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Wenn man sich meine Finger so ansieht, dann würde man sie nicht als Wurstfinger bezeichnen. Wenn sie auf einem Smartphone-Display etwas tippen sollten, fühlen sie sich allerdings so an. Das hat aber wohl weniger mit der Anatomie zu tun als mit ihrer Trainingshistorie. Sie sind sich gewöhnt, auf echten Tasten zu tippen. Und zwar druckvoll, weil sie das Zehnfingersystem noch auf mechanischen Schreibmaschinen geübt haben. (Ja, während ich das schreibe, fühle ich mich alt. Nicht ganz so alt wie meine Grossmutter, die jede Tastatur innert zwei Wochen zugrunde richten würde, weil sie bei ihrer mechanischen Maschine für jeden Anschlag dreissig Zentimeter Anlauf holen muss.)

Was das mobile Schreiben angeht, hat unsereins auch diverse Paradigmenwechsel durchgemacht. Mit T9 war ich nie rasend schnell, aber auch nicht komplett unbeholfen. Den ganzen Beitrag lesen »


Astrå (für iPhone/iPad und Android) ist ein charmantes kleines Spiel, das in der letzten Zeit durch die Blogs gereicht wurde, die notorischerweise solche Spiele besprechen. Bei droidgamers.com erfährt man, das Spiel sei spielenswert, und man lernt auch gleich noch das Genre: Orbital runner. Ich würde es in Deutsch «Planetenhüpfer» nennen. Es gibt auch andere Planetenhüpfer von Rang und Namen, zum Beispiel «Orbit Run» (Android) oder «Orbit Jumper» (iPhone/iPad, Android und sogar Windows).

Bei Planetenhüpfern geht es darum, sich mit mutigen Sprüngen aus der Schwerkraft der Himmelskörper zu befreien und sich durchs All zu bewegen, von Planetoid zu Planetoid. So wird das zumindest bei «Astrå» gehandhabt. Das Gameplay ist nun nicht spektakulär, aber das ist bei einem Casual Game auch nicht zwingend. Man tappt aufs Display und das Männchen hüpft. Man tappt noch einmal und es bewegt sich ausserhalb des Planet-Orbits auf seiner Bahn weiter ins All. Wenn da ein Planet auftaucht, landet es auf dem. Wenn nicht, fällt es auf den Ursprungsplanet zurück. Das beugt die Naturgesetze etwas, doch es macht das Spiel auch einfacher – sonst würde man seine Spielfigur doch relativ häufig in den Tiefen des Alls verlieren.
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Da muss Papa durch.

Ich habe neulich behauptet, the golden age of endless runner sei vorbei … da bin ich (hier) dem Spiel Into the Dead 2 begegnet, das seit gut einem Monat fürs iPhone und für Android erhältlich ist. Nun, man könnte kritisieren, dass ein Sequel nicht unbedingt ein guter Beweis für die Lebendigkeit eines Genres darstellt. Aber selbst dann ist klar: So tot bzw. untot wie der gemeine Zombie im Spiel ist das Genre nicht.

Apropos tot, untot und dazwischen: Es geht darum, Zombies noch lebloser zu machen, als sie es eh schon sind. Den ganzen Beitrag lesen »


Seinerzeit habe ich die App Color Splash vorgestellt, im Beitrag Farbe als Blickfang einsetzen. Die Idee ist nett: Man verwandelt das Bild in Schwarzweiss, lediglich ein Element bleibt farbig. Das springt ins Auge, und es lässt keinen Zweifel, wohin man den Blick des Betrachters lenken möchte. Dieser Effekt heisst in Englisch color splash oder auch color pop oder color burst. In Deutsch habe ich schon den Begriff des selektiven Schwarzweiss gelesen.

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Ein schönes Beispiel für einen Color Splash, allerdings wohl eher nicht per App erzeugt. (Bild: Nevada del 2010, cesc casals/Flickr.com, CC0)

Die Color Splash-App hat nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. In der Benutzung ist sie jedoch umständlich. Man muss nämlich den Teil, der farbig bleiben soll, von Hand maskieren. Darum heute eine schöne Alternative: Den ganzen Beitrag lesen »


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Dass mir kein Werbebanner in der Mähne hängen bleibt!

Gibt es neben Firefox und Chrome – plus den zu den Betriebssystemen gehörenden Browsern Safari und Edge – noch Bedarf für weitere Surfprogramme? Die Frage werden manche mit Ja beantworten, zum Beispiel die Macher von Opera (Der Browser der letzten Hoffnung) und Vivaldi (Die Aussenseiter punkten). Ich habe ein Herz für die Aussenseiter – nutze aber in meiner täglichen Arbeit dann doch den Mainstream, nämlich vor allem Firefox. Das hat natürlich auch mit Sachzwängen zu tun. Das CMS meines Arbeitgebers ist leicht exzentrisch, sodass man gut daran tut, es nicht auch noch mit ungewohnten Browsern zu trietzen. Und natürlich muss ich als Journalist die Mainstream-Programme gut kennen – diejnigen, an denen meine Leserinnen und Leser interessiert sind.

Die Marktzahlen zeigen jedenfalls ein klares Bild: Chrome, Firefox und Safari dominieren mit 59, 12,8 und 10,4 Prozent. Edge liegt noch hinter dem Internet Explorer zurück, was Microsoft zu denken geben müsste. Und Mozilla müsste zu denken geben, dass Firefox vom 31 Prozent im Januar 2010 auf gut einen Drittel abgestürzt ist. Aber das wird mit Firefox 57 jetzt vielleicht alles anders.

Die alternativen Browser spielen fast keine Rolle; Opera und Vivaldi werden noch nicht einmal ausgewiesen. Wenn man heute einen Browser in die Welt setzt, sollte man einen guten Grund und überzeugende Verkaufsargumente haben. Und eines fällt einem sofort ein: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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