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Wenn man sich meine Finger so ansieht, dann würde man sie nicht als Wurstfinger bezeichnen. Wenn sie auf einem Smartphone-Display etwas tippen sollten, fühlen sie sich allerdings so an. Das hat aber wohl weniger mit der Anatomie zu tun als mit ihrer Trainingshistorie. Sie sind sich gewöhnt, auf echten Tasten zu tippen. Und zwar druckvoll, weil sie das Zehnfingersystem noch auf mechanischen Schreibmaschinen geübt haben. (Ja, während ich das schreibe, fühle ich mich alt. Nicht ganz so alt wie meine Grossmutter, die jede Tastatur innert zwei Wochen zugrunde richten würde, weil sie bei ihrer mechanischen Maschine für jeden Anschlag dreissig Zentimeter Anlauf holen muss.)

Was das mobile Schreiben angeht, hat unsereins auch diverse Paradigmenwechsel durchgemacht. Mit T9 war ich nie rasend schnell, aber auch nicht komplett unbeholfen. Den ganzen Beitrag lesen »



Das Video und der Beitrag bei Tagesanzeiger.ch

Heute kommt er, der neue Browser von Firefox: Version 57, alias Quantum. Und natürlich möchte man hier stehende Wendung vom Quantensprung ins Spiel bringen. Mir hat das leider die Floskelwolke (Seine Schreibe entfloskeln) verdorben: Die Besserwisser dort haben darauf hingewiesen, dass man es bei dieser Floskel mit subatomaren Grössenordnungen zu tun bekommt und das die korrekte Assoziation also «winzig» und nicht «riesig» ist. Ich weiss nicht, ob das wirklich stimmt, zumal Wikipedia die Redewendung so herleitet, dass die Entdeckung des physikalischen Phänomens eine riesige wissenschaftliche Erkenntnis war, die damals alte Gewissheiten zum Einstürzen brachte. Darum bleibt hier offen, ob es sinnvoll war, dem neuen Browser dieses Label überzustülpen. Gut kling es jedenfalls.

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Warum? Weil es die Welt besser macht. Daten erweitern den Horizont, unterhalten und machen Spass.

Damit ist die Hauptbotschaft dieses Beitrags an sich verkündet – mit dem kleinen Extra-Hinweis, dass es im Video acht schöne Beispiele für Apps und Weblösungen gibt, die nur dank öffentlicher Daten möglich sind. Für mich sind sie ein guter Anfang in einem Bereich, wo in den nächsten Jahren noch viel mehr gehen wird. Denn im Moment gibt es noch viele Daten, die nicht öffentlich sind und viele Anbieter, die sich erst noch an den Gedanken gewöhnen müssen, dass nicht nur die Gedanken, sondern eben auch die digitalen Informationen frei sein sollten.

Open Data bedeutet einen Paradigmenwechsel – und für die Entwickler von Apps und Webangeboten die Herausforderung, sich schöne Ideen und gelungene Umsetzungen zu überlegen. Aber gschäch nüt Schlimmers, wie meine Grossmutter zu sagen pflegt.
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Text und Video bei Tagesanzeiger.ch.

Offenheit ist eine positive Sache. Ausser beim Browser: Der sollte nicht allzu offen sein, weil sonst Internet-Explorer-Zustände ausbrechen, die sich nur verschlimmern lassen, indem man wie Microsoft eine Sache wie ActiveX obendraufsattelt. Das Resultat ist… naja, unbeschreiblich. Darum sollte ein sicherer Browser den umgekehrten Weg gehen und sich abkapseln. So, wie das der Browser in the Box (oder Bitbox) tut.

Die Idee: Er steckt in einer virtuellen Maschine, die mit Debian läuft. Eine Schadsoftware müsste daher erst den Linux-Browser befallen, dann einen Weg finden, aufs Windows-System überzuspringen und dort ebenfalls infektiös tätig werden. Das würde nur eine cross platform malware schaffen. Solche scheint es zu geben, aber sie sind auf alle Fälle grösser, weniger zuverälssig und einfacher zu stoppen.
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Im Moment bin ich mit einem Video-Ärbeitlein beschäftigt, das andere sicherlich grossspurig mit dem Hashtag #Geheimprojekt versehen würden. Es ist dieser Tage in Mode, sich in den sozialen Medien beredt über unausgegorene Pläne auszuschweigen. Jedenfalls gibt es in meinem Video einen Teil, bei dem eine Sammlung von Fotos relativ zügig durchgehechelt werden soll. Gefragt ist einerseits eine hübsche Darstellung. Und da es andererseits auch Musik gibt, sollten die Fotos auf den Takt durchgewechselt bzw. durchgeblättert werden.

Wenn man so etwas von Hand z.B. in Final Cut Pro schneiden würde, dann bekäme man es mit echter Arbeit zu tun. Die Alternative ist eine App, die sich auf solcherlei spezialisiert hat. Ich habe sofort an Adobe Clips (Kurzvideos zusammenadobeclippen) gedacht. Doch diese App musste vor der Aufgabe schmählich kapitulieren: Sie hat es nicht geschafft, den gewünschten Song aus der Musik-App zu importieren. Fehlermeldung: Nicht gefunden. Obwohl ich ihn auf althergebrachte Weise per iTunes aufs iPad synchronisiert hatte.

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Splice mit Farbeffekten und der Möglichkeit, seine Videos mit Kommentaren zu besprechen.

Die (nicht ganz so neue) Erkenntnis: Auf Adobe ist kein Verlass. Meine nächste Wahl fiel auf Go Pro. Der Action-Cam-Hersteller hat auch zwei Videoschnitt-Apps im Angebot, nämlich Quik (fürs iPhone/iPad und Android), sowie Splice (offenbar nur fürs iPhone und iPad). Die beiden Apps haben einen guten Ruf und ich habe Splice seinerzeit kurz bei der Vorstellung von Apple Clips als Alternative vorgeschlagen.

Stellt sich als erstes die Frage: Will man Splice oder Quik verwenden – und was ist der Unterschied? Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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