Der heutige Screenshot stammt nicht von mir selbst. Das ist im Grunde eine Verletzung der ungeschriebenen Gesetze dieser Rubrik. Doch da die Gesetze ungeschrieben sind und ich Herr über die Rubrik bin, kann ich tun und lassen, was ich will. Und gegen Ende kommt ja dann noch ein eigener Screenshot.

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Leider ist der Screenshot leicht verkleinert – aber ungefähr so gross waren die Computerbildschirme damals.

Der Screenshot ist aus dem Internet geklaut, weil ich damals nicht so vorausschauend war, selbst einen zu machen. Er zeigt (leider eine französische Version von) Aldus Pagemaker, mutmasslich auf einem Macintosh Plus. Mit dem habe ich Ende der 1980er und anfangs der 1990er meine Liebe zum Desktop Publishing entdeckt. Seine Bildschirmauflösung war 512×342 Pixel. Die Arbeit mit einer seitenorientierten Layoutsoftware bestand daher vor allem im Zoomen und Scrollen in alle Richtungen. In der 1:1-Darstellung hat man bei einem drei- oder vierspaltigen Layout gerade mal eine Spalte lesen können. Den ganzen Beitrag lesen »


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So muss das!

Ich habe mich hier und hier darüber beklagt, dass Spotify so genannte Podcasts produziert, die aber nicht über einen offenen RSS-Feed vertreibt, wie sich das für einen Podcast gehören würde. Nun weist mich Oliver Gut auf Twitter auf diesen Feed hin.

Lässt sich hervorragend abonnieren und bringt den Podcast in die Pocket Casts-App. Und mit meinem Spotify-Premium-Abo habe ich auch kein schlechtes Gewissen wegen der … naja, fragwürdigen Herkunft dieses Feeds. Und auch wenn Böhmermann und Schulz in irgend einer der neueren «Fest und Flauschig»-Folge die Idee mit dieser alternativen Bezugsquelle ihres Podcasts in den Raum gestellt haben, würde es mich nicht wundern, wenn sie demnächst wieder versiegt.

Oliver Gut hatte aber noch einen zweiten guten Tipp, nämlich podsync.net. Dort kann man für Kanäle, Wiedergabelisten oder Benutzer von Youtube und Vimeo Feeds anlegen. Wahrscheinlich weiss Oliver gar nicht, dass er mir dafür die Antwort auf eine vor längerer Zeit in den Raum gestellte Frage geliefert hat. Den ganzen Beitrag lesen »


Eine meiner Lieblings-Apps für Android ist Wifi Analyzer. Bei ihr zeigt sich eine der Stärken von Android: Die weniger abgeschottete Hardware, die es einer App erlaubt, ausführliche Analysen anzustellen. Beim iPhone ist das nicht möglich. Apple erlaubt keiner App den direkten Zugriff auf die Hardware, so wie das für derlei Auswertungen nötig ist.

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Wenn die UPC-Geräte die Kanäle selbst wählen dürfen, dann entscheiden sie sich fürs Gedränge.

Die App beherrscht diverse Anzeigemodi. In der Kanalübersicht sieht man die Verteilung der nachbarlichen Netze auf die verfügbaren Kanäle. Das ist, wie ich in meinen beiden Videofolgen Wie Sie der WLAN-Verbindung Beine machen und Wenn das Surfen zur Geduldsprobe wird hilfreich bei der Diagnose von instabilen Verbindungen.

Ich habe so festgestellt, dass das 5-GHz-Band an meinem Wohnort quasi unbenutzt ist und meine Daten freie Bahn haben. Im 2,4-GHz-Band hingegen herrscht so ein dichtes Gedränge, dass man sich über stotternde Musikwiedergabe per WLAN-Lautsprecher nicht zu wundern braucht. Vor allem auch, da die dumme Horizon-Box mit beeindruckender Sturheit immer den Kanal wählt, auf dem schon nachbarliche Netze voll Rohr senden. Was die Überlegung dahinter sein soll, ist mir nicht klar. Sie entspringt wohl derselben Logik, mit der die UPC USB-Anschlüsse einbaut und diese dann als «nicht funktional» bezeichnet.
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Mach mal mein HTML sauber!1

Ihr kennt das vielleicht: Ein Dokument muss ins Web. Wichtig ist, dass die Struktur des Dokuments erhalten bleibt, also vor allem die Titel der unterschiedlichen Hierarchiestufen. Und die Links – wenn das Dokument hinterlegte URLs enthält, dann sollen die erhalten bleiben.

Wenn das Dokument in Word vorliegt, kommt man vielleicht auf die Idee, es als HTML-Datei zu speichern. Resultat: Ein völlig unbrauchbarer Quatsch. Word schreibt verpackt den ganzen Formatierungsquatsch ins Dokument, als ob man den benötigen würde. Natürlich ist es so, dass man die Formatierungen nicht vom Dokument, sondern von der Stilvorlage des Website vorgegeben werden. Ich verstehe bis heute nicht, warum die Entwickler von Textverarbeitungsprogrammen das nicht kapieren. Obwohl ich ja schon diverse Artikel zum Thema geschrieben habe, etwa den hier: Wehret den Formatierungsäxten!. (Inzwischen behelfe ich mir da übrigens mit dem im Beitrag Mit diesem Trick hier spare ich tagtäglich Zeit beschriebenen Trick.)

Manche Content-Management-Systeme verwenden einen Editor, der eine gewisse Intelligenz aufweist. Wenn man Text aus der Zwischenablage kopiert, dann wird der mit den hinterlegten Links übernommen. Doch wenn man in die Quellen schaut, sieht man unzählige Div- und Span-Tags, die man für eine einheitliche Formatierung von Hand rauspopeln müsste. Und das kann es nicht sein.

Ich behelfe mir in solchen Fällen mit wordtohtml.net. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich bin ich der Frage begegnet, wie man wohl diese Farbe nennt. Beschreiben würde ich sie als kräftige Mischung aus Pink und Lila. Für die es doch eine Bezeichnung geben muss… Ihr kennt das sicher: Bei manchen Farben stösst man mit seinen Ausdrucksmöglichkeiten an Grenzen. Und man ist sich nicht sicher, ob das an der Beschränktheit des eigenen Wortschatzes oder an den Limiten unserer Sprache liegt.

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Des Autors Kopf, in eine Farbpalette umgewandelt…

Bei der fraglichen Farbe lag es an mir. Laut der Übersicht von donaufischer.com nennt man sie Dunkelrosa – nicht zu verwechseln mit Altrosa. Und man fragt sich an dieser Stelle: Wie viele Farbnamen gibt es überhaupt? Und wie eindeutig sind sie?

Die Schwierigkeiten bei der Benennung von Farben haben aber auch mit unterschiedlichen Wahrnehmungen, abweichenden Interpretationen und, bei Internet und elektronischen Dokumenten, ferner auch mit schlecht kalibrierten Bildschirmen zu tun. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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