170920-addon-gau.png

Seit ungefähr Version 55 markiert Firefox gewisse Erweiterungen als «Alter Add-on-Typ» aus. Die Erklärung dazu findet sich im Beitrag Modernisierung der Add-on-Technologie von Firefox: Firefox führt die Web-Extensions ein. Die haben gewichtige Vorteile: Updates beim Browser sollten nicht mehr zu Inkompatibilitäten führen. Und insbesondere wird die Interoperabilität der Erweiterungen zwischen den Browsern erhöht: «Erweiterungen, die für Google Chrome und Opera erstellt wurden, laufen in den meisten Fällen mit wenigen Änderungen in Firefox oder Microsoft Edge.»

Das ist überaus erfreulich. Andererseits – und das macht mir weniger Spass – bedeutet es auch, dass die alten Programmierschnittstellen aus Firefox verschwinden und eine Erweiterung vom «alten Add-on-Typ» demnächst nicht mehr läuft:
Den ganzen Beitrag lesen »


Heute habe ich ein Hühnchen mit meinem Mobilfunkanbieter rupfen. Obwohl ich mit ihm grosso modo zufrieden bin, hat er sich letzte Woche etwas geleistet, was IMHO gar nicht geht.

101008-modem-icon-515m.jpg
So habe ich 2010 mobil gesurft. 2017 tue ich das nicht mehr.

Auslöser war meine Sim-Karte für das «Internet Everywhere Day»-Angebot, das ich seit 2010 nutze. (Dank meines Blogs sind die Details exakt dokumentiert.) Wobei, nutzen ist das falsche Wort: Seit das iPhone als Hotspot fungieren kann und ich ein Abo mit unbeschränktem Datenvolumen habe, brauche ich diese Sim-Karte nicht mehr. Sie hat seinerzeit über ein USB-Modem das Surfen am Laptop ermöglicht. Damals praktisch, heute obsolet.

Auf meiner letzten Rechnung fand sich nun ein Posten von 5 Franken für Surf Start für 250 MB, verbucht unter der Mobilfunknummer meiner «Internet Everywhere Day»-Sim. Der Clou der Karte damals war aber, dass keine Grund- oder Abogebühr anfällt, sondern dass nur die effektive Nutzung verrechnet wird. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich bin bekanntermassen kein grosser Fan von Mietsoftware. Sie hat die Tendenz, genau dann nicht zu funktionieren, wenn man im Stress ist und eines nicht gebrauchen kann: Nicht funktionierende Software.

170809-office-365-key-wechseln-01.png
Muss das wirklich genau jetzt sein?

Das ging mir neulich mal wieder so. Ein Text wollte dringlich vollendet werden, doch Word verkündete, mein Office-365-Abo sei abgelaufen. Das Programm wechselte deswegen in den Viewer-Modus und meinte: «Office zum Erstellen und Bearbeiten aktivieren. Erwerben Sie Office, oder melden Sie sich an, um Office zu aktivieren, wenn Sie es schon gekauft haben.»

Natürlich, das würde nicht passieren, wenn ich die Software so nutzen würde, wie es sich der Hersteller vorstellt. Den ganzen Beitrag lesen »


170803-computer-user.jpg
Gleich wird er explodieren… (Bild: David McEachan/Pexels.com, CC0)

Ich stelle eine Verluderung der Sitten fest. Ich habe neulich über die Suchfunktion von Windows geschrieben. Die ist nicht selbsterklärend. Die Suchparameter wie name, art, typ oder grösse muss man kennen, um sie verwenden zu können. Und selbst wenn man sie kennt, aber nur sporadisch braucht, dann erinnert man sich vielleicht nicht sofort an die genaue Syntax. Es braucht somit eine gute Dokumentation, die schnell zur Hand sein sollte, damit man gegebenenfalls schnell nachsehen kann, wie man sie nun einsetzt. Zugegeben, wenn man ins Suchfeld tippt, wird in der Multifunktionsleiste eine Rubrik namens Suchen geöffnet, in der man die Parameter bei Verfeinern und Optionen zur Verfügung hat. Ob das wirklich selbsterklärend ist, darüber kann man streiten – ich bin der Ansicht, dass das nicht der Fall ist: Damit man mit dieser Windows-Suche richtig umgehen kann, ist eine Anleitung unverzichtbar.

Doch ist bei Windows über die Jahre verloren gegangen. In früheren Versionen brauchte man nur die F1-Taste zu betätigen, um in einem Fenster die Hilfe zum Programm angezeigt zu erhalten. Das war eine hierarchisch strukturierte Anleitung, die man auch durchsuchen konnte. Windows bot die Möglichkeit, je nach Kontext direkt zur passenden Hilfeseite zu springen. Hatte man den Mauszeiger beispielsweise im Suchfeld positioniert, ging (im Idealfall) die Programmhilfe direkt bei der Seite auf, die das Suchen im Windows Explorer erklärt.

Tempi passati. Beim Klick auf das Fragezeichen-Symbol beim Explorer oder beim Betätigen der F1-Taste wird eine Bing-Suche ausgeführt: hilfe zum explorer in windows 10 Oberster Treffer ist nicht etwa eine Microsoft-Hilfeseite, sondern ein Blog namens «win10.support», das noch nicht einmal ein vernünftiges Impressum hat. Bei whois.com erfährt man wenig über den Betreiber, da er Privacy Protection gebucht hat. Immerhin weiss man, dass der Registrar Hosting Ukraine LLC heisst. Damit ist es wohl relativ unwahrscheinlich, dass es sich um eine offizielle Microsoft-Seite handelt.
Den ganzen Beitrag lesen »


Meine Krankenversicherung hat eine App namens Sanitas Active herausgebracht, die es für Android und fürs iPhone gibt. Das ist eine Art Umerziehungs-App für Bewegungsfaule, die dem Anreiz der Gamification einen monetären Stimulus beiseite stellt. Mit anderen Worten: Wenn man sein tägliches Bewegungsziel erreicht – bei mir, da ich einer sitzenden Arbeit nachgehe, sind das 7000 Schritte –, erhält man eine Münze. Für die gesammelten Münzen erhält man beim Shopping Vergünstigungen. Man findet beispielsweise Digitec vor, wo es für dreissig Münzen beim nächsten Einkauf einen Rabatt von 10 Franken gibt. Die Auswahl an Bonusprogrammen ist noch nicht so gross. Im Moment finden sich auch Farmy.ch und Athleticum im Angebot. Bei letzterem ist die Umwandlungsrate noch etwas besser: Da erhält man für 50 Münzen einen Rabatt von 20 Franken.

170714-sanitas-active-1.png
Links: Ziel erreicht, Münzen gesammelt und dem Digitec-Gutschein 10’559 Schritte näher.
Rechts: Die Auswahl an Gutscheinen ist noch nicht üppig.

Das entspricht, über den Daumen gepeilt, einer Belohnung von 30 Rappen pro Tag. Verglichen mit der Krankenkassenprämie ist das nicht üppig. Wenn man seine Schrittzahl täglich reinholt, kommt man auf einen Rabatt von um die zwei, drei Prozent. Ob das ein wirklicher Anreiz ist? Es dürfte eher so sein, dass Leute, die sich eh schon viel bewegen, ermutigt werden, ihre Daten an die Krankenkasse abzuliefern. Ein kleiner Rabatt bei Digitec? Nimmt man natürlich gerne mit!
Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




Google Adsense

Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

dpr01b-still.jpg

patentrezepte.tagesanzeiger.ch

Podcast!

Archiv