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Die Kassette lebt auch. Und wenn es nur in unserer sentimentalen Erinnerung ist. (Bild: Markus Spiske, freeforcommercialuse.net/Pexels.com, CC0)

Ja, der Walkman lebt. Manche brauchen ihn heute noch, in Echt! Ich gehöre nicht zu den Leuten. Aber man kann ja so tun als ob.

Nämlich mit der App Cassette Gold (iPhone/iPad). Oder mit der App DeliTape (Android, iPhone/iPad). Die machen beide ungefähr das selbe: Sie spielen Musik ab und zeigen dazu eine Kassette, deren Spulen sich während der Wiedergabe akkurat drehen.

Und natürlich kann man unterschiedliche Kassettentypen «einlegen», die dann so aussehen, wie die TDK-, Agfa-, Sony- Hitachi-, Denon- oder BASF-Kassetten, die wir damals benutzt haben.
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Ich gehöre nicht zu den preissensitiven Leuten. Mir ist es zu mühsam, in der Zeitung nachzusehen, welche Sorte Fleisch gerade mit wieviel Prozent Rabatt verkauft wird, dann deswegen zum Lidl oder Denner zu fahren und mir noch ein Rezept zu überlegen, wie man aus einer alten zähen Kuh nun ein schönes Sonntagsmahl hinkriegt. Ich kaufe, was ich brauche und worauf ich Lust habe und sehe dann an der Kasse, wieviel es kostet.

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Ifttt teilt mit, sobald einem ein Entwickler seine App nachwerfen möchte.

Klar, man muss in der privilegierten Situation sein, sich das leisten zu können. Oder man muss die Prioritäten entsprechend setzen und sich anderswo einschränken, zum Beispiel bei der Petro-Mobilität. Aber egal, manchmal kann ich einem guten Angebot nicht widerstehen. Darum habe ich in der Iftt-App das Rezept Get notified when a top app becomes free in the Apple App Store. Die macht genau das, was der Name sagt: Sie informiert darüber, wenn eine Top-App im Apple Store gerade gratis zu haben ist.

Die Information wird von appzapp.net bereitgestellt, einem Informationsdienst über Apps, über den ich sonst nicht sehr viel herausgefunden habe, ausser, dass er in der basellandschaftlichen Gemeinde Münchenstein zu Hause ist. Aber das ist ja nicht a priori ein Nachteil. Den ganzen Beitrag lesen »



Das Video beim Tagesanzeiger.

Schon ist wieder alles anders: Wir haben uns eben daran gewöhnt, beim iPad eine zweite App vom rechten Rand hereinzuwischen. Da kommt iOS 11 auf uns zu; wo das nicht mehr funktioniert: Da zieht man ein App-Icons an den rechten Rand, wenn man zwei Apps parallel benutzen möchte.

Wenn man gelernt hat, wie es funktioniert, dann ist das einigermassen praktikabel. Und sicherlich stringenter als die mit iOS 9 eingeführte Methode. Aber dass Apple eine so zentrale Funktion nun schon wieder komplett umbaut, ist ein klares Indiz, dass man in Cupertino das Ei des Kolumbus (bzw. das Patentrezept) nicht gefunden hat. Stattdessen probiert man eine Methode, verwirft sie wieder und versucht es mit etwas anderem. Das ist das Prinzip von Versuch und Irrtum. Das hat seine Berechtigung – aber es wirkt eben nicht sonderlich souverän. Und es ist der Beweis dafür, dass Apple keine Vision hat, wie das iPad vom Desktop abzugrenzen wäre. Denn wie ich im Video sage: Dass nun Drag&Drop Einzug hält, ist schwer als Fortschritt zu verkaufen.
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Youtube ist für mich ein Medium, auf das ich zwar nicht verzichten würde, doch von dem ich auch nicht allzuviel erwarte. Es gibt dort Millionen von Clips – nicht nur Schrott, sondern auch viele lustige und gute Sachen. Dennoch versprüht Youtube den Charme von Amateurhaftigkeit und Chaos. Wackelige Handyvideos, Verschwörungstheorie-Clips, mitgeschnittene und mutmasslich nicht sauber lizenzierte Fernsehausstrahlungen, lustige Fundstücke und Unsinniges, wie Hitler, der zehn Minuten lang Nein sagt und dafür 3,5 Millionen Views bekommt – das ist Youtube.

Die Stärke von Youtube ist, dass man dort meistens irgend etwas zu einem Thema findet, zu dem man ein Video sucht. Man kann Videos selbst kostenlos hochladen und sehr einfach auf seiner eigenen Website einbinden – das ist um Welten simpler, als wenn man sie selbst hosten müsste. Und da sich sehr viele Leute auf Youtube tummeln, haben Videos eine unter Umständen sehr lange Halbwertszeit. Den ganzen Beitrag lesen »


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Für diese Accounts lohnt sich die Anmeldung bei Twitter1. (Bild: freestocks.org/Pexels.com, CC0)

Brauche ich eigentlich eine Social-Media-Kategorie in diesem Blog, wo ich in letzter Zeit doch immer mal wieder Twitter-Accounts und Facebook-Seiten empfehle? Ich würde sagen: Nein. Diese Beiträge haben dann doch eher die Qualität eines Pausenfüllers und der steht auch nicht im Programm. 😃

Wie auch immer, heute geht es hier um drei Twitter-Accounts, die eine Bereicherung für jede Timeline darstellen. Der erste hat sich der Schadenfreude verschrieben. Der zweite dem Slapstick von Leuten, die sich vor der Kamera nicht ganz so geschickt anstellen wie Dick und Doof. Und der dritte zeigt, wie herzerwärmend Anthropomorphismus sein kann.

You Had One Job Über anderer Leute Missgeschicke lachen, ist nicht gerade fein. Doch manche Leute haben es nicht besser verdient. Und ja, es ist tatsächlich so, dass sich die eigenen Unzulänglichkeiten dann weniger gravierend anfühlen.

Als kostenlose Dreingabe zu diesem Account erwähne ich gerne Only In Russia und Very British Problems.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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