Die Teeologie gehört zu den vernachlässigten Rubriken dieses Blogs. Und die Nerdflicks. Immerhin habe ich bei den Nerdflicks eine gute Begründung. Und heute wieder ein mal einen Film, der so gut in diese Rubrik hier passt, dass man vermuten könnte, er sei extra für mich gedreht worden.

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Fürs Bewerbungsgespräch wird schnell die VR-Brille übergestülpt…

Der Film heisst Father of the Year bzw. zu Deutsch Vater des Jahres. Und er ist so fussnägelhochbiegend und fremdschamauslösend schlecht, wie es für diese Rubrik eigentlich Bedingung ist1. Denn hier geht es um die Filme, die man nur per Streaming konsumiert und für die man nie ein Kinoticket lösen oder Geld für eine Bluray aufwerfen würde. In dem Fall könnte man das noch nicht einmal tun, selbst wenn man wollte. Der Film wurde nämlich für Netflix produziert und läuft nur dort.

Er hat, zu meiner Verblüffung, sogar ein paar gute Aspekte. Den ganzen Beitrag lesen »


Die Fernsehserie Timeless, momentan bei Netflix zu sehen, beschäftigt sich mit Zeitreisen. Industriemagnat Connor Mason hat in seinem Unternehmen im Geheimen eine Zeitmaschine bauen lassen.

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Die Zeitmaschine, die ein bisschen wie ein Auge aussieht und beim Gebrauch bedrohlich rattert.

Das Projekt war aber nicht so geheim, dass Garcia Flynn nicht davon Wind bekommen hätte. Flynn klaut die Zeitmaschine, um ein bisschen temporalen Terrorismus zu verbreiten. Ein Team von drei Leuten erhält den Auftrag, dem Terroristen und seinen Spiessgesellen mit einer Ersatz-Zeitmaschine hintendreinzujagen. Historikerin Lucy Preston, Elitesoldat Wyatt Logan und der ungelenke Nerd Rufus Carlin sollen den Mann einfangen und gleichzeitig allzu schlimme historische Entgleisungen verhindern oder zurechtrücken. Das funktioniert natürlich nicht. Schon nach der Pilotfolge ist Welt nicht mehr dieselbe: In den Geschichtsbüchern steht etwas anderes zur Hindenburg. Und Lucy ist plötzlich ein Einzelkind, weil ihre Mutter die Schwester namens Amy in diesem Zeitstrang nie geboren hat.

Das kitzelte meinen Nerv für das Thema. Das Fazit nach einigen Folgen: Den ganzen Beitrag lesen »


Youtube ist für mich ein Medium, auf das ich zwar nicht verzichten würde, doch von dem ich auch nicht allzuviel erwarte. Es gibt dort Millionen von Clips – nicht nur Schrott, sondern auch viele lustige und gute Sachen. Dennoch versprüht Youtube den Charme von Amateurhaftigkeit und Chaos. Wackelige Handyvideos, Verschwörungstheorie-Clips, mitgeschnittene und mutmasslich nicht sauber lizenzierte Fernsehausstrahlungen, lustige Fundstücke und Unsinniges, wie Hitler, der zehn Minuten lang Nein sagt und dafür 3,5 Millionen Views bekommt – das ist Youtube.

Die Stärke von Youtube ist, dass man dort meistens irgend etwas zu einem Thema findet, zu dem man ein Video sucht. Man kann Videos selbst kostenlos hochladen und sehr einfach auf seiner eigenen Website einbinden – das ist um Welten simpler, als wenn man sie selbst hosten müsste. Und da sich sehr viele Leute auf Youtube tummeln, haben Videos eine unter Umständen sehr lange Halbwertszeit. Den ganzen Beitrag lesen »


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Was, Pacman ist der Bösewicht?

«Pixels» – das ist dieser Film (Wiki, Amazon Affiliate), in dem die Aliens Videospiele für echt halten und die Menschheit in «Pacman», «Space Invaders», «Frogger», «Galaga» und «Donkey Kong» herausforden. Die Idee ist … naja, ein Klassiker. Bei «Armada» von Ernest Cline (So geht das mit den Aliens), bei «Ender’s Game» (Da hat Audible voll daneben gehauen) oder The Last Starfighter geht es um Videospieler, die den Tag retten, indem sie den Ausserirdischen zeigen, wo der pixelige Hammer hängt. Und die Vermengung von Videospielen und realer Welt hat literarisch noch mehr Potenzial. Das exerziert Scott Meyer bei «An Unwelcome Quest» (In einem schrecklichen Videospiel gefangen) und «Off to be the wizard» (Zauberer sind Hacker der Realität) vor. Man sieht es wunderbar bei «Ready Player One» von Ernest Cline (Nerdgasmus und Popkulturklimax) und, mehr auf der formalen Ebene, bei «Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt» (Die Liebe ist ein Videospiel). Und auch «Extraleben» von Constantin Gillies muss in diesem Zusammenhang lobend erwähnt werden (Ready für das Extraleben?).
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Die Discoverability bei Netflix – Neudeutsch für Auffindbarkeit von Inhalten – ist höchstens so lala. Netflix gehört ja zu den Unternehmen, das glaubt, dank Big Data und tollen Algorithmen den Nutzer besser zu kennen, als der sich selbst kennt. Das ist etwas anmassend und im Fall von Netflix weniger zutreffend als z.B. bei Spotify, weil der Katalog zu klein ist. Er enthält zu wenig Perlen, die ein kleverer Algorithmus nach oben spülen könnte. Damit ein Algorithmus überraschende Querverbindungen herstellen kann, brauchen wir als Nutzer genügend Spielraum, um unsere seltsamen Vorlieben auszuleben und zu demonstrieren.

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Nix Blade Runner bei Netflix. (Bild: Robert Mizrahi/feelgrafix.com als Wallpaper)

Man kommt bei Netflix um manuelle Suchen nicht herum. Da helfen die verborgenen Kategorien etwas, aber alles in allem macht die Suche einen willkürlichen und unausgegorenen Eindruck. Aber es gibt ja Drittdienste:

Unogs.com zum Beispiel. Die Site erlaubt eine Suche nach Stichworten. Sie grenzt das Angebot aber auch nach diversen Parametern ein: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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