Charles – das Icon ist aus unerfindlichen Gründen eine reich verzierte Milchkanne, wie sie unsere Grossmütter gerne nutzen würden – gehört zu den Netzwerkutilities. Das ist eine Programmkategorie, für die ich, wie hier festgestellt, eine gewisse Schwäche habe. Warum dem so ist, bleibt mir selbst ein Rätsel. Mir fehlen sowohl Zeit als auch Fachkenntnisse, um mich im Detail damit auseinanderzusetzen, was sich auf dem Netzwerkkabel oder der WLAN-Schnittstelle im Detail tut. Und eigentlich bin ich zufrieden, wenn die richtigen Daten in ausreichendem Tempo bei mir ankommen.

180913-charles-01.png
Milch. (In Form von HTTP-Kommunikation.)

Doch dann passiert es wieder, und mich packt der Rappel. Dann möchte ich doch genauer wissen, was sich hinter der Benutzeroberfläche meiner Betriebssyteme und der Programme abspielt – und was dieses oder jenes Programm genau treibt. Und dabei hilft Charles. Das Programm nennt sich selbst einen HTTP-Proxy Schrägstrich HTTP Monitor. Der Proxy dokumentiert die HTTP-Anfragen der Browser und Apps und die Antworten, die aus dem Internet zurückkommen. Der Monitor überwacht diesen Datenverkehr und ermöglicht es, nicht nur die Metadaten, sondern auch den Inhalt des Datenverkehrs zu analysieren.

Stellt sich die Frage nach dem Sinn und Zweck: Den ganzen Beitrag lesen »


Der hochgeschätzte @xeophin hat uns allen neulich empfohlen, einen Massen-Exodus zu mastodon.social zu veranstalten. Grund ist Twitters erratisches Verhalten. Zuletzt sah man das, als die alten Benutzerschnittstellen abgeschaltet wurden. Das sorgt dafür, dass in Twitter-Clients von Drittherstellern weniger Funktionen zur Verfügung stehen. Da ich seit Jahr und Tag Tweetbot benutze, mindert das den Spass und den Nutzen von Twitter. (Wieder einmal.)

180823-mastodon.png
Hier wird mastodonisiert!

Mastodon? Der Name tönt auf alle Fälle schon mal toll. Das sind elefantenähnliche Rüsseltiere, die seit Ewigkeiten ausgestorben sind. Das gibt dem ganzen die notwendige ironische Brechung, und es wirft die Frage auf, wie man das Publizieren auf Mastodon denn nennen würde. Das ist bekanntlich wichtig, da viele der grossen Plattformen auch als Verb funktionieren: Google – googeln, Twitter – twittern. Bei Mastodon wäre das dann wahrscheinlich mastodonisieren. Dass das wie masturbieren klingt, scheint mir auch kein Nachteil zu sein.
Den ganzen Beitrag lesen »


Wo stecken eigentlich die grossen Datenmengen auf dieser Welt? Diese Frage habe ich mir neulich gestellt und bin nach etwas googeln auf die Zusammenstellung Top 10 Largest Databases in the World 2018 gestossen. Die hält Überraschungen bereit. Die weltgrösste digitale Müllhalde (a.k.a. Facebook) hat es noch nicht einmal in die Liste geschafft. Youtube (a.k.a. die weltgrösste Müllhalde für bewegte Bilder) ist bloss auf Platz sieben. Google, auch so ein Datensammler und -horter, hat es immerhin auf Platz vier geschafft.

180815-harddrive.jpg
Eine allein reicht nicht. (Bild: Tookapic.com/CC0)

In der Liste gibt es auch Überraschungen: Den ganzen Beitrag lesen »


Vor gut einem Jahr habe ich mich im Beitrag Das E-Mail stirbt einen langsamen Tod mit den Zukunftsaussichten des Mails auseinandergesetzt. Die sehen ähnlich aus wie die des SMS: Beide sind unverzichtbar. Aber beide sind dazu da, zu einem Administrationsinstrument zu verkommen. Das SMS wird, in Zeiten von Messengern, hauptsächlich noch für den Versand von Einmal-Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung benutzt. Und die Mailadresse ist für Logins unverzichtbar – doch abgesehen davon scheint die Welt inzwischen lieber per WhatsApp, Slack, Facebook Messenger, iMessage zu kommunizieren.

180817-stack-letters-447579.jpg
Briefe wirft man (meistens) auch nicht einfach so weg. (Bild: Andrys/Pixabay, CC0)

Und das gilt nicht nur für die private Kommunikation. Auch Geschäftliches läuft immer häufiger via Messenger ab und nicht mehr per Mail. Das ist nicht gänzlich verkehrt: Das Mail ist einfach kein sehr sicheres Kommunikationsmedium. Es gibt standardmässig keine Verschlüsselung. Und die Verschlüsselung, die man dem Mail überstülpen kann, ist unsicher.

Trotzdem habe ich ein Problem mit dieser Entwicklung. Den ganzen Beitrag lesen »


Eigentlich wollte ich an dieser Stelle Firefox Lockbox vorstellen. Das ist eine App, die am iPhone Zugriff auf die in Firefox gespeicherten Passwörter gibt. Die gelangen am einfachsten via Firefox Sync aufs Mobilgerät. Und mit der App wird so aus Firefox ein simpler Passwortmanager – man kann ein Passwort in der App nachschlagen, wenn man es in einem anderen Browser oder an einem Computer benötigt, wo Sync nicht eingerichtet ist.

180726-side-view.jpg
Wie grossartig ist das denn? Zwei Webseiten nebeneinander! (Aus unerfindlichen Gründen erscheint mein Blog-CMS links in der mobilen Version – vielleicht fordert Side View diese an, damit die Seite in der Leiste auch schmal optimal angezeigt wird.)

Leider steht diese App im Schweizer Store nicht zur Verfügung, da es sich um ein Testpilot-Projekt handelt. Und darum benötige ich an dieser Stelle ein Ausweichthema. Und das ist naheliegenderweise testpilot.firefox.com. Ich verstehe, wenn es Leute gibt, die der Ansicht sind, dass ich mir nicht gerade ein Bein ausgerissen habe, um auf besagtes Ausweichthema zu stossen. Aber ich glaube, dass es eine Bereicherung ist. Denn mein Tipp hier ist um Welten besser als Firefox Lockbox – ehrlich wahr!
Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




Google Adsense

Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

dpr01b-still.jpg

patentrezepte.tagesanzeiger.ch

Podcast!

Archiv