Es passiert mir ab und zu, dass ich Programme auf meiner Festplatte finde, ohne zu wissen, wie die dorthin gekommen sind. Vielleicht wurden sie mir von einem Hacker untergejubelt. Womöglich habe ich sie aber auch selbst heruntergeladen, mit der Absicht, einen Softwaretest abzuhalten. Doch wie es so geht – es kommt etwas dazwischen, der Softwaretest findet nicht statt, aber das Programm bleibt an Ort und Stelle liegen.

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Bitte ohne Blinzeln 30 Sekunden lang in dieses Auge schauen. (Originalbild: Skitterphoto/pexels.com, CC0)

Das ist mir neulich mit dem Programm Vectoraster 6 so gegangen. Nach einer zufälligen Wiederentdeckung habe ich mich entschlossen, das Programm hier zu besprechen. Es befriedigt zwar ein ziemlich spezielles Bedürfnis. Aber es tut es auf eine so befriedigende Weise, dass sich eine Besprechung allemal lohnt. Nachdem ich also diverse Screenshots angefertigt und einen ausführlichen Test abgehalten hatte, stellte ich durch Googeln fest, dass die Version 6 nicht mehr aktuell ist und man nun die Version 7 benutzen müsse. Tja, Künstlerpech.

Also, Vectoraster 7 gibt es für den Mac. Die Vollversion kostet 42 US-Dollar. Und die Aufgabe des Programms ist es, Pixelbilder in Vektorraster umzuwandeln. Das klingt ein bisschen so, als ob es dem hier besprochenen Webdienst Konkurrenz machen würde. Dem ist aber nicht so. Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern ging es darum, wie Firefox 57 in einen praxistauglichen Zustand versetzt werden könnte. Firefox 57, auch bekannt als Quantum, wird am 14. November veröffentlicht und soll doppelt so schnell, beim Speicher viel sparsamer als der alte Firefox und als Chrome und viel schöner sein. Ich verwende seit einiger Zeit die Beta und was die «Schönheit» angeht, lässt sich darüber nicht streiten. Das Dark Theme (zugänglich übers Hamburger-Menü und Anpassen) finde ich aber so okay, dass ich meinen Browser inzwischen meistens in Dunkel verwende.

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Er schreibt in sein Notizbuch und nicht direkt ins CMS, weil keinen absturzbedingten Textverlust erleiden will. (Bild: Startupstockphotos.com, CC0)

Aber eben, wie beklagt wirft Firefox 57 die allermeisten der schönen Erweiterungen zum alten Eisen, die ich täglich nutze. Darum will ich noch vor dem offiziellen Start die wichtigsten nicht mehr kompatiblen Erweiterungen ersetzen. Heute und hier Form History Control II: Diese Erweiterung ist bei mir erst seit Mai in Betrieb. Damals hat sie Lazarus abgelöst.

Diese Erweiterungen sichern den Inhalt von Webformularen: Den ganzen Beitrag lesen »


My favorite Sudoku version doesn’t work with iOS 11 anymore. So here are seven alternatives:

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Sudoku Pro Edition (left): The colors are helpful.
Sudoku by Easybrain (right): Useful marks for the selected number.

Sudoku Pro Edition This is a simple Sudoku version that does not reinvent the wheel and does not shine with a special variety of functions. But what I like about it is the color marking of the number fields. Each number has one color: one is red, two is orange, three is yellow, and so on. This makes it easier to find your way around, as the distribution of the numbers is recorded more quickly and intuitively on the basis of the colours.

There is also the possibility to play with colors only, which is a little unfamiliar - but gives the game an extra kick. In addition, you can also play with letters or brand logos (Twitter, Instragram, Pinterest, Wordpress, Google, Windows, Torrent and - for whatever reason - Playboy). Which is a little less compelling.

Conclusion: An original approach, which might just be right for the hardcore Sudokuians.
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Ich habe in der letzten Zeit immer mal wieder en passant Dyn-DNS-Dienste erwähnt (Wecki wecki! und schon früher, zu Zeiten der Raspberry-Pi-Basteleien, hier: My Intranet is my castle). Darum ist es mal an der Zeit, etwas ausführlicher zu werden.

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Gibt es etwas Traurigeres als einen heimatlosen Nerd? (Bild: annyboy89/pixabay.com, CC0)

Dynamisches DNS gibt es, weil die Provider uns Kunden gerne einen Aufpreis für statische IP-Adressen verrechnen möchten. So zumindest meine Interpretation. Wahrscheinlich war es früher, in Zeiten von Dial-Up sinnvoll, die Adressen durchzuwechseln. Damals hat man sich typischerweise ein-, zweimal pro Tag mit dem Netz verbunden. Und manche Leute auch nur alle drei Wochen. Warum also eine IP-Adresse konstant blockieren?

Heute, im Breitband-Zeitalter, wäre eine statische IP-Adresse kein übertriebener Luxus. Allerdings würde sie Überwachern ihre Überwachungstätigkeit nochmals deutlich erleichtern, sodass es doch ganz okay ist, wenn der Haushaltsrouter nicht jahrelang unter der gleichen IP-Adresse kommuniziert. Den ganzen Beitrag lesen »


iOS 11 bringt bekanntlich neue Dateiformate. Das sind der High Efficiency Video Coding (HEVC), der neuerdings in den .mov-Dateien steckt, sowie das High Efficiency Image File Format (HEIF) für Fotos. Die Dateierweiterung für diese Fotos ist seltsamerweise .heic – warum da am Schluss ein C und kein F steht, ist mir noch nicht so ganz klar. Vielleicht ist das eine Container-versus-Codec-Feinheit, die wir Laien nicht verstehen müssen.

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Falls man in die Verlegenheit kommt, ein Heif-Bild auf einer Nicht-Apple-Plattform weiterverarbeiten zu müssen…

Ich wollte mir eine solche .heic-Datei näher ansehen, um herauszufinden, was man damit tun kann und was nicht. Stellt sich die Frage: Wie bekommt man sie vom Gerät? Denn natürlich ist das Betriebssystem so schlau, dass es eine automatische Konvertierung nach JPG vornimmt, wenn man die Datei vermailt oder auf den anderen gängigen Wegen weitergibt. Denn da es dieses Format erst bei iOS 11 und bei Mac OS X High Sierra gibt, würde es bei den allermeisten Empfängern sonst für Verwirrung sorgen und ungeöffnet bleiben. Selbst bei der Weitergabe an Apps auf dem iPhone scheint in vielen Fällen eine automatische Konvertierung stattzufinden. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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