Bluetooth Smart Scanner (kostenlos fürs iPhone) listet die Bluetooth-Geräte in der Umgebung auf; und zwar auch solche, die man nicht verbunden (gepairt) hat. Das gleiche tut auch BLE Scanner, den es fürs iPhone/iPad und für Android gibt.

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BLE Scanner: Der Samsung-Fernseher (UE40J6370) muss irgendwo durch ein offenes Fenster senden – gesehen habe ich den selbst nicht.

Eine solche App richtet sich an zwei Zielgruppe. Die erste Gruppe besteht aus Entwicklern und Herstellern, die Bluetooth-Apps und -Geräte in die Welt setzen wollen. Die können diese Apps zu Testzwecken und Fehlersuche benutzen. Die zweite Gruppe sind natürlich die Neugierigen und die Spielkinder, die gerne wissen würden, was funkmässig um sie herum so läuft. Wenn man durch die Stadt spaziert, zeigt einem eine solche Scanner-App auf, dass man von einer verblüffend hohen Zahl an Bluetooth-Geräten umgeben ist. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe mich neulich über die mangelnden Profi-Eigenschaften des iPads ausgelassen. Daraufhin hat Sascha Erni eine Replik geschrieben, die Affinity Photo empfiehlt: Mit der App lassen sich Bilder skalieren, optimiert exportieren und wunschgemäss benennen. Das ist schon mal was, zumal ich Affinity Photo ja auch ganz gut finde.

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Links: Am iPhone, ohne Drag&Drop, verwendet man den «Teilen»-Befehl.
Rechts: Gladys sammelt diverse Datentypen und organisiert sie mit Labels (Tags).

Ein Problem erwähnt Sascha aber gleich selbst: Affinity Photo existiert nur für das iPad. Und auch wenn ich vom iPad spreche, stammen die Screenshots in meinem Blogpost vom iPhone. Das ist ein bisschen inkonsequent meinerseits, hat aber damit zu tun, dass ich einen Workflow gerne auf dem grossen und dem kleinen iOS-Gerät praktizieren würde. (Und der Hauptgrund war, dass ich beim Bebildern des Blogposts das iPad nicht griffbereit hatte, da das gerade als Fernseher in Benutzung war.)

Ich erwähne nebenbei auch, dass mich nervt, dass Screenshots standardmässig in der Foto-Mediathek gespeichert werden und zwischen den Familienfotos auftauchen. Dazu Saschas Tipp:

An dieser Stelle möchte ich auch eine Lanze für Gladys brechen – unter den Shelf-Apps für iOS mein Liebling. Die Screenshots in diesem Beitrag landeten nicht in der Fotomediathek und sahen die Dateien.app nur beim Hochladen in die Blog-Software (WordPress). Ich verwende Gladys auch auf dem iPhone, um etwaige Screenshots fürs Verbloggen aufs iPad (und damit die Möglichkeiten von Affinity) zu bekommen.

Für mich Grund genug, Gladys anzusehen. Die App gibt es kostenlos fürs iPhone und iPad. Sascha nennt sie eine «Shelf-App», was bei mir eine Bildungslücke offenbart. Den ganzen Beitrag lesen »


Es gibt ein paar wenige Netzwerk-Apps, die ich sehr wichtig finde. Da ist natürlich das VPN (Ein VPN ist unverzichtbar), wenn man dieses Hilfsmittel denn überhaupt in diese Kategorie einordnen möchte. Da gibt es WiFi Priority (Welches WLAN-Netz sollte es denn sein?), die ich nicht mehr benutze, weil ich seit dem Umstieg auf Init7 meine WLAN-Netzwerke so benannt habe, dass das wichtigere (BruehlgardenCastle) alphabetisch vor dem weniger wichtigen (BruehlgardenOutpost) kommt. Fing ist beim iPhone unverzichtbar(Lokale IP-Adressen schnüffeln) und bei Windows empfehle ich GlassWire (Ein Netzwerk-Tool, das Lenin gefallen würde). Für Windows und Mac gibt es Network Scanner (Was kreucht und fleucht da in meinem Netz?), und nur für den Mac Little Snitch (Der kleine Datenspitzel) und Trip Mode (Datensparfuchsen).

Hm, bei Licht betrachtet – und wenn man die diversen Plattformen zusammenzählt – nutze ich doch recht viele Netzwerk-Utilities. Denn für Android kommt noch Wifi Analyzer (WLAN-Beschau) dazu. Da kann man sich fragen, ob es notwendig ist, heute das Network Utility (iPhone/iPad) zu erwähnen, das es auch als Pro-Variante gibt, die 1 Franken kostet.

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Das Widget (links) verrät jederzeit, mit welchem ISP man unterwegs ist und wie die öffentliche IP-Adresse lautet. In der App selbst (rechts) erfährt man auch den kumulierten Datenverbrauch.

Für viele sicher nicht. Die App bietet ein Sammelsurium an Tools und Informationen: Den ganzen Beitrag lesen »


Ich mag ein Nerd sein. Aber ein Kleider- oder Modenerd bin ich nicht. Ich bin zufrieden, wenn ich fünf T-Shirts, drei Pullis, ein halbes Dutzend Unterhosen und genügend Sockenpärchen zum Durchwechseln habe. Doch weil Kleider nicht ewig halten, muss auch ich ab und zu Nachschub besorgen. Und dabei hat man es mit diversen Problemen zu tun. Eines der Probleme besteht darin, in diesen Hipster-Modegeschäften keinen Panikanfall zu bekommen und zu beschliessen, nur noch nackt herumzulaufen. Und ein anderes hat damit zu tun, dass es Kleidung in verschiedenen Grössen gibt.

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Am Anfang steht die Selbstvermessung – inklusive Anleitung, wo man das Massband ansetzt. (Und nein, ich werde euch meine Körpermasse nicht verraten.)

Ich denke, deses Problem wird mit der Zeit dem Fortschritt zum Opfer fallen. Wenn unsere Körper sich erst einmal per Bodyscanner exakt vermessen lassen, wird man seine Körpermasse in virtuellen und realen Shopping-Umgebungen hinterlegt haben. Das bedeutet, dass Online-Stores alle nicht passenden Kleidungsstücke erst gar nicht vorschlagen müssen. Und beim Gang durch ein richtiges Geschäft werden im Augmented Reality-Visor nur jene Klamotten markiert, die man auch wirklich tragen kann. Nebst der automatisch überprüften Passgrösse wird man auch einige Geschmacksparameter hinterlegen können, sodass man den hässlichen Kram nicht mehr manuell aussortieren muss.

Das hat übrigens auch den Vorteil, dass man sich keine Kleidergrössen mehr merken muss – und einem somit auch die bittere Einsicht erspart bleibt, dass man schon wieder eine Kleidergrösse aufstocken muss. (Das Triumphgefühl, wenn man wieder in eine Nummer kleiner reinpasst, sollte einem aber keine technische Entwicklung vorenthalten!)

Doch bis es so weit ist, muss man eine vage Ahnung seiner Kleidergrössen haben, was bei mir leider nicht der Fall ist. Ich probiere es seit kurzer Zeit mit der App Favorelli (1 Franken nur fürs iPhone/iPad). Den ganzen Beitrag lesen »


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Hier gehts lang! (Bild: pixabay.com, CC0)

Wer hat eigentlich den Hyperlink erfunden? Nicht ganz unbeteiligt war jedenfalls Ted Nelson, den ich neulich schon mal im Beitrag Andere Internetze gewürdigt habe. Seine Idee waren Zweiweg-Links, also Verknüpfungen, die in beide Richtungen funktionieren.

Am Hypertext und insbesondere auch an den Links beteiligt war auch Vannevar Bush. Seine Memex-Maschine ist eine Art Analogrechner, der mich schon früher faszinierte. Die FAZ hat ihm vor einiger Zeit ein ausführliches Portrait gewidmet:

Gleichwohl blieb es nicht bei der Vision. 1937 entstand mit dem «Rapid Selector» ein Prototyp, der es ermöglichte, in einer Mikrofilmbibliothek die gesuchte Information aufzufinden. Wichtiger aber war das intellektuelle Paradigma. Wenn das Weltwissen auf einem Schreibtisch abgelegt werden kann (zudem kopierbar ist), ist es nur logisch, dass man nicht nur das Suchen und Finden von Informationen, sondern auch die Art der Verknüpfung zum Gegenstand des Wissens macht. Folglich sind nicht nur die Dokumente, sondern auch die Pfade von Bedeutung, die von einem Gegenstand zum nächsten führen. Wenn diese Vorwegnahme des Hyperlinks noch in den achtziger und neunziger Jahren begeisterte Anhänger finden sollte, so deswegen, weil Vannevar Bushs Memex der Schrift ein Gedächtnis verleiht, ebenso wie es die Bibliothek zum Echo- und Erinnerungsraum ihrer Benutzung macht. In der Memex-Apparatur tritt die Wissenschaft als Kommunikationsraum hervor, der sich nicht im Gedächtnistheater und in der Performance erschöpft, sondern immer wieder neu erlebt werden kann: ein Arbeits- und Bildungsspeicher.

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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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