Die Clickomania-Ära neigt sich dem Ende zu: So stand es neulich in diesem Blog. Das heisst aber nicht, dass es nicht Spiele gibt, die die Tradition fortsetzen. Im Gegenteil: Es gibt einige in den App-Stores, die sich explizit mit diesen Federn schmücken und Clickomania als Stichwort verwenden, mit denen sie gefunden werden wollen. «Touch League» ist eines, und ich habe versprochen, es zu besprechen.

Nun, leider taugt dieses Spiel überhaupt nichts. Es steht leider auch nicht in der Tradition meines schönen Spiels. Es ist kein Knobel-Puzzle, sondern ein Motorik-Spiel der einfachsten Machart. Man muss möglichst schnell und oft aufs Display tippen. Das ist zweigeteilt, sodass auf jeder Seite einer tippen kann. Und der Schnellere gewinnt. So einfach und so langweilig. Es ist anzunehmen, dass es mal ein «Wie kann ich meine Maus möglichst schnell kaputtmachen»-Spiel namens Clickomania gab, auf das der Macher Bezug nimmt. Das finde ich so doof, dass ich das Teil hier noch nicht einmal verlinke.

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Bei jedem Level werden die Punkte anders angeordnet.

Immerhin, ich habe ein Spiel gefunden, das ich hier empfehlen kann. Und nein, es ist nicht Candy Crush Saga (iPhone/iPad und Android), obwohl das durchaus in die Kategorie passen würde. Ich stelle es nicht vor, weil es eh schon jeder kennt – und weil ich die Free-to-Play-Monetarisierungsmethoden nicht gutheissen kann.

Wobei, was das angeht, ist auch das heutige Spiel kein Waisenknäblein. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe mich neulich über die mangelnden Profi-Eigenschaften des iPads ausgelassen. Daraufhin hat Sascha Erni eine Replik geschrieben, die Affinity Photo empfiehlt: Mit der App lassen sich Bilder skalieren, optimiert exportieren und wunschgemäss benennen. Das ist schon mal was, zumal ich Affinity Photo ja auch ganz gut finde.

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Links: Am iPhone, ohne Drag&Drop, verwendet man den «Teilen»-Befehl.
Rechts: Gladys sammelt diverse Datentypen und organisiert sie mit Labels (Tags).

Ein Problem erwähnt Sascha aber gleich selbst: Affinity Photo existiert nur für das iPad. Und auch wenn ich vom iPad spreche, stammen die Screenshots in meinem Blogpost vom iPhone. Das ist ein bisschen inkonsequent meinerseits, hat aber damit zu tun, dass ich einen Workflow gerne auf dem grossen und dem kleinen iOS-Gerät praktizieren würde. (Und der Hauptgrund war, dass ich beim Bebildern des Blogposts das iPad nicht griffbereit hatte, da das gerade als Fernseher in Benutzung war.)

Ich erwähne nebenbei auch, dass mich nervt, dass Screenshots standardmässig in der Foto-Mediathek gespeichert werden und zwischen den Familienfotos auftauchen. Dazu Saschas Tipp:

An dieser Stelle möchte ich auch eine Lanze für Gladys brechen – unter den Shelf-Apps für iOS mein Liebling. Die Screenshots in diesem Beitrag landeten nicht in der Fotomediathek und sahen die Dateien.app nur beim Hochladen in die Blog-Software (WordPress). Ich verwende Gladys auch auf dem iPhone, um etwaige Screenshots fürs Verbloggen aufs iPad (und damit die Möglichkeiten von Affinity) zu bekommen.

Für mich Grund genug, Gladys anzusehen. Die App gibt es kostenlos fürs iPhone und iPad. Sascha nennt sie eine «Shelf-App», was bei mir eine Bildungslücke offenbart. Den ganzen Beitrag lesen »


Im Beitrag Google mischt den Hörbuch-Markt auf habe ich beklagt, dass Audible bei der Literatur zum Hören derart dominant ist – und im Nerdfunk habe ich diesbezüglich nachgedoppelt. Ich mag Audible, auch wenn es Dinge gibt, die mich stören. Das grösste Problem ist, dass der einheimische Buchmarkt völlig aussen vor bleibt, wenn man seine Bücher bei der Amazon-Tochter kauft. Das finde ich schade, weswegen ich mir schon überlegt habe, zum Spartarif von Orell Füssli zu wechseln. Aber da ich vor allem englischsprachige Hörbücher höre, ist das Angebot im Vergleich zu Audible.com bislang nicht ansatzweise konkurrenzfähig.

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Sie ist ein Hörbuch-Fan und hätte gerne, dass auch das einheimische Buchgewerbe auf seine Kosten kommt. (Bild: Kaboompics/Karolina/pexels.com, CC0)

Vor Kurzem ist Google ins Hörbuchgeschäft eingestiegen. Wenn ich dort einkaufe, nützt dem Schweizer Buchhandel leider auch nichts. Das soll mich aber nicht daran hintern, die Hörbücherabteilung des Play-Store einmal näher anzusehen. Auffällig ist: Google streicht hervor, dass sein Angebot ohne Abo funktioniert. Das ist natürlich gegen Audible gemünzt, wo man Bücher zwar auch einzeln erweben kann, man aber mit der Nase aufs Abo gestossen wird.

Das Angebot macht einen etwas zusammengewürfelten Eindruck. Es gibt zum Start eine Handvoll mit stark vergünstigten Hörbüchern. Den ganzen Beitrag lesen »



Das Video und der Artikel bei Tagesanzeiger.ch.

Das Tracking ist so eine Sache, bei der man als Journalist und Webpublizist zu einer differenzierten Haltung gezwungen wird. Man kann es nicht in Bausch und Bogen verdammen, wenn man selbst für Medien arbeitet, die Daten über die Besucher erheben. Und wenn man (wie ich hier) eine Website mit Werbung betreibt, muss man sich seiner Doppelrolle bewusst sein. Ich habe ein Bein auf jeder Seite: Eines steht im Lager der Nutzer, die möglichst wenig getrackt werden wollen. Und das andere macht gemeinsame Sache mit Google. (Falls ein Bein gemeinsame Sache mit einem Internetkonzern machen kann.)

Das ist ein klassisches Dilemma. Aber es ist auch die ideale Voraussetzung für eine differenzierte Haltung. Deswegen verkünde ich im aktuellen Video nicht die Patentlösung für alle, sondern einen gestaffelten Ansatz: Vier Methoden für unterschiedliche Bedürfnisse:
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Was mich inzwischen echt nervt, ist dieser Game-Center-Spam. Das scheint eine Masche zu sein, um Spiele zu bewirtschaften: Man schickt so genannte Game Center Quests in der Gegend herum, die dann als Benachrichtigungen in der Mitteilungszentrale auftauchen. Wie mein iPad-Screen zeigt, kann das zu einer kompletten Inbeschlagnahme des Homescreens führen.

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Jeden Tag ein neuer Quest…

Es gibt deswegen auch Klagen in den Diskussionsforen von Apple:

Every now and then a notification pops up on my iPhone challenging me to play a game I don’t own from someone I’ve never heard of. It’s much more intrusive than most notifications because at arrives with a musical tone unlike my normal notification sound. I don’t have Game Center installed and can find no option for disabling this notification. What to do?

Eine berechtigte Frage. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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