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… und wenn es schon eine Internetverbindung gibt, dann machen Sie, was Sie wollen (nur mit Photoshop läuft heute nichts.)

Adobe hat seinerzeit für die Creative Cloud viel Kritik einstecken müssen. 2011 hatte sich der Softwarekonzern entschieden, seine zentralen Produkte von InDesign über Photoshop bis hin zu Premiere nur noch als Mietsoftware und nicht mehr zum Kauf anzubieten. Im Februar 2013 habe ich dazu geschrieben:

Sowohl Microsoft als auch Adobe versuchen nun, ihr Problem über eine neue Form der Lizenzierung anzugehen. Statt die neuen Versionen schachtelweise zu kaufen, soll der Kunde die Software mieten. Bei den Volumenlizenzen in den Unternehmen ist das schon länger üblich. Das Mietmodell hat für den Hersteller den Vorteil, dass die Einnahmen kontinuierlich fliessen.
Für den Kunden bedeutet das Mietmodell, dass er automatisch die neueste Software zur Verfügung hat, ohne sich um Updates kümmern zu müssen. Lizenzen können ausserdem nach Bedarf bezogen werden.

Aber eben: Während Microsoft den Anwendern die Wahl lässt und Office weiterhin auch in der Schachtel anbietet, hielt es Adobe nicht für nötig, den Nutzern eine Kaufalternative anzubieten. Ich hielt das schon damals für arrogant. Denn auch wenn Mietsoftware in Zukunft wichtiger wird und Vorteile hat, so muss man den Leuten Zeit lassen, sich an den Wechsel zu gewöhnen und die eigene Softwarenutzung darauf abzustimmen.

Es gibt auch Leute, bei denen die Vorteile eines Kaufprodukts nach wie vor überwiegen. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe mich neulich schon mal darüber aufgeregt, was heute so als Podcast bezeichnet wird. Die Definition meines Erachtens ist einfach: Wenn man es in einem Podcatcher (wie dem hier) abonnieren kann, ist es ein Podcast. Wenn man es nur auf einer Website oder in einer App wie der von Spotify oder Audible hören kann, ist es kein Podcast.

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Nein, das inmitten des MDR-Fernsehballetts ist nicht Stefan Niggemeier. (Bild: Manfred Werner - Tsui/Wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Und nun muss ich den Punkt noch einmal belabern (falls man die englische Redewendung belabor the point so übersetzen kann). Schuld daran ist der «Podcast» mit dem Titel Das kleine Fernsehballett, vom «Tagesspiegel» eindeutig als Podcast tituliert (Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier starten Podcast), aber irgendwie nur auf Deezer zu hören.

Immerhin kann man Deezer zu Gute halten, dass man den «Podcast» auch auf der Website konsumieren kann, ohne dass man eine App oder eine Anmeldung benötigen würde. Bei anderen «Podcasts» ist das zumindest offiziell nötig (inoffiziell auch nicht). Allerdings ist der Webplayer etwas vom Grässlichsten, was die Welt je gesehen hat: Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video fehlt, bitte hier klicken.

Die Behauptung im Titel bezieht sich vor allem aufs Benutzerinterface. Die Menüs und diese angeranzte Symbolleiste machen keine Lust, mit Google Docs zu arbeiten. Google ist doch angeblich der Vorreiter der Innovation – aber diese Programmoberfläche ist so einfallslos und unoriginell, dass man dem Softwarekonzern irgend einen ironisch konnotierten Versagerpreis geben müsste. Die goldene Benutzerinterfacezitrone, beispielsweise.

Es geht natürlich auch anders, und das beweisen die drei Webanwendungen, die ich im Video erwähne. Zoho Writer war für mich eine echte Entdeckung: Ein spannendes, zeitgemässes Interface und trotzdem eine Befehlsvielfalt, die sich für eine gratis zu benutzende Webanwendung sehen lassen kann – und weit über das Minimalangebot in Google Docs hinausgeht. Dropbox Paper ist erst seit kurzem offiziell am Start. Die Software hat noch so ihre Ecken und Kanten, aber sie wirkt viel moderner und durchdachter als besagter Prügelknabe aus dem Konzern von Sergey und Larry.
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Kann man in einer Dreiviertelstunde das Scripting in InDesign lernen? Vermutlich nicht – zumindest nicht so, dass man die Scripte gleich rechts und links aus den Ärmeln schütteln würde. Was man in der Zeit aber sehr wohl tun kann, ist, sich der Materie anzunähern und sich von Andreas Eberhard erklären lassen, worauf es ankommt: Wie funktioniert die programmatische Steuerung der Layoutsoftware? Welches sind die Konzepte, die man verstanden haben muss, um loslegen zu können? Und wie findet man heraus, wie man einen einzelnen Befehl in InDesign auslöst?

Klar – das Scripting einer komplizierten Software wie InDesign ist eigentlich ein Dreifrontenkrieg: Erstes muss man verstanden haben, wie das mit JavaScript funktioniert, wie man eine Schleife aufbaut oder eine if-Weiche baut. Zweitens muss man das Objektmodell von InDesign durchdringen und verstehen, wie man spezifische Anweisungen für die Anwendung und die Manipulation von Dokumenten formuliert. Drittens muss man vom Layouten selbst eine Ahnung haben und kapieren, wie man eine Aufgabe denn automatisieren könnte.

Entsprechend ist das Unterfangen, das Andreas und ich hier wagen, eine tollkühne Aktion. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich wollte ich Fotos unserer Tochter als Postkarte versenden. Ich habe für den Versand von echten Postkarten ab Smartphone schon erfolgreich Touchnote verwendet (Android und iPhone/iPad). Doch warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren? Ich habe also einen Versuch mit Postcard Creator der Schweizer Post (Android und iPhone) unternommen – um dann wieder bei Touchnote zu landen.

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Eine App macht noch keine Postkartenidylle. (Bild: A Postcard from the Edge, Abby Lanes/Flickr.com, CC BY 2.0)

Leider ist diese App nicht ausgereift. Und zwar aus mehreren Gründen:

Erstens hatte ich Login-Probleme. Ein Konto mit meiner Clickomania-Mailadresse zu erstellen, hat nicht geklappt. Hinweis: Die Adresse ist schon registriert. Das stimmt, ich habe vor zweieinhalb Jahren einen Nachsendeauftrag online eingerichtet und dafür die Adresse verwendet. Mit dem damals gewählten Passwort konnte ich mich allerdings auch nicht anmelden. Einzige Lösung: Ein neues Konto mit einer anderen Mailadresse.

Zweitens ist sie funktional nicht gerade ein Überflieger. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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