Clickomania.ch

Jammern auf hohem Niveau

Schnell geknipst und fast so schnell perfektioniert

Am letzten Montag war ich für die neue Folge von Publisher Insiders in Wattwil bei Walter Huber. Er hat gezeigt, wie man in Photoshop ein spontan geschossenes Bild so aufbereitet, dass man es ohne Scham im Druck oder im Web verwenden kann.




Es werde Booklet!

Das Progrämmchen BookletCreator sorgt (unter Windows und Mac) dafür, dass das Drucken von Broschüren ohne Schere und Klebstoff

Selbst Broschüren fabrizieren – das scheint eine einfache Aufgabe zu sein, vor allem, wenn man einen Drucker mit Duplexfunktion zur Verfügung hat. Man druckt jeweils zwei Seiten auf die Vorderseite eines A4-Blatts, zwei Seiten auf die Hinterseite, faltet die Ausdrucke, heftet sie, und schon ist das Booklet im A5-Format fertig.

Doch eben, leider nicht. Auf diese Weise gedruckt, kommt die Seitenreihenfolge durcheinander. Damit sie in der Broschüre mit ineinander gelegten Seiten stimmt, muss die erste die letzte Seite auf die Vorderseite des ersten Blatts zu liegen kommen. Die zweite und die zweitletzte Seite sind auf dessen Rückseite zu platzieren. Und so weiter.
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MP3s umtauschen

Kollega Zedi hat neulich in einem Daily-Digital-Tipp erklärt, wie man via iTunes Match seine alten, schlechten MP3-Dateien in schöne und vor allem gut klingende AACs umtauscht. Da ich vor einigen Jahren alle meine CDs aus Festplattengeizgründen als lausige 128-kbps-MP3s digitalisiert hatte, kam mir dieser Tipp mehr als gelegen. Ich habe ihn durchgespielt und weil es bestens funktioniert hat, soll diese Erfolgsgeschichte kurz erzählt werden. Ersetzt werden können mit dem Trick auch M4P-Titel, die man im iTunes-Store noch mit DRM-Kopierschutz gekauft hat.

iTunes Match stellt die Musik über die iCloud zur Verfügung, damit man sie auf allen Macs und iOS-Geräten zur Verfügung hat, ohne via Kabel synchronisieren zu müssen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man an einem MacBook Air mit kleiner SSD und speichermässig knapp bestückten iPods und iPhones die ganze Musik zur Verfügung hat, selbst wenn die Sammlung grösser ist als der Speicher. Die Titel werden nach Bedarf aus der iCloud geholt, wobei lokales Caching verhindert, dass man sein Datenvolumen aufbrauchen muss. Den ganzen Beitrag lesen »




Im Hui zu mehr Durchschuss

Werner Getzmann hat mich gestern gefragt, ob ich den Durchschuss erhöhen könnte. Im Grunde zu Recht, denn längere Texte sind wirklich nicht sehr gut lesbar. Das war mir auch schon aufgefallen, aber weil es doch hochgradig mühsam ist, an fixfertigen Themes Änderungen vorzunehmen, habe ich darüber hinweggesehen.

Nun hat Firefox aber eine wunderbare neue Möglichkeit, den HTML- und CSS-Code zu inspizieren. Sie steckt unter Extras > Webentwickler > Untersuchen oder Ctrl + Umschalt + i (⌥⌘i beim Mac). Fährt man mit der Maus über die Seitenelemente, werden sie hervorgehoben und mit einer Sprechblase markiert, in der das entsprechende HTML-Element ausgewiesen ist. In einer Leiste am Fuss ist als Brotkrumennavigation der Ast im DOM-Knotenbaum aufgeführt. Klickt man einmal mit der Maus, wird der Untersuchen-Modus beendet und man kann die übergeordneten Elemente anklicken und durch einen Klick auf HTML bzw. Style am rechten Rand der Leiste den entsprechenden Quellcode anzeigen.
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Gedanken und Konzepte zu Faden schlagen

WorkFlowy ist ein simpler Gliederungseditor, der im Browser und am Smartphone benutzt werden kann.

Die Softwaregattung «Outliner» wird in Deutsch Gliederungseditor genannt und bezeichnet ein Programm, mit dem man eine Auslegeordnung von Ideen erstellen und seine Gedanken sortieren kann. Bekannte Vertreter der Gattung sind OneNote von Microsoft als Teil von Office und OmniOutliner für den Mac. Auch Word enthält einen Gliederungsmodus, der im Menüband Ansicht bei Dokumentenansichten steckt (bei Word 2003: Ansicht > Gliederung).

WorkFlowy (unter workflowy.com) ist nun ein äusserst einfach zu benutzender Outliner, der im Browser läuft und nach einer Anmeldung gratis verwendet werden kann – auch am iPhone, iPad oder an Android-Smartphones.

Viel Platz für Ideen und Gedanken
Die Ansicht ist spartanisch: Eine leere Seite mit einem Aufzählungspunkt und dem Hinweis Create new Item ist alles, was man zu sehen kriegt. Neu hinzugefügte Einträge kommen untereinander zu stehen und können per Maus beliebig sortiert werden – fährt man mit der Maus über einen Eintrag, erscheint am rechten Rand das Symbol eines Doppelpfeils zur Änderung der Position. Den ganzen Beitrag lesen »