Während eines geschlagenen Monats habe ich versucht, die Antwort auf eine eigentlich ganz einfache Frage herauszufinden. Die Frage lautet: Werden mir meine Youtube-Werbeeinnahmen eigentlich ausbezahlt: Ja oder nein?

Man müsste meinen, dass die Antworten auf diese Frage erstens ganz einfach ist und zweitens Ja lautet. Schliesslich ist Google dieser grossartige Konzern, der die ganze Welt besser macht und uns… naja, ihr hört den Sarkasmus raus und wisst, worauf ich hinaus will.

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Eine vermeintlich einfache Frage: Null Transaktionen – warum?

Aufgetaucht ist die Frage überhaupt erst, weil die App Youtube Studio unter Analytics zwar Einnahmen, aber keine Transaktionen ausweist – siehe Screenshots. Über sein Bankkonto kann man die Frage nicht klären, weil Google die Youtube-Werbeeinnahmen nicht direkt auszahlt, sondern auf ein Adsense-Konto gutschreibt und zusammen mit den Werbeerlösen der Banner überweist.

Anders formuliert lautete meine Frage also: Wie sieht man den Adsense-Zahlungen an, ob darin auch ein Youtube-Anteil steckt?

Nun ist es aber so, dass man bei Google entweder meine Frage nicht verstanden hat oder aber sein eigenes Abrechnungssystem nicht durchschaut. Den ganzen Beitrag lesen »



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Google Calendar gehört bei mir zu den zentralen Werkzeugen – wobei ich durchaus hoffe, dass der Dienst mal sang- und klanglos aus dem Netz verschwindet. Dann könnte ich nämlich mal einige Zeit alle meine Termine sausen lassen, mit einem Schulterzucken und einem entschuldigenden Lächeln: «Ich wäre ja gerne an die Sitzung gekommen, aber ohne Google Calendar wusste ich leider nichts von ihr.»

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Übersichtlich ist anders. Es gibt aber Mittel und Wege, die Darstellung zu verbessern.

Jedenfalls gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie man sich die Arbeit im Kalender leichter macht: Den ganzen Beitrag lesen »



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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – eine Banalität, die im Web dazu führt, dass Leute immer die gleichen Webdienste nutzen und gar nicht mitbekommen, was es an besseren Alternativen gäbe. Zum Beispiel Google Maps. Klar, der Dienst ist nützlich. Er funktioniert zuverlässig (abgesehen davon, dass Google beim Navigieren gelegentlich lecht und rinks verwechselt). Er wird weiterentwickelt. Google Maps ist obendrein kostenlos. Doch die Dominanz führt auch dazu, dass nebst von Google Maps kaum mehr ähnliche Dienste überlebensfähig sind. Gut, klar, man kann Bing-Maps und Apple Maps als Gegenbeweis ins Feld führen. Aber die sind sich im Funktionsumfang alle so ähnlich, dass man nicht wirklich von einem Kampf um die beste Idee sprechen kann.

Und Google Maps hat eine Menge von Defiziten, die Google nicht ausmerzen muss, weil die Leute Gewohnheitstiere sind. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich bin ich dem Grafikformat WebP (Spitzname «weppy») begegnet. Es stammt, so erfährt man von Wikipedia, von den nimmermüden Google-Entwicklern. Und es zeichnet sich durch mehr Effizienz als PNG und JPG aus. Sie seien 26 Prozent kleiner als PNGs und 25 bis 34 Prozent kleiner als JPGs.

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Auf den Inhalt kommt es an. (Bild: Clowning Around, Free for Commercial Use/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Das ist sympathisch. Bandbreitenverschwendung im Netz ist ein grassierendes Übel. Seit sich Breitband und Flatrate durchgesetzt haben, scheinen die Leute zu glauben, dass es völlig egal ist, ob man eine Website möglichst effizient oder irgendwie durchs Netz schleust. Dass das ein Irrtum ist, merkt man, sobald man sich mit seinem Mobiltelefon mal in eine Gegend wagt, wo es nur Edge gibt. Edge ist gleichzusetzen mit offline, hat Sascha Lobo ja mal so schön gesagt.

Ob nun nicht maximal effiziente Dateiformate das grösste Problem sind, wage ich zu bezweifeln. Den ganzen Beitrag lesen »


Letzte Woche war ich an der Eröffnung der neuen Google-Büros in der Sihlpost. Ein Anlass, bei dem ich auch ins Gespräch mit einer Google-Dame kam, die sich mit Youtube beschäftigt. Youtube ist, so habe ich unterschwellig herausgehört, enttäuscht darüber, dass es in der Schweiz keine Youtube-Szene im eigentlichen Sinn gibt. Die Enttäuschung ist verständlich: Vor einiger Zeit wurde mit einigem Mediengetöse und unverhohlenem Ehrgeiz Youtube.ch gestartet. Der Tagi hat seinerzeit (April 2013) darüber berichtet:

Auf der heute gestarteten Website Youtube.ch stehen Videos aus der Schweiz im Mittelpunkt. Beiträge, die in der Schweiz am häufigsten angesehen werden, und solche, die dort am schnellsten an Popularität gewinnen, werden direkt auf der Homepage angezeigt, schreibt Google in einer Medienmitteilung.

Rufe ich heute youtube.ch auf, werde ich nach youtube.com/?gl=CH umgeleitet, wo ich Harald Lesch, Saturday Night Life, John Oliver, den grossartigen bigclivedotcom vorfinde1. Falls die nicht alle präemtiv von der erleichterten Einbürgerung Gebrauch gemacht haben, ist das als Scheitern von Youtubes Schweiz-Engagegement zu werten.

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Bis hierzulande die Busse mit Werbung für Youtube-Kanäle durch die Strassen kurven, wird es noch recht lange dauern. (Bild:
London United, New Routemaster LT 132 (LTZ 1132), Martin/Flickr.com, CC BY 2.0)

Kein Wunder: Es gibt hierzulande einfach zu wenig Vorzeigenswertes, das einen eigenen Schweizer Kanal rechtfertigen würde. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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