Ich habe hier die Vorteile eines VPN-Zugangs gelobt: Man muss sich nicht bevormunden lassen, welche Inhalte man im Netz konsumieren darf und welche nicht. Man kann in offenen WLAN-Netzen den Schutz für seine Daten erhöhen. Und VPNs helfen, Netzsperren zu umgehen.

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Streaming ist das eine, Provider-Engpässe umgehen das andere.

Neulich ist mir ein weiterer Pro-VPN-Grund begegnet. Die UPC (früher bekannt als UPC-Cablecom, noch früher bekannt als Cablecom und nochnoch früher bekannt als Rediffusion) hatte nämlich das Problem, was sie des Öfteren hat: Sie war nicht willens, einen reibungslosen Internetzugang bereitzustellen. Konkret war es so, dass viele Websites funktionierten, manche aber nicht. Zum Beispiel war dieses Blog fast gar nicht erreichbar – die Ladezeiten betrugen fünf Minuten und länger. Auch andere, für mich wichtige Websites waren davon betroffen. Ich bin kein Netzwerkexperte, aber für mich deutet das auf ein Peering-Problem hin. Ich habe einen Anruf bei der Hotline oder eine kleine Stänkerei auf Twitter erwogen. Doch erfahrungsgemäss bringt das nichts: Bei der Hotline exerziert man in solchen Fällen jeweils ein Diagnoseprogramm durch, bei dem man seinen Router neu starten, die Leitung vermessen und unzählige Fragen beantworten muss – selbst wenn schon von Anfang an (aufgrund des selektiven Auftretens) völlig klar ist, dass die Ursache nicht beim Anschluss und nicht auf der letzten Meile liegt, sondern irgendwo in einem Rechenzentrum der UPC oder einem ihrer Partner.

Stattdessen hatte ich den Geistesblitz, etwas Erfolgversprechendes zu tun. Den ganzen Beitrag lesen »


Während eines geschlagenen Monats habe ich versucht, die Antwort auf eine eigentlich ganz einfache Frage herauszufinden. Die Frage lautet: Werden mir meine Youtube-Werbeeinnahmen eigentlich ausbezahlt: Ja oder nein?

Man müsste meinen, dass die Antworten auf diese Frage erstens ganz einfach ist und zweitens Ja lautet. Schliesslich ist Google dieser grossartige Konzern, der die ganze Welt besser macht und uns… naja, ihr hört den Sarkasmus raus und wisst, worauf ich hinaus will.

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Eine vermeintlich einfache Frage: Null Transaktionen – warum?

Aufgetaucht ist die Frage überhaupt erst, weil die App Youtube Studio unter Analytics zwar Einnahmen, aber keine Transaktionen ausweist – siehe Screenshots. Über sein Bankkonto kann man die Frage nicht klären, weil Google die Youtube-Werbeeinnahmen nicht direkt auszahlt, sondern auf ein Adsense-Konto gutschreibt und zusammen mit den Werbeerlösen der Banner überweist.

Anders formuliert lautete meine Frage also: Wie sieht man den Adsense-Zahlungen an, ob darin auch ein Youtube-Anteil steckt?

Nun ist es aber so, dass man bei Google entweder meine Frage nicht verstanden hat oder aber sein eigenes Abrechnungssystem nicht durchschaut. Den ganzen Beitrag lesen »



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Google Calendar gehört bei mir zu den zentralen Werkzeugen – wobei ich durchaus hoffe, dass der Dienst mal sang- und klanglos aus dem Netz verschwindet. Dann könnte ich nämlich mal einige Zeit alle meine Termine sausen lassen, mit einem Schulterzucken und einem entschuldigenden Lächeln: «Ich wäre ja gerne an die Sitzung gekommen, aber ohne Google Calendar wusste ich leider nichts von ihr.»

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Übersichtlich ist anders. Es gibt aber Mittel und Wege, die Darstellung zu verbessern.

Jedenfalls gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie man sich die Arbeit im Kalender leichter macht: Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe seit längerem eine Prepaid-SIM-Karte der deutschen Telekom. Sie wird mit einem mobilen Router im grossen Kanton für den Internetzugang genutzt. Ich habe das Verfahren hier in schriftlicher und hier in videografischer Form erklärt.

Nun lässt mir die deutsche Telekom in (un-)schöner Regelmässigkeit Aufforderungen zukommen, mich möge doch mein Guthaben auf dieser Karte aufstocken, weil man mich ansonsten für tot oder nicht mehr am Internet interessiert betrachten werde – jedenfalls nicht mehr würdig, ein Kunde der deutschen Telekom zu sein. Sprich: Man werde mir den Prepaid-Vertrag kündigen – ganz unabhängig davon, wie viel Geld noch auf der Karte drauf ist. Weil ich die Karte aber weiterhin zu nutzen gedenke, hatte das die Folge, dass inzwischen recht viel Geld auf die Karte gebucht wurde. Ich muss mal ausgiebig Surfferien in Deutschland machen, um es wieder abzubauen.

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Telekom, halt mal den Ball flach, ich brauche mein Guthaben schon noch! (Bild: Dominic/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Das ist doch mal wieder ein typischer Fall, wo der Kunde völlig unnützerweise schikaniert wird. Den ganzen Beitrag lesen »



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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – eine Banalität, die im Web dazu führt, dass Leute immer die gleichen Webdienste nutzen und gar nicht mitbekommen, was es an besseren Alternativen gäbe. Zum Beispiel Google Maps. Klar, der Dienst ist nützlich. Er funktioniert zuverlässig (abgesehen davon, dass Google beim Navigieren gelegentlich lecht und rinks verwechselt). Er wird weiterentwickelt. Google Maps ist obendrein kostenlos. Doch die Dominanz führt auch dazu, dass nebst von Google Maps kaum mehr ähnliche Dienste überlebensfähig sind. Gut, klar, man kann Bing-Maps und Apple Maps als Gegenbeweis ins Feld führen. Aber die sind sich im Funktionsumfang alle so ähnlich, dass man nicht wirklich von einem Kampf um die beste Idee sprechen kann.

Und Google Maps hat eine Menge von Defiziten, die Google nicht ausmerzen muss, weil die Leute Gewohnheitstiere sind. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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