Sind zwei Mac-Tipps hintereinander übertrieben? Ich finde nicht. Darum heute: Schon wieder ein Mac-Tipp!

Und zwar einer, der das Fensterwechseln vereinfacht. Zumindest für mich – und zwar massiv. Die Tastenkombination Cmd + Tabulator zeigt eine horizontale Auflistung mit den Icons der offenen Programme, die man per Tabulator durchblättert. Das kennt man von Windows, und es ist eine sehr effiziente Methode, um ohne die Finger von der Tastatur zu nehmen einen Taskswitch durchzuführen.

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Der hässliche kleine Bruder von Mission Control.

Naja, zumindest unter Windows ist diese Methode effizient. Beim Mac ist sie eigentlich unbrauchbar. Man landet nämlich sehr oft nicht bei der Anwendung, zu der man eigentlich hin wollte. Wenn man ein Fenster minimiert hat, bleibt das minimiert. Nun gibt es Leute, die einem in solchen Fällen Folgendes empfehlen:

Press Command-Tab until the application you want is highlighted. Then, while still holding down the Command key, press and hold the Option key.

Ich sage: Was für ein Unsinn! Den ganzen Beitrag lesen »


AGBs: Die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das sind Werke, die von der Länge her ein durchschnittliches George-R.R.-Martin-Buch locker in den Schatten stellen und sich bezüglich Komplexität auf dem Niveau eines James Joyce bewegen – bloss von Juristen verfasst, die ihrer Muttersprache nicht mächtig sind, sondern nur jurisprudentisch können.

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Schöne Szene, garstiges Thema. (Bild: Ed Gregory/stokpic.com, CC0)

Ich erlaube mir, hier einmal eine populistische These aufzustellen: AGBs sind bloss dazu da, die Kundschaft zu verscheissern. Oder, etwas weniger reisserisch formuliert: Sie sind ein nützlicher Trumpf, den man bei Streitfällen gerne in der Hinterhand hat. Im Angesicht eines renitenten Kunden zückt der Leistungsanbieter sie mit maliziösem Lächeln und sagt mit unschuldigem Unterton: «… aber sie haben ja unsere AGBs gelesen, hier auf Seite 222 unten steht es…»

Und dann ist man angeschmiert. Den ganzen Beitrag lesen »


Es ist noch nicht ganz, aber fast ein Jahr her, dass ich mich intensiv mit dem damals brandneuen Macbook Pro auseinadergesetzt habe: Hier mit der Touchbar, hier mit der Faszination und hier mit den teils wichtigen, teils unwichtigen Details. Bei dieser exzessiven Berichterstattung kann ich auch gleich noch einen weiteren Beitrag anhängen: Zu den längerfristigen Erkenntnissen.

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Hübsch, aber es lässt die Liebe zum Detail vermissen. (Bild: pxhere.com, CC0)

Fazit da: Ich arbeite gerne mit dem Macbook Pro. Der Bildschirm ist toll, das Touchpad auch, an die Butterfly-Tastatur habe ich mich gewöhnt und die im Vergleich zum Vorgänger viel kompaktere Bauweise lernt man zu schätzen. Das ist erst einmal ganz okay, zumal man offenbar froh sein muss1, wenn die Tastatur überhaupt funktioniert.

Aber für einhelliges Lob hätte ich diesen Beitrag hier nicht angefangen. Den ganzen Beitrag lesen »


Dass Flattr gescheitert ist, habe ich schon einmal verkündet. Im ersten Beitrag mit diesem Titel habe ich obendrein eine tolle Lösung vorgeschlagen, wie man gute Webinhalte finanzieren müsste – und wie man gleichzeitig das lästige Werbeproblem lösen könnte: Bitte hier nachlesen!

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Wenn er keinen Hut aufstellt, braucht er sich auch nicht über mangelnde Einnahmen zu wundern. (Bild: Caio/Pexels.com, CC0)

Beim ersten Abgesang von Anfang 2015 ging es um enttäuschte Erwartungen. Damals hat sich abgezeichnet, dass Flattr nicht die Revolution sein würde, die wir Blogger und Podcaster uns erträumt hatten. Heute geht es um das definitive Aus. Der Flattr-Knopf funktioniert zwar noch, aber Flattr selbst empfiehlt, ihn nicht mehr zu verwenden (The Flattr button is history). Ich werde ihn bei Erscheinen dieses Beitrags von meinem Blog entfernt haben (oder das demnächst tun, falls ich immer noch nicht dazu gekommen bin). Ich werde ihn entfernen, sobald ich in näherer oder ferner Zukunft dazu komme.

Es ist Zeit für eine Analyse: Flattr, das war am Anfang dieses Jahrzehnts eine ermutigende Sache. Ich habe in meiner Vorstellung mir ein explizites Urteil zwar verkniffen. Aber ich habe den Flattr-Button sogleich in mein Blog eingebaut und auch selbst fleissig geflattrt. Das finanzielle Fazit: Den ganzen Beitrag lesen »


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Seit ungefähr Version 55 markiert Firefox gewisse Erweiterungen als «Alter Add-on-Typ» aus. Die Erklärung dazu findet sich im Beitrag Modernisierung der Add-on-Technologie von Firefox: Firefox führt die Web-Extensions ein. Die haben gewichtige Vorteile: Updates beim Browser sollten nicht mehr zu Inkompatibilitäten führen. Und insbesondere wird die Interoperabilität der Erweiterungen zwischen den Browsern erhöht: «Erweiterungen, die für Google Chrome und Opera erstellt wurden, laufen in den meisten Fällen mit wenigen Änderungen in Firefox oder Microsoft Edge.»

Das ist überaus erfreulich. Andererseits – und das macht mir weniger Spass – bedeutet es auch, dass die alten Programmierschnittstellen aus Firefox verschwinden und eine Erweiterung vom «alten Add-on-Typ» demnächst nicht mehr läuft:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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