Neulich geisterte eine Liste mit den erfolgreichsten Android-Apps der letzten fünf Jahre durchs Internet. Die meisten der dort aufgeführten Titel kamen mir bekannt vor. Eine Ausnahme gab es jedoch – und eine für mich relativ peinliche. Von Subway Surfers hatte ich noch nie etwas gehört, obwohl das doch in das Genre der Endless Runner gehört, für das ich ein ausgewiesener Experte bin.

Also muss dieses Versäumnis hier wettgemacht werden. Es gibt das Spiel für Android und iPhone/iPad, plus für irrelevante Plattformen wie Windows Phone. Es wirkt sympathisch, mit flüssigen und aufwändigen Animationen und einer zugänglichen, abwechslungsreichen Grafik. Trotzdem ist unüberschaubar, dass es sich um einen dreisten Klon handelt. «Subway Surfers» funktioniert wie «Temple Run» (Jogging für Gehfaule) – und damit gewissermassen wie der Film Speed: Man darf bzw. kann die Renngeschwindigkeit nicht verändern und muss daher sehen, nirgendwo dagegenzurennen.
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Was würden wir mit einem gefundenen Handy tun, das – fahrlässigerweise – nicht durch einen Passcode geschützt ist? Klar, wir würden es dem Besitzer zurückgeben. Aber vorher würden wir es uns nicht nehmen lassen, ein bisschen darin herumzuschnüffeln. Und sei es nur, um die Identität des Besitzers zu eruieren.

Bei diesem gefundenen Handy dürfen wir jedoch nach Lust und Laune schnüffeln und ohne schlechtes Gewissen den Voyeur in uns herauskehren. A normal lost phone (3 Franken für Android und für iPhone) ist nämlich ein Spiel, in dem wir genau die Aufgabe haben, möglichst viel über den Besitzer des präsupponierten Smartphones herauszufinden. Das ist Sam, der das Telefon erst seit Kurzem besitzt, weswegen die Zahl der Apps, Nachrichten und Mails überschaubar ist. Den ganzen Beitrag lesen »


Dieser Beitrag heute ist eine reine Pflichtübung. Bekanntlich gehören Endless Runner, nebst Solitär, zu den unbestrittenen Kernthemen dieses Blogs. Der Autor hier, also ich höchstpersönlich, würde mich ganz unbescheiden als Koryphäe in diesen Gattungen bezeichnen. Ich wundere mich schon die ganze Zeit, dass das Fernsehen nicht ständig Experteninterviews mit mir dreht.

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Äh, wo gehts hier lang?

Aus diesem Grund muss hier Super Mario Run besprochen werden (iPhone und iPad, Android folgt). Nintendo hat mit diesem Titel nicht nur für viel Furore und einen Hype gesorgt, sondern auch einen Genrewechsel vollzogen. Gehörten die Mario-Spiele früher zum Genre des Jump ’n’ Run, würde ich den iPhone-Titel in die Kategorie der Endless Runner einordnen. Andere Experten werden einwerfen, dass man bei Mario nicht endlos rennt, sondern nur relativ kurze Levels spielt, weswegen es sich nicht um einen Endless Runner handeln kann. Ich kontere dieses laienhafte Argument mit der messerscharfen Analyse, dass das Hauptmerkmal dieses Genres nicht die Endlosigkeit der Level, sondern die automatische Vorwärtsbewegung der Spielfigur ist. Sie rennt mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit, und der Spieler kann lediglich durch Richtungswechsel (rechts, links, oben, unten) sein Überleben sichern. Sinnvollerweise würde man dieses Genre Autorun nennen. Aber bei der Benennung hat es die Welt leider verpasst, mich zu fragen. Das hat sie nun davon.
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Yesss!

2 Dez 2016 In: iOS, Android, Spieltipp, Deutsch

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Hübsch anzusehen, auch am Handy einfach zu spielen (abgesehen vom Wenden des Stapels) – was will man mehr?

Bei Windows 8 hat Microsoft Solitär eliminiert und stattdessen die Microsoft Solitaire Collection in den Store gestellt (Clickomania.ch berichtete). Eine recht nette Umsetzung mit den fünf Spielvarianten Klondike, FreeCell, Spider Solitär, Pyramid und TriPeaks.

Eine schöne App – mit einem grossen Nachteil: Ich habe kein Gerät, mit dem ich sie unterwegs nutzen könnte. Da ich mich fürs Spielen jedoch nicht an den Computer setzen mag, blieb sie aussen vor. Bis jetzt: Nun gibt es die Microsoft Solitaire Collection auch fürs iPhone, fürs iPad und für Android, jeweils kostenlos.

Die Umsetzung für die Drittplattformen ist originalgetreu geraten: Man kann wie bei der Windows-Version frei spielen, aber sich auch an der täglichen Herausforderung versuchen: Den ganzen Beitrag lesen »


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Wäre eine Sternarchitektur diesem Ringchaos vorzuziehen gewesen?

Wieder einmal ein Spiel, das die Herzen im Sturm erobert! «Mini Metro» heisst es und wird von The Verge in den höchsten Tönen gelobt.

Zu Recht: Dieses Spiel transformiert eine alte Spielidee, die Aufbausimulation, nahezu perfekt für den kleinen Bildschirm. Ich bin ein Fan dieses Genres, es hat in meinem Alltag eigentlich gar keinen Platz. Games wie «Sim City» (Die Bürde des Bürgermeisters tragen) oder «Fallout Shelter» (Aufbauen, ohne das Konto abzubauen) brauchen einfach zu viel Betreuung, wenn man vorwärts kommen will.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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