Ein Problem, das ihr sicher kennt: In den mobilen Browsern sammeln sich über die Zeit unzählige offene Reiter an. Aus Ordnungsliebe, zur Schonung der Ressourcen und Wahrung der Übersicht will man irgendwann Tabula Rasa machen. Ich habe bisher einen Reiter nach dem anderen geschlossen, von Hand. Stellt sich die Frage: Geht es auch einfacher? Kann man alle Tabs in einem Rutsch schliessen?

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Gebrauchte Websites entsorgen: Bei Safari geht es unlogisch, bei Firefox einleuchtend.

Antwort: Ja. Bei Safari in der mobilen Variante ist die Vorgehensweise allerdings wenig einleuchtend und nicht das, was man von Apples angeblicher intuitiver Bedienungsweise erwarten würde. Man tippt in der Symbolleiste auf den Befehl rechts unten, mit dem man einen neuen Reiter öffnet – aber man tippt nicht kurz, sondern lange, bis ein Popup-Menü erscheint, das den Befehl X Reiter schliessen anbietet. X ist die Zahl der offenen Reiter.

Bei Firefox in der mobilen Variante – die ich bekanntlich wärmstens empfehle – geht es logischer. Den ganzen Beitrag lesen »



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Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche ein bisschen zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

Ein kompetenter Plagiator weiss natürlich, dass man eben nicht ganze Passagen klaut. Den ganzen Beitrag lesen »



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Mit der Globalisierung ist es so eine Sache. Die meisten sind dann dafür, wenn es ihnen nützt. In allen anderen Fällen findet man sie nicht so toll. Da baut man lieber Mauern quer durch einen ganzen Kontinent oder zieht sie virtuell im Netz um Länder und deren Benutzer hoch. Beides ist Unfug. Klar, die realen Mauern sind schlimmer als die im Netz. Dennoch geht es in meinem Video um letztere: Um die Geosperren, die einen daran hindern, manche Clips auf Youtube, Filme und Serien auf Netflix und Dokus auf Arte zu sehen.

Das ist doch ein Schmarren: Die Unterhaltungsindustrie profitiert extrem von der Globalisierung: Hypes pflanzen sich rund um den Globus fort und sparen (in positiven Fällen) atemberaubende Summen an Marketinggeldern. Da müsste es einleuchten, dass wir hier abseits von Hollywood nicht nur die Hypes, sondern auch die behypten Erzeugnisse sehen wollen. Den ganzen Beitrag lesen »


Die Sache mit den USB-Steckern ist inzwischen, sagen wir es vorsichtig: unübersichtlich geworden. Den normalen USB-Stecker (Typ A) braucht man noch oft für Geräte aller Art. Der Typ B dürfe eigentlich längst ausgestorben sein. Doch weil Druckerhersteller ihn aus unerfindlichen Gründen lieben, muss man dennoch ein Kabel vorrätig haben.

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Ein halber Stecker in einer ganzen Buchse.

Micro-USB ist auch ständig im Gebrauch: Man braucht ihn für viele Smartphones und Gadgets zum Datenaustausch und ich lade diverse Geräte damit, zum Beispiel Kopfhörer und Videoleuchten. Der minim höhere Mini-USB-Stecker könnte ebenfalls vom Angesicht dieser Erde verschwunden sein. Aber nein, meine Spiegelrefexkamera (Nikon D7000) hat noch diesen Anschluss, sodass man auch dafür eine passende Strippe parat haben muss.

So weit die USB-1.0/2.0-Abteilung. Für Backups in ordentlicher Geschwindigkeit habe ich diverse USB-3-Festplatten in Betrieb. Die brauchen natürlich Extrakabel. Am einen Ende sind sie kompatibel zum USB-Typ A. Doch am anderen Ende nicht: Die Festplatte hat eine USB-3.0-Micro-B-Buchse mit einem kleinen Zähnchen, in die nur ein Stecker mit einer asymmetrischen Kerbe passt.

Und dann sind da noch die Freuden von USB-C, die sich erst mit Adaptern und Hubs so richtig entfalten mögen.
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Die gängigen Browser haben nette Entwickerwerkzeuge. Bei Firefox findet man im Kontextmenü die praktische Funktion Element untersuchen. Er öffnet den Seiteninspektor. Bei Chrome geht es mit Untersuchen analog: Man kann sich den Code der Website ansehen und ihn sogar verändern. (Natürlich nur in der lokalen Ansicht, nicht auf dem Webserver – das wäre ja noch schöner.) Man erfährt, welche Schriften eine Site nutzt, wie das Boxmodell greift und welche CSS-Regeln vorhanden sind.

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Das Weisse Haus kocht auch nur mit Drupal.

Chrome listet auch die verknüpften Quellen, gibt in der Console Fehlermeldungen aus, die während des Renderns aufgetreten sind und schlüsselt in der Timeline das Ladeverhalten einer Site auf. Damit kann man stundenlang spielen, selbst wenn man keine eigene Webseite hat, deren Aussehen oder Leistung man verbessern könnte. Nein, das ist auch interessant, wenn man lediglich gerne hinter die Kulissen schaut. Denn hinter den Kulissen einer Website findet sich nun einmal HTML-Code und CSS.

Zwei weitere praktische Erweiterungen für diesen Zweck empfehle ich für Chrome:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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