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Jammern auf hohem Niveau

Gesträubte Nackenhaare

Flickr.com hat ein neues Layout. Es soll den Dienst «wieder grossartig» machen, sagte Yahoo-Chefin Marissa Mayer am Montag. Sie konnte da auch bekanntgeben, dass Yahoo die Bloggingplattform Tumblr eingesackt hat und war entsprechend guter Laune.

Ich freue mich, dass sich bei Flickr etwas tut. Ich bin seit bald sechs Jahren Mitglied und schätze den Dienst für Bilder, die ich für vorzeigungswürdig halte. (Meine privaten Fotos landen seit jeher bei Picasa. Aber dazu später.) Nun gibt es bei Flickr weniger Text und mehr Platz für die Bilder – was ja per se nicht falsch ist. Auch die Idee, einzelne Bilder möglichst bildschirmfüllend und ohne Schnickschnack anzuzeigen, gefällt mir. Ebenso wie die Idee, Kommentare, Tags, Metadaten, Gruppenzuhörigkeit und andere Infos unterhalb des Bildes zu platzieren, sodass man erst sieht, wenn man entsprechendes Interesse zeigt und nach unten scrollt.

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Flickrs neuer, chaotischer «Me Too»-Fotostream.

Die (laut Yahoo «spektakulre») neue Darstellung des Fotostreams gefällt mir allerdings deutlich weniger. Den ganzen Beitrag lesen »




Huch, man kann deinen Blindtext sehen!

Mit Blindtexten ist es so eine Sache: Man müsste daran denken, sie vor der Veröffentlichung durch richtigen Text zu ersetzen. Dafür müsste natürlich auch einer da sein, der etwas zu schreiben oder zu sagen hätte. Daran mangelt es mitunter, aber in aller Regel dürfte schlicht Schludrigkeit schuld sein, wenn das berühmt-berüchtigte «Lorem ipsum» online geht.

Als Medienmensch, dem auch schon derlei Unachtsamkeiten widerfahren sind, sollte ich mich eigentlich hüten, mit Fingern auf andere zu zeigen. Andererseits ist es einfach ein zu lustiges Google-Spielchen, einige besonders lustige Perlen auszugraben.

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Pseudolatein, wenn es um die Schweizer Armee geht. Da würde eine Neueinkleidung mit der Uniform der Schweizergarde passen.

In Anspielung an ein anderes lustiges Spiel namens «Nipple slip» würde ich dieses Google-Game «Lorem ipsum Slip» nennen. Den ganzen Beitrag lesen »




Schwach, Google, ganz schwach (reloaded)

Google hat demonstriert, dass man sich in Mountain View einen Deut um die Interessen der Benutzer schert. Das Unternehmen, das nicht müde wird, sein Google Plus allen und jedem aufzudrängen, tritt nun den Google Reader in die Tonne. Per 1. Juli ist Schluss, wie Alan Green mit einigen Krokodilstränen im Google Reader Blog ankündigt. Vielleicht sind die Tränen auch echt und er handelt auf Geheiss von oben. Das spielt keine Rolle.

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Google ist einfach kein verlässlicher Partner. Das hat man schon nach dem Ende von Google Wave merken können (siehe Schwach, Google, ganz schwach, first edition). Man führt sich auf, wie erste Startup-Klitsche, die nach zwei Wochen entscheidet, nun doch keine Smartwatch, sondern Hamsterräder produzieren zu wollen. Für ein globales Unternehmen mit zentraler Bedeutung für die Weltwirtschaft taugt das Prinzip von Trial and Error nicht. Den ganzen Beitrag lesen »




Entkreist die Entkreiser!

Wir Social-Media-Menschen haben es mit kniffligen Fragen zu tun. Eine davon ist: Welches Following-Verhalten lege ich an den Tag? Folge ich jedem, der mir folgt? Oder bin ich wählerisch?

Eine schwierige Frage, finde ich. Der Anstand gebietet es zurückzufolgen. Der Wunsch nach einer übersichtlichen Timeline spricht dagegen. Ich habe verschiedene Praktiken ausprobiert. Bei Twitter bin ich wählerisch. Bei Facebook befreunde zurück, wenn ich jemanden kenne oder er zumindest ein Freund-Freund ist (der Freund eines Freundes). Bei Google Plus habe ich jeden hinzugefügt, der mich hinzugefügt hat. Und bei App.net bin ich mir nicht sicher, weil ich mir eh noch nicht im Klaren bin, was mit App.net anzufangen sein könnte.

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Die Erweiterung Circloscope Free (vormals Uncircle Uncirclers+)

Die Google-Plus-Strategie hat sich jedenfalls als Fehler erwiesen. Wenn man jeden zurückcircelt, dann hat man nach kurzer Zeit einen Schwall von Zeugs am Hals, in dem die interessanten Beiträge komplett untergehen. Die menschliche Aufnahmefähigkeit ist halt begrenzt, da hilft alles nichts. Den ganzen Beitrag lesen »




Google-Suchresultate ausgedünnt

Über die «Blocked Sites» hält man unerwünschte Sites aus Google fern – besonders praktisch für die lästigen Aggregatoren.

Google tut alles, um die Suchresultate mit vielen Zusatzinformationen anzureichern. Die Liste wird mit Beiträgen aus Google Plus gewürzt – das nennt sich Search plus your World. Eine neue Errungenschaft ist auch der Knowledge Graph. Diese Funktion zeigt neben den Suchresultaten lexikalische Informationen an. Bei einer Suche nach Persönlichkeiten, Unternehmen, Ländern oder Städten erhält man so ein «vollständigeres Bild» als mit der normalen Suche, wie Google meint. Der Knowledge Graph erscheint auch bei google.ch, aber nur, wenn man die Sprache auf Englisch umstellt.

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Ein Filter für die Google-Suche.

Nun kann sich auf den Standpunkt stellen, dass weniger mehr wäre. Auch dafür bietet Google eine Möglichkeit – allerdings gut versteckt in den Einstellungen. Den ganzen Beitrag lesen »