Pierre-Alexandre Chauvat ist ein Mann mit einem interessanten Hobby: Er sieht sich nicht nur Filme an, sondern schneidet sie hinterher neu zusammen. Und zwar so, dass eine einigermassen stringente, neue Geschichte entsteht. Hier zum Beispiel ein albtraumhaftes Abenteuer von Bruce Willis namens Everybody wants to kill Bruce 2.

Und natürlich, wo es eine zwei im Titel gibt, ist eine erste Folge nicht weit:
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Auf welchem Draht sich das Hinsetzen lohnt… (Bild: Multiple Tweets Plain, mkhmarketing/Flickr.com, CC BY 2.0)

Welchen Leuten muss man auf Twitter unbedingt folgen? Nun, das ist natürlich Geschmackssache, aber ein paar Twitterer gibt es, die man neuen Nutzern eigentlich automatisch und unentfollowbar zuweisen sollte. Den ganzen Beitrag lesen »


Ein Problem, das ihr sicher kennt: In den mobilen Browsern sammeln sich über die Zeit unzählige offene Reiter an. Aus Ordnungsliebe, zur Schonung der Ressourcen und Wahrung der Übersicht will man irgendwann Tabula Rasa machen. Ich habe bisher einen Reiter nach dem anderen geschlossen, von Hand. Stellt sich die Frage: Geht es auch einfacher? Kann man alle Tabs in einem Rutsch schliessen?

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Gebrauchte Websites entsorgen: Bei Safari geht es unlogisch, bei Firefox einleuchtend.

Antwort: Ja. Bei Safari in der mobilen Variante ist die Vorgehensweise allerdings wenig einleuchtend und nicht das, was man von Apples angeblicher intuitiver Bedienungsweise erwarten würde. Man tippt in der Symbolleiste auf den Befehl rechts unten, mit dem man einen neuen Reiter öffnet – aber man tippt nicht kurz, sondern lange, bis ein Popup-Menü erscheint, das den Befehl X Reiter schliessen anbietet. X ist die Zahl der offenen Reiter.

Bei Firefox in der mobilen Variante – die ich bekanntlich wärmstens empfehle – geht es logischer. Den ganzen Beitrag lesen »



Äh, das bin ich beim Surfen.

Clickclickclick.click ist nicht meine neue Zweit-Domain – was mich schon ein bisschen reut. Es ist eine echt coole Domain.

Nein, es handelt sich hier um ein aufschlussreiches Experiment. Auf dieser Website, auf der es im Wesentlichen einen grossen, grünen Knopf gibt, erfährt man auf spielerische Weise, welche Informationen man bei der Interaktion über sich preis gibt: Natürlich Details zum Browser, Betriebssystem, der Konfiguration, dem Internetzugang, und so weiter. Aber eben auch zur Verhaltensweise: Ist man ein forscher oder zurückhaltender Klicker? Bewegt man die Maus langsam oder schnell? Wie schnell doppel- oder trippelklickt man? Kommt man auf die Idee, den Knopf durch die Gegend zu ziehen?

Das ist amüsant gemacht, indem eine Stimme (mit einem ziemlich unüberhörbaren holländischen Akzent) Kommentare abgibt – wie bei einem Laborversuch, bei dem man selbst das Versuchsobjekt (Subject) ist. Und es ist auch ziemlich eindrücklich. Mir zum Beispiel war zwar klar, dass die technischen Aspekte meiner Internetnutzung genau durchleuchtet werden. Mir war aber nicht klar, dass ich als User auch verhaltenspsychologisch derartig interessant bin. Den ganzen Beitrag lesen »


Mal unter uns gefragt: Was sind das eigentlich für Honks, die Kommentarspam verbreiten? Es ist unhöflich, na klar, aber es ist auch annähernd nutzlos. Die meisten Blogbetreiber moderieren Kommentare inzwischen. Das führt dazu, dass der Quatsch gar nie zu sehen sein wird – so wie drüben beim Nerdfunk, wo im Moment recht viel von diesem Müll aufschlägt. Das Publikum wird damit nicht behelligt, aber mir macht das Durchsehen der Beiträge komplett unnötige Arbeit.

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Latrice und Dillanger scheinen sich einen Computer zu teilen. (Und zwar in Sankt Petersburg.)

Also, warum? Wenn es nur darum geht, den Moderator mit dem Spam zu behelligen, dann ist das auch kein sonderlich guter Plan. Leute, die ein eigenes Blog betreiben, sind internetaffin genug, um nicht auf Spam hereinzufallen. Und sie stehen dem Spammer besonders ungnädig gegenüber, weil er ihr Blog für seine nichtsnutzigen Zwecke missbrauchen will. Ich denke daher nicht, dass je ein Blogger seine Viagrapillen bei einem gekauft hat, der sie über einen Spamkommentar beworben hat.

Es drängt sich daher die Vermutung auf, dass Kommentarspammer besonders dumme Menschen sind, die es niemals schaffen würden, eine vernünftige Phishing-Aktion auf die Beine zu stellen. Denn das ist, wie man immer wieder liest, nach wie vor erstaunlich wirkungsvoll.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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