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Die namensgebenden Knoten (nodes) sind links deutlich zu erkennen. Rechts konfiguriert man den Sound.

Auf der Liste mit den Dingen, die ich in diesem schönen Blog besprechen will, steht seit längerem eine App namens Nodebeat (erhältlich für das iPhone und iPad, Android und für den Mac). Das Problem ist nun, dass ich wirklich nicht kompetent bin, sie vernünftig abzuhandeln. Denn es handelt sich um eine App zur Musikkomposition. Musik ist ein Bereich, wo ich mich gerne als Nutzer betätige, wo ich aber völlig talentfrei bin, was den Kreationsprozess angeht. Ich kann daher schreiben, dass die App Spass macht und dass – egal was man tut – etwas Hörbares herauskommt. Aber wie das passiert und wie man die App im Vergleich zu anderen, ähnlichen Apps bewerten müsste, kann ich leider weder herausarbeiten nicht fachlich begründen.

Andererseits hat mangelndes Verständnis einer Materie noch nie einen Blogger vom Schreiben abgehalten. Mich am allerwenigsten: Ich habe mich vor einiger Zeit über die Musikmemos-App ausgelassen (Die Nummer 1 für die Hitparade ist fast schon komponiert). Ich habe über diverse Musikkreations-Apps geschrieben, nämlich im Beitrag Musik-Lego über Reactable, in Ein Tummelfeld für Musiktüftler über SunVox und in Schleichweg auf die Pop-Bühne über Songify. Und da war auch der Beitrag mit dem besten Titel aller Zeiten (Dft dft dft nnnnng) zu Auxy.

Also, Nodebeat operiert mit Generatoren. Den ganzen Beitrag lesen »


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Wo man im Web sonst noch so herumhüpft, bleibt Herrn Zuckerberg verborgen. (Bild: Kaique Rocha/Pexels.com, CC0)

Im Nerdfunk haben wir in der Folge Das himmelblaue Chilbimonster den Facebook-Skandal analysiert. Kevin und ich sind zum Schluss gekommen, dass wir beide nicht in die #DeleteFacebook-Rufe einstimmen werden. Aber wir beide nutzen dieses datenhungrige Biest so, dass es uns nicht wehtun würde, wenn sämtliche dort gespeicherten Daten geklaut, verschachert oder öffentlich gemacht würden. Das heisst für mich, dass ich die allermeisten Dinge sowieso öffentlich poste und Beiträge verbreite, die ich auch über Twitter oder auf was für Kanälen auch immer verbreiten würde. Das heisst leider nicht, dass Facebook nicht trotzdem sehr viel über mich erfährt – und unter Umständen mehr, als mir lieb ist.

Das hat zum einen mit der sozialen Struktur zu tun: Da man sich mit Leuten verbindet, ergibt sich eine Abbildung des Beziehungsgeflechts. Und die kann unter Umständen aufschlussreich sein und indirekte Rückschlüsse auf Gesinnung, politische Einstellungen und Vorlieben zulassen. Den ganzen Beitrag lesen »


Für mein Video zu den Musik-Apps habe ich neulich einen Establishing Shot benötigt. Da ich leider kein Second Unit zur Verfügung habe, musste ich mir selbst etwas einfallen lassen. Ich wollte die Grösse einer grossen Musiksammlung visualisieren und habe darum ein Mosaik von Albumcovern gezeigt.

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Das Resultat einer Google-Bildersuche zum Suchbegriff «Album Art».

Doch wie macht man so etwas ohne allzuviel Aufwand? Am schönsten wäre, wenn sich eine Google-Bildersuche einfach in ein Mosaik bzw. eine Collage umwandeln liesse. Mit Image Quilts (IQ) gibt es eine Erweiterung für Google Chrome, die verspricht, «Quilts» aus Bildern herzustellen, die aus dem Web oder auch von der eigenen Festplatte stammen. Ein Quilt ist eine Steppdecke mit unterschiedlichen Stofflecken zuoberst.

Das funktioniert so, dass man über den IQ-Knopf in der Symbolleiste von Chrome einen neuen Quilt startet. Den ganzen Beitrag lesen »



Emojis sind für Grünschnäbel.

Bei manchen Themen ist es völlig klar, dass die ausreichend Breitenwirkung entfalten. Bei anderen bin ich mir unsicher. Das Thema im Video hier gehört in die zweite Kategorie: Ich bin ein Fan von Unicode und OpenType und den ganzen Möglichkeiten rund um die digitalen Schriften. Doch wie weit wird diese Begeisterung von der breiten Masse geteilt? Die Emojis als Teil des Unicode-Standards hatten einen durchschlagenden Erfolg – selbst die Senioren, die gerne eine sichere Distanz zu technische Neuerungen wahren, sind darauf angesprungen. Ohne hier Namen zu nennen, gehören die fleissigsten Emoji-Nutzer in meiner Verwandtschaft in die Gruppe der Ü60.

Die anderen Aspekte des Themas scheinen nicht ganz so populär zu sein. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe neulich versprochen, das Hörbuch-Download-Angebot von orellfuessli.ch, inklusive Tolino-App (für iPhone/iPad und Android) näher anzusehen. Und dieses Versprechen wird jetzt hier sogleich eingelöst werden.

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Gediegene Optik und Gamification-Schnickschnack: An der Audible-App müssen sich die anderen messen.

Doch vorab noch eine Bemerkung für Leserinnen aus dem übrigen deutschsprachigen Europa: Es gibt ähnliche Angebote auch in Deutschland, zum Beispiel bei Thalia.de bzw. thalia.at. Orell Füssli und Thalia haben hierzulande 2013 ein Joint Venture gestartet, der Name Thalia ist 2015 verschwunden. Die Webseiten sehen sich so ähnlich, dass wohl das gleiche CMS dahintersteckt und die Unterschiede auch sonst nicht allzu gross sein dürften. Die Tolino-App lässt sich in der Schweiz mit Orell Füssli und Weltbild nutzen, in Deutschland mit Hugendubel, Thalia, Weltbild, eBook.de, Bücher.de, Meine Buchhandlung, Mayersche und Osiander.de und in Österreich mit Thalia und Weltbild.

Also, die Website von Orell Füssli macht im Vergleich zu Audible einen trägen Eindruck, was das Schmökervergnügen leider etwas schmälert. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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