Die Blütezeit der Windows-Utilities ist längst vorbei. Zu recht, denn man darf erwarten, dass ein System sich selbst aushält. Wenn man ein Auto kauft, dann ist es auch nicht so, dass erst die Komponente eines Drittherstellers das Fahren ermöglicht und die Fortbewergung, sicher, angenehm und zuverlässig macht…

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Abgesehen von den Problemen mit den langen deutschen Begriffen macht die Software ihren Job ganz ordentlich.

… wobei, doch eigentlich ist es so, dass man beim Auto zusätzlich zum Auto Dinge braucht, um autofahren zu können. Eine unverzichtbare Komponente, die von einem Dritten bereitgestellt werden muss, ist das Benzin. Und wenn man ein sauberes Auto haben möchte, braucht man einen Staubsauger, der auch nicht zur Grundausstattung gehört. Also, diese Analogie bringt uns nicht weiter. (Wie automobile Analogien einen übrigens selten weiterbringen.)

Wie auch immer: Die meisten Leute können tatsächlich auf Utilities und Hilfsprogramme verzichten. Der Grossteil der Programme, denen man im Netz begegnet, sind obsolet oder waren schon immer nutzlos. Oder sie sind dazu da, dem Nutzer das gute Gefühl zu verschaffen, alles für den Computer getan zu haben, was man als guter Nutzer tun kann.

Nun geht es mir darum, die Ausnahmen zu finden, die die Regel bestätigt: Jene Utilities, für die es auch heute noch gute Gründe gibt. Den ganzen Beitrag lesen »



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Mit dem Patentrezept-Video vom letzten Sonntag habe ich mich etwas schwer getan. Einerseits ist es eine echt nützliche Sache: Seit ich das Verfahren für mich entdeckt habe, nutze ich es regelmässig und mit wirklichem Gewinn. Andererseits hat es gewisse Anzeichen eines «Hacks», und man muss die Leute dazu bringen, am Bios ihres Computers herumzufummeln. Doch IMHO sollte man die Leute nicht unterschätzen – sondern ihnen die Wahl lassen. Gezwungen, es mir gleichzutun, wird keiner.

Es geht um die Möglichkeit, den Computer von fern einzuschalten und dann via Teamviewer zu nutzen. Auf die Idee bin ich gekommen, weil Teamviewer für mich seit einiger Zeit sehr an Nützlichkeit gewonnen hat. Den ganzen Beitrag lesen »


Die typischen Smartwatch-Funktionen wie die Benachrichtigungen finde ich lästig – wie hier ausführlich breitgetreten. Die im Beitrag besprochene Fēnix 5S von Gramin (Amazon Affiliate) gehört inzwischen aber zur Grundausstattung. Sie ist ein Fitnessgadget, das mir allerdings im Moment «Formverlust» bescheinigt. Ein besonders höfliches Gadget ist die Uhr nicht.

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Das Telefon muss ganz in der Nähe sein! (Ist es, es macht gerade das Foto.)

Zwei Funktionen habe ich an der Uhr schätzen gelernt. Die würden es auf keinen Fall rechtfertigen, allein ihretwegen eine Smartwatch anzuschaffen. Aber wenn man aus guten Gründen eine schlaue Uhr trägt, dann sind sie eine nette Dreingabe.
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So aufgeräumt geht es auf der Festplatte selten zu und her. Darum braucht es gute Suchfunktionen. (Bild: Breakingpic/Pexels.com, CC0)

Die Windows-Suche ist ganz okay. Nicht grossartig, aber meistens findet man in weniger einer halben Stunde ungefähr das, was man gesucht hat. Nützlich finde ich die Einschränkungsmöglichkeiten. Mit name sucht man nur nach Dateinamen (name:hinz-kunz.doc). Mit art grenzt man nach Dateiart ein (art:ornder sucht nur nach Verzeichnissen). Typ erlaubt es, eine Filterung nach Dateiendung vorzunehmen (typ:mp4). Und Analog formuliert man Einschränkungen nach Änderungsdatum (datum:heute oder datum:‎04.‎07.‎2017 .. ‎14.‎07.‎2017) oder nach Dateigrösse. größe:groß findet zum Beispiel Dateien von 1-16 MB. Die Einteilung muss man sich nicht merken, die schlägt Windows vor, sobald man grösse: ins Explorer-Suchfeld tippt.

Sie dürfte gerne schneller sein – denn, so fragt man sich, wie kann es sein, dass Google das ganze Internet innert Bruchteilen von Sekunden durchsucht, eine Recherche auf der Festplatte aber ein Vielfaches länger dauert? Dafür gibt es natürlich eine technische Begründung (Dateisystem vs. Datenbank), aber die interessiert im Zweifelsfall nicht. Ich habe mir dafür mal Everything besorgt (auch erhältlich bei heise.de). Das ist ein Programm, das so aussieht, wie Windows-Programme ungefähr um die Jahrtausendwende ausgesehen haben, aber rasend schnell funktioniert.
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Mein wichtigstes Textverarbeitungsprogramm ist der Browser. Ich schreibe zwar ab und zu auch in Notepad, Word, in InDesign oder InCopy, aber dieser Tage halte ich mich doch vornehmlich in Content-Management-Systemen auf: Wordpress, Flatpress, gelegentich DynPG und natürlich auch in Content Dictator.

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Korpus lexical ist eine Konsole für Wörterbuchabfragen (unten links). Oben links die Auskunft von Duden.

Aus diesem Zweck benötige ich einige Browser-Erweiterungen, die das Texten komfortabler machen. Da ist Form History Control II als Versicherung gegen Datenverlust (Neuer Lebensretter). Da ist Easy Copy für die Links (Eine grossartige Firefox-Erweiterung!). Als Drittprogramm ist PhraseExpress für HTML- und BBCode-Codes im Einsatz (Tempo Teufel beim Bloggen). Und fürs Sammeln von Rechercheergebnissen benutze ich gerne Printfriendly (Man muss kein Internetausdrucker sein, um Printfriendly gut zu finden).

Etwas fehlt bei dieser Aufstellung: Nämlich eine gute sprachliche Unterstützung. Ich nutze einige Webdienste (Der freundliche Korrektor im Netz). Die muss ich allerdings erst aufrufen, was umständlich ist: Neuer Tab, Lesezeichen-Kürzel ins Adressfeld tippen, aufs Laden der Seite warten, Suchbegriff ins Feld eingeben…

… das muss auch einfacher gehen. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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