Ein Problem, das ihr sicher kennt: In den mobilen Browsern sammeln sich über die Zeit unzählige offene Reiter an. Aus Ordnungsliebe, zur Schonung der Ressourcen und Wahrung der Übersicht will man irgendwann Tabula Rasa machen. Ich habe bisher einen Reiter nach dem anderen geschlossen, von Hand. Stellt sich die Frage: Geht es auch einfacher? Kann man alle Tabs in einem Rutsch schliessen?

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Gebrauchte Websites entsorgen: Bei Safari geht es unlogisch, bei Firefox einleuchtend.

Antwort: Ja. Bei Safari in der mobilen Variante ist die Vorgehensweise allerdings wenig einleuchtend und nicht das, was man von Apples angeblicher intuitiver Bedienungsweise erwarten würde. Man tippt in der Symbolleiste auf den Befehl rechts unten, mit dem man einen neuen Reiter öffnet – aber man tippt nicht kurz, sondern lange, bis ein Popup-Menü erscheint, das den Befehl X Reiter schliessen anbietet. X ist die Zahl der offenen Reiter.

Bei Firefox in der mobilen Variante – die ich bekanntlich wärmstens empfehle – geht es logischer. Den ganzen Beitrag lesen »



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Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche ein bisschen zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

Ein kompetenter Plagiator weiss natürlich, dass man eben nicht ganze Passagen klaut. Den ganzen Beitrag lesen »


Dieser Beitrag heute ist eine reine Pflichtübung. Bekanntlich gehören Endless Runner, nebst Solitär, zu den unbestrittenen Kernthemen dieses Blogs. Der Autor hier, also ich höchstpersönlich, würde mich ganz unbescheiden als Koryphäe in diesen Gattungen bezeichnen. Ich wundere mich schon die ganze Zeit, dass das Fernsehen nicht ständig Experteninterviews mit mir dreht.

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Äh, wo gehts hier lang?

Aus diesem Grund muss hier Super Mario Run besprochen werden (iPhone und iPad, Android folgt). Nintendo hat mit diesem Titel nicht nur für viel Furore und einen Hype gesorgt, sondern auch einen Genrewechsel vollzogen. Gehörten die Mario-Spiele früher zum Genre des Jump ’n’ Run, würde ich den iPhone-Titel in die Kategorie der Endless Runner einordnen. Andere Experten werden einwerfen, dass man bei Mario nicht endlos rennt, sondern nur relativ kurze Levels spielt, weswegen es sich nicht um einen Endless Runner handeln kann. Ich kontere dieses laienhafte Argument mit der messerscharfen Analyse, dass das Hauptmerkmal dieses Genres nicht die Endlosigkeit der Level, sondern die automatische Vorwärtsbewegung der Spielfigur ist. Sie rennt mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit, und der Spieler kann lediglich durch Richtungswechsel (rechts, links, oben, unten) sein Überleben sichern. Sinnvollerweise würde man dieses Genre Autorun nennen. Aber bei der Benennung hat es die Welt leider verpasst, mich zu fragen. Das hat sie nun davon.
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Es ist ein offenes Geheimnis: 2016 gilt als schlimmes Jahr. Doch immerhin: Es geht als guter App-Jahrgang in die Geschichte ein. (Aus meiner persönlichen Sicht war es aber ein sehr schönes Jahr.)

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Die Auswahl ist leicht subjektiv gefärbt, wie es bei solchen Best-of-Listen unvermeidlich ist. Da mein Geschmack aber nicht allein massgeblich ist, habe ich einige Apps daruntergemischt, deren Besprechung beim Tagi auf grosses Publikumsecho gestossen ist. Es sind als nicht nur Apps dabei, die mir gefallen, sondern auch den Tagi-Leserinnen. For whatever it is worth.

Natürlich gilt wie immer: Wenn ich eine App übersehen haben sollte, könnt ihr gern in den Kommentaren hier oder beim Tagi drüben eine Nomination anbringen. Den ganzen Beitrag lesen »


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Links: Die Einstiegs-Ansicht mit den beliebtesten Artikeln.
Rechts: Die Einzelansicht für einen Artikel.

Ich habe Wikipedia auch dieses Jahr wieder eine Fünfzigernote gespendet. Weil Wikipedia aus meinem Leben nicht wegzudenken ist und sich anders als andere täglich genutzte Sites sich nicht merklich verschlechtert hat. Wikipedia ist in Zeiten von Filterblase und Fakenews ein Hort, an dem Fakten und Wissen hochgehalten werden. Und jetzt soll mir keiner kommen und auf Edit Wars, Löschdebatten und PR- und Marketingunterwanderung herumreiten. Natürlich gibt es diese Konflikte. Sie sind ärgerlich, aber mehr auch nicht. Sie sind auf alle Fälle kein Grund, Wikipedia nicht für grossartig, wertvoll und wichtig zu halten.

Mir selbst habe ich die App V für Wikipedia gegönnt, die für 4 Franken fürs iPhone und iPad erhältlich ist. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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