Seit bald zwei Jahren nutze ich für meine Videos zwei LED-Leuchten, nämlich die Qudos von Knog. Die verrichten ihren Dienst ganz gut. Bis auf eine Sache.

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In der Länge flexibel…

Ich habe ja erwähnt, dass ich sie mit zwei Stativen passend in der Aufnahme positioniere. Diese Teile von Hama sind nun einerseits nicht sonderlich benutzerfreundlich beim Aufstellen und Versorgen. Man muss sie aus der Hülle nehmen, jedes der drei Beine ausfahren und darauf aufpassen, dass keines der Gummifüsschen abfällt. Ausserdem sind sie mir zu gross – d.h. sowohl zu lang als auch zu ausladend, was die drei Beine angeht. Den ganzen Beitrag lesen »


Seit einigen Tagen trage ich die Fēnix 5S von Gramin (Amazon Affiliate), eine GPS-Uhr, die demnächst noch im Detail zu besprechen sein wird (nämlich hier). Ein Kurzfazit ist aber auch an dieser Stelle nicht verkehrt: Mir gefällt sie gut, auch wenn ich nicht die richtige Zielgruppe bin. Diese Uhr richtet sich an ernsthafte Sportler, nicht an Spaziergänger und Gelegenheitsvelofahrer wie mich. Aber es ist bemerkenswert, dass Garmin – nachdem die Navigationsgeräte fürs Automobil nicht mehr der ultimative Wachstumsmarkt sind – hier eine neue Nische gefunden hat. Während ich bei den Alltags-Smartwatches ein grosses Fragezeichen setze (hier und hier), attestiere ich diesen Sport-Uhren eine Daseinsberechtigung: Körperliche Aktivitäten tracken, Routen aufzeichnen, Musik steuern, Navigieren – das ist alles sinnvoll.

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Schönes Zifferblatt, angenehme Typografie, finde ich.

Und dank den soliden Preisen, die ernsthafte Sportler für eine solche Uhr auf den Tisch legen, ist es eben auch ein lukrativer Markt. Die Fēnix – den Strich über dem E, das Makron, mag eine Ehrerbietung an Emmanuel sein, ich halte ihn aber trotzdem für etwas affig – schlägt mit knapp 700 Franken zu Buch und ist teurer als eine Apple Watch. Und es gibt auch Garmin-Uhren mit Preisen im vierstelligen Bereich.

Die Uhr trägt sich solide, hat ein angenehmes Armband und gefällt mir gut. Den ganzen Beitrag lesen »


Der USB-C-Hub von Satechi war leider ein Fehlkauf. Er ist dementsprechend zwar nicht auf dem Elektromüllhaufen der Geschichte gelandet. Aber er liegt jetzt in meiner Kameratasche, wo er darauf wartend, nur noch in äussersten Notfällen zum Einsatz zu kommen, vor sich hin vegetiert.

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Karte tot, Daten futsch.

Ich habe ja schon in meiner ursprünglichen Besprechung erwähnt, dass er bei der Verwendung keinen soliden Eindruck macht und auch über Gebühr warm wird. Darüber hinaus ist er nicht gut verarbeitet und nach wenigen Verwendungen auch schon fast auseinandergefallen. Nun hat er kürzlich komplett verspielt. Er hat nämlich eine Speicherkarte verheizt, und zwar im wortwörtlichen Sinn. Wie die Makroaufnahme zeigt, ist ein Teil der Karte weggeschmolzen, sodass mehrere Kontakte freiliegen. Den ganzen Beitrag lesen »


Im Ausland habe ich seit längerem einen mobilen WLAN-Router von TP-Link benutzt. Für alle, die mit dem Prinzip nicht vertraut sind: Man steckt eine vor Ort gekaufte SIM mit Prepaid-Guthaben fürs Surfen in das Gerät und verwendet es dann via WLAN mit seinem Handy, Tablet, Notebook oder auch mit der WLAN-fähigen Kamera.

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Klein, handlich und mit einer sehr simplen Anzeige ausgestattet.

Nun hat der TP-Link den Geist aufgegeben. Konkret ist der Einschaltknopf hinüber. Das Gerät lässt sich wahlweise nicht mehr ein- oder ausschalten, was unpraktisch ist den Nutzen merklich schmälert. Ich habe mich daher nach einem Ersatz umgesehen und bin auf das Huawei E5330 UMTS/HSPA+ Mobil Modem gestossen. Das kostet 52.30 Franken bei Digitec oder knapp 40 Euro bei Amazon (Affiliate-Link). Hier gibt es auch die schwarze Variante für gut 50 Euro bei Amazon (Affiliate-Link).

Und obwohl ich ja gerne ausufernd über meine Gadgets schreibe, gibt es über dieses Gerät nicht sehr viel zu berichten, ausser: Den ganzen Beitrag lesen »


Kollegin Simone Luchetta hat neulich ein Wunderding vorgestellt, das einem «die Cloud in die eigenen vier Wände holt». Es handelt sich um ein kleines Böxchen namens Lima mit einem bestechenden Konzept: Man hängt es an seinen Router, verbindet es mit einer Festplatte und hat dann eine eigene Datenwolke – die natürlich den Namen nicht verdient, weil sie eben nicht irgendwo in einem anonymen Rechenzentrum zu Hause ist, sondern unter eigener Kontrolle steht. Das klingt toll: Das Böxchen ist günstig, schon ab ungefähr 100 Dollar zu haben (allerdings gibt es im Moment eine Wartefrist). Man kann ein beliebiges USB-Speichermedium anhängen und ist somit nicht an die Speicherkonfigurationen gebunden, die der Hersteller für sinnvoll erachtet. Und die Sache soll, anders als beispielsweise ein NAS-Laufwerk oder OwnCloud, sehr einfach zu installieren und zu betreiben sein.

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Passt auch in engen Wohnungen hinter den Router.

Das klang für mich so überzeugend, dass ich gleich eine Lima Starter (es gibt auch noch eine Ultra-Variante mit schnellerer Daten-Übertragungsrate) besorgt habe. Die kam, mit einem ordentlichen Post-Aufschlag, die dem hierzulande üblichen Einfuhrzoll und der Mehrwertsteuer geschuldet ist – ein Thema, über das ich separat gebloggt habe. Weil ich nicht gleich Zeit hatte, mir eine Festplatte zu besorgen, habe ich den erstbesten USB-Stick mit 8 GB angehängt. Das war ein Fehler, wie sich zeigen sollte.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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