Wer, wie ich, es sich nicht verklemmen konnte, auf dem iPhone 3G iOS 4 zu installieren, wird darob keine Freude haben: Abstürze noch und nöcher, Hänger und Ruckler, das unendlich drehende Rädchen und mitunter auch eine übelst stotternde Audiowiedergabe. Man fühlt sich ins vorletzte Jahrhundert zurückversetzt, wo ein Betriebssystem-Update die Hardware an den Rand eines Kollapses brachte.
Das frage ich mich: Warum regt sich alle Welt über das angebliche Antennenproblem des iPhone 4 auf, und nicht über dieses viel gravierendere Problem? Die Antennensache dürfte für die stolzen Besitzer eines iPhone 4 ein verschmerzbares Übel sein. Falls sie es überhaupt bemerken, müssen sie sich bei Apple halt eine Gratishülle besorgen. Kein grosses Ding.
Dass ein Telefon durch ein System-Update annähernd unbrauchbar wird, halte ich für ein wirkliches Problem und für einen kleinen Skandal. Zumal ich Apple eine Absicht unterstelle. Denn was wird in vielen Fällen die Reaktion des gepeinigten iPhone-User auf die unerträgliche Langsamkeit seines Geräts sein?

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Von Apple ausgetrickst
Die Sau im Dorf
Inzwischen könnte man 24 Stunden im Tag damit zubringen, seinen Status irgendwo zu veröffentlichen, sich in sozialen Netzwerken zu tummeln, der Welt mitzuteilen, wo man ist, was man isst, was man kauft, sieht und von anderen hält. GoWalla, Google Latitude, Foursquare sind GPS-Spielzeuge. Blippy ist die Konsumterror-Community. Als aufgeschlossener bzw. nichts verpassen wollender Webzweinuller macht man das alles mit, meldet sich überall an und reitet auf jeder Sau durchs Dorf, die gerade durchgetrieben wird.
Da fallen einem verschiedene Dinge auf. Den ganzen Beitrag lesen »
Das Photoshöpchen!
Photoshop fürs iPhone, jetzt auch bei uns. Und ums vorweg zu nehmen: Nein, man kann keine 32-bit-Bilder bearbeiten, keine RAW-Entwicklung oder Vierfarbseparationenmachen.
Aber man kann Bilder drehen und beschneiden, Belichtung, Sättigung und Färbung (Tint) anpassen und Schwarzweiss-Umsetzungen vornehmen.

Bei Belichtung, Farbsättigung und Tint zieht man mit dem Finger auf dem Bild nach links, um die Werte zurückzunehmen. Den ganzen Beitrag lesen »
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Dem iPhone auf den Fersen
Mir ist neulich ein Palm Pre in die Finger gekommen. Es ist doch allgemein festzustellen, dass man als potenzieller Käufer eines Mobiltelefons in einer ungleich komfortableren Situation ist als noch vor wenigen Jahren. Man ist nicht mehr gezwungen, Dutzende Geräte anzuschauen, bis man eines findet, das halbwegs gefällt. Im Gegenteil, man muss sich entscheiden, ob man das iPhone will, mit Google und Android glücklich wird oder Palm wiederentdeckt.
Was den Pre angeht, ist er mir äusserlich für den doch stolzen Preis von 749 Franken etwas wenig edel und etwas sehr plastikmässig.

Die Tasten sind zum Teil sehr klein geraten. Die Buchse fürs USB-Kabel habe ich sicher während fünf Minuten gesucht und dann hinter einer Abdeckung gefunden, die ich für eine Taste gehalten habe. Und ich habe es beim Einsetzen der SIM-Karte tatsächlich geschafft, die Batterie verkehrt einzusetzen. Ich hätte das Gerät wahrscheinlich für defekt gehalten, wenn der am USB-Kabel hängende Pre nicht mit einem (nicht gerade einleuchtenden) Symbol das Fehlen der Batterie angezeigt hätte. Den ganzen Beitrag lesen »
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Das grosse iPhone-Android-Shootout
Gestern bin ich endlich dazu gekommen, das HTC Hero anzusehen, das mir der Hersteller schon vor einiger Zeit zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Diese Erkenntnisse sind bei meinen ersten Gehversuchen mit dem Hero hängen geblieben:
1) Das Gerät
Beide Geräte haben fast die gleiche Abmessung. Das iPhone ist ein μ schwerer, so scheint es mir und auch die Küchenwaage scheint das zu bestätigen, wobei dieses Messgerät keine ausreichende Genauigkeit bietet. Das iPhone liegt besser in der Hand. Die nach oben gebeugte Unterkante des HTC ist meines Erachtens eher störend denn nützlich.
Der Punkt geht ans iPhone.

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