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Ein Schwall Meerwasser hätte meine Ferienfotos von den Azoren um ein Haar dahingerafft… aus diesem Grund habe ich heute eine Backup-Strategie, die manche als neurotisch bezeichnen würden. Egal – ich empfehle sie heute trotzdem zur Nachahmung. Denn verlorene Ferienfotos sind ein nachhaltiger Dämpfer. Ich bin heute noch überzeugt, dass die Fotos, die ich am 14. Juli 1989 in Paris geschossen habe (bei der Zweihundert-Jahrfeier) die besten Fotos meines Lebens waren. Das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Aber das Gegenteil kann mir niemand beweisen, weil ich tatsächlich vergessen hatte, einen Film einzulegen. Ja, liebe Kinder, das war damals ein gängiger Witz, und mir ist es tatsächlich mal passiert.
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Polarr (fürs iPhone und iPad, aber auch für Android, Mac und Windows) ist die Lieblings-Foto-App von Kollega Peter Wolf, weswegen ich sie mir unbedingt mal ansehen musste.

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Links: Diverse Funktionen zur Verschönerung dieses eigentlich nicht mehr verschönerungsfähigen Antlitzes.
Rechts: Eine Photoshop-würdige Gradationskurve.

Und wie immer hat Wolf recht: Die App ist ausgezeichnet. Sie bietet Funktionen, die man vom grossen Photoshop her kennt, zum Beispiel den Befehl zum Verflüssigen. Er gehört zu den wirklich gefährlichen Bildbearbeitungsfunktionen: Richtig eingesetzt ist er äusserst wirksam und enorm manipulativ. Er wird vor allem bei Portraits benutzt, um manche Dinge grösser und andere kleiner zu machen. Typischerweise will man die Lippen etwas voller, Augen bambihaft und Busen ausladender haben. Umgekehrt dürfen Nasen gerne dezenter und Ohren weniger segelohrenhaft werden. Auch die Kantigkeit von Kinnladen wird gerne etwas entschärft.

Das Verformen verändert Proportionen, indem ein Näschen stubsiger und Wangenknochen prononcierter werden. Man kann mit dieser Funktion dem Schönheitsideal auf die Sprünge helfen, aber auch cartoonhafte Resultate erzielen. Dieser Filter braucht Expertise, aber wie gesagt: Er verfehlt seine Wirkung nicht und ist schwer zu erkennen.

Polarr beherrscht diverse Verflüssigen-Methoden: Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern Bildbearbeitung, heute Bildbearbeitung – und zwar schon wieder ganz ohne Adobe. Heute geht es um Landscape Pro. Das ist ein Programm, mit dem man seinen Landschaftsfotos auf die Pixel rückt. Es gibt die Software in zwei Varianten. Die normale kostet 79.95 Euro und ist meines Erachtens völllig ausreichend. Die Pro-Variante beherrscht zusätzlich Batch-Verarbeitung, enthält ein Histogramm und kostet 149.95 Euro.

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Per Mausklick geht die Sonne unter und die Mondsichel auf.

Sinn und Zweck dieser Software ist es, Landschaftsbilder aufzupeppen. Erfahrene Photoshopper werden nun einwenden, dass sie dafür kein Extrawerkzeug benötigen: Die gängigen Programme haben alle Werkzeuge, die dafür nötig sind, einen schönen Landschaftsschuss noch schöner zu machen.

Stimmt, aber Landscape Pro ist trotzdem ein spannendes kleines Softwareprojekt. Es führt nämlich vor Augen, welche Dinge möglich sind, wenn eine Bildbearbeitung nicht auf x-beliebige Pixelansammlungen losgelassen wird, sondern auf Motive, auf die sie spezialisiert ist. Den ganzen Beitrag lesen »


Ist neben Photoshop noch Platz für eine andere Bildbearbeitung? Oder hat Adobe sich in dieser Softwaresparte so breit gemacht, dass für andere kein Raum mehr bleibt und keine Luft zum Atmen?

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Jeder Pinselstrich bleibt erhalten und kann nachträglich verändert werden. (Geladenes Bild: Brooke Cagle, Public Domain)

Es gibt einige Alternativen. Pixelmator zum Beispiel, hier für den Mac beschrieben, hier fürs iPad. Affinity Photo, eine Software, die ich schon seit längerem mal testen will. Oder eben hier Bloom.

Bloom gibt es für Windows und Mac. Wenn man die Software kaufen will, muss man 50 US-Dollar auf den Tisch legen. (Naja, im übertragenen Sinn. Ich glaube nicht, dass es sie irgendwo als Schachtel zu kaufen gibt, die man mit Bargeld bezahlen könnte.).

Die Oberfläche der Software erinnert ein bisschen an Photoshop: Den ganzen Beitrag lesen »



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Die Tragödien der heutigen Zeit beinhalten weniger einen Königssohn, der aus Versehen mit seiner Mutter Geschlechtsverkehr hat, als vielmehr aus verpassten Momenten, die man zwar versucht hat fotografisch festzuhalten, bei denen das Resultat aber technisch nicht dem Zauber des Augenblicks entspricht. Kurz: Es geht um Fotos, die man selbst oder die Kamera versaut hat.

Man kann in solchen Fällen schulterzuckend auf den Löschknopf drücken. Oder man kann versuchen, das beste aus den Aufnahmen herauszuholen. Manchmal hilft schon ein radikaler Beschnitt. Gelegentlich braucht es spezialisierte Reparaturprogramme. Und mitunter kann man versuchen, den Mangel durch einen spektakulären Effekt zu kaschieren. Im Video stelle ich alle drei Methoden vor. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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