So wird das Tablet zum zweiten Bildschirm

Böse Zungen würden sagen: So ist das iPad endlich zu etwas nütze: Nämlich als Zweit-Bildschirm für Windows.

Und bevor ihr nun böse Kommentare schreibt. Die Aussage stammt von «bösen Zungen», nicht von mir. Ich halte das iPad auch im eigenständigen Gebrauch für ein sinnvolles Instrument. Zwar nicht fürs Bloggen. Aber immerhin als Visionierungsgerät für Netflix und Teleboy und zum Steuern von Spotify.

Was nun das Video angeht, kommen hier die beiden Beiträge Das Tablet als externen Bildschirm nutzen und Das sollten alle Browser können! zusammen: Zwei raffinierte Methoden, um effizienter zu arbeiten, mehr Platz auf dem (digitalen) Desktop zu haben und alle relevanten Informationen immer im Blick zu haben – was die Notwendigkeit zur Task-Switcherei minimiert.

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Sieben Apps für Wanderer, Sportler, Entdecker und Geniesser.

So ändern sich die Zeiten. Noch vor zehn Jahren hätte ich mich wahrscheinlich eher totprügeln lassen, als Sport-Apps vorzustellen. Aber inzwischen… naja, man wird älter und versucht, das Schlimmste aufzuhalten. Also, was Körperumfang, Fitnesszerfall und Kurzatmigkeit angeht. Und dann tut man halt Dinge, für die man sich früher mehr geschämt hätte als wenn man vom Pfarrer im Pornokino erwischt worden wäre. (Nicht, dass mir das jemals passiert wäre.)

… wobei, so ganz richtig ist das auch nicht. Ich hatte schon immer einen Bewegungsdrang. Und das, obwohl ich zu den Nerds damals in den Achtzigern gehört habe und das Selbstempfinden hatte, dass ich als Nerd von derlei Anwandlungen gänzlich unberührt bleibe. Und weil man in den neun obligatorischen Schuljahren im Sport (oder «Turnen», wie es damals hiess und vielleicht noch immer heisst) nur unnötigen Scheiss gemacht hat, bin ich eben nie auf die Idee gekommen, dass Sport selbst mir als Nerd Spass machen könnte. Den ganzen Beitrag lesen »



Der USB-Stick als «Zündschlüssel» für den PC.

Braucht es die externen Speichermedien überhaupt noch? Zu dieser Frage kann man geteilter Meinung sein. Dank des Internets kann man seine Daten auch irgendwo in der Wolke deponieren und sie so in Griffnähe halten. Für mich gibt es dennoch ein paar gute Gründe, Daten auch mal physisch mit mir zu führen. Erstens natürlich meine Cloud-Skepsis, die mich dazu bringt, nicht alle Arten von Dokumenten bedenkenlos im Netz zu speichern. Meine Bankauszüge habe ich zwar auch schon in die Dropbox gelegt – mir aber jedes Mal vorgenommen, das nicht mehr zu tun. Auch Familienfotos würde ich auch nicht überallhin hochladen.

Ein guter Grund ist auch die Dateigrösse. Den ganzen Beitrag lesen »



Eine App für unendlich viel Lesestoff.

Versuche, den Journalismus durch technischen Fortschritt zu retten, gibt es immer wieder. Das ist nichts als in Ordnung, denn es ist schliesslich auch der technische Fortschritt, der den Journalismus in Bedrängnis gebracht hat. Für die, die das Wort Medienwandel noch nie gehört haben: Es geht darum, dass die Leute journalistische Produkte nicht mehr auf die herkömmliche Art und Weise, also in Form von klassischen Medien geniessen, sondern via Internet. Das müsste nicht per se ein Problem sein. Es ist aber eines, weil es sich im Internet eingebürgert hat, für Medienprodukte nicht zu bezahlen.

Nun könnte man an dieser Stelle endlos streiten, wie gross die Schuld der Verleger ist, die ihre Produkte im Internet nicht nur kostenlos angeboten, sondern den Leuten regelrecht aufgedrängt haben. Natürlich, es hatte auch damit zu tun, dass die Infrastruktur fürs so genannte Mikropayment erst entstehen musste. Aber schuld war der Kampf um Reichweite – der Internetkuchen wollte neu verteilt werden. Und da schien es eine Zeitlang eine gute Idee zu sein, die Leute durch üppige Gratisangebote auf die neuen Websites zu locken. Und natürlich, der Medienwandel geht auch mit einer Krise der Werbung einher. Auch davon war in diesem Blog schon zu lesen.

Also, der technische Fortschritt. Da ist eine Initiative wie Blendle (Mit dem News-Fastfood aufhören), die es den Leuten einfach machen soll, Artikel einzeln zu kaufen. Da gibt es das Repackaging wie in der 12-App der Tamedia, die der Flut der Artikel mit Selektion und Kuration entgegentritt (Mediennutzungsgewohnheitenwandel?). Und neuerdings gibt es auch das Flatrate-Prinzip, wie es hierzulande von readly.com (für iPhone/iPad und Android) und in den USA von texture.com praktiziert wird.

Flatrate für Zeitschriften? Das ist einerseits naheliegend, weil das Prinzip bei Spotify und Netflix zu funktionieren scheint. Andererseits klingt es nach Verzweiflungstat – denn anders als Musik oder Filme, die es im Radio und Fernsehen quasi schon immer zur Flatrate gab, ist das «All you can read»-Prinzip bei Zeitschriften neu. Wenn man von der Möglichkeit absieht, Magazine im Kaffee, in der Bibliothek oder beim Arzt kostenlos zu lesen, dann musste man für seine Printprodukte Geld ausgeben. Nun kann man für einen ähnlichen Preis wie bei den Streamingdiensten also auch Zeitungen und Zeitschriften «streamen».

Für die Leserinnen und Leser ist das toll. Denn wer bislang zwei oder drei Zeitschriften pro Monat am Kiosk gekauft hat, kommt so deutlich günstiger weg. (Und er muss sich hierzulande nicht darüber ärgern, durch unfassbar unfairen Wechselkurs abgezockt worden zu sein – siehe Zeitschriften boykottieren!). Für die Zeitschriftenmacher stellt sich aber die Frage, ob dieser Ausverkauf nicht das Ende vom Ende einläutet – weil so selbst die zahlungswilligen Kunden dazu gebracht werden, mehr zu lesen und weniger zu bezahlen. Man nennt das auch Kannibalisierung.
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Kampf der digitalen Zeitverschwendung.

Wenn man sich die Kommentare zu diesem Patentrezept ansieht, könnte man zum Schluss kommen, dass es nicht besonders gut angekommen ist:

Und um diese Zeiterfassungen auszuwerten vertrödelt man zusätzliche und unproduktive Stunden …

Die totale Überwachung im Büro, danke für den Artickel.

vielen Dank Herr Schüssler
ich bin 82 Jahre alt und zum Glück kein Bedarf.

Wer «Artickel» schreibt, sollte sich wenigstens durch eine Rechtschreibsoftware überwachen lassen. Aber das nur nebenbei. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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