Der Clou an einem Foto oder Film ist nicht, dass man mit dem angeblich unbestechlichen Auge einer Kamera auf eine Szene sieht. Das eigentliche Wunder ist, dass in der Aufnahme die Zeit anhält und der Moment einfriert. Wir können mittels Fotos kleine Zeitreisen unternehmen und die Vergangenheit wiederaufleben lassen.

Und nicht nur das. Mit filmischen Mitteln kann man die Zeit auch verlangsamen oder beschleunigen. Ersteres nennt sich Zeitlupe, letzteres Zeitraffer. Ich finde beides spannend, wobei der Zeitraffer mutmasslich mehr experimentelle Freiheiten gibt.

Wie spannend das sein kann, zeigt der Beitrag Time-lapse video shot over three years atop the Space Needle reveals Seattle’s astounding growth der «Seattle Times». Den ganzen Beitrag lesen »


Das High Efficiency Image File Format ist ein neues Bildformat von Apple, das eine deutlich effizientere Codierung zulässt als JPG. Und Heif bzw. Heic kann auch Dinge wie Live-Fotos enthalten. Im Beitrag Die neuen Formate von iOS 11 habe ich das im Detail ausgeführt.

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Voransicht und Öffnungsmöglichkeit für Apples neues Wunderformat.

Bei Mac OS ist das neue Format inzwischen auch angekommen. Und bei Windows kann man es über die Freeware namens CopyTrans HEIC nachrüsten. Sie klinkt sich in den Windows-Explorer ein und zeigt Fotos mit Vorschaubildchen an. Beim Doppelklick wird das Bild in der Windows-Fotoanzeige geöffnet. Beim Rechtsklick auf die Datei findet sich der Befehl In JPG mit CopyTrans konvertieren im Kontextmenü. Der macht genau das: Er legt eine gleichnamige JPG-Kopie in den Bildordner.

Das ist nützlich und mit der Explorer-Erweiterung auch recht elegant gelöst. (Über den Umstand, dass solche Explorer-Erweiterungen bei Updates verloren gehen oder nicht mehr funktionieren und eine Quelle für Probleme sind, soll an dieser Stelle hinweggegangen werden.) Den ganzen Beitrag lesen »


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Hier gehts lang! (Bild: pixabay.com, CC0)

Wer hat eigentlich den Hyperlink erfunden? Nicht ganz unbeteiligt war jedenfalls Ted Nelson, den ich neulich schon mal im Beitrag Andere Internetze gewürdigt habe. Seine Idee waren Zweiweg-Links, also Verknüpfungen, die in beide Richtungen funktionieren.

Am Hypertext und insbesondere auch an den Links beteiligt war auch Vannevar Bush. Seine Memex-Maschine ist eine Art Analogrechner, der mich schon früher faszinierte. Die FAZ hat ihm vor einiger Zeit ein ausführliches Portrait gewidmet:

Gleichwohl blieb es nicht bei der Vision. 1937 entstand mit dem «Rapid Selector» ein Prototyp, der es ermöglichte, in einer Mikrofilmbibliothek die gesuchte Information aufzufinden. Wichtiger aber war das intellektuelle Paradigma. Wenn das Weltwissen auf einem Schreibtisch abgelegt werden kann (zudem kopierbar ist), ist es nur logisch, dass man nicht nur das Suchen und Finden von Informationen, sondern auch die Art der Verknüpfung zum Gegenstand des Wissens macht. Folglich sind nicht nur die Dokumente, sondern auch die Pfade von Bedeutung, die von einem Gegenstand zum nächsten führen. Wenn diese Vorwegnahme des Hyperlinks noch in den achtziger und neunziger Jahren begeisterte Anhänger finden sollte, so deswegen, weil Vannevar Bushs Memex der Schrift ein Gedächtnis verleiht, ebenso wie es die Bibliothek zum Echo- und Erinnerungsraum ihrer Benutzung macht. In der Memex-Apparatur tritt die Wissenschaft als Kommunikationsraum hervor, der sich nicht im Gedächtnistheater und in der Performance erschöpft, sondern immer wieder neu erlebt werden kann: ein Arbeits- und Bildungsspeicher.

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Neulich, bei der Produktion dieses Videos hier

Ich gebe zu – das Fluchen zeugt nicht von Manieren. Aber die Reaktionsgeschwindigkeit war nicht schlecht, oder?
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Arr!

22 Nov 2017 In: Webdienst, Quickiepost, Deutsch

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Pixabay schlägt zum Stichwort «Pirat» das Bild eines Obdachlosen vor. Genau mein Humor! (Bild: Leroy Skalstad/pixabay.com, CC0)

Es gibt in diesem Blog die Rubrik Quickiepost, die ich vernünftigerweise nie jemals verwenden sollte, weil ich nie kurz und quick schreibe. Heute versuche ich eine Ausnahme. Nämlich:

Schaltet doch mal euer Facebook auf Piratisch um. Das ist völlig nutzlos, aber amüsant. Besonders dann, wenn ihr ab und zu Screenshots macht, wie das Giulia vom Goldenen Aluhut oft tut.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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