Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Da hätte man mit dem Internet ein hervorragendes Medium, um den über den Kontinent verstreuten Familien- und Freundeskreis am eigenen Leben teilhaben zu lassen. Doch die simplen Methoden – Bilder und Videos einfach mal irgendwo hochladen – verbieten sich spätestens dann, wenn man Nachwuchs hat. Denn Kinderfotos sind aus mehreren Gründen besonders sensibel. Natürlich, weil es Kinderfotos sind. Und weil das Kind selbst eine Privatsphäre hat, die man als Eltern allein deswegen schützen muss, um sich später nicht dem Vorwurf auszusetzen, man habe eben diese Privatsphäre verletzt.

Darum versenden wir Fotos nur in verschlüsselten Messenger-Nachrichten. Das funktioniert gut, aber es ist nicht sonderlich elegant. Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Ein Schwall Meerwasser hätte meine Ferienfotos von den Azoren um ein Haar dahingerafft… aus diesem Grund habe ich heute eine Backup-Strategie, die manche als neurotisch bezeichnen würden. Egal – ich empfehle sie heute trotzdem zur Nachahmung. Denn verlorene Ferienfotos sind ein nachhaltiger Dämpfer. Ich bin heute noch überzeugt, dass die Fotos, die ich am 14. Juli 1989 in Paris geschossen habe (bei der Zweihundert-Jahrfeier) die besten Fotos meines Lebens waren. Das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Aber das Gegenteil kann mir niemand beweisen, weil ich tatsächlich vergessen hatte, einen Film einzulegen. Ja, liebe Kinder, das war damals ein gängiger Witz, und mir ist es tatsächlich mal passiert.
Den ganzen Beitrag lesen »


170629-video-play-button.jpg
Der Play-Knopf ist unverzichtbar. (Bild: Pexels.com, CC0)

Wer selbststartende Videos erfunden hat, soll in der Hölle schmoren! Und dann wiedergeboren werden, um nochmals in der Hölle schmoren zu können.

Ich meine, eigentlich wäre es so einfach: Jedem ist klar, dass niemand es toll findet, in seinem Browser auf einen Link zu klicken, um sich dann unvermittelt in einer infernalischen Soundkulisse wiederzufinden: Ein Musikteppich aus dem Discountmarkt, marktschreierisches Werbegeprolle oder auch nur stumpfsinniges Gequassel. Das ist unhöflich, genauso, wie wenn man jemanden ruppig an der Schulter packt, um seine Aufmwerksamkeit zu wecken. Es ist, als ob man jemandem zum Wecken einen kalten, feuchten Lappen ins Gesicht schlägt, während man ihm seine Decke klaut. Es ist ein Affront und es ignoriert die Tatsache, wie leicht Leute dadurch in Verlegenheit gebracht werden können:

Vielleicht sitzt das Opfer des Video-Überfalls gerade in einem mucksmäuschenstillen Grossraumbüro, wo intensiv gearbeitet wird – und wird zum gehassten Ruhestörer. Oder: Den ganzen Beitrag lesen »


Polarr (fürs iPhone und iPad, aber auch für Android, Mac und Windows) ist die Lieblings-Foto-App von Kollega Peter Wolf, weswegen ich sie mir unbedingt mal ansehen musste.

170623-polarr-1.jpg
Links: Diverse Funktionen zur Verschönerung dieses eigentlich nicht mehr verschönerungsfähigen Antlitzes.
Rechts: Eine Photoshop-würdige Gradationskurve.

Und wie immer hat Wolf recht: Die App ist ausgezeichnet. Sie bietet Funktionen, die man vom grossen Photoshop her kennt, zum Beispiel den Befehl zum Verflüssigen. Er gehört zu den wirklich gefährlichen Bildbearbeitungsfunktionen: Richtig eingesetzt ist er äusserst wirksam und enorm manipulativ. Er wird vor allem bei Portraits benutzt, um manche Dinge grösser und andere kleiner zu machen. Typischerweise will man die Lippen etwas voller, Augen bambihaft und Busen ausladender haben. Umgekehrt dürfen Nasen gerne dezenter und Ohren weniger segelohrenhaft werden. Auch die Kantigkeit von Kinnladen wird gerne etwas entschärft.

Das Verformen verändert Proportionen, indem ein Näschen stubsiger und Wangenknochen prononcierter werden. Man kann mit dieser Funktion dem Schönheitsideal auf die Sprünge helfen, aber auch cartoonhafte Resultate erzielen. Dieser Filter braucht Expertise, aber wie gesagt: Er verfehlt seine Wirkung nicht und ist schwer zu erkennen.

Polarr beherrscht diverse Verflüssigen-Methoden: Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern Bildbearbeitung, heute Bildbearbeitung – und zwar schon wieder ganz ohne Adobe. Heute geht es um Landscape Pro. Das ist ein Programm, mit dem man seinen Landschaftsfotos auf die Pixel rückt. Es gibt die Software in zwei Varianten. Die normale kostet 79.95 Euro und ist meines Erachtens völllig ausreichend. Die Pro-Variante beherrscht zusätzlich Batch-Verarbeitung, enthält ein Histogramm und kostet 149.95 Euro.

170616-landscape-pro-04.jpg
Per Mausklick geht die Sonne unter und die Mondsichel auf.

Sinn und Zweck dieser Software ist es, Landschaftsbilder aufzupeppen. Erfahrene Photoshopper werden nun einwenden, dass sie dafür kein Extrawerkzeug benötigen: Die gängigen Programme haben alle Werkzeuge, die dafür nötig sind, einen schönen Landschaftsschuss noch schöner zu machen.

Stimmt, aber Landscape Pro ist trotzdem ein spannendes kleines Softwareprojekt. Es führt nämlich vor Augen, welche Dinge möglich sind, wenn eine Bildbearbeitung nicht auf x-beliebige Pixelansammlungen losgelassen wird, sondern auf Motive, auf die sie spezialisiert ist. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




Google Adsense

Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

dpr01b-still.jpg

patentrezepte.tagesanzeiger.ch

Podcast!

Archiv