Neulich ist mir der Chromecast zweiter Generation in die Finger geraten, den ich schätzungsweise vor etwa fünf Jahren für eine Rezension vorgesehen habe. Daraus ist nichts geworden, weil das Teil, so handlich wie es ist, verschütt gegangen ist. Man sieht: Zum Skillset des Gadgettesters gehört eine landläufig unterschätzte Fähigkeit, nämlich jene zur zweckmässigen Organisation der Testkandidaten. Und autsch, da fällt mir siedendheiss ein, dass ich ein Dreivierteljahr hinterherhinke, was das Zurückschicken der abgearbeiteten Testgeräte angeht. Es ist nicht so, dass ich mich der Rücksendung verweigern würde. Wie hier ausgeführt, gehört auch das zu den Pflichten eines Gadgettesters. Es ist bloss so, dass diese Arbeit in der Prioritätenliste gerne nach unten rutscht. Und wie es heutzutage so ist: Die Prioritätenliste ist zu lang, der Tag zu kurz.

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Google hat einen kunstbeflissenen Bildschirmschoner in petto.

Aber ich schweife ab. Der Chromecast, zweite Generation, erhältlich für um die 40 Franken (Amazon Affiliate). Er hängt nun am Schlafzimmerfernseher, der nebst dem HDMI-Eingang praktischerweise auch einen ungenutzten USB-Port hat, über den der Chromecast mit Strom versorgt wird. Man benötigt kein zusätzliches Netzteil, muss keine Steckdose freimachen und keine Kabel ziehen. Das ist gelungen. Wieso ist das eigentlich kein Standard? Geräte wie Fernseher, an die oft weitere Dinge angeschlossen werden, sollten auch die Stromversorgung dieser Geräte übernehmen – das würde den Kabelsalat angenehm verringern.

Ich schweife schon wieder ab. Den ganzen Beitrag lesen »



Kampf der digitalen Zeitverschwendung.

Wenn man sich die Kommentare zu diesem Patentrezept ansieht, könnte man zum Schluss kommen, dass es nicht besonders gut angekommen ist:

Und um diese Zeiterfassungen auszuwerten vertrödelt man zusätzliche und unproduktive Stunden …

Die totale Überwachung im Büro, danke für den Artickel.

vielen Dank Herr Schüssler
ich bin 82 Jahre alt und zum Glück kein Bedarf.

Wer «Artickel» schreibt, sollte sich wenigstens durch eine Rechtschreibsoftware überwachen lassen. Aber das nur nebenbei. Den ganzen Beitrag lesen »


Seit zweieinhalb Jahren sorgen die in den Beiträgen Patentrezept-Videos die in den Beiträgen Mehr Licht! und Das grosse Geständnis: ich verwende Selfie-Sticks beschriebenen Qudos von Knog für Erhellung. Beziehungsweise, um genau zu sein: Sie sorgen für die Erhellung der Szene. Was meinen Geist angeht, muss ich leider nach wie vor auf die altmodische und anstrengende Art (mittels Denken) für Erleuchtung sorgen.

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So hell wie die Sonne ist es nicht.

Die Qudos bewähren sich. (Abgesehen von dem Zwischenteil, mit dem man sie aufs Stativ schraubt. Das ist bei beiden fast gleichzeitig gebrochen.) Auf Dauer haben sich aber zwei Probleme gezeigt. Erstens: Da die kleinen Lampen batteriebetrieben sind, geht ihnen unter Umständen vorzeitig das Licht aus, wenn sich die Dreharbeiten in die Länge ziehen. Ich muss in so einem Fall mit dem vorhandenen Licht auskommen oder warten, bis die vorhandenen Akkus aufgeladen sind.

Zweitens: Die Helligkeit. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich hat mein iPhone selbsttätig ein Hardware-Update durchgeführt, das den Bildschirm mit einem hübschen, aber auf die Dauer etwas unpraktischen Spinnenmuster überzog. Ich habe daher bei Apple angefragt, ob das eine gute Gelegenheit wäre, eines der aktuellen Modelle zu testen. Denn während ich privat gut mit meinem schon etwas in die Jahre gekommenen privaten iPhone über die Runden käme, sollte ich aus beruflichen Gründen die neuen Modelle kennen. Darum erhalten wir Journis Testgeräte.

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Darstellung ohne True Tone (links) und mit (rechts): Wie man im abgeschatteten Bereich rechts sieht, macht das iPhone mit True Tone die Darstellung wärmer, um sich ans orangefarbene Umgebungslicht anzupassen.

Auch in dem Fall hat mir Apple nach einigen Mails ein iPhone 8 Plus zur Verfügung gestellt (Amazon Affiliate). Das habe ich nun ein paar Tage in Betrieb. Nachdem dieses Modell nun nicht mehr brandneu ist und auch nicht gerade wenig publizistisches Echo erfahren hat, werde ich euch nicht mit einer Besprechung langweilen. In aller Kürze seien folgende Dinge gesagt:
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Mein Geburtstagsgeschenk – das ich schon vor etwas längerer Zeit bekommen habe, das ich aber erst jetzt bespreche, um hier im Blog das Datum etwas zu vernebeln – war ein Ding namens 3D-Doodler Create (Amazon Affiliate). Das ist ein Stift, mit dem man keine farbigen Spuren auf Papier hinterlässt, sondern Linien durch die Luft zieht – nicht nur in zwei Dimensionen, sondern in drei.

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Auch für Mini-Gustave-Eiffels geeignet – so weit bin ich allerdings nicht. Das Häuschen in Schwarz ist mehr mein Niveau. (Bild: eager/flickr.com, CC BY 2.0).

Klar, dass für dieses Kunststück keine Tinte zum Einsatz kommt, sondern Plastik. Man hat farbige Plastikstäbchen, die man in den Stift einführt und die erhitzt werden. Dadurch verflüssigen sie sich. Durch einen kleinen Motor werden sie aus der Stiftspitze ausgepumpt, wo sie an der Luft recht schnell abkühlen und aushärten. Da sie dann ihre Form behalten, erhält man ein dreidimensionales Gebilde.

Das ist faszinierend. Aber nicht das, was man als kinderleicht bezeichnen würde. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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