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Die Behauptung im Titel bezieht sich vor allem aufs Benutzerinterface. Die Menüs und diese angeranzte Symbolleiste machen keine Lust, mit Google Docs zu arbeiten. Google ist doch angeblich der Vorreiter der Innovation – aber diese Programmoberfläche ist so einfallslos und unoriginell, dass man dem Softwarekonzern irgend einen ironisch konnotierten Versagerpreis geben müsste. Die goldene Benutzerinterfacezitrone, beispielsweise.

Es geht natürlich auch anders, und das beweisen die drei Webanwendungen, die ich im Video erwähne. Zoho Writer war für mich eine echte Entdeckung: Ein spannendes, zeitgemässes Interface und trotzdem eine Befehlsvielfalt, die sich für eine gratis zu benutzende Webanwendung sehen lassen kann – und weit über das Minimalangebot in Google Docs hinausgeht. Dropbox Paper ist erst seit kurzem offiziell am Start. Die Software hat noch so ihre Ecken und Kanten, aber sie wirkt viel moderner und durchdachter als besagter Prügelknabe aus dem Konzern von Sergey und Larry.
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Google Calendar gehört bei mir zu den zentralen Werkzeugen – wobei ich durchaus hoffe, dass der Dienst mal sang- und klanglos aus dem Netz verschwindet. Dann könnte ich nämlich mal einige Zeit alle meine Termine sausen lassen, mit einem Schulterzucken und einem entschuldigenden Lächeln: «Ich wäre ja gerne an die Sitzung gekommen, aber ohne Google Calendar wusste ich leider nichts von ihr.»

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Übersichtlich ist anders. Es gibt aber Mittel und Wege, die Darstellung zu verbessern.

Jedenfalls gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie man sich die Arbeit im Kalender leichter macht: Den ganzen Beitrag lesen »


Okay, das ist nun wirklich eine lächerliche Nebensache. Aber vielleicht kommt sie jemandem von euch ja trotzdem mal gelegen.

Also, mir ist neulich aufgefallen, dass zwei auf dem Mac in meiner Dropbox gespeicherten Dateien unter Windows einfach nicht aufgetaucht sind. Bekanntlich gibt es bei der Dropbox die selektive Synchronisierung. Doch die bezieht sich nur auf Ordner, nicht auf einzelne Dateien.

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Simple Verheimlichungsstrategie.

Bei näherem Hinschauen wurde die Ursache klar: Die beiden Dateien hatten einen Doppelpunkt im Namen. Dieses Zeichen ist beim Mac erlaubt1, bei Windows aber verboten. Die Dropbox synchronisiert sie nicht, was sinnvoll ist. Denn solche Dateien machen, wenn sie trotzdem auf eine Windows-Festplatte gelangen, Probleme. Man wird sie kaum mehr los. Dropbox könnte auch anders verfahren und den Doppelpunkt durch ein ungefährliches Zeichen ersetzen. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe mich gelegentlich schon darüber aufgeregt, dass der Markt alles regelt. Ausser die Interessen der Konsumenten; excuse me please. In dieser Überzeugung wurde ich neulich durch absurde Vorkommnisse bestärkt.

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Häh? (Bild: JD Hancock/Flickr.com, CC BY 2.0)

Wohl weil ich neuerdings dem amüsanten Twitter-Account @jk_rowling folge, bin ich auf den Gedanken verfallen, mir nach zehn Jahren ihr Œuvre erneut zu Gemüte zu führen. Ich habe die Bücher damals in Papierform gekauft, doch wie es mit Papier so geht: Es wird an den Schwager ausgeliehen, der damit dann viele Dinge tut, ausser es zu retournieren. In Digital wäre das nicht passiert.

Jedenfalls hatte ich Lust auf die vom hochverehrten Stephen Fry – ebenfalls ein Twitter-Highlight – gelesenen Hörbücher. Und da sich bei meinem Audible.com-Account aus Gründen sechs Credits angesammelt hatten, schien es eine gute Idee, die dafür zu verwenden.

Doch nein. Harry Potter gibt es in Hörbuchform nicht nur von Fry gelesen, sondern auch von You probably don’t know who. Der Telegraph hat sich sogar ein bisschen über die Amerikaner lustig gemacht, die nicht in den Genuss dieses exquisiten britischen (Nicht-)Exportguts kommen.
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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – eine Banalität, die im Web dazu führt, dass Leute immer die gleichen Webdienste nutzen und gar nicht mitbekommen, was es an besseren Alternativen gäbe. Zum Beispiel Google Maps. Klar, der Dienst ist nützlich. Er funktioniert zuverlässig (abgesehen davon, dass Google beim Navigieren gelegentlich lecht und rinks verwechselt). Er wird weiterentwickelt. Google Maps ist obendrein kostenlos. Doch die Dominanz führt auch dazu, dass nebst von Google Maps kaum mehr ähnliche Dienste überlebensfähig sind. Gut, klar, man kann Bing-Maps und Apple Maps als Gegenbeweis ins Feld führen. Aber die sind sich im Funktionsumfang alle so ähnlich, dass man nicht wirklich von einem Kampf um die beste Idee sprechen kann.

Und Google Maps hat eine Menge von Defiziten, die Google nicht ausmerzen muss, weil die Leute Gewohnheitstiere sind. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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