Es ist gut, dass Betriebssysteme nicht perfekt sind. So haben Entwickler wie Fausto Ristagno die Möglichkeit, ein bisschen Geld zu verdienen, indem sie die Lücken stopfen, die zum Beispiel Mac OS Sierra hinterlässt.

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Ja, genau!

Fausto Ristagno stellt ein kleines Progrämmchen namens MonthlyCal (1 Franken) zur Verfügung, das keine Wundertaten vollbringt, aber ein wirklich frappantes Defizit der Mitteilungszentrale ausbügelt. Es gibt dort nämlich keine Monatsübersicht. Man kann zwar den Kalender einblenden, der einem eine Übersicht der nächsten Termine und des aktuellen und/oder des kommenden Tages anzeigt. Aber es gibt kein Monatsblatt. Dabei ist das für mich der überhaupt wichtigste Grund, einen Blick in die Seitenleiste zu werfen. Welches Datum haben wir am kommenden Freitag? Auf welchen Wochentag fällt der 15. April? Den ganzen Beitrag lesen »


Die Touchbar ist eine nützliche Erfindung (siehe hier und hier), doch ausreizen kann man sie noch nicht wirklich. Weder Firefox noch Chrome unterstützen bis jetzt die neue Eingabemöglichkeit. Nur Microsoft Office hat vor einiger Zeit nachgezogen. Und vor allem im Word brauche ich die Touchbar auch schon recht gerne, zum Beispiel für den Fokusmodus. Was mir fehlt, ist eine Konfigurationsmöglichkeit der Touchbar: Ich würde nämlich gerne meine wichtigsten Absatzvorlagen in die Touchbar legen. Das scheint aber bislang nicht zu gehen.

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Programme via Touchbar wechseln – und starten.

So geht es mir oft: Ich könnte mir viele Dinge vorstellen, die mit der Touchbar sinnvoll wären, die sich aber noch nicht realisieren lassen. Ich hätte auch erwartet, dass Apple mit dem letzte Woche veröffentlichten Update auf 10.12.4 auch der Touchbar einige Verbesserungen angedeihen lässt. Doch leider Fehlanzeige.

Ich habe mich darum nach Hilfsmitteln umgeschaut, die das Manko wenigstens teilweise wettmachen könnten. Auf eines bin ich gestossen: TouchSwitcher heisst es und erlaubt es, Programme per Touchbar zu wechseln. Den ganzen Beitrag lesen »


Vor längerer Zeit habe ich hier Greasemonkey vorgestellt. Das ist eine Browser-Erweiterung, die User-Scripts ausführt. Mit denen kann man Webseiten nutzerseitig verändern. Ein Ziel ist oft, Dinge zu beseitigen, die die Nutzung einer Website stören. Man kann jedoch auch Elemente hinzufügen, die man für sinnvoll erachtet.

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Hier sieht man, welche Scripts auf einer Seite ausgeführt werden. Auch ein Stoppen oder Deaktivieren ist möglich.

Eine Alternative zu Greasemonkey ist Tampermonkey. Die Erweiterung existiert für Firefox, Chrome, Microsoft Edge, Opera und verwandte Browser. Sie klinkt sich in die Symbolleiste ein und aktualisiert Scripts auch automatisch.

Scripte lassen sich aus diversen Quellen beziehen. Auf dieser Seite hier gibt es eine Übersicht der Sites mit einer Bewertung, auch was die Risiken angeht. Denn was man sich vor Augen führen muss, ist die Gefahr, die in den User-Scripten steckt: Die können Nutzerdaten stehlen oder als Spamschleudern agieren. Darum sollte man vorsichtig agieren und insbesondere vor der Installation eines Scripts die Kommentare und die Bewertungen prüfen.
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Sie entwickelt sich zu einer kleinen Obsession meinerseits – die Frage, wie man Fenster auf die richtige Grösse bringt, wenn man sie abfilmen will. Hier habe ich sie für die Browser besprochen, aber es gibt ja auch noch andere Programme. Eine universelle Lösung wird hier vorgestellt: Für Windows wird das Gratisprogramm Sizer empfohlen. Das operiert mit Tastaturkürzeln und sogar mit Makros, um Fenster auf die Grösse zu bringen, die man für sein Video gerade benötigt.

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Dieses Script in Automator bringt ein Programmfenster auf die gewünschte Grösse.

Für den Mac hat Amit Agarwal ein AppleScript-Script geschustert, das das Hauptfenster eines Programms auf die angegebene Grösse bringt und es in den sichtbaren Bereich des Bildschirms schiebt. Das ist der Code:
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Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Nicht bei allen Google-Übernahmen hat man den Eindruck, dass die wirklich wohl überlegt waren. Zum Beispiel die Akquisition von Nik Software, die 2012 für einen ungenannten Betrag vollzogen wurde. Eine Nischensoftware für Windows und Mac passt so gar nicht zur Cloud-Company, die im Massenmarkt tätig ist. Und da Google nicht nur die (im Video vorgestellte) Nik Collection, sondern auch die Foto-App Snapseed (Mobile Bildbearbeitung für Fortgeschrittene) kostenlos abgibt, wird sich die Sache für den Suchmaschinenkonzern nicht gelohnt haben.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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