Viele Journalisten sind nicht gerade Fans von Bloggern; das weiss man ja. Da sind auf der einen Seite die Hüter von Nachrichten und Inhaber der vierten Gewalt, die sich diese Rolle nicht streitig machen lassen wollen. Und da gibt es zum anderen die Kinder des Internet, die das mächtige Sprachrohr, auf ihre Weise nutzen. Man buhlt um ein gemeinsames Publikum, um Aufmerksamkeit und um die Deutungs- und Interpretationshoheit. Eine gesunde Rivalität ist nicht verkehrt. Was Medien verbreiten, ist überprüfbar anhand der alternativen Nachrichtenquellen. Wir Journalisten sind nicht mehr alleinige Wächter des grossen Rohrs, aus dem der Nachrichtenfluss quillt. Und unsere Rolle als «Gatekeeper» wurde in den letzten Jahren sehr relativiert. Gut so. Das soll uns ein Ansporn sein, uns zu überlegen, wem wir verpflichtet sind. Und auch, unseren Berufsethos hochzuhalten: Fairness, Distanz, Unabhängigkeit, der ganze alte Kram, halt.
Das fällt Journalisten aber offenbar schwer. Ein eklatantes Beispiel dafür ist der Beitrag auf CNN, den man sich auf newsbusters.org ansehen kann und bei dem es mir fast die Schuhe auszieht (via Noagenda.com): Den ganzen Beitrag lesen »
Die Dummköpfe von CNN
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Reduce to the min
Oder: Der neue Schlankheitswahn bei der Software.
Wenn Firefox 4 in der ersten Beta zum ersten Mal am Bildschirm erscheint, glaubt man erst, versehentlich das Icon von Google Chrome angeklickt zu haben.

Mozilla hat sich extrem stark von Chrome inspirieren lassen; und gibt damit Google recht. Die haben immer behauptet, sie würden Chrome lancieren, um für Innovation und Inspiration zu sorgen.
Google als prägende Kraft.
Oder vielleicht auch nicht. Den ganzen Beitrag lesen »
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Mein Leben als Strom
Vor Kurzem habe ich hier beschrieben, wie man sich mit den Yahoo-Pipes ein Mashup aller seiner Web-Hinterlassenschaften bastelt. Das hat gut funktioniert, war letztlich aber doch nicht so befriedigend. Und ausserdem: Warum soll man sich die Mühe machen und das Rad neu erfinden, wenn es doch längst Dienste gibt, die das viel schöner, besser und vor allem auch performanter erledigen?
Also habe ich mich aufgemacht und die Dienste unter die Lupe genommen, die das Web zum Stichwort «Lifestream» zu bieten hat: Den ganzen Beitrag lesen »
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Die neue Tweitelkeit
Gerade lese ich den Blog-Post von @dworni, der ein Twitter-Avatar-Rating durchgeführt hat. Er gibt gute Tipps, wie man sich auf seinem Föteli in ein gutes Licht rückt und hat auch drei Listen mit guten, netten und ganz schlimmen Avataren (oder Avatars? Avatäre?) anzubieten.
Das ist eine lustige Idee, die gleichzeitig einige Fragen aufwirft. Zum Beispiel die: Haben eitle Leute auch eitle Avatare? Oder: Wird man nun nicht mal mehr im Internet davon verschont, an seiner äusseren Erscheinung gemessen zu werden? Und wann gibt es die Wahl der Miss Avatar und wie kriegt man den Bikini-Auftritt anständig auf den Thumbnail? Den ganzen Beitrag lesen »
Einmal alles durch die Röhre, bitte
Dank Fussball habe ich dieser Tage mal wieder Zeit, mich mit einem meiner Lieblingsspielzeuge zu beschäftigen: Mit Yahoo Pipes.
Das ist ein lustiges Instrument für Mashups. Diesen Trend habe ich im Tagi 2007 unter dem Titel «Grosses Puzzle-Spielen mit Versatzstücken aus dem Web» so beschrieben:
Das Internet hat seinen neuen Super-Trend: Mashups. Das sind neue Webdienste, die komfortable Schnellstrassen durch den Datendschungel schlagen wollen.
So super war der Trend dann doch nicht. Es gibt zwar viele dieser Aggregator-Sites, aber einen wirklichen Lustgewinn bescheren die einem selten.
Aber als geistige Anregung während eines Fussballspiels kann ich Yahoos Röhren wärmstens empfehlen – allerdings nur vor dem Fernseher in der heimischen Wohnzimmer; beim Public Viewing ist die Ablenkung doch zu gross. Mein kleines Projekt während der letzten Matches war der Clicko Aggregator. Er führt meine auf verschiedenen Sites im Netz zu findenden digitalen Hinterlassenschaften an einer Stelle zusammen.

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