Hier habe ich seinerzeit die App 123D Catch von Autodesk vorgestellt. Die erzeugte 3-D-Modelle über die Smartphone-Kamera. Man musste das Objekt von allen Seiten fotografieren und erhielt dann ein mehr oder weniger überzeugendes Modell.

Die App wurde Ende des letzten Jahres eingestellt, weil Autodesk sein App-Lineup konsolidieren will, erklärt hier Ralf Steck, der deswegen ein Buch umschreiben muss. Mir ist es auch schon passiert, dass eine App just in dem Moment, wo ich sie vorgestellt habe, aus den Stores verschwunden ist. Zum Glück waren das nur Beiträge hier in diesem Blog. Aber irgendwann mal wird es mich bei einem Video oder einem grossen Beitrag in der gedruckten Zeitung erwischen. Denn für uns Tech-Journalisten gibt es nichts anderes, als mit diesem Risiko zu leben. Versichern dagegen kann man sich nicht. 😉

Bei einem Beitrag von 2012 wird aber mutmasslich niemand reklamieren. Und falls doch, habe ich einen Ersatz: Eine App mit dem unaussprechlichen Namen Trnio, die bislang nur fürs iPhone erhältlich ist (kostenlos). Die ist, um es zurückhaltend zu sagen, um Welten besser als 123D Catch – und müsste unbedingt den Vorzug erhalten, selbst wenn es die App von Autodesk noch gäbe.

Sie funktioniert im Grundsatz gleich: Den ganzen Beitrag lesen »


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Zwischendurch will man die Kopfhörer ja auch mal abnehmen. (Bild: Pexels.com, CC0)

Es kommt selten vor, dass ich über ein Gadget mehrfach schreibe. Aber dem Raumfeld One S (Amazon Affiliate) wird diese Ehre zuteil. Ich habe den kleinen WLAN-Lautsprecher vor zwei Jahren besprochen und damals das Fehlen von Airplay bemängelt. Ich habe in diesem Beitrag beschrieben, mit welchen Tricks ich versucht habe, das Manko zu umgehen. Doch es hat alles nichts geholfen: Meine Podcasts habe ich nicht auf den Lautsprecher bekommen.

Nun hat Lautsprecher Teufel vor Kurzem ein Update der Raumfeld-App (iPhone/iPad und Android) veröffentlicht, das zwar kein Airplay ermöglicht, den Lautsprecher aber kompatibel zu Chromecast macht. Das ist bekanntlich Googles Alternative zu Airplay und DLNA. Man muss sich für die Verwendung registrieren, aber abgesehen davon ist die Aktivierung unkompliziert und sofort erledigt. Details gibt es hier.

Man kann Chromecast nicht nur mit Android-Telefonen verwenden. Es gibt auch eine Handvoll von Apps fürs iPhone und das iPad, die Chromecast unterstützen. Den ganzen Beitrag lesen »


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Datenroaming am mobilen Router einschalten – und dann geht es auch.

Auf Reisen habe ich (seit 2013) einen mobilen WLAN-Hotspot dabei. Das ist seit Kurzem der im Beitrag Die Surfhilfe fürs Ausland vorgestellte Huawei E5330: Mit einer lokalen SIM-Karte bestückt, stellt er am Ferienort mobiles Internet per WLAN zur Verfügung.

Nun hätte ich mir in Holland natürlich eine holländische SIM-Karte mit Prepaid-Datenguthaben besorgen können. Ich habe das aus zwei Gründen nicht gemacht. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich hatte ich ein akutes OCR-Bedürfnis. optical character recognition ist die Erkennung von Text in einem Pixelbild mit Buchstaben und die Umwandlung in eine textverarbeitbare Datei. Hätte es sich nur um ein paar Sätze gehandelt, dann hätte ich es mit der Erweiterung Project Naptha für Google Chrome probiert: Sie erkennt den Text direkt im Bild, sodass man ihn ohne weitere Umstände dort markieren und kopieren kann: Und es funktioniert recht gut, wenn der Hintergrund nicht allzu unruhig ist.

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Unscheinbare Eingabemaske, perfektes Resultat.

Es handelte sich bei meinem Text aber um einen längeren Artikel in einem mehrspaltigen Layout, der obendrein in einem vergleichsweise niedrig aufgelösten Scan vorlag1. Mit so einer Vorlage kommen nur gute Texterkennungsprogramme zurecht – was nicht auf die Webdienste zutrifft, die man beim Googeln nach «OCR online» als erstes findet.

Irgendwo weiter hinten in der Trefferliste stösst man auf den Abbyy Fine Reader Online. Dort muss man ein Konto anlegen, was bei vielen anderen Diensten nicht notwendig ist. Aber weil Fine Reader von Abbyy einen sehr guten Ruf hat, wagte ich den Versuch. Und das Resultat: Den ganzen Beitrag lesen »


Seit bald zwei Jahren nutze ich für meine Videos zwei LED-Leuchten, nämlich die Qudos von Knog. Die verrichten ihren Dienst ganz gut. Bis auf eine Sache.

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In der Länge flexibel…

Ich habe ja erwähnt, dass ich sie mit zwei Stativen passend in der Aufnahme positioniere. Diese Teile von Hama sind nun einerseits nicht sonderlich benutzerfreundlich beim Aufstellen und Versorgen. Man muss sie aus der Hülle nehmen, jedes der drei Beine ausfahren und darauf aufpassen, dass keines der Gummifüsschen abfällt. Ausserdem sind sie mir zu gross – d.h. sowohl zu lang als auch zu ausladend, was die drei Beine angeht. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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