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Jammern auf hohem Niveau

Das Internet als Soundfundgrube

Einige Tipps zu Plattformen, die sich mit dem Soundtausch für Musiker widmen, Titel mit Creative-Commons zur freien Verwendung anbieten oder Klangeffekte und Ambient-Sound bereithalten –für Audioproduktionen und einfach zum Vergnügen.

Das Internet bevorzugt Augenmenschen – unzählige Foto-Websites, Videoplattformen, Blogs und Texte gibt es visuell zu geniessen. Unterhaltung für die Ohren gibt es wenig – wenn man von Webradios und einigen Audio-Podcasts absieht. Und einigen feinen Plattformen rund um Musik und Audio, von denen hier einige vorgestellt werden:

jamendo.com
«Entdecke den wahren Wert der freien Musik», ist das Motto der Luxemburger Plattform Jamendo.com. Sie bietet alternative Musik, ein neues Vertriebsmodell – und ganz viel legalen, kostenlosen Sound. Frei bedeutet im Kontext dieser Plattform, dass es um Musik geht, deren Rechte nicht von Verwertungsgesellschaften wie der Schweizer Suisa oder der der deutschen Gema vertreten werden. Die Lizenzierung erfolgt nicht exklusiv und wird vom Künstler gesteuert. Er gibt seine Werke unter einer Creative Commons-Lizenz und bestimmt die Nutzungsmöglichkeiten über Jamendo. So kann die kommerzielle Nutzung eines Tracks erlaubt oder verboten werden, ebenso Remixes.
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Erweiterungen, die Chrome glänzen lassen

Googles Browser ist schnell, übersichtlich und Firefox bezüglich Nutzerzahlen dicht auf den Fersen. Selbst bei den Erweiterungen lässt er sich nicht lumpen, wie unsere Übersicht mit den zehn besten Chrome-Extensions demonstriert. Und wer Chrome gar nicht mag: Einige der Erweiterungen existieren auch für andere Browser.

Chrome ist, man muss es anerkennen, deutlich flinker als Firefox. Darum holt Googles Browser beim Marktanteil kräftig auf. w3schools.com weist für September 2011 bereits 30,5 Prozent aus – gegenüber 39,7 Prozent für Firefox. Im September letzten Jahres waren noch 45,1 Prozent für Firefox und 17,3 Prozent für Chrome zu vermelden.

Nun sind Browser-Statistiken mit Vorsicht zu geniessen. Je nach Quelle variiert die Zahl massiv. Der Trend ist jedoch klar: Viele Firefox-User wandern zu Chrome ab, weil sie die Performance des einstigen Open-Source-Shooting-Star nicht mehr überzeugt. Die Mozilla-Stiftung reagiert, indem sie eine Version nach der nächsten auf den Markt bringt und kräftig an den Leistungsdaten feilt.

Wie auch immer das Rennen ausgeht – auch bei Firefox’ grösstem Trumpf, den Erweiterungen, ist ein harter Konkurrenzkampf zu verzeichnen. Seit in Version 4 die Programmschnittstellen für Erweiterungen Einzug gehalten haben, ist auch Googles Browser vielseitig erweiterbar. Mit dem Vorteil, dass der Installation eines Plug-ins noch nicht einmal ein Neustart fällig ist. Den ganzen Beitrag lesen »




Mein ganz persönlicher Twitter-Bot

Kollega Zedi hat mich neulich mit der Nase auf einen lustigen Online-Dienst ifttt.com gestossen, der augenblicklich den Tüftler in mir ansprach. Er geht in die gleiche Richtung wie Yahoo Pipes (hier beschrieben), ist aber viel einfacher. Man kann ähnliche Dinge tun wie mit Friendfeed (hier beschrieben), aber viel leistungsfähiger.

Wie die Puzzleteile zusammenfinden
Da ich vor einiger Zeit das Twitter-Handle @MSchuessler reserviert hatte, ohne dass ich etwas damit anzufangen gewusst hätte, kam ich nun auf die Idee, einen kleinen ifttt.com-Bot aufzusetzen, der meinen Internetkram automatisch vertwittert. ifttt steht für «if this then that». Zu deutsch: Wenn dies passiert, mache das. Es gibt Trigger, die als Auslöser einer Aktion fungieren. Trigger werden über Kanäle (Channels) eingefügt. Es gibt 38 Kanäle, u.a. Flickr, Instagram, Google Calendar, Youtube, Börsenkurse, Mail, SMS, Dropbox, Facebook, Twitter, Instapaper, Wordpress und Datum und Zeit. Den ganzen Beitrag lesen »




Twitter und Facebook als Nachrichtenlieferanten

Summify sammelt auf Facebook und Twitter Links, und stellt daraus eine individuelle Nachrichten-Seite zusammen. Themen, die häufig erwähnt wurden, landen zuoberst. So entsteht ein von Freunden und Gefolgten geprägter Newsmix.

Über soziale Medien werden Belanglosigkeiten privater Natur ausgetauscht. Doch nicht nur. Für manche Nutzer werden Twitter und Facebook zu wichtigen Informationsquellen, die Neuigkeiten zwar nicht geordnet, dafür aber schnell und breit gefächert liefern.

«Nicht geordnet» ist allerdings eine Untertreibung: Links zu Newsbeiträgen kommen, wie sie gerade gepostet werden – in willkürlicher Reihenfolge und oft doppelt oder mehrfach. Da ist dann doch das wohl geordnete, sauber aufbereitete Newsmedium die praktischere Quelle.

News-Magazin à la Flipboard
Es gibt indes immer wieder Anstrengungen, den chaotischen Output der sozialen Netze in geordnete Bahnen zu lenken. Den ganzen Beitrag lesen »




«Eaves make the world go round…»

Bei empireavenue.com ist man als Mitglied auch gleichzeitig handelbare Ware. Man beteiligt sich an anderen Usern, steigert durch intensives Publizieren im Internet seinen virtuellen Wert und beteiligt sich an aufstrebenden Bloggern und Microbloggern. Das Ganze ist nur ein Spiel – aber wie «Monopoly» reflektiert es die herrschenden Spielregeln auf treffliche Weise.

Kapitalismus meets Web 2.0 ist die Idee bei empireavenue.com auf den Punkt gebracht. Als Mitglied dieser kanadischen Community will man reich und mächtig werden. Die Mittel dazu sind die Mittel des Web 2.0: Publizieren, kommentieren, interagieren und micro-bloggen. Wie geschickt man sich verhält, ist im Börsenkurs ersichtlich. Ausserdem erhält man anhand des «Activity score» einen Titel verliehen und kann sich Auszeichnungen («achievements») verdienen.

Konkret funktioniert Empire Avenue so: Man meldet sich an und startet mit einem Grundkapital, das in der virtuellen Währung «Eaves» in der eigenen Tasche steckt. Den ganzen Beitrag lesen »