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Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche ein bisschen zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

Ein kompetenter Plagiator weiss natürlich, dass man eben nicht ganze Passagen klaut. Den ganzen Beitrag lesen »



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Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche ein bisschen zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

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Ich wünschte, ich hätte mal wieder Zeit, ein Projekt wie die grosse Computer-Zeitreise in Angriff zu nehmen. Das war eine Art Feature mit Geräuschen und Musik – aufwändig und ein spannendes Experiment, was Radio auch sein kann.

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Die Radio-Tech-Zeitreise müsste in die Gegenwart fortgeschrieben werden… (Bild: Your gadgets, Serge Seva/Flickr.com, CC BY 2.0)

Für den Fall einer solchen Produktion, in der Geräusche, Musik und Atmo zum Einsatz kommen, halte ich hier schon mal die passenden Webarchive bereit.

Jamendo.com bietet Musik mit Creative Commons-Lizenzen an – ist also das für Musik, was Flickr für Bilder ist. Man findet Tracks, die man unter Namensnennung, nichtkommerziell oder als Share-Alike verwenden darf. Ich habe das schon ein paar Mal für meine Tagi-Videos gemacht. Nachteil: Es ist (meines Wissens) nicht möglich, bei der Suche die Resultate auf Tracks mit einer bestimmten Lizenz einzugrenzen. Das macht die Sache etwas umständlich.

Es gibt bei Jamendo auch vergleichsweise günstig lizenzierbare Musik.

Soundbible.com hat ein Archiv von Soundeffekten und Geräuschen, die mit Creative-Commons-Lizenzen ausgestattet oder sogar gemeinfrei sind. Da findet man die üblichen Verdächtigen wie den rauschenden Bach, den heulenden Wind und den kläffenden Hund. Und man kann die Sounds direkt im Browser anhören und sogar ohne Anmeldung herunterladen – auch als unkomprimiertes WAV. Nett wäre ein strukturierter Zugang, d.h. eine hierarchische Katalogisierung – aber es geht auch ohne.

Zwei Tipps: Den ganzen Beitrag lesen »


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Die Säfte schiessen auch schon wieder ins Kraut… oder so ähnlich. (Bild: Love is in the air 80/366, Dennis Skley/Flickr.com, CC BY-ND 2.0)

Vor kurzem ist der Publisher mit der ersten Ausgabe – übrigens neu gelayoutet – ins Jahr 2017 gestartet:

  • Balken mit einer vorgegebenen Breite: Der Auftakt-Beitrag bei den Tipps erklärt, wie man in InDesign einen Balken mit einer bestimmten Breite als Absatzschattierung einrichtet. Das geht nämlich nur mit einem faulen Trick. Plus: Ein netter Trick für die Bridge, wie man mehrere Bilder aufs Mal mit den gleichen Camera-Raw-Einstellungen ausstattet, wie man in InDesign einen Text mit einem Bild füllt, den Text aber bearbeitbar bleibt, wie man in Photoshop eigene Farben der Farbton/Sättigungs-Korrekturpalette hinzufügt und was man mit dem Solarisationseffekt tun könnte.
  • Eine Viertelmillion Vektoricons zur Wahl verweist auf eine Datenbank mit kostenlosen Icons. Wir kümmern uns auch um Wortwolken, fragen uns, wie sich psychische Probleme typografisch äussern könnten und wo man im Web gratis OCR-Dienste in Anspruch nehmen kann.
  • Wir spüren den Frühling jetzt schon ist die Sammlung mit den neuen Download-Tipps. Eine äusserst simple Aktion hat in Illustrator florale Resultate zur Folge – die sehr hübsch anzusehen sind. Plus Downloads, die InDesign beschleunigen, in Photoshop automatisch Schwarzweiss-Varianten generieren, den Hintergrund eines Dokuments (in voller Absicht) verunstalten und zwecks Weitergabe einer Satzdatei in unbefugte Hände die Texte zensurieren. Mein Lieblings-Download ist Parametric Curves. Das erzeugt Gradationskurven mittels mathematischer Formeln, was lustige Interferenzen zur Folge hat, wenn man beispielsweise Verläufe im Bild platziert.

Im Tagi habe ich mich mit folgenden Themen beschäftigt: Den ganzen Beitrag lesen »


Mal unter uns gefragt: Was sind das eigentlich für Honks, die Kommentarspam verbreiten? Es ist unhöflich, na klar, aber es ist auch annähernd nutzlos. Die meisten Blogbetreiber moderieren Kommentare inzwischen. Das führt dazu, dass der Quatsch gar nie zu sehen sein wird – so wie drüben beim Nerdfunk, wo im Moment recht viel von diesem Müll aufschlägt. Das Publikum wird damit nicht behelligt, aber mir macht das Durchsehen der Beiträge komplett unnötige Arbeit.

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Latrice und Dillanger scheinen sich einen Computer zu teilen. (Und zwar in Sankt Petersburg.)

Also, warum? Wenn es nur darum geht, den Moderator mit dem Spam zu behelligen, dann ist das auch kein sonderlich guter Plan. Leute, die ein eigenes Blog betreiben, sind internetaffin genug, um nicht auf Spam hereinzufallen. Und sie stehen dem Spammer besonders ungnädig gegenüber, weil er ihr Blog für seine nichtsnutzigen Zwecke missbrauchen will. Ich denke daher nicht, dass je ein Blogger seine Viagrapillen bei einem gekauft hat, der sie über einen Spamkommentar beworben hat.

Es drängt sich daher die Vermutung auf, dass Kommentarspammer besonders dumme Menschen sind, die es niemals schaffen würden, eine vernünftige Phishing-Aktion auf die Beine zu stellen. Denn das ist, wie man immer wieder liest, nach wie vor erstaunlich wirkungsvoll.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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