Mein wichtigstes Textverarbeitungsprogramm ist der Browser. Ich schreibe zwar ab und zu auch in Notepad, Word, in InDesign oder InCopy, aber dieser Tage halte ich mich doch vornehmlich in Content-Management-Systemen auf: Wordpress, Flatpress, gelegentich DynPG und natürlich auch in Content Dictator.

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Korpus lexical ist eine Konsole für Wörterbuchabfragen (unten links). Oben links die Auskunft von Duden.

Aus diesem Zweck benötige ich einige Browser-Erweiterungen, die das Texten komfortabler machen. Da ist Form History Control II als Versicherung gegen Datenverlust (Neuer Lebensretter). Da ist Easy Copy für die Links (Eine grossartige Firefox-Erweiterung!). Als Drittprogramm ist PhraseExpress für HTML- und BBCode-Codes im Einsatz (Tempo Teufel beim Bloggen). Und fürs Sammeln von Rechercheergebnissen benutze ich gerne Printfriendly (Man muss kein Internetausdrucker sein, um Printfriendly gut zu finden).

Etwas fehlt bei dieser Aufstellung: Nämlich eine gute sprachliche Unterstützung. Ich nutze einige Dienste im Netz (Der freundliche Korrektor im Netz). Die muss ich allerdings erst aufrufen, was umständlich ist: Neuer Tab, Lesezeichen-Kürzel ins Adressfeld tippen, aufs Laden der Seite warten, Suchbegriff ins Feld eingeben…

… das muss auch einfacher gehen. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich habe ich mich darüber ausgelassen, wie praktisch es ist, wenn man Computer A von Computer B aus benutzen kann und eine Lobrede auf Teamviewer gehalten. Nun hat Teamwiever ein grosses Problem: Computer B steht nur zur Verfügung, wenn Computer B auch eingeschaltet ist. Das heisst: Man muss aufstehen, zu ihm hingehen und den Einschaltknopf drücken. Was kein Problem ist, wenn man sich nur im Zimmer nebenan befindet.

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Computer B, wenn er Füsse hätte. (Bild: Pexels.com, CC0)

Es ist aber ein Problem, wenn man sich weit weg befindet – am Arbeitsplatz, im Ferienresort auf Bali oder auf der internationalen Raumstation ISS. Darum habe ich mir die Frage gestellt, ob man Computer B denn auch aus der Ferne einschalten könnte. Man könnte einen per App steuerbaren Stromadapter verwenden, falls das BIOS eine Option bereithält, den Computer automatisch zu starten, wenn Strom am Netzteil anliegt.

Wie verbreitet diese Option ist, weiss ich allerdings nicht und ich finde die Lösung auch nicht sonderlich elegant. Es gibt, wie hier ausgeführt, die schöne Funktion Wake on Lan. Sie startet den Computer auf ein Signal aus dem lokalen Netz via Netzwerkkarte.

Da stellt sich augenblicklich die Frage: Den ganzen Beitrag lesen »


Braucht man als nerdischer Betreiber seines eigenen Heimnetzwerks einen Netzwerkscanner? Auf diese Frage gibt es zwei Antworten. Die vernünftige lautet: Nein, wozu? Und die richtige Antwort fällt wie folgt aus: Selbstverständlich. Wie käme ich dazu, ein Nerd zu sein, wenn ich nicht weiss, was in diesen vier Wänden netzwerktechnisch so läuft?

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Show me what you’ve got!

Scherz beiseite: Es gibt tatsächlich Gründe, ein solches Programm einzusetzen. Einen habe ich im Beitrag Lokale IP-Adressen schnüffeln geschildert, wo es um die iOS-App Fing ging: Es kann vorkommen, dass man in seinem Netz gewisse Ressourcen wie Netzwerkdrucker, -festplatten, -scanner, Raspberry Pis oder WLAN-Lautsprecher nicht mehr findet. Und dann eben mal eine Übersicht aller Geräte braucht. Und ja, vielleicht möchte man wissen, ob der Nachbar schon wieder wardrivt.

Nebst besagter Fing-App verwende ich auch Network Scanner von Softperfect. Dieses Programm hat aus unerfindlichen Gründen einen Fussball als Icon. Den ganzen Beitrag lesen »


Teure Autos und ähnlich teure Uhren gelten in der Nerdwelt als Prestigeobjekte nichts. Bei uns zählt womöglich ein hoher Klout-Score, ein verifizierter Twitter-Account und natürlich die eigene Wikipedia-Seite. Nur schade, dass ein erfolgreiches Blog einen nicht relevant für Wikipedia macht. Und Youtube ist noch nicht einmal als Relevanzkriterium aufgeführt.

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Und was macht man nun mit so einem Abschluss in Altphilologie? Klar, man schreibt Beiträge bei Vicipædia Latina. (Bild: ACC Spring Commencement 2017 von Austin Community College/Flickr.com, CC BY 2.0)

Egal. Denn wirklich geschafft hat man es sowieso erst dann, wenn man einen Eintrag nicht in der deutschen und nicht in der englischen, sondern in der lateinischen Ausgabe von Wikipedia vorweisen kann. Nein, die Vicipædia Latina ist kein Witz. Die gibt es. Und sie hat ihren eigenen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel.

125′000 Artikel gibt es, zum Beispiel zu Donaldus Trump oder Vladimirus Putin. Und ja, ich scherze nicht: Den ganzen Beitrag lesen »


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Foxit macht PDFs (wieder) radiotauglich.

Im Beitrag Das papierlose Studio habe ich beschrieben, weswegen ich gerne eine PDF-App hätte, mit der man sehr leicht Links öffnen kann. Ich habe die iBooks-App von Apple lobend erwähnt, weil die das ermöglicht.

Nun waren diese anerkennenden Worte Apple offenbar peinlich. Denn wie anders ist es zu erklären, dass kaum obiger Beitrag veröffentlicht war, ein Dialog zwischengeschaltet wurde, der beim Antippen eines Links die folgende Warnung anzeigt: «Möchtest du iBooks beenden und diesen Link öffnen?»

Da liegt einem eine Replik im Stil von «Ja, du Trottel, sonst hätte ich nicht auf den Link getippt» auf der Zunge. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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