Neulich ging es im Beitrag Auf die dunkle Seite wechseln? um die Lightroom-Alternative Darktable. In den Kommentaren hat mir Oliver das Programm ON1 Photo RAW zur Inspektion empfohlen.

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Viele Schiebregler, wie man das von so einer Software erwartet.

Eine solche soll hier natürlich sofort erfolgen. Als erstes fällt die Downloadgrösse auf: 1 GB für die Windows-Version, sogar 1,1 GB für die Mac-Variante. Muss das wirklich so riesig sein? Ich weiss, die Grösse von Softwareprogrammen ist für viele nicht wirklich ein Thema. Ich frage mich allerdings schon, ob in solchen Fällen wirklich jedes KB unverzichtbar ist. Aber gut, wenn die Software dafür umso umfangreicher ist?

ON1 Photo RAW 2018.5 heisst die Software mit vollem Namen und etwas unsinnigerweise: Was bedeutet 2018.5? Ist es die Mai-Ausgabe dieses Jahres? Wie auch immer. Die Oberfläche beim ersten Start erinnert sowohl an Lightroom als auch an Darktable: Sie ist in schwarz gehalten. Es gibt Bedienfelder links und rechts. Und dazwischen ein Bereich für die Fotos, wo entweder viele Fotos als Raster angeordnet sind oder aber ein Foto in Gross für die Bearbeitung geöffnet werden kann.

Links gibt es die Instrumente fürs Navigieren durch die Datenbestände. Den ganzen Beitrag lesen »


Das ist der allererste Blogpost, der aufgrund einer Facebook-Werbung entstanden ist. (Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es der letzte Blogpost ist, der diesen Ursprung hat.) Ich habe in der letzten Zeit nämlich recht häufig eine Werbung für ein Bildbearbeitungsprogramm namens Photolemur gesehen. Die hat den Mund recht vollgenommen: «Mach deine Fotos per Autopilot toll!»

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Will ich wirklich, dass mein Kopf so viel Magenta abbekommt? Doch eher nicht.

Autopilot bedeutet, dass man selbst nichts tun muss: Man lädt sein Foto, lässt die App machen und exportiert hinterher sein aufgehübschtes Bild:

Let the Automagic Technology powered by Artificial Intelligence do all the photo editing for you.

Wenn schlimme Wortschöpfungen wie «Automagic» auf Trendschlagwörter à la «Artificial Intelligence» treffen, dann wurde für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Und wenn ich dieser Tage «künstliche Intelligenz» höre, werde ich sowieso misstrauisch. Nicht dass ich solchen algorithmischen Tausendsassas nicht Wunder weiss ich was zutrauen würde – das tue ich (siehe Lass das mal die Software machen und Software lernt, Bilder zu verstehen). Aber ich glaube eben nicht, dass es eine künstliche Intelligenz gibt, die das vollautomatisch hinbekommt. Bildbearbeitung ist keine absolute Wissenschaft, sondern eine Sache des persönlichen Geschmacks:
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Meine alten Podcasts haben offensichtlich die Tendenz, aus dem Internet zu verschwinden. Der legendäre Digitalk, den ich seinerzeit mit Roger Zedi für den Tagi produziert habe, wäre komplett aus dem Netz gefallen, wenn er nicht hier im Blog Asyl bekommen hätte – siehe In memoriam Digitalk.

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Es gibt keinen Grund, die alten Folgen im Archiv verschimmeln zu lassen. (Bild: Little Visuals/Pexels, CC0)

Das gleiche Schicksal ist dem Digitalmagazin widerfahren: Die alten Folgen, die nicht auf Nerdfunk.ch gehostet sind, mussten über die Klinge springen, als es für Radio Stadtfilter eine neue Website gab. Denn offensichtlich hatte sich keiner die Mühe gemacht, die alten Inhalte zu migrieren. Klar, das ist aufwändig, wie wir hier thematisiert haben.

Dennoch war (und bin) ich einigermassen darüber aufgebracht, dass die Freunde beim Stadtfilter so wenig Geschichtsbewusstsein haben. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich habe ich hier einen Podcast gehört, der die Krise des Lesens postulierte. Auch der (kostenpflichte Abo+-Artikel aus dem Tagesanzeiger Jeder Zweite kauft keine Bücher mehr stösst ins gleiche Horn:

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Medienmetamorphose. (Bild: sik-life/Pixabay, CC0)

Der deutsche Buchhandel habe sechs Millionen Käufer verloren. Die Gründe würden auf der Hand liegen: Das gute alte Buch erfährt immer mehr Konkurrenz. Zum Beispiel durch Streaming von Serien und Musik. Und durch die vielen Zerstreuungsmöglichkeiten, die das Smartphone so bietet. Ausserdem finden wir gehetzten Zeitgenossen immer weniger Zeit, uns mit einem Buch aufs Sofa zu setzen. Schuld hier natürlich die ausbeuterischen Arbeitgeber, die in trickreicher Art und Weise es schaffen, die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit aufzuweichen (höre dazu auch Tag der Arbeits-Apps).

Im Artikel äussern sich Fokusgruppen wie folgt:
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Hi Hai!

1 Mai 2018 In: Fotografie, Deutsch

Da das digitale Patentrezept ferienbedingt noch pausiert, hier ein Lückenbüsser, wie er im Buch steht: Zwei schöne Bilder aus meinem Instagram-Feed.


Und, passend dazu, das Hai-Selfie: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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