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Von Madonna gibt es noch nicht einmal ein schönes Foto, das lizenzmässig für einen Blogger wie mich unverfänglich wäre. (Bild: Joenomias/Pixabay, CC0)

In meiner kleinen Reihe zu Ressourcen für Internet-Publizisten (Zusammenfassung der Beiträge: Ein paar Links und viel Blabla zum Urheberrecht) ist heute die Audio-Bibliothek von Youtube dran. Ich bin zwar nach wie vor sauer auf Youtube und wollte diesen Laden mit Nichtbeachtung strafen. Handkehrum1 kann man es als kleine Protestaktion werten, wenn man sich bei Youtubes Audiobibliothek bedient und das resultierende Video anschliessend nicht bei Youtube hochlädt.

Also, Youtube scheint gemerkt zu haben, dass es für einen Videoproduzenten mühsam ist, wenn sein Video am Content-ID-Prüfalgorithmus hängen bleibt, weil nicht lizenzierte Musik enthalten ist. Darum bieten sie eine Sammlung von audiophonen Versatzstücken an, die man gefahrlos verwenden darf. Den ganzen Beitrag lesen »


Da gibt es diese eine Webanwendung für Infografiken, die begeisternde Resultate verspricht: «Make Infographics That People Love», heisst es auf der Website. Und: «Tell your stories and present your data with infographics.» Mit anderen Worten: Hier wird der eine grosse Trend, Daten ansprechend aufzubereiten, mit einem zweiten grossen Trend verbunden: Dem Storytelling.


Die hier besprochene Grafik. Auch hier zu finden.

Und die beiden Dinge werden mit einem Megatrend verbunden, dem The Cult of the Amateur. Denn einfach sei die Sache auch noch, wird auf venngage.com verkündet. Drei Schritte braucht es: Erstens wählt man seine Vorlage. Zweitens füllt man Daten und Infos ab und reichert die Sache mit Bildern an. Drittens: Man passt Farben und Schriften an. Fertig.

Das klingt so einfach, das ich ein bisschen misstrauisch werde. Den ganzen Beitrag lesen »


Als Blogger, Youtuber und Internetpublizist im weiteren Sinn muss man sich wohl oder übel mit einem lästigen Ding namens Urheberrecht auseinandersetzen. Man kann sich nicht einfach im Web bedienen, um sein Blog mit Bildern, Videos und ähnlichen Dingen aufzupeppen: Dann riskiert man Abmahnungen mit entsprechenden Kostenfolgen. Wenn man Videos produziert, kann es einem auch passieren, dass der schöne Clip von irgend einem sog. Rechteinhaber als unzulässig gebrandmarkt und auf Plattformen wie Youtube gesperrt wird.

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Sie ist Bloggerin und Juristin. Sie hats gut. (Bild: shy_kurji/Pixabay.com, CC0)

Persönlich finde ich das lästig. Ich sehe gerne Gerichtsdramen, zum Beispiel, grosse Empfehlung, American Crime Story mit «The People v. O. J. Simpson», zu sehen auf Netflix. Auch die zweite Staffel soll sehenswert sein. Aber ich beschäftige mich in meinem Alltag und im Internet nicht gerne mit juristischen Fragen. Sie sind oft eine Beleidigung für den gesunden Menschenverstand und eine unnötige Verkomplizierung einer eh schon komplizierten Welt.

In einer (für mich) idealen Welt wäre das anders und ganz einfach. Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern ging es um eine Chrome-Erweiterung, mit der sich aus Bildern aus dem Web, zum Beispiel von einer Google-Bildersuche, hübsche Mosaike basteln lassen. Eine interessante Alternative zu dieser Erweiterung ist der Webdienst Loupe Collage. Er ordnet Bilder nicht gleichmässig als Zeilen und Reihen an, sondern bringt sie in eine wählbare Form. Man kann die Fotos somit als Kreis, Mond oder Stern arrangieren. Oder als Herz, Mond, Schmetterling, als Katze, Pfotenabdruck, Apple-Logo, Hase, Spielkarte, Tiersilhouette, Yin-Yang, Kuchenstück, Smiley, Zahnrad, Facebook-F, Superman-S, und so weiter. Um die 160 solcher Formen stehen zur Wahl.

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Wie der Titel sagt…

Auch eine Anordnung als Text ist möglich und man kann eine eigene Form zeichnen, an der die Bilder dann ausgerichtet werden. Und wenn einem das nicht gefällt, gibt es auch das klassische Gitter (mit Grössenvariationen) und der Bilderstapel.

Als Bilderquellen stellt Loupe Collage die drei Möglichkeiten Your photos, Web und Upload zur Verfügung. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich bin ein überzeugter Europäer und würde mich jederzeit für den Beitritt dieses Landes zur EU aussprechen – auch, weil ich eine Abneigung gegen Nationalstaaten und all die Dinge habe, die diese «Nationen» so mit sich bringen. Aber es ist unbestritten, dass es im Moment schwierig ist, Leidenschaft für die europäische Idee aufzubringen. Es gibt einfach zu viele, die sie schlechtreden. Natürlich die Nationalisten und die Isolationisten. Die Fremdenfeinde und Verkäufer einfacher Lösungen.

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Einsamer Rufer. (Bild: slon_dot_pics/pexels.com, CC0)

Aber es ist eben so, dass auch diejenigen, die sich zur europäischen Union bekennen, das im Moment enorm lustlos tun. Es gibt schwer, gegen Schlagworte wie Bürokratie, Regulierungswahn und (vor allem) Demokratiedefizit anzukommen. Das Demokratiedefizit sehe ich auch. Wie Europa mit Griechenland umgesprungen ist, hat mich zutiefst irritiert. Dass im Moment das Kapital, die Banken und die Interessen der Wirtschaft Vorrang vor den Interessen der Bürger haben, ist stossend. Und … naja, es braucht an dieser Stelle nicht mehr Beispiele. Dass jeder genügend davon kennt, ist genau das Problem.

Ich glaube nun aber daran, dass die EU trotz all ihrer Defizite besser ist als keine EU, und dass man sie deswegen leidenschaftlich verteidigen müsste. Dafür bräuchte es ein positives Narrativ – das hat der Historiker Matthias von Hellfeld in Holger Kleins Podcast Geschichtsunterricht immer mal wieder ausgeführt. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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