Die Steganografie fasziniert mich schon seit längerem. Schon 2001 habe ich in einem Tagi-Artikel ein entsprechendes Produkt vorgestellt:
Die Steganografie ist die Wissenschaft der versteckten Kommunikation: Informationsübermittlung, die möglichst unentdeckt bleibt. Der Trick der Steganografen ist die Tarnung. Eine brisante Botschaft wird in einer harmlosen versteckt, sodass ein mitlauschender Feind nicht einmal merkt, welch hoch explosive Nachrichten an ihm vorbeiziehen.
Die Methoden der Tarnung sind überaus vielfältig. Längst nicht nur digitale Botschaften lassen sich mit der Steganografie verstecken. Ganz im Gegenteil – die Geschichte des «verborgenen Schreibens» ist mehrere Tausend Jahre alt, und seither haben findige Kriegsherren und Spione ebenso wie listige Thriller-Autoren unzählige Tricks ausgedacht. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot erwähnt bereits im Jahr vierhundert vor Christus die verblüffende Idee, die Botschaft dem Boten auf den kahlen Schädel zu tätowieren und sie dann von den spriessenden Haaren kaschieren zu lassen. Den Römern dauerte diese Methode vermutlich zu lange, deshalb benutzten sie unsichtbare Tinte, beispielsweise Essig oder Fruchtsäfte: Der Text erscheint, wenn das Papier erhitzt wird. (Tagi vom 12.3.2001, Seite 59)
Bild- und Tondateien als Versteck
Ein Steganografie-Programm verpackt eine Datei in einer Bild- oder Tondatei – und zwar so, dass man sie nur dann findet, wenn man weiss, dass sie da ist. Für einen uneingeweihten Betrachter scheint das Bild oder die Audiodatei komplett harmlos. Das ist zum einen technisch faszinierend. Aber es regt auch die Fantasie an, weil man sich allerhand Verschwörungs-, Spionage oder Partisanen-Szenarien ausdenken kann, bei denen Steganografie eine Rolle spielt. Den ganzen Beitrag lesen »
Es kommt ab und zu vor, dass meinen Empfehlungen in der Kummerbox widersprochen wird. Mein Kummerbox-Beitrag Ungleich verteilte Festplattenlast vom 4. März hat eine Einsprache ausgelöst:
Ich, als IT Mann seit 1979 auf Mainframes, Unix etc., lese immer gerne die Kummerbox. Mit Ihrer Info betreffend Partitionieren bin ich aber absolut nicht einverstanden.
1. Eine Daten-Partition ist immer von Vorteil, denn wie oft will Windows nach einem gröberen Fehler das System wieder neu aufspielen. Dabei gehen auch alle Daten verloren, ausser diese sind in einer separaten Partition abgelegt. Auch das Backup ist einfacher und sicherer, wenn eine eigene Datenpartition vorhanden ist.
2. Partitionen können problemlos vergrössert und verkleinert werden mit dem kostenlosen Tool GParted. Diese ISO-Datei auf eine CD brennen und den PC damit neu booten. Ich benutze dieses Tool seit vielen Jahren auf den verschiedensten PCs und habe nie Datenverlust oder sonstige Probleme gehabt. Es kann Primär-Partitionen wie auch Extended-Partitionen bearbeiten.
Die Frage 1. würde ich, etwas pampig, wie folgt beantworten wollen: Ich will das Betriebssystem überhaupt nicht neu aufspielen. Den ganzen Beitrag lesen »
HootSuite.com ist ein Social-Media-Management-System, mit dem man seine Aktivitäten auf Twitter, Facebook und Google Plus bündelt, Status-Updates an mehrere Plattformen verteilt und Veröffentlichungen terminiert.
Auf mehreren sozialen Medien Präsenz zu markieren, artet schnell in Stress aus: Man wechselt von Facebook zu Twitter und dann zu Google Plus, nur um das Gefühl zu haben, bei LinkedIn gerade etwas zu verpassen. Der Wunsch regt sich, die Aktivitäten an zentraler Stelle, möglichst in einem Fenster, im Blick zu haben. Und genau das macht hootsuite.com.

Die flexibel anpassbare Streams-Ansicht zeigt die Aktivitäten an allen Social-Media-Fronten.
Die Website stellt im Browser ein so genanntes Social-Media-Management-System zur Verfügung. Es kann und darf von intensiven Einzelnutzern verwendet werden – aber zu eigentlichen Höhenflügen schwingt sich HootSuite im Unternehmenseinsatz auf. Teams oder Firmen, die sich in den sozialen Medien präsentieren, können ihre Aktivitäten über die Webanwendung abstimmen und Aufgaben zuweisen – so kann der Teamleiter beispielsweise das Marketing beauftragen, auf eine Kundenanfrage zu reagieren.
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FontForge ist ein Open-Source-Editor für Schriften. Mit seiner Hilfe kann man eigene Schriftdateien kreieren oder vorhandene Fonts editieren.
Zugegeben – die Herstellung von Schriften ist nicht jedermanns Sache. Es braucht viel Talent und Erfahrung, um eine Schrift zu gestalten, die nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional überzeugt. Ein Fonteditor ist aber dennoch mitunter äusserst nützlich – nämlich dann, wenn es darum geht, eine Schrift anzupassen oder in ein anderes Format zu überführen.
FontForge ist ein Schriftbearbeitungsprogramm aus der Open-Source-Welt. Mit seiner Hilfe wurden die «Linux Libertine» und die «DejaVu» entworfen.

Die Benutzeroberfläche wirkt verzettelt und die Benutzung ist nicht das, was man selbsterklärend nennen würde. Doch was den Funktionsumfang angeht, gibt es an Font Forge nichts zu mäkeln.
Man kann mit ihm auch bestehende Fonts in diversen Formaten (u.a. Bitmap-, Postscript-, Truetype-, Opentype-Fonts) laden, verändern und nachbearbeiten. Den ganzen Beitrag lesen »
Ich bin bekennender Backup-Neurotiker. Wenn meine Daten nicht gesichert sind, schlafe ich schlecht. Zu viele Horrorgeschichten über verlorene Fotosammlungen, gecrashte MP3-Archive und flöten gegangene Manuskripte sind schon bei der Kummerbox eingegangen.
Darum sichere ich auch den Inhalt des Clickomania-Webservers regelmässig. Ich hoffe zwar, dass auch der Hoster das tut. Aber will man sich darauf verlassen? Eben.
Einige der Inhalte auf dem Webserver, namentlich die Online-Rangliste von Clickomania und mein Blog, ändern sich kontinuierlich und sollten darum mindestens wöchentlich, besser aber einmal täglich gesichert werden. Meine Blog-Software namens Flatpress verwendet keine Datenbank, sondern eine Ordnerstruktur mit Textdateien. Auch die Anzahl Views pro Beitrag werden jeweils in einer Textdatei gespeichert, und darum gibt es jeden Tag relativ viele geänderte Dateien.
Ich habe den Abgleich anfänglich mit der Sync-Funktion von Dreamweaver gemacht. Die ist jedoch mehr als lahm unterwegs, und sie hinterlässt in jedem Ordner einen Unterordner namens _notes, der eine Datei dwsync.xml enthält. Das ist, ganz ehrlich, schlechter Stil. Den ganzen Beitrag lesen »