Im Moment teste ich die Erweiterung Side Tabs. Sie verschiebt die Reiter vom oberen Rand an den linken. Auf die Idee gekommen bin ich durch meine kürzliche Vorstellung des Vivaldi-Browsers.

Die horizontal angeordneten Reiter-Laschen haben gewisse Nachteile. Wenn man sehr viele Seiten nebeneinander offen hat, passen die Reiter nicht mehr ins Bild und man muss durchscrollen, um von einem Ende der Liste zum anderen zu gelangen. In der Anordnung übereinander hat mehr Platz – wobei ich nicht im Detail ausgezählt habe, wie gross der Gewinn ist. Die vertikale Anordnung ist sicherlich leichter lesbar. Und auf breiten Bildschirmen wird der Platz genutzt, den Webseiten meist ungenutzt lassen, da sie eher in die Länge denn in die Breite wachsen.

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Ideal für intensive Parallel-Surfer: Die Reiter am linken Rand.

Ob ich Side Tabs dauerhaft benutzen werde, ist noch offen. Es hängt davon ab, wie gut mir die Umgewöhnung gelingt. Die Erweiterung hat nämlich auch Nachteile: Den ganzen Beitrag lesen »


Die Website Surfkoll.se analysiert die Browser-Historie und führt eine Analyse durch. Man erfährt, wie viele Websites man besucht hat, welches die beliebtesten Sites waren und an welchen Tagen man besonders internetaktiv war. Stellt sich die Frage: Warum würde man das wissen wollen?

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Mögliche Antworten auf diese Frage wären: Aus Neugierde. Weil es geht. Oder: Zwecks Selbsterkenntnis. Bei mir treffen alle drei Gründe ein bisschen zu. Ich habe die Website ausserdem auch schon für ein Patentrezepte-Video benutzt, um die Behauptung zu untermauern, dass man, wenn man über die Woche sehr viele unterschiedliche Quellen nutzt, auch wissen sollte, wie man diese Quellen auf ihre Glaubwürdigkeit hin untersucht.

Jetzt fragt ihr euch natürlich: Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Warum gibt es Word heute noch? Nicht, weil das Programm ein grossartiger Wurf softwareingeniöser Schaffenskraft wäre. Im Gegenteil: Word hat viele Mängel und ist ein Moloch. Doch es wird Ende der 1980-er Jahre vielen so gegangen sein wie mir: Als wir damals erstmals mit Computern in Berührung kamen, war Word eines der Programme, mit denen wir uns am intensivsten auseinandergesetzt haben. Die Computerwelt war neu und aufregend, und was Word alles ermöglichte, war grossartig. Was mich angeht, habe ich vorher meine Texte mit der Maschine geschrieben. Die hatte zwar einen Speicher für um die 16’000 Zeichen und rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten. Im Vergleich dazu war die Combo aus Compi und Textverarbeitung grossartig!

So wurde Word zum Inbegriff einer Textverarbeitung: Sie ist für viele Leute genauso, wie eine Textverarbeitung sein muss. Und zwar einfach, weil wir schon so lange damit arbeiten, dass uns der Anblick des Fensters (trotz des Ribbons) derart vertraut ist.

Dabei ist Word ja eigentlich keine Textverarbeitung, sondern eine Verarbeitung für Bürotexte und geschäftliche Kommunikation. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe neulich Dienste vorgeführt, mit denen man investigative Untersuchungen über Websites anstellt. Es gibt natürlich noch viele weitere, die oft unter dem Schlagwort SEO beworben werden. Ich habe hier auch schon dargelegt, dass ich SEO für Voodoo und für problematisch halte. Aber manche der Dienste sind deswegen trotzdem nützlich.

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Woher kommen sie (die Besucher) und wohin gehen sie?

Similarweb.com zeigt Besucherzahlen, den Publikums-Zuspruch über die Zeit und – besonders interessant – die Referrals: Man erfährt, welche anderen Sites der untersuchten die Surfer zuführen und wohin sie hinterher gehen. Für diese Site hier erfahre ich, dass das Publikum oft von Tagesanzeiger.ch, Bazonline.ch und Derbund.ch kommt. Das leuchtet ein, da ich in meinen Tagi-Artikeln gelegentlich auf mein Blog verweise. Von hier ziehen die Leute dann weiter zu Tagesanzeiger.ch, Microsoft.com, Irfanview.de und Wikipedia.org. Auch das ist plausibel, da ich diese Sites hier oft verlinke.

Ich erfahre, dass knapp 10 Prozent des Publikums von sozialen Medien her zu mir kommt. Verblüffend ist, dass Google Plus mit fast 53 Prozent die Mehrheit ausmacht. Twitter steuert nur schäbige 12 Prozent des SM-Traffics bei. Muss ich meine Meinung zu Google Plus da allenfalls revidieren?
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Die Bruehlgarden Studios sind nun seit einigen Wochen in Betrieb und haben sich weitgehend bewährt. Aber wie es so geht – wenn man kein Profi mit jahrzehntelanger Erfahrung ist, gibt es immer Spielraum für Detailverbesserungen:

In meinem Fall musste das Tischmikro weichen. Es war mir zu unflexibel. Man will nicht festgenagelt davor sitzen, sondern auch mal die Position ändern. Und wenn es nur ist, um vernünftig auf den Bildschirm sehen zu können. Ich habe mir einen Galgen-Arm besorgt, nämlich den Røde PSA1 (85 Franken bei Digitec; Amazon-Affiliate). Der lässt sich auch an meinem Glastisch vernünftig festschrauben. Und er trägt das Mikrofon (das Heil PR40) mitsamt dem Popschutz und der Mikrofonspinne. Ohne viel Reserve, was das Gesamtgewicht angeht. Aber nichts hängt durch. Mein Aktionsradius wird mit dem Galgen markant vergrössert und auch das Einsprechen meiner Patentrezept-Texte ab iPad wird mit besserem Blick auf den Bildschirm angenehmer.

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Wenn das Mikrofon am Galgen hängt, fühlt der Podcaster sich frei.

Die Spinne erwies sich beim Heil PR40 (Amazon Affiliate) als absolut unverzichtbar. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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