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Ein Kalender, den man hier auch verändern kann – und dessen Code man sich auch für die eigene Homepage ausleihen könnte.

Codepen ist eine Website, auf der man mit HTML, CSS und Javascript spielen darf. Sie ist, wie Wikipedia behauptet, eine der grössten Communities für Webdesigner und -entwickler, die mit ihren Programmierfähigkeiten prahlen wollen.

Nun, ich gehöre nicht wirklich in diese Kategorie, aber ich spiele gerne mit Code. Man hat eine viergeteilte Ansicht. Oben sieht man je ein Kästchen mit dem HTML-, dem CSS und dem JavaScript-Code und darunter, auf voller Seitenbreite, das Resultat. (Man kann via Change View rechts oben die Ansicht auch ändern.) Der Programmcode ist bearbeitbar. Wenn man etwas ändert, sieht man das Resultat im Feld darunter sofort. Man kann sich somit an Anpassungen probieren oder, wenn man gerade schlechte Laune hat, herausfinden, wie viel oder wenig es braucht, um ein Projekt komplett zu vandalisieren.
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Als Journalist sollte man mit dem Begriff der Relevanz vertraut sein. Sie besagt, wie wichtig ein Thema ist – und ausschlaggebend dafür ist natürlich der Leser. Mit anderen Worten: Man sollte als Journalist nicht die Themen beackern, die einem selbst besonders gut gefallen. Nein, die Relevanz bemisst sich am Wert für den Leser – oder meinetwegen auch für die Gesellschaft, das Land oder die Menschheit.

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Das Lebenswerk eines Mönchs – oder ein Tag mit der richtigen Software gespielt.

Nun könnte man an dieser Stelle mehrere Fässer aufmachen. Fass 1: Woher soll man als Journalist wissen, was für den Leser relevant ist? Und wer ist der Leser überhaupt? Fass 2: Die Newsportale verwechseln Relevanz mit Klickraten – und das ist in vielen Fällen noch schlimmer, als wenn der Journi bloss seine eigenen thematischen Steckenpferde pflegt. Zumindest dann, wenn der Journi ein einigermassen geerdetes Mitglied der Gesellschaft ist. Fass 3: Gleichzeitig wird von den Medien gerne das Unerwartete und Überraschende erwartet. Das muss kein Widerspruch zur Forderung nach Relevanz sein – doch in der Praxis läuft es natürlich oft darauf hinaus.

Da ist es ein Glück, dass das hier kein journalistisches Medium ist, sonder mein persönliches Blog. Den ganzen Beitrag lesen »


Bildbearbeitung kann man längst im Web betreiben und auch Diagramme fabriziert man im Netz. Zum Beispiel mit Draw.io. Für eine kleine Grafik zwischendurch muss man sich noch nicht einmal anmelden.

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Auch eine hübsche Mindmap ist mit Draw.io eine Kleinigkeit.

Wobei es etwas zu weit gefasst ist, wenn man Draw.io als Spezialist für Diagramme beschreibt. Man fabriziert mit dieser Software typischerweise Flussdiagramme, Organigramme und ähnliches: Also Grafiken, die vor allem aus Kästchen bestehen, in denen es Text hat und die durch Linien verbunden sind.

Von einer solchen Software erwartet man, dass sich Kästchen leicht und schnell zeichnen, mit Text füllen und einfärben lassen. Die Kästchen sollen sich leicht mit Linien bzw. Pfeilen verbinden lassen. Und die Verbindungen müssen dynamisch sein, d.h. automatisch nachgeführt werden, wenn man ein Kästchen verschiebt. Praktisch ist eine Bibliothek mit vielen Formen. Man möchte dort auch die für Flussdiagramme typischen Elemente wie Rhombus, Parallelogramm, Die haben nämlich bestimmte Bedeutungen wie Verzweigung und Input/Output. Naja, zumindest dann, wenn man sie streng nach Lehrbuch benutzt. Ich bin in solchen Fällen fürs Improvisieren.
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Die Touchbar ist eine nützliche Erfindung (siehe hier und hier), doch ausreizen kann man sie noch nicht wirklich. Weder Firefox noch Chrome unterstützen bis jetzt die neue Eingabemöglichkeit. Nur Microsoft Office hat vor einiger Zeit nachgezogen. Und vor allem im Word brauche ich die Touchbar auch schon recht gerne, zum Beispiel für den Fokusmodus. Was mir fehlt, ist eine Konfigurationsmöglichkeit der Touchbar: Ich würde nämlich gerne meine wichtigsten Absatzvorlagen in die Touchbar legen. Das scheint aber bislang nicht zu gehen.

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Programme via Touchbar wechseln – und starten.

So geht es mir oft: Ich könnte mir viele Dinge vorstellen, die mit der Touchbar sinnvoll wären, die sich aber noch nicht realisieren lassen. Ich hätte auch erwartet, dass Apple mit dem letzte Woche veröffentlichten Update auf 10.12.4 auch der Touchbar einige Verbesserungen angedeihen lässt. Doch leider Fehlanzeige.

Ich habe mich darum nach Hilfsmitteln umgeschaut, die das Manko wenigstens teilweise wettmachen könnten. Auf eines bin ich gestossen: TouchSwitcher heisst es und erlaubt es, Programme per Touchbar zu wechseln. Den ganzen Beitrag lesen »


Vor längerer Zeit habe ich hier Greasemonkey vorgestellt. Das ist eine Browser-Erweiterung, die User-Scripts ausführt. Mit denen kann man Webseiten nutzerseitig verändern. Ein Ziel ist oft, Dinge zu beseitigen, die die Nutzung einer Website stören. Man kann jedoch auch Elemente hinzufügen, die man für sinnvoll erachtet.

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Hier sieht man, welche Scripts auf einer Seite ausgeführt werden. Auch ein Stoppen oder Deaktivieren ist möglich.

Eine Alternative zu Greasemonkey ist Tampermonkey. Die Erweiterung existiert für Firefox, Chrome, Microsoft Edge, Opera und verwandte Browser. Sie klinkt sich in die Symbolleiste ein und aktualisiert Scripts auch automatisch.

Scripte lassen sich aus diversen Quellen beziehen. Auf dieser Seite hier gibt es eine Übersicht der Sites mit einer Bewertung, auch was die Risiken angeht. Denn was man sich vor Augen führen muss, ist die Gefahr, die in den User-Scripten steckt: Die können Nutzerdaten stehlen oder als Spamschleudern agieren. Darum sollte man vorsichtig agieren und insbesondere vor der Installation eines Scripts die Kommentare und die Bewertungen prüfen.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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