Bei Mac OS X1 gibt es mit QuickTime eine praktische Möglichkeit, Screencasts aufzunehmen: Ablage > Neue Bildschirmaufnahme, und schon geht es los. Trotzdem habe ich mir diese Woche das Programm Screenium 3 gekauft (48 Franken im Mac App Store).

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Das Regiepult für Bildschirmvideoaufnahmen.

Dafür gibt es zwei hauptsächliche Gründe. Der erste: Ich nehme häufig nicht den ganzen Bildschirm auf, sondern nur einen Teilbereich, der gerade die Zielauflösung des Videos abdeckt (normalerweise 720p, siehe dazu auch hier). Das geht bei Quicktime nur bedingt. Man kann zwar einen Teilbereich aufnehmen. Den zieht man allerdings aufs Geratewohl auf. Ob die Auflösung und das Seitenverhältnis stimmen, ist mehr oder weniger Zufall. Man kann sich behelfen, indem man mit dem hier beschriebenen Trick das Browserfenster auf die richtige Grösse bringt. Oder man legt sich ein Hintergrundbild an, das den gewünschten Aufnahmebereich farblich markiert. In beiden Fällen muss man versuchen, per Maus den Aufnahmebereich möglichst präzise aufzuziehen.
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Microsofts Office hat sich in den letzten Jahren nicht durch besonders grosse Innovationskraft hervorgetan. Kein Wunder bei einer Software, deren Vorläufer bis tief in die 1980er-Jahre zurückreichen. Die ist erfunden – und das einzige, was man Revolutionäres noch tun könnte, wäre, sie in die Mülltonne zu werfen und von vorn anzufangen. Mit der Vorgabe, eine Bürosoftware zu entwickeln, die im mobilen Zeitalter erdacht worden ist.

Doch ein, zwei Westentaschenrevolutiönchen sind zu verzeichnen. Zum einen die mobilen Apps und die Webapps – die nutze ich gerne und sie sind auch auf kleinen Bildschirmen und mit der virtuellen Tastatur gut zu benutzen. Den ganzen Beitrag lesen »


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Nicht wirklich eine Audio-Hüllkurve. Dafür schön aunzusehen. (Bild: colour light painting von Creativity103/Flickr.com, CC BY 2.0)

Neulich habe ich (hier) von Sox erfahren. Das ist ein Audio-Bearbeitungsprogramm für die Befehlszeile.

Erster Gedanke: WTF?

Zweiter Gedanke: Genial! Denn wer die Befehlszeile unterschätzt, hat sie nicht verdient. Sox ist, wie man das in Computerjournalisten gerne nennt, ein «mächtiges Tool». Es kann filtern, Effekte hinzufügen, die Dynamik verändern, Kanäle modifizieren und die Geschwindigkeit bzw. den Pitch verändern, die Sampling-Rate anpassen, Dateien zusammenfügen oder mixen und Formate konvertieren. Auch das Trimmen, d.h. «ausschneiden» eines Teils einer Audiodatei ist möglich. Eine Übersicht der Funktionen gibt es hier. Die Dokumentation ist, an einem Stück, hier zu finden.

Mit einem Programm für die Befehlszeile tut man zwei Dinge, die mit einem Programm mit Benutzeroberfläche nicht oder nicht ohne weiteres möglich sind: Den ganzen Beitrag lesen »


Es ist ein offenes Geheimnis1, dass der Textbausteinverwaltungssoftware PhraseExpress bei meiner Arbeit eine zentrale Rolle zukommt. Darum war ich umso erfreuter festzustellen, dass die lange angekündigte Mac-Version nun Gestalt annimmt. Es gibt eine Beta-Version, die kostenlos getestet werden darf – was ich umgehend getan habe.

Der erste Eindruck: Die Software funktioniert schon recht gut und tut, was sie sollte. Ich habe somit meine essenziellen Textbausteine und meine Hilfsmittel zur Steigerung der Effizienz auch am Macbook zur Verfügung – toll! Das macht mein Leben einfacher, zumal ich aus Gründen sehr viel weniger am Windows-PC, sondern am Laptop arbeite. Was mit einem Baby auf dem Arm einfach leichter geht.

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Die Oberfläche kann noch etwas Politur vertragen – das Programm funktioniert aber schon recht gut.

Einige Dinge sind mir aufgefallen:

Die Mac-Version kann die Phrasen-Datei der Windows-Version nicht öffnen2. Den ganzen Beitrag lesen »



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Im Patentrezept-Video diese Woche geht es um den Anonymisierungsdienst Tor. Der ist dazu da, uns Surfer etwas weniger durchsichtig zu machen. Für mich selbst war The Onion Router lange Zeit kein Thema, weil ich der Ansicht war, dass die «normalen» Schutzinstrumente gegen das Tracking, beispielsweise Ghostery (Guck mal, wer da Daten sammelt), ausreichen. Doch in Zeiten von Terrorangst ist der Schutz der Privatsphäre enorm unter die Räder gekommen. Da ist es legitim, Selbstschutzmassnahmen zu ergreifen. Und durch die Nutzung von Tor auch einfach ein Zeichen zu setzen.

Ich nutze Tor nicht konstant, so wie es zum Beispiel Herr Stallman tut. Aber bei Bedarf – für heikle Recherchen oder für Anfragen, die man niemandem erklären will, selbst wenn sie sich in den Grenzen des Gesetzes und der Moral bewegen.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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