Mit End of Watch (Amazon) ist die Trilogie von Stephen King um den pensionierten Polizeiermittler Bill Hodges zu so etwas wie einem Happy End gelangt. (Teil eins und Teil zwei habe ich ebenfalls besprochen.)

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Spielen eine nicht unerhebliche Nebenrolle. (Bild: tanakawho/Flickr.com, CC BY 2.0)

Kurz zum Inhalt – Achtung, Spoiler! –: Der in der Hirnklinik vor sich hin dämmernde Brady Hartsfield, Antagonist des ersten Bandes und Auslöser der Geschehnisse des zweiten Teils, will seinen erzwungenen Ruhestand nicht hinnehmen, sondern entwickelt übersinnliche Fähigkeiten. Erst beherrscht er das telekinetische Türrücken. Dann schafft er es, mit seinem Geist in Teile des Pflegepersonals einzudringen. Mit Hilfe von Library Al, der in der Klinik den Bücherwagen stösst, weitet Brady seinen Einfluss aus und bringt den zwielichtigen Arzt Dr. Babineau unter seine Kontrolle – ob dessen experimentelle Medikamente etwas mit diesen erstaunlichen Fähigkeiten zu tun haben oder nicht, wird nicht restlos geklärt.

Brady gibt sich damit nicht zufrieden. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich bespreche ein Jugendbuch. Aber keine Angst: Am Freitag ist dann wieder Erwachsenenzeugs angesagt (nämlich, tease, tease, Stephen Kings «End of Watch»).

Leser und Innen dieses Blogs haben es womöglich mitbekommen: Trotz meines fortgeschrittenen Alters bin ich Kinder- und Jugendliteratur nicht abgeneigt. Böse Zugen behaupten wahrscheinlich, daran sei mein Kindskopf schuld. Ich meinerseits würde das nicht kategorisch abstreiten, das aber als Stärke deuten.


Die Verfilmung wird dem Buch nicht so wirklich gerecht.

Als Stärke von mir, aber vor allem als Stärke der zur Debatte stehenden Bücher. Denn die jugendlichen Leser sind im Schnitt anspruchsvoller als Erwachsene. Uns kann man mit Sperenzchen zufriedenstellen: Pseudopsychologische Vernebelungstaktiken funktionieren ebenso wie Rückgriffe auf banale Lebensweisheiten, die ältere Menschen in ihrer Lebenserfahrung bestätigen. Auch philosophisches Geschwurbel funktioniert bei uns, wenn es uns den Eindruck vermittelt, klug und gebildet zu sein, wenn wir in unserer Freizeit solche Dinge lesen. Und man kann uns mit Handlungssträngen beeindrucken, bei denen wir die Übersicht verlieren. Weil wir nicht zugeben würden, dass wir die Story nicht kapieren, merken wir nicht, wenn es gar nichts zu kapieren gibt.

Jugendliche ihrerseits muss man mit einfach vermittelbaren Plots, fantasievollen Szenarien und nachvollziehbaren Dialogen bei der Stange halten. Den ganzen Beitrag lesen »


In letzter Zeit habe ich mich ausgiebig mit Anwälten beschäftigt. Im richtigen Leben zum Glück nur wenig – Martin Steiger hat mir zum Routerzwang Auskunft gegeben, aber ich bin nicht verklagt oder verhaftet worden. Nein, die Beschäftigung fand hauptsächlich in belletristischer Form. Und via Netflix, wo wir mit Suits angefangen haben.

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Cicero, wie er in der Serie «Rom» portraitiert wurde. (Bild: HBO-Screenshot, Wikia)

Imperium (Wikipedia, Amazon Affiliate) von Robert Harris ist ein Roman, der den Aufstieg von Marcus Tullius Cicero zum Konsul im römischen Reich. Cicero, den wir InDesign-Nutzer vor allem von dieser für Laien völlig nutzlosen Masseinheit kennen, ist ein begnadeter Redner und Anwalt, der sich als Anwalt mit schwierigen bis aussichtslosen Fällen herumschlägt. Den ganzen Beitrag lesen »


Zu meinen grössten Favoriten bei den Sciencefiction-Filmen1 gehört die Alien-Reihe. Der erste Teil hat mich seinerzeit echt das Fürchten gelehrt. Und als ich vor einiger Zeit die ganze Reihe noch einmal durchgeschaut habe, hat sie mich noch immer bestens unterhalten. Auch der gescholtene Teil Prometheus (Affiliate). Nur die Spin-offs Alien vs. Predator (Affiliate) habe ich mir geschenkt.

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Und ewig facehuggt der Xenomorph…

Als nun bei Audible neulich das Hörspiel Alien: Out of the Shadows (Affiliate) aufgetaucht ist, konnte ich mir das nicht verkneifen. Die Geschichte basiert auf einem Roman von Tim Lebbon und ist zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Filmreihe angesiedelt, also zwischen «Alien» und «Aliens». Ellen Ripley treibt im Kryoschlaf mit ihrem Rettungsschiff Narcissus durchs All, nachdem sie das Alien-verseuchte Raumschiff Nostromo in die Luft, pardon: in die Luftleere des Alls gejagt hat.
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Da vor Kurzem Umberto Eco von uns gegangen ist, habe ich endlich einen neuen Anlauf genommen, und mir Der Name der Rose zu Gemüte geführt. Ich hatte schon einmal einen erfolglosen Anlauf genommen. Denn wie das so ist mit solchen Monumentalwerken: Man muss den Einstieg richtig erwischen, sonst macht es keinen Spass.

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Siehe Titel. (Screenshot aus der Verfilmung von 1986)

Meinem zweiten Versuch habe ich mir die Hörbuchfassung vorgenommen, die vom hochgeschätzten Gert Heidenreich gelesen wird, mit dem ich für Stadtfilter mal ein Gespräch führen konnte. Und was soll ich sagen: Es ist ein grossartiges Werk!

… das hier adäquat zu besprechen, annähernd unmöglich ist. Darum bloss einige Gedanken – vor allem meine Überlegungen, warum das Buch IMHO in die Rubrik Nerd-Literatur hineinpasst:

Aus zwei Gründen, vor allem. Zum einen müssen William und Adson eine Geheimschrift und damit eine Verschlüsselung knacken:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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