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Keine Frage, aufs Alter werde ich starrsinnig und querulantisch werden. Wäre das vor zwanzig Jahren passiert, würde ich angefangen haben, sämtliche Zeitungen mit Leserbriefen einzudecken. Heute werde ich wohl twittern und bloggen… und das stellt zum Jetzt-Zustand keinen grossen Unterschied dar: Da soll noch einer sagen, früher sei alles besser gewesen.

Was ich natürlich auch tun werde: Apple, Microsoft, Mozilla, die Swisscom und sämtliche anderen Tech-Konzerne mit meinen kostenlosen guten Ratschlägen einzudecken. Und ich werde mich nicht damit begnügen, die via soziale Medien zu verbreiten. Nein, es wird darum gehen, sie direkt an der richtigen Stelle zu deponieren. Dort, wo sie quasi unweigerlich auf dem Tisch des Verantwortlichen (neudeutsch: Product owner) landet und zwangsläufig Gehör finden wird, weil meine Ideen zwingend und überfällig sind.

Als Vorbereitung für diese Tätigkeit habe ich schon einmal die besten Methoden zusammengetragen, wie man sich den Tech-Konzernen annähert und ihnen die frohen Botschaften zukommen lässt. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe in der letzten Zeit immer mal wieder en passant Dyn-DNS-Dienste erwähnt (Wecki wecki! und schon früher, zu Zeiten der Raspberry-Pi-Basteleien, hier: My Intranet is my castle). Darum ist es mal an der Zeit, etwas ausführlicher zu werden.

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Gibt es etwas Traurigeres als einen heimatlosen Nerd? (Bild: annyboy89/pixabay.com, CC0)

Dynamisches DNS gibt es, weil die Provider uns Kunden gerne einen Aufpreis für statische IP-Adressen verrechnen möchten. So zumindest meine Interpretation. Wahrscheinlich war es früher, in Zeiten von Dial-Up sinnvoll, die Adressen durchzuwechseln. Damals hat man sich typischerweise ein-, zweimal pro Tag mit dem Netz verbunden. Und manche Leute auch nur alle drei Wochen. Warum also eine IP-Adresse konstant blockieren?

Heute, im Breitband-Zeitalter, wäre eine statische IP-Adresse kein übertriebener Luxus. Allerdings würde sie Überwachern ihre Überwachungstätigkeit nochmals deutlich erleichtern, sodass es doch ganz okay ist, wenn der Haushaltsrouter nicht jahrelang unter der gleichen IP-Adresse kommuniziert. Den ganzen Beitrag lesen »


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Potenzierter Software-Aberglaube. (Bild: WerbeFabrik/pixabay.com, CC0)

Neulich hat mir mal wieder einer das Hohelied von CCleaner gesungen. Das ist eine beliebte Software, die Windows schneller, schöner und besser machen soll. Viele versprechen sich eigentliche Wundertaten, was die Performance und Stabilität angeht.

Nun habe ich eine dezidierte Meinung, was solche Programme angeht. Sie sind IMHO die Globuli der Softwarewelt: Für die einen haben sie Zauberkräfte, die sich aber nicht so richtig nachweisen lassen, weil niemand weiss, wie es herausgekommen wäre, hätte man die Globuli nicht genommen. Und für die anderen – mich eingeschlossen – sind sie Schlangenöl.

Trotzdem wollte ich nun nicht so sein, und mir mal wieder selbst ein Bild machen. Zumal der Chip-Experte Michael Humpa des Lobes voll ist:
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Was braucht es, damit Windows auf Dauer sauber läuft? Meines Erachtens zwei Dinge.

Erstens die üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Bei Windows 10 sind die, dank des eingebauten Windows-Defenders, inzwischen verblüffend einfach. Man muss dazu schauen, dass der Virenscanner eingeschaltet ist. In diese Kategorie zähle ich auch das Backup. Klar, das hat keinen Einfluss auf die Zufriedenheit mit Windows. Es kommt zum Zug, wenn die Zufriedenheit mit Windows generell an einem kleinen Ort zu finden ist, weil das System gerade die Ablage zerstört hat. Aber es hilft auch, Windows wieder schnell auf die Schiene zu bekommen.

Zweitens sollte man Software-Puffs vermeiden. Das wäre am einfachsten, wenn man erst gar keine Software installieren würde. Aber niemand will seinen beruflichen Alltag oder die private Nutzung nur mit Wordpad und Notepad bestreiten, auch wenn das womöglich der Qualität des Outputs keinen nennenswerten Abbruch tun würde.

Darum muss man sich mit den Softwareprogrammen der Dritthersteller herumschlagen und auch mit den Problemen leben, die sie im System verursachen. Im Video gibt es Tipps dazu, wie man diese Probleme mindert. Den ganzen Beitrag lesen »



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Das im Titel ist übrigens der echte, Harry-Potter-approvte Zauberspruch. Er funktioniert jedoch nur, wenn man mit dem Zauberstab die richtige Schwenkbewegung ausführt und drei Jahre in Hogwarts war. Darum, für alle nicht im Besitz eines Zauberstab befindlichen Computernutzer ein Video, bei dem es vor allem um die Prävention geht. Denn wenn es einen mal erwischt hat, dann ist das Wegzaubern einer Schadsoftware schwierig bis unmöglich. Um sicher zu sein, dass wirklich alles weg ist, hilft eigentlich sowieso nur eines: Nämlich Festplatte formatieren und Datensicherung zurückspielen. (Bei Cryptotrojanern wie «WannaCry» – auch bekannt als der Lord Voldemort unter den Digitalschädlingen – macht das, nebenbei, auch die verschlüsselten Dateien wieder lesbar.)
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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