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Jammern auf hohem Niveau

Was es mit dem Appdata-Ordner auf sich hat

Die Hersteller von Betriebssystemen sind darum bemüht, dem Benutzer eine polierte Oberfläche vor die Nase zu setzen, und ihn möglichst von den Dateien fernzuhalten, an denen er nicht herumwerkeln sollte. Man sieht das bei Mac OS X, wo der Library-Ordner seit Lion versteckt ist.

Das Pendant des Library-Ordners heisst bei deutschsprachigen Windows-XP-Installationen Anwendungsdaten und ab Windows Vista bei allen Sprachen einfach nur Appdata. Und er ist, genau wie bei Mac OS X unsichtbar und gut versteckt – weil bei Microsoft vermutlich die Befürchtung herrscht, der Benutzer würde zu unvorteilhaften Aktionen angestachelt, wenn dieser Ordner offen zugänglich wäre.

Gut versteckt heisst: Schwer zu finden
Das mag tatsächlich so sein. Umgekehrt ist es so, dass Fehlerbehebungsmassnahmen oder auch Dinge wie eine Datensicherung oder -übernahme an den im Appdata-Ordner gespeicherten Dateien erfolgen. Das heisst, dass ich als Kummerbox-Betreuer sehr häufig erklären muss, wie man denn überhaupt zu diesem Ordner gelangt. Das sei daher an dieser Stelle ein für alle mal erklärt:
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Geteilte Meinungen über die Partitionen

Es kommt ab und zu vor, dass meinen Empfehlungen in der Kummerbox widersprochen wird. Mein Kummerbox-Beitrag Ungleich verteilte Festplattenlast vom 4. März hat eine Einsprache ausgelöst:

Ich, als IT Mann seit 1979 auf Mainframes, Unix etc., lese immer gerne die Kummerbox. Mit Ihrer Info betreffend Partitionieren bin ich aber absolut nicht einverstanden.
1. Eine Daten-Partition ist immer von Vorteil, denn wie oft will Windows nach einem gröberen Fehler das System wieder neu aufspielen. Dabei gehen auch alle Daten verloren, ausser diese sind in einer separaten Partition abgelegt. Auch das Backup ist einfacher und sicherer, wenn eine eigene Datenpartition vorhanden ist.
2. Partitionen können problemlos vergrössert und verkleinert werden mit dem kostenlosen Tool GParted. Diese ISO-Datei auf eine CD brennen und den PC damit neu booten. Ich benutze dieses Tool seit vielen Jahren auf den verschiedensten PCs und habe nie Datenverlust oder sonstige Probleme gehabt. Es kann Primär-Partitionen wie auch Extended-Partitionen bearbeiten.

Die Frage 1. würde ich, etwas pampig, wie folgt beantworten wollen: Ich will das Betriebssystem überhaupt nicht neu aufspielen. Den ganzen Beitrag lesen »




Für immer Solitär

Eine der bemerkenswertesten Neuerungen bei Windows 8 ist – Achtung, jetzt erfolgt ein Tusch und alle halten den Atem an – dass Solitär nicht mehr mit an Bord ist. Es ist nicht zu hoch gegriffen, dass Solitär eine zentrale Säule des Erfolgs dieses Betriebssystems darstellt. Die Klondike-Variante ist einfach zu spielen, macht Spass und war schon bei Windows 3.1 simpel und dennoch ansehnlich umgesetzt. Die Konkurrenz hat diesen Wettbewerbsvorteil verschlafen. Keine Games bei Mac OS – wie kann man nur?

Bei Windows 8 sind keine Spiele dabei – da ist nicht nur das Entsetzen gross, sondern auch der Hausfrieden in Gefahr. Doch zum Glück ist alles nur halb so schlimm. Der Windows Store kann mit der Microsoft Solitaire Collection aufwarten, Entzugserscheinungen lindern und die alte Leidenschaft womöglich sogar neu entfachen.

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Hübsch anzusehen, das neue Solitär.
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Freud und Leid eines neuen PCs

Nach genau sechs Jahren war es an der Zeit, meinen privaten, genau sechs Jahre alten Rechner zu ersetzen. Die Grafikkarte zeigte sich unwillig, mit Windows 8 zu kooperieren. Die Festplatte war voll. Die zwei Gigabyte Arbeitsspeicher nicht so richtig prickelnd. Und die Core 2 Duo-CPU nicht mehr taufrisch. Nachdem weder HP noch Dell meine Wünsche zu erfüllen vermochten, habe ich bei Digitec und Maxdata nachgesehen und schliesslich bei ersterem den Tharsis T70.24 (Intel i7-3770, 8GB, SSD und 1TB-Festplatte) entdeckt. Der passt mir sowohl von der Ausstattung als auch vom Preis, und man kann ihn obendrein ohne Betriebssystem bestellen. Die Windows-8-Installations-DVD war nämlich bereits vorhanden, und ich habe mir es sowieso zur Gewohnheit gemacht, zwecks Eliminierung der Crapware das Betriebssystem ab Original-Setup-DVD von Microsoft zu installieren. Zusammen mit einem Samsung SyncMaster S22B350H ergibt das eine runde Sache. Dass Windows 8 auf dieser Maschine in etwa zehn bis zwölf Sekunden startet, ist eine wahre Freude – gegenüber dem minutenlangen Start bei der alten Kiste.

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Am Schluss noch die Kacheln herumschieben…
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Kummerbox goes Ebook

Das neue Buch mit den gesammelten Kummerbox-Beiträgen ist da – dieses Mal nicht, wie seine fünf Vorgänger, in gedruckter Form, sondern als Ebook im Self-Publishing-Programm von Amazon.

Der Schritt vom «normalen» zum elektronischen Buch ist ein Experiment und ein Wagnis. Der Kundenkreis der Kummerbox besteht zum kleinsten Teil aus Nerds und Early Adopters, die sich voll aufs papierlose Buch eingeschossen haben. Sie werden keinen Kindle haben und vermutlich auch nicht wissen, dass man die Kindle-Bücher per iOS-App auch am iPad und iPhone lesen kann, dass eine Android-App existiert und dass man die elektronischen Bücher über den Cloud Reader auch einfach im Browser studieren kann. Für ein Nachschlagewerk wie das Kummerbox-Buch ist das nicht der schlechteste Weg.

Das Ebook ist ideal
Aber das Ebook drängt sich für einen Titel wie «Kummerbox Kompakt» auf. Und zwar aus mehreren Gründen.

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