinstrument? Hier eine kurze Kritik anhand des Suchbegriffs «Clickomania». Dazu gibt es eine überschaubare Menge an Treffern und ich kann die Qualität beurteilen, ohne eine App herunterladen zu müssen. (Gott bewahre!)

AppZapp.ch, vor Kurzem hier vorgestellt. Man sieht die wesentlichen Informationen (Preis, Hersteller) auf einen Blick und kann die Liste sortieren und filtern. Aber: Es werden nur Apps fürs iPhone und iPad aufgeführt.
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Der Beitrag und das Video bei Tagesanzeiger.ch.

Warum? Weil es die Welt besser macht. Daten erweitern den Horizont, unterhalten und machen Spass.

Damit ist die Hauptbotschaft dieses Beitrags an sich verkündet – mit dem kleinen Extra-Hinweis, dass es im Video acht schöne Beispiele für Apps und Weblösungen gibt, die nur dank öffentlicher Daten möglich sind. Für mich sind sie ein guter Anfang in einem Bereich, wo in den nächsten Jahren noch viel mehr gehen wird. Denn im Moment gibt es noch viele Daten, die nicht öffentlich sind und viele Anbieter, die sich erst noch an den Gedanken gewöhnen müssen, dass nicht nur die Gedanken, sondern eben auch die digitalen Informationen frei sein sollten.

Open Data bedeutet einen Paradigmenwechsel – und für die Entwickler von Apps und Webangeboten die Herausforderung, sich schöne Ideen und gelungene Umsetzungen zu überlegen. Aber gschäch nüt Schlimmers, wie meine Grossmutter zu sagen pflegt.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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