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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – eine Banalität, die im Web dazu führt, dass Leute immer die gleichen Webdienste nutzen und gar nicht mitbekommen, was es an besseren Alternativen gäbe. Zum Beispiel Google Maps. Klar, der Dienst ist nützlich. Er funktioniert zuverlässig (abgesehen davon, dass Google beim Navigieren gelegentlich lecht und rinks verwechselt). Er wird weiterentwickelt. Google Maps ist obendrein kostenlos. Doch die Dominanz führt auch dazu, dass nebst von Google Maps kaum mehr ähnliche Dienste überlebensfähig sind. Gut, klar, man kann Bing-Maps und Apple Maps als Gegenbeweis ins Feld führen. Aber die sind sich im Funktionsumfang alle so ähnlich, dass man nicht wirklich von einem Kampf um die beste Idee sprechen kann.

Und Google Maps hat eine Menge von Defiziten, die Google nicht ausmerzen muss, weil die Leute Gewohnheitstiere sind. Den ganzen Beitrag lesen »


Aus der (im Blog bis jetzt noch nicht vorhandenen) Kategorie «Banal, aber nützlich» kommt der Hinweis auf resizebrowser.com. Dieser Tipp hier könnte sich aber auch auf setmy.browsersize.com beziehen – die Website macht nämlich das gleiche. Nämlich das, was die URL schon sagt: Sie bringt den Browser auf eine bestimmte Grösse, zum Beispiel 1280×1024 Pixel. Oder 1600×1200. Oder meinetwegen auch auf 1920×20 – wobei das wirklich ein fürs Surfen sehr unpraktisches Fenster ergibt.

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Das Ego von Trump passt trotz allem nicht in dieses Fenster.

Stellt sich die Frage (die man sich im Leben nicht oft genug stellen kann): Schön und gut, aber warum?

Natürlich ist eine solche Funktion fürs Webdesign wichtig. Denn manche Gestalter sind sich des Umstands bewusst, dass nicht alle Internetnutzer einen iMac mit einem Display mit 5120 auf 2880 Pixeln verwenden, sondern es teilweise auch Leute gibt, die durch etwas kleinere Bildschirme ins Netz blicken.

Mir geht es aber nicht darum: Ich verwende die Funktion für Screencasts. Da will man recht häufig ein Browser-Fenster in Originalgrösse abfilmen. Natürlich kann man die Auflösung des Bildschirms auf die Ziel-Auflösung des Videos einstellen, doch das ist nicht in jedem Fall sinnvoll. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich wünschte, ich hätte mal wieder Zeit, ein Projekt wie die grosse Computer-Zeitreise in Angriff zu nehmen. Das war eine Art Feature mit Geräuschen und Musik – aufwändig und ein spannendes Experiment, was Radio auch sein kann.

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Die Radio-Tech-Zeitreise müsste in die Gegenwart fortgeschrieben werden… (Bild: Your gadgets, Serge Seva/Flickr.com, CC BY 2.0)

Für den Fall einer solchen Produktion, in der Geräusche, Musik und Atmo zum Einsatz kommen, halte ich hier schon mal die passenden Webarchive bereit.

Jamendo.com bietet Musik mit Creative Commons-Lizenzen an – ist also das für Musik, was Flickr für Bilder ist. Man findet Tracks, die man unter Namensnennung, nichtkommerziell oder als Share-Alike verwenden darf. Ich habe das schon ein paar Mal für meine Tagi-Videos gemacht. Nachteil: Es ist (meines Wissens) nicht möglich, bei der Suche die Resultate auf Tracks mit einer bestimmten Lizenz einzugrenzen. Das macht die Sache etwas umständlich.

Es gibt bei Jamendo auch vergleichsweise günstig lizenzierbare Musik.

Soundbible.com hat ein Archiv von Soundeffekten und Geräuschen, die mit Creative-Commons-Lizenzen ausgestattet oder sogar gemeinfrei sind. Da findet man die üblichen Verdächtigen wie den rauschenden Bach, den heulenden Wind und den kläffenden Hund. Und man kann die Sounds direkt im Browser anhören und sogar ohne Anmeldung herunterladen – auch als unkomprimiertes WAV. Nett wäre ein strukturierter Zugang, d.h. eine hierarchische Katalogisierung – aber es geht auch ohne.

Zwei Tipps: Den ganzen Beitrag lesen »


Mal unter uns gefragt: Was sind das eigentlich für Honks, die Kommentarspam verbreiten? Es ist unhöflich, na klar, aber es ist auch annähernd nutzlos. Die meisten Blogbetreiber moderieren Kommentare inzwischen. Das führt dazu, dass der Quatsch gar nie zu sehen sein wird – so wie drüben beim Nerdfunk, wo im Moment recht viel von diesem Müll aufschlägt. Das Publikum wird damit nicht behelligt, aber mir macht das Durchsehen der Beiträge komplett unnötige Arbeit.

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Latrice und Dillanger scheinen sich einen Computer zu teilen. (Und zwar in Sankt Petersburg.)

Also, warum? Wenn es nur darum geht, den Moderator mit dem Spam zu behelligen, dann ist das auch kein sonderlich guter Plan. Leute, die ein eigenes Blog betreiben, sind internetaffin genug, um nicht auf Spam hereinzufallen. Und sie stehen dem Spammer besonders ungnädig gegenüber, weil er ihr Blog für seine nichtsnutzigen Zwecke missbrauchen will. Ich denke daher nicht, dass je ein Blogger seine Viagrapillen bei einem gekauft hat, der sie über einen Spamkommentar beworben hat.

Es drängt sich daher die Vermutung auf, dass Kommentarspammer besonders dumme Menschen sind, die es niemals schaffen würden, eine vernünftige Phishing-Aktion auf die Beine zu stellen. Denn das ist, wie man immer wieder liest, nach wie vor erstaunlich wirkungsvoll.
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Neulich hatte ich eine nette Diskussion mit Herrn Mumprecht vom SMD. SMD ist die Schweizer Mediendatenbank, die Artikel von den grossen Schweizer Medien durchsuchbar bereithält. Es ging um HTML.

Ich gebe ja zu, ich diesbezüglich etwas exzentrisch gestrickt. Ein Chaos in der Wohnung lässt mich kalt. So lange man sich einen Weg zum Kühlschrank bahnen kann, ist alles okay. Aber aufgeblähter HTML-Code geht mir gegen den Strich.

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So kann man HTML natürlich auch machen.

Nun ist es so, dass ich seit Jahren ein Archiv meiner Artikel unterhalte. Einerseits als Datenbank, andererseits als Text und PDF. Das tue ich aus diversen Gründen: Zur Pflege meines Portfolios, für die ProLitteris und vermutlich auch aus einem womöglich fehlgeleiteten Berufsstolz heraus. Aber man will ja jederzeit in der Lage sein herauszufinden, was man vor x Jahren zu diesem oder jenem Thema für einen Unfug verbreitet hat.

Schliesslich vereinfacht ein schönes Archiv auch Zweitverwertungen, zum Beispiel in Buchform. Die (inzwischen leider vom Fortschritt überholten) Kummerbox-Bücher haben sich so mit vergleichsweise geringem Aufwand produzieren lassen. Es braucht im Wesentlichen nämlich nur einen Copy-Befehl:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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