Bildbearbeitung kann man längst im Web betreiben und auch Diagramme fabriziert man im Netz. Zum Beispiel mit Draw.io. Für eine kleine Grafik zwischendurch muss man sich noch nicht einmal anmelden.

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Auch eine hübsche Mindmap ist mit Draw.io eine Kleinigkeit.

Wobei es etwas zu weit gefasst ist, wenn man Draw.io als Spezialist für Diagramme beschreibt. Man fabriziert mit dieser Software typischerweise Flussdiagramme, Organigramme und ähnliches: Also Grafiken, die vor allem aus Kästchen bestehen, in denen es Text hat und die durch Linien verbunden sind.

Von einer solchen Software erwartet man, dass sich Kästchen leicht und schnell zeichnen, mit Text füllen und einfärben lassen. Die Kästchen sollen sich leicht mit Linien bzw. Pfeilen verbinden lassen. Und die Verbindungen müssen dynamisch sein, d.h. automatisch nachgeführt werden, wenn man ein Kästchen verschiebt. Praktisch ist eine Bibliothek mit vielen Formen. Man möchte dort auch die für Flussdiagramme typischen Elemente wie Rhombus, Parallelogramm, Die haben nämlich bestimmte Bedeutungen wie Verzweigung und Input/Output. Naja, zumindest dann, wenn man sie streng nach Lehrbuch benutzt. Ich bin in solchen Fällen fürs Improvisieren.
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Die Touchbar ist eine nützliche Erfindung (siehe hier und hier), doch ausreizen kann man sie noch nicht wirklich. Weder Firefox noch Chrome unterstützen bis jetzt die neue Eingabemöglichkeit. Nur Microsoft Office hat vor einiger Zeit nachgezogen. Und vor allem im Word brauche ich die Touchbar auch schon recht gerne, zum Beispiel für den Fokusmodus. Was mir fehlt, ist eine Konfigurationsmöglichkeit der Touchbar: Ich würde nämlich gerne meine wichtigsten Absatzvorlagen in die Touchbar legen. Das scheint aber bislang nicht zu gehen.

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Programme via Touchbar wechseln – und starten.

So geht es mir oft: Ich könnte mir viele Dinge vorstellen, die mit der Touchbar sinnvoll wären, die sich aber noch nicht realisieren lassen. Ich hätte auch erwartet, dass Apple mit dem letzte Woche veröffentlichten Update auf 10.12.4 auch der Touchbar einige Verbesserungen angedeihen lässt. Doch leider Fehlanzeige.

Ich habe mich darum nach Hilfsmitteln umgeschaut, die das Manko wenigstens teilweise wettmachen könnten. Auf eines bin ich gestossen: TouchSwitcher heisst es und erlaubt es, Programme per Touchbar zu wechseln. Den ganzen Beitrag lesen »


Vor längerer Zeit habe ich hier Greasemonkey vorgestellt. Das ist eine Browser-Erweiterung, die User-Scripts ausführt. Mit denen kann man Webseiten nutzerseitig verändern. Ein Ziel ist oft, Dinge zu beseitigen, die die Nutzung einer Website stören. Man kann jedoch auch Elemente hinzufügen, die man für sinnvoll erachtet.

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Hier sieht man, welche Scripts auf einer Seite ausgeführt werden. Auch ein Stoppen oder Deaktivieren ist möglich.

Eine Alternative zu Greasemonkey ist Tampermonkey. Die Erweiterung existiert für Firefox, Chrome, Microsoft Edge, Opera und verwandte Browser. Sie klinkt sich in die Symbolleiste ein und aktualisiert Scripts auch automatisch.

Scripte lassen sich aus diversen Quellen beziehen. Auf dieser Seite hier gibt es eine Übersicht der Sites mit einer Bewertung, auch was die Risiken angeht. Denn was man sich vor Augen führen muss, ist die Gefahr, die in den User-Scripten steckt: Die können Nutzerdaten stehlen oder als Spamschleudern agieren. Darum sollte man vorsichtig agieren und insbesondere vor der Installation eines Scripts die Kommentare und die Bewertungen prüfen.
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Sie entwickelt sich zu einer kleinen Obsession meinerseits – die Frage, wie man Fenster auf die richtige Grösse bringt, wenn man sie abfilmen will. Hier habe ich sie für die Browser besprochen, aber es gibt ja auch noch andere Programme. Eine universelle Lösung wird hier vorgestellt: Für Windows wird das Gratisprogramm Sizer empfohlen. Das operiert mit Tastaturkürzeln und sogar mit Makros, um Fenster auf die Grösse zu bringen, die man für sein Video gerade benötigt.

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Dieses Script in Automator bringt ein Programmfenster auf die gewünschte Grösse.

Für den Mac hat Amit Agarwal ein AppleScript-Script geschustert, das das Hauptfenster eines Programms auf die angegebene Grösse bringt und es in den sichtbaren Bereich des Bildschirms schiebt. Das ist der Code:
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Okay, das ist nun wirklich eine lächerliche Nebensache. Aber vielleicht kommt sie jemandem von euch ja trotzdem mal gelegen.

Also, mir ist neulich aufgefallen, dass zwei auf dem Mac in meiner Dropbox gespeicherten Dateien unter Windows einfach nicht aufgetaucht sind. Bekanntlich gibt es bei der Dropbox die selektive Synchronisierung. Doch die bezieht sich nur auf Ordner, nicht auf einzelne Dateien.

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Simple Verheimlichungsstrategie.

Bei näherem Hinschauen wurde die Ursache klar: Die beiden Dateien hatten einen Doppelpunkt im Namen. Dieses Zeichen ist beim Mac erlaubt1, bei Windows aber verboten. Die Dropbox synchronisiert sie nicht, was sinnvoll ist. Denn solche Dateien machen, wenn sie trotzdem auf eine Windows-Festplatte gelangen, Probleme. Man wird sie kaum mehr los. Dropbox könnte auch anders verfahren und den Doppelpunkt durch ein ungefährliches Zeichen ersetzen. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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