Bluetooth Smart Scanner (kostenlos fürs iPhone) listet die Bluetooth-Geräte in der Umgebung auf; und zwar auch solche, die man nicht verbunden (gepairt) hat. Das gleiche tut auch BLE Scanner, den es fürs iPhone/iPad und für Android gibt.

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BLE Scanner: Der Samsung-Fernseher (UE40J6370) muss irgendwo durch ein offenes Fenster senden – gesehen habe ich den selbst nicht.

Eine solche App richtet sich an zwei Zielgruppe. Die erste Gruppe besteht aus Entwicklern und Herstellern, die Bluetooth-Apps und -Geräte in die Welt setzen wollen. Die können diese Apps zu Testzwecken und Fehlersuche benutzen. Die zweite Gruppe sind natürlich die Neugierigen und die Spielkinder, die gerne wissen würden, was funkmässig um sie herum so läuft. Wenn man durch die Stadt spaziert, zeigt einem eine solche Scanner-App auf, dass man von einer verblüffend hohen Zahl an Bluetooth-Geräten umgeben ist. Den ganzen Beitrag lesen »


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Facebook: Seit zehn Jahren da und nicht gewillt, wieder zu verschwinden. (Bild: LoboStudioHamburg/pixabay.com, CC0)

Facebook ist 2004 gegründet worden. Hierzulande hat man Ende 2007 angefangen, vom sozialen Netzwerk Notiz zu nehmen. Der Tagesanzeiger hat am 26. September 2007 zum ersten Mal über die Plattform geschrieben: «Facebook entwickelt sich zu einem der gesuchtesten Partner im Internet. Die Plattform ist mit weltweit über 42 Millionen eingetragenen Nutzern nach Myspace die grösste soziale Kontaktbörse.» Wenn man der Mediendatenbank SMD glauben darf, war das erste Medium, das Facebook überhaupt wahrgenommen hat, die NZZ. Claude Settele schrieb dort am 28. April 2006:

Erfolgreich sind auch die Studenten-Plattform Facebook oder Googles Orkut, die fast zu drei Vierteln von Brasilianern bevölkert wird. Hierzulande gehören MSN Spaces, Youths.ch und Meinbild.ch zu den frequentierten Adressen, aufstrebend ist die im Februar gestartete Site Klassenfreunde.ch, die 170 000 Mitglieder zählt.

meinbild.ch gibt es übrigens noch und Klassenfreunde heisst jetzt stayfriends.ch. Ich kann mich erinnern, dass ich die auch irgendwann Ende 2007 auf Facebook gestossen bin. Ich habe die Sache beobachtet, bin irgendwann im Verlauf von 2008 beigetreten und hielt am 27. Oktober 2008 die Zeit für gekommen, Facebook als Tipp der Woche vorzustellen: «Facebook hilft, weltweite Kontaktnetze zu knüpfen», hiess der Titel:

Facebook.com hat sich seit dem Start im Jahr 2004 zu einer der grössten Kontaktplattformen im Web gemausert. Im August feierte der Gründer und Selfmade-Milliardär Mark Zuckerberg den 100-millionsten Teilnehmer. Grösser ist nur Myspace.com, eine vergleichbare Community für Teenager und junge Nutzer.

Es war damals nötig, genau zu erklären, wie die Sache funktioniert:
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Video und Artikel bei tagesanzeiger.ch.

… naja, fast. Auf dem Apple-TV gibt es eine gute Alternative. Trotzdem: Die Version 3.0 von VLC ist ein guter Grund, das Programm mal ausführlich im Video vorzustellen: Denn dieser Multimediaplayer spielt annähernd jedes Format und jedes Medium ab. Abgesehen von Blurays, falls sich da seit diesem Beitrag nichts geändert hat. Er ist nicht das, was man ein Wunder an Benutzerfreundlichkeit nennen würde. Aber in der neuen Version 3.0 sind die Menüs immerhin etwas logischer und aufgeräumter.

VLC beherrscht nicht nur die Wiedergabe, sondern kann Videos auch transcodieren, streamen und während der Wiedergabe bearbeiten: So kann man seine Clips drehen, wenn sie in der falschen Lage aufgenommen wurde, beschneiden, in der Farbe korrigieren, von lästigen Logos befreien und mit lustigen (oder weniger lustigen) Effekten belegen. VLC spielt sogar Videos aus dem Web ab, zum Beispiel von Youtube. Und bevor Sie es ausprobieren: Mit den Videos von Tagesanzeiger funktioniert es leider nicht.
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Die Clickomania-Ära neigt sich dem Ende zu: So stand es neulich in diesem Blog. Das heisst aber nicht, dass es nicht Spiele gibt, die die Tradition fortsetzen. Im Gegenteil: Es gibt einige in den App-Stores, die sich explizit mit diesen Federn schmücken und Clickomania als Stichwort verwenden, mit denen sie gefunden werden wollen. «Touch League» ist eines, und ich habe versprochen, es zu besprechen.

Nun, leider taugt dieses Spiel überhaupt nichts. Es steht leider auch nicht in der Tradition meines schönen Spiels. Es ist kein Knobel-Puzzle, sondern ein Motorik-Spiel der einfachsten Machart. Man muss möglichst schnell und oft aufs Display tippen. Das ist zweigeteilt, sodass auf jeder Seite einer tippen kann. Und der Schnellere gewinnt. So einfach und so langweilig. Es ist anzunehmen, dass es mal ein «Wie kann ich meine Maus möglichst schnell kaputtmachen»-Spiel namens Clickomania gab, auf das der Macher Bezug nimmt. Das finde ich so doof, dass ich das Teil hier noch nicht einmal verlinke.

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Bei jedem Level werden die Punkte anders angeordnet.

Immerhin, ich habe ein Spiel gefunden, das ich hier empfehlen kann. Und nein, es ist nicht Candy Crush Saga (iPhone/iPad und Android), obwohl das durchaus in die Kategorie passen würde. Ich stelle es nicht vor, weil es eh schon jeder kennt – und weil ich die Free-to-Play-Monetarisierungsmethoden nicht gutheissen kann.

Wobei, was das angeht, ist auch das heutige Spiel kein Waisenknäblein. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe mich neulich über die mangelnden Profi-Eigenschaften des iPads ausgelassen. Daraufhin hat Sascha Erni eine Replik geschrieben, die Affinity Photo empfiehlt: Mit der App lassen sich Bilder skalieren, optimiert exportieren und wunschgemäss benennen. Das ist schon mal was, zumal ich Affinity Photo ja auch ganz gut finde.

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Links: Am iPhone, ohne Drag&Drop, verwendet man den «Teilen»-Befehl.
Rechts: Gladys sammelt diverse Datentypen und organisiert sie mit Labels (Tags).

Ein Problem erwähnt Sascha aber gleich selbst: Affinity Photo existiert nur für das iPad. Und auch wenn ich vom iPad spreche, stammen die Screenshots in meinem Blogpost vom iPhone. Das ist ein bisschen inkonsequent meinerseits, hat aber damit zu tun, dass ich einen Workflow gerne auf dem grossen und dem kleinen iOS-Gerät praktizieren würde. (Und der Hauptgrund war, dass ich beim Bebildern des Blogposts das iPad nicht griffbereit hatte, da das gerade als Fernseher in Benutzung war.)

Ich erwähne nebenbei auch, dass mich nervt, dass Screenshots standardmässig in der Foto-Mediathek gespeichert werden und zwischen den Familienfotos auftauchen. Dazu Saschas Tipp:

An dieser Stelle möchte ich auch eine Lanze für Gladys brechen – unter den Shelf-Apps für iOS mein Liebling. Die Screenshots in diesem Beitrag landeten nicht in der Fotomediathek und sahen die Dateien.app nur beim Hochladen in die Blog-Software (WordPress). Ich verwende Gladys auch auf dem iPhone, um etwaige Screenshots fürs Verbloggen aufs iPad (und damit die Möglichkeiten von Affinity) zu bekommen.

Für mich Grund genug, Gladys anzusehen. Die App gibt es kostenlos fürs iPhone und iPad. Sascha nennt sie eine «Shelf-App», was bei mir eine Bildungslücke offenbart. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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