Ohne ein allzu grosses Geheimnis zu verraten: Der Titel im S-town-Podcast steht für «Shitty town». Die Scheissstadt ist Woodstock, Alabama, wo John B. McLemore wohnt. Er ist ein Eigenbrödler, der mit seiner dementen Mutter auf einer Farm wohnt, einen Irrgarten angelegt hat, den man sogar auf Google Earth sieht, der als Uhren-Nerd auch knifflige antike Zeitmesser wieder zum Laufen bringt und ansonsten dem Leben nicht viel abgewinnen kann: Er wettert über sein Kaff und sein Unvermögen, etwas aus seinem Leben zu machen – und er leidet an der ganzen Welt. Klimakatastrophe, Putin, die Ungerechtigkeit des Lebens an sich.

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Hier fehlt eindeutig dieses Emoji hier: 💩

Der Podcast beginnt wie ein typischer Serial-Podcast (Definition hier): Mit einem vermeintlichen Skandal: Ein unaufgeklärter Mord. Vertuschte Polizeiübergriffe. Brian Reed, der Autor der Geschichte, telefoniert oft und lange mit McLemore, um der Sache auf die Spur zu kommen und reist dann nach Woodstock. Dort ist alles etwas anders… der vermeintliche Mörder spricht offen über seine Tat und auch sein Vater sagt, dass er so eine fiese Angelegenheit niemals gedeckt hätte. Auch die Polizei hat ermittelt, und das Geheimnis löst sich in Luft auf.

Eine Story, DOA. Doch nicht ganz. Den ganzen Beitrag lesen »


Zur optischen Aufwertung dieses Blogs nutze ich selbstgeschossene Fotos und Flickr-Bilder mit dem passenden Creative Commons (am einfachsten zu finden mit meiner Firefox-Sucherweiterung). Manchmal werde ich auch bei Wikimedia fündig und ab und zu ist Getty mit der Einbettungsmöglichkeit die beste Option. Und vor Kurzem habe ich pexels.com entdeckt. Dort gibt es Public-Domain-, bzw. gemeinfreie Fotos. Bei denen ist man in der Nutzung noch weniger eingeschränkt als bei dem Creative Commons-Material, und man muss sich nicht die Mühe eines korrekten Bildcredits machen. Das ist bekanntlich bei CC durchaus wichtig, wenn man nicht abgemahnt werden will.

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Das beste Foto zum Stichwort Blogger liefert Unsplash mit Andrew Neels Aufnahme hier. (Im Original hochformatig.)

Diese Quellen helfen mir ganz gut über die Runden. Doch mehr ist bekanntlich besser. Und darum finde ich es erwähnenswert, dass ich neulich dem Beitrag 28 Places to Download Free Images for Websites and Blogs begegnet bin. Da gibt es noch viele weitere Quellen, die ich hier für euch (und vor allem für mich) aufliste:
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Es ist gut, dass Betriebssysteme nicht perfekt sind. So haben Entwickler wie Fausto Ristagno die Möglichkeit, ein bisschen Geld zu verdienen, indem sie die Lücken stopfen, die zum Beispiel Mac OS Sierra hinterlässt.

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Ja, genau!

Fausto Ristagno stellt ein kleines Progrämmchen namens MonthlyCal (1 Franken) zur Verfügung, das keine Wundertaten vollbringt, aber ein wirklich frappantes Defizit der Mitteilungszentrale ausbügelt. Es gibt dort nämlich keine Monatsübersicht. Man kann zwar den Kalender einblenden, der einem eine Übersicht der nächsten Termine und des aktuellen und/oder des kommenden Tages anzeigt. Aber es gibt kein Monatsblatt. Dabei ist das für mich der überhaupt wichtigste Grund, einen Blick in die Seitenleiste zu werfen. Welches Datum haben wir am kommenden Freitag? Auf welchen Wochentag fällt der 15. April? Den ganzen Beitrag lesen »


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Was das hier heisst, liesse sich mit etwas Geduld herausfinden. (Bild: Unicode poster, Max Braun/Wikipedia.org, CC BY-SA 2.0)

… Schriftzeichen? Das findet man mit dem Webdienst shapecatcher.com heraus. Bei dem malt man ein Zeichen in die Drawbox. Und wenn man sich dabei nicht komplett ungeschickt anstellt, erhält man nach einem Klick auf Recognize die Angabe, um welches Zeichen es sich handelt. Das von mir extra relativ ungelenk gekrackelte @-Symbol wurde problemlos erkannt. Über den Link auf eine Informationsseite erfährt man nicht nur den Unicode-Namen, sondern auch, wie man das Zeichen eingibt, wenn man es nicht auf der Tastatur vorfindet. Man kann es aber natürlich auch markieren und in die Zwischenablage einfügen.
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Da «Kartografik» kein Wort ist, geht es heute auch ganz einfach um Karten. Zum einen um den «Atlas der wahren Namen», von dem ich hier erfahren habe. Das ist ein Werk, das, wie man bei Wikipedia lernt, sich um die Toponyme dreht – also Ortsnamen und geografische Bezeichnungen. In diesem Atlas werden Orte so bezeichnet, wie sie ursprünglich hiessen, bevor der Name über die Jahrhunderte immer weniger weniger verständlich wurden.

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Viel Wasser, viel Feuer.

Man findet überraschende Namen in Deutschland. Berlin ist – eigentlich ziemlich passend – die Sumpfstadt. In altpolabisch hiess berl eben Sumpf. Oder auch nicht so überraschend: Dass München «Bei den Mönchen» heisst, liegt irgendwie auf der Hand. Wer sich gefragt hat, was Schweiz eigentlich heisst, wird ebenfalls aufgeklärt: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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