Meine Krankenversicherung hat eine App namens Sanitas Active herausgebracht, die es für Android und fürs iPhone gibt. Das ist eine Art Umerziehungs-App für Bewegungsfaule, die dem Anreiz der Gamification einen monetären Stimulus beiseite stellt. Mit anderen Worten: Wenn man sein tägliches Bewegungsziel erreicht – bei mir, da ich einer sitzenden Arbeit nachgehe, sind das 7000 Schritte –, erhält man eine Münze. Für die gesammelten Münzen erhält man beim Shopping Vergünstigungen. Man findet beispielsweise Digitec vor, wo es für dreissig Münzen beim nächsten Einkauf einen Rabatt von 10 Franken gibt. Die Auswahl an Bonusprogrammen ist noch nicht so gross. Im Moment finden sich auch Farmy.ch und Athleticum im Angebot. Bei letzterem ist die Umwandlungsrate noch etwas besser: Da erhält man für 50 Münzen einen Rabatt von 20 Franken.

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Links: Ziel erreicht, Münzen gesammelt und dem Digitec-Gutschein 10’559 Schritte näher.
Rechts: Die Auswahl an Gutscheinen ist noch nicht üppig.

Das entspricht, über den Daumen gepeilt, einer Belohnung von 30 Rappen pro Tag. Verglichen mit der Krankenkassenprämie ist das nicht üppig. Wenn man seine Schrittzahl täglich reinholt, kommt man auf einen Rabatt von um die zwei, drei Prozent. Ob das ein wirklicher Anreiz ist? Es dürfte eher so sein, dass Leute, die sich eh schon viel bewegen, ermutigt werden, ihre Daten an die Krankenkasse abzuliefern. Ein kleiner Rabatt bei Digitec? Nimmt man natürlich gerne mit!
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Seit einigen Tagen trage ich die Fēnix 5S von Gramin (Amazon Affiliate), eine GPS-Uhr, die demnächst noch im Detail zu besprechen sein wird (nämlich hier). Ein Kurzfazit ist aber auch an dieser Stelle nicht verkehrt: Mir gefällt sie gut, auch wenn ich nicht die richtige Zielgruppe bin. Diese Uhr richtet sich an ernsthafte Sportler, nicht an Spaziergänger und Gelegenheitsvelofahrer wie mich. Aber es ist bemerkenswert, dass Garmin – nachdem die Navigationsgeräte fürs Automobil nicht mehr der ultimative Wachstumsmarkt sind – hier eine neue Nische gefunden hat. Während ich bei den Alltags-Smartwatches ein grosses Fragezeichen setze (hier und hier), attestiere ich diesen Sport-Uhren eine Daseinsberechtigung: Körperliche Aktivitäten tracken, Routen aufzeichnen, Musik steuern, Navigieren – das ist alles sinnvoll.

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Schönes Zifferblatt, angenehme Typografie, finde ich.

Und dank den soliden Preisen, die ernsthafte Sportler für eine solche Uhr auf den Tisch legen, ist es eben auch ein lukrativer Markt. Die Fēnix – den Strich über dem E, das Makron, mag eine Ehrerbietung an Emmanuel sein, ich halte ihn aber trotzdem für etwas affig – schlägt mit knapp 700 Franken zu Buch und ist teurer als eine Apple Watch. Und es gibt auch Garmin-Uhren mit Preisen im vierstelligen Bereich.

Die Uhr trägt sich solide, hat ein angenehmes Armband und gefällt mir gut. Den ganzen Beitrag lesen »


Dieses Blog hier läuft seit fast zehn Jahren und ist, wie anlässlich des fünften Geburtstags beschrieben aus einer Laune heraus entstanden. Wenn ich geahnt hätte, dass ich zu einem richtig ernsthaften Blogger avancieren würde, dann hätte ich einige Dinge anders gemacht. Zum Beispiel wohl nicht auf Flatpress als CMS gesetzt. Denn einige Dinge sind umständlich, vor allem das Platzieren von Bildern. Auch wünschte ich mir eine bessere Möglichkeit, um Entwürfe zu managen und sie für die Veröffentlichung zu terminieren. Letzteres geht zwar, aber wenn man einen terminierten Entwurf vor- oder nachverschieben will, dann muss man ihn löschen und neu einspeisen. Umständlich.

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Beine hochlagern ist nicht. (Zumindest bei mir.) (Bild: Gwendolyn Alley – Wordcamp Legs von Randy Stewart/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras natürlich grüner. Und dort wächst, wir wissen es, Wordpress, die Mutter aller Blogging-Tools. (Und nein, ich schäme mich dieses Methapern-Mixes nicht.) Mit Wordpress wäre mein Leben als Blogger um so vieles einfacher, habe mich mir schon oft gedacht. Doch dann ging es mit Nerdfunk.ch los, wo ich nun etwas intensiver mit Wordpress arbeite.

Das Fazit nach knapp vierzig Beiträgen: Den ganzen Beitrag lesen »


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Wie mich Google gelegentlich sieht. (Bild: Unitron Sentinel von Pascal/Flickr.com, CC0 1.0)

In unschöner Regelmässigkeit begegne ich beim Googeln unten abgebildeter Botschaft. Sie heisst:

Unsere Systeme haben ungewöhnlichen Datenverkehr aus Ihrem Computernetzwerk festgestellt. Diese Seite überprüft, ob die Anfragen wirklich von Ihnen und nicht von einem Robot gesendet werden. Warum?

Klickt man auf Warum, erscheint folgende Begründung:
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Wenn man Apple schon kritisiert, dann auch wegen Kleinigkeiten.

Im Moment bin ich in einer Stimmung, in der ich Apple jede kleine Sünde unter die Nase reibe. Darum ist heute das Macbook Pro 2016 dran. Das mit der Touchbar, die praktisch, aber auch verbesserungsfähig ist.

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Schiesst gern übers Ziel hinaus: Der Umgebungslichtsensor am Macbook.

Heute krittle ich an einer Kleinigkeit herum, nämlich dem Sensor fürs Umgebungslicht. Er ist dazu da, die Bildschirmhelligkeit einzustellen. Das tut er auch – aber auf eine Art und Weise, die einem den letzten Nerv rauben kann. Sitzt man zum Beispiel im Zug am Fenster, dann kann die Landschaft draussen zu einer fast schon stroboskopmässigen Lichtshow führen. Da ist der Blick zum Himmel mal unverstellt, Sonne scheint herein: Zack, man wird voll angestrahlt. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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