Dieser Beitrag heute ist weniger ein Tipp – weil ihr die vorgestellte Website natürlich alle selbst schon kennt und liebt –, als vielmehr eine Ehrerbietung. Das Internet ist wegen Websites wie dieser so toll.

171025-urban.jpg
Irgendwo unter dieser Brücke muss der Server dieses Webdienstes stehen. (Bild: Kaique Rocha/pexels.com, CC0)

Es geht um urbandictionary.com. Die Website macht da weiter, wo The Oxford English Dictionary aufhört. Sie erklärt die Gossensprache, die unanständigen Wörter, den Jargon und die Unflätigkeiten. Wieso sollte man diese Dinge wissen wollen, fragen an dieser Stelle unsere Mütter unsere prüden Väter. Die Antwort liegt natürlich auf der Hand: Weil die «anständige» Bildungssprache nur das eine ist. Wenn man Leute wirklich verstehen will, muss man auch den Gebrauch auf der Strasse einigermassen intus haben. Sehr typisch beispielsweise bei unseren Nachbarn: Da kann einer sein Schulfranzösisch noch so gut beherrschen. Wenn er es mit der langue familiale zu tun bekommt, versteht er unter Umständen gar nichts mehr.

Das ist auch bei unseren angelsächsischen Freunden der Fall. Den ganzen Beitrag lesen »


Seinerzeit habe ich im Beitrag Wie findet man im Web die guten Dienste? eine schöne Übersicht von Webdienst-Verzeichnissen zusammengetragen. Von der Liste hat sich bei mir alternativeto.net zu einer viel verwendeten Informationsquelle gemausert: Ich nutze die Site oft, sowohl aus privater Neugierde als auch für die berufliche Recherche.

171123-web.jpg
Unverzichtbar, um sich im Web nicht auf den Nebenfäden zu verlieren. (Bild: chivozol/pexels.com, CC0)

Alternativeto.net wurde 2009 von zwei kleveren Schweden gestartet und vergleicht eben nicht nur Webdienste, sondern auch Software für Mac, Windows und Linux und Apps für Android und das iPhone. Die Nutzung ist ganz einfach: Man trägt «Photoshop» ein und sieht, dass man auch Gimp benutzen könnte – keine grosse Überraschung. Man kann die Liste nach Lizenz und Plattform filtern und erfährt, dass die besten kostenlosen Alternativen zu Photoshop im Web pixlr.com (hier vorgestellt) und polarr.co sind (den Dienst gibt es auch in App-Form).

Die Gewichtung der Einträge stammt von den Nutzern, die bei Alternativeto.net Einträge mit einem Like versehen können. Da das anscheinend ausreichend viele Leute tun, sind die Ranglisten aussagekräftig. Es heisst nicht, dass man ihnen blind vertrauen sollte. Den ganzen Beitrag lesen »


Arr!

22 Nov 2017 In: Webdienst, Quickiepost, Deutsch

171122-people-homeless-male-street.jpg
Pixabay schlägt zum Stichwort «Pirat» das Bild eines Obdachlosen vor. Genau mein Humor! (Bild: Leroy Skalstad/pixabay.com, CC0)

Es gibt in diesem Blog die Rubrik Quickiepost, die ich vernünftigerweise nie jemals verwenden sollte, weil ich nie kurz und quick schreibe. Heute versuche ich eine Ausnahme. Nämlich:

Schaltet doch mal euer Facebook auf Piratisch um. Das ist völlig nutzlos, aber amüsant. Besonders dann, wenn ihr ab und zu Screenshots macht, wie das Giulia vom Goldenen Aluhut oft tut.
Den ganzen Beitrag lesen »



Artikel und Text bei Tagesanzeiger.ch

Wenn man sich meine Finger so ansieht, dann würde man sie nicht als Wurstfinger bezeichnen. Wenn sie auf einem Smartphone-Display etwas tippen sollten, fühlen sie sich allerdings so an. Das hat aber wohl weniger mit der Anatomie zu tun als mit ihrer Trainingshistorie. Sie sind sich gewöhnt, auf echten Tasten zu tippen. Und zwar druckvoll, weil sie das Zehnfingersystem noch auf mechanischen Schreibmaschinen geübt haben. (Ja, während ich das schreibe, fühle ich mich alt. Nicht ganz so alt wie meine Grossmutter, die jede Tastatur innert zwei Wochen zugrunde richten würde, weil sie bei ihrer mechanischen Maschine für jeden Anschlag dreissig Zentimeter Anlauf holen muss.)

Was das mobile Schreiben angeht, hat unsereins auch diverse Paradigmenwechsel durchgemacht. Mit T9 war ich nie rasend schnell, aber auch nicht komplett unbeholfen. Den ganzen Beitrag lesen »


Astrå (für iPhone/iPad und Android) ist ein charmantes kleines Spiel, das in der letzten Zeit durch die Blogs gereicht wurde, die notorischerweise solche Spiele besprechen. Bei droidgamers.com erfährt man, das Spiel sei spielenswert, und man lernt auch gleich noch das Genre: Orbital runner. Ich würde es in Deutsch «Planetenhüpfer» nennen. Es gibt auch andere Planetenhüpfer von Rang und Namen, zum Beispiel «Orbit Run» (Android) oder «Orbit Jumper» (iPhone/iPad, Android und sogar Windows).

Bei Planetenhüpfern geht es darum, sich mit mutigen Sprüngen aus der Schwerkraft der Himmelskörper zu befreien und sich durchs All zu bewegen, von Planetoid zu Planetoid. So wird das zumindest bei «Astrå» gehandhabt. Das Gameplay ist nun nicht spektakulär, aber das ist bei einem Casual Game auch nicht zwingend. Man tappt aufs Display und das Männchen hüpft. Man tappt noch einmal und es bewegt sich ausserhalb des Planet-Orbits auf seiner Bahn weiter ins All. Wenn da ein Planet auftaucht, landet es auf dem. Wenn nicht, fällt es auf den Ursprungsplanet zurück. Das beugt die Naturgesetze etwas, doch es macht das Spiel auch einfacher – sonst würde man seine Spielfigur doch relativ häufig in den Tiefen des Alls verlieren.
Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




Google Adsense

Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

dpr01b-still.jpg

patentrezepte.tagesanzeiger.ch

Podcast!

Archiv