Eine Browser-Erweiterung stoppt den Code, der auf vielen Websites eingebettet ist und auch dann Daten sammelt, wenn man gar nicht bei Facebook angemeldet ist.
Theoretisch sollte die Privatsphäre im Internet gewährleistet sein. Wenn man als Surfer eine Website besucht, dann erfährt diese Website (über den so genannten Referrer), von welcher Website man gerade gekommen ist. Das ist sinnvoll, denn es zeigt Website-Betreibern, wer auf sie verweist und welche Links besonders viele Besucher generieren. Die Websites, die im Verlauf weiter vorne stehen, sind jedoch nicht ermittelbar, und auch das Ziel beim Verlassen der Site wird nicht offen gelegt. Daran ändern auch die oft gescholtenen Cookies nichts. Zumindest dann, wenn man seinen Browser so konfiguriert hat, dass Cookies von Dritten nicht angenommen werden, was wie folgt geht:
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Wie wichtig ist eine Website? Wer steckt hinter dieser oder jener Adresse? Als wie sicher gilt eine URL? Einige Tipps, wie man entsprechende Informationen auftreibt.
Um eine Website zu veröffentlichen, braucht man keine Genehmigung und keine Lizenz. Auch formal kann man tun und lassen, was man will – so lange man sich im Rahmen des Gesetzes bewegt. In Deutschland existiert immerhin die Impressumspflicht. In der Schweiz soll eine solche Pflicht ab April kommen.
Das Impressum, soweit es heute vorhanden ist, stellt einen guten Anhaltspunkt dar, um etwas über den Betreiber einer Website herauszufinden. Es gibt aber weitere Möglichkeiten, sich kundig zu machen – und auch Informationen in Erfahrung zu bringen, die der Website-Betreiber womöglich nicht veröffentlicht oder noch nicht einmal selber kennt.
Whois
«Who is» steht für «Wer ist…?», und das bezeichnet ein standardisiertes Protokoll, mit dem man Informationen über Internet-Domänen und IP-Adressen abrufen kann. Unter whois.ch kann man nicht nur zu Schweizer und Liechtensteiner Websites Informationen abfragen, sondern auch zu vielen anderen Top-Level-Domains, etwa .de, .fr, .com oder .org. Im Datensatz erscheint der Inhaber der Domäne, sowie ein technischer Kontakt. Manche Registrierungsstellen unterdrücken allerdings diese Informationen, sodass man über dubiose Websites per Whois nicht auf Hintermänner stösst. Es gibt die Whois-Abfrage auch auf anderen Websites, etwa unter whois.net.
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Der Spendenhut im Internet-Zeitalter heisst Flattr-Button. Für einen gelungenen Blog-Beitrag, Podcast oder ein exquisites Foto wirft man dem Urheber ein paar Eurocent zu. Für einige wenige ist Flattr.com auf diese Weise zu einer beachtlichen Einnahmequelle geworden.
Die Idee hinter Flattr stammt von Peter Sunde, seines Zeichens Initiant der Torrent-Tracker-Site Pirate Bay. Seine Feststellung war, dass es gewissermassen unmöglich ist, sich im Internet für einen guten Beitrag erkenntlich zu zeigen. Klar, man kann seine Zustimmung in einem Kommentar ausdrücken. Aber wirklich zählen würde eine kleine monetäre Spende. Schliesslich muss auch ein antikapitalistischer Blogger von etwas leben und seinen Webspace in klingender Münze begleichen.

Das Dashboard zeigt die Einnahmen und die Ausgaben an.
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Tops und Flops 2011, Teil drei. – Ein Webdienst ist dann erfolgreich, wenn er auf dem simpelsten denkbaren Weg ein echtes Bedürfnis löst und Spass bereitet. Das ist Dropbox oder Instagram gelungen – Google zementiert mit undurchsichtigen Bedienkonzepten sein Technokraten-Image.
Die Top-Besetzung bei den Internet-Diensten war dieses Jahr schnell gefunden – das waren die Dienste, ohne die die Jury nicht mehr leben könnte. Die Flops sind im Fall von Google Plus ebenfalls offensichtlich – und im Fall von Flickr ein Zeichen des Unmuts, wie Yahoo sein Paradepferd vor die Hunde gehen lässt… (Um in einer Metapher gleich zwei Tiere zu bemühen.)
Webdienst Top 1: Dropbox
Wie wichtig ein Webdienst ist, merkt man daran, wenn er für einige Stunden offline ist. Bei manchen Diensten kann man das verschmerzen, oder man merkt es noch nicht einmal. Bei anderen gerät das digitale Leben fast zum Stillstand – und die Nerven liegen blank. Dropbox ist so ein Dienst, der für viele Anwender überlebenswichtig ist. Er tauscht mit maximaler Einfachheit Daten zwischen Rechnern, iOS-Geräten und mit Android-Telefonen aus. Den ganzen Beitrag lesen »
Ein Kummerbox-Leser hat mir neulich die Frage gestellt, was diese seltsamen Namen in der Netzwerkanzeige seines Rechners eigentlich sollen. Wie es scheint, hat er seinen Computer per Ethernet am Router angeschlossen, Wifi aber trotzdem eingeschaltet. Und da waren halt einige Netze zu empfangen. Unter anderem eines, das heisst, wie einer seiner Nachbarn – wie dem Herrn aufgefallen war.
Klar – mein WLAN-Netz, damit sende ich eine Botschaft in die Welt hinaus. Auch wenn die Reichweite nur begrenzt ist, wird sie doch von der Umgebung wahrgenommen und auch von vorbeifahrenden Google-Street-View-Autos aufgepickt. Da sollte man sich natürlich schon einige Gedanken machen, was für eine Botschaft man versendet. Witzlos ist, einen Namen wie «Linksys» oder «hpsetup» in die Welt zu tragen. Damit sagt man eigentlich nur: «Hier hat ein DAU sich einen Router gekauft und ihn sogar eingeschaltet bekommen.»
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