Es gibt Themen, die eignen sich ausgezeichnet für Podcasts. Da ist sind Technik, Internet und Fankultur. Und darum gibt es mehr Tech-Podcasts, als man zählen (oder hören) könnte. Und sehr gut eignet sich auch die Geschichte:

Die Menschheitsgeschichte ist spannend und ereignisreich, voller faszinierender Figuren, Intrigen und wechselvollen Ereignissen. Sie bietet einen unerschöpflichen Fundus an Material, Blickwinkeln und Interpretationsmöglichkeiten. Und die Geschichte eröffnet ein Tummelfeld für den analytischen Geist: Für «was wäre wenn»-Fragen, für Querverbindungen zur Gegenwart und zu anderen geschichtlichen Ereignissen. Und man kann immer fragen, wie einleuchtend und erkenntnisreich alternative Deutungen sind. Denn wir wissen, dass normalerweise der Sieger die Geschichte schreibt.

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Mord! Verschwörung! Axthiebe! (Bild: Der Untergang des Jürg Jenatsch, E. Sturtevant, CC0)

Darum also hier eine Übersicht von Geschichts-Podcasts, die ich abonniert habe – und wenn es die Zeit erlaubt auch lückenlos höre.
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Die Fernsehserie Timeless, momentan bei Netflix zu sehen, beschäftigt sich mit Zeitreisen. Industriemagnat Connor Mason hat in seinem Unternehmen im Geheimen eine Zeitmaschine bauen lassen.

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Die Zeitmaschine, die ein bisschen wie ein Auge aussieht und beim Gebrauch bedrohlich rattert.

Das Projekt war aber nicht so geheim, dass Garcia Flynn nicht davon Wind bekommen hätte. Flynn klaut die Zeitmaschine, um ein bisschen temporalen Terrorismus zu verbreiten. Ein Team von drei Leuten erhält den Auftrag, dem Terroristen und seinen Spiessgesellen mit einer Ersatz-Zeitmaschine hintendreinzujagen. Historikerin Lucy Preston, Elitesoldat Wyatt Logan und der ungelenke Nerd Rufus Carlin sollen den Mann einfangen und gleichzeitig allzu schlimme historische Entgleisungen verhindern oder zurechtrücken. Das funktioniert natürlich nicht. Schon nach der Pilotfolge ist Welt nicht mehr dieselbe: In den Geschichtsbüchern steht etwas anderes zur Hindenburg. Und Lucy ist plötzlich ein Einzelkind, weil ihre Mutter die Schwester namens Amy in diesem Zeitstrang nie geboren hat.

Das kitzelte meinen Nerv für das Thema. Das Fazit nach einigen Folgen: Den ganzen Beitrag lesen »


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In dieser App wimmelt es von Linien. (Links der Sine Morph-Modus, rechts die Demo von Cathedral.

Die Thicket-App (kostenlos fürs iPhone und iPad) ist laut Hersteller ein «audiovisueller Spielplatz», der von «Babys und Hunden geliebt wird und der Brüller an einer Party» sei. Und die App ist obendrein die Nummer eins in der Kategorie «Generative Art» einer Website namens bestappever.com.

Nun bin ich nicht sicher, ob man einer Website namens «bestappever.com» wirklich das volle Vertrauen schenken sollte und ob überzeugende Partyspiele wirklich in App-Form daherkommen. Aber die Vorstellungen sind unterschiedlich, auch was Partys angeht. In den USA sollen die Partygäste seinerzeit ja ihre Schlüssel in eine Schale geworfen haben, worauf sie… äh, ich komme vom Thema ab.

Diese App hier zeigt tanzende Linien, die mit dem Fingern interagieren. Den ganzen Beitrag lesen »


Also, dies hier ist der Versuch, eine uralte Idee aufzugreifen: Nämlich die, zwischendurch auch mal kurz zu bloggen. Darum soll das Spiel Helix Jump (kostenlos für Android und das iPhone und iPad) hier ohne weitere Umstände kurz und sec besprochen werden.

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Das ist fast schon alles, was es in dem Spiel zu sehen gibt.

Die Spielidee ist simpel: Man hat eine Art Katzenbaum, den man per Wischgeste nach links oder rechts im Uhrzeiger- bzw. Gegenuhrzeigersinn drehen kann. Der Katzenbaum hat umlaufende Plateaus mit Kerben, die man so hindrehen muss, dass ein senkrecht nach unten fallender Ball die Lücken erwischt. Trifft der Ball auf ein Plateau, hüpft er auf und ab und man verliert Punkte – denn je schneller er nach unten fällt, desto stärker steigt der Highscore. Den ganzen Beitrag lesen »


In meiner Eigenschaft als Tipps-Redaktor von Publisher.ch habe ich das Vergnügen, während der Arbeitszeit Blogs aus den Bereichen Gestaltung, Fotografie, Design und Kreativität lesen zu dürfen. Eine spezielle Vorliebe habe ich für Typografie-Blogs entwickelt. Wie schon früher erwähnt: Ich verstehe zwar nichts von Typografie, aber ich mag sie trotzdem.

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Der Mann schreibt nicht nur über sie, er macht sie auch.

Ein Blog, das ich mag ist typefacts.com: Da wird über Leute hergezogen, die die falschen Anführungszeichen machen. Zwischenfrage: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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