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Jammern auf hohem Niveau

Ein Panorama auf die Schnelle

Photosynth ist Microsofts App für Panorama-Bilder. Die Bedienung ist äusserst innovativ, das Zusammenfügen der Bilder erfolgt jedoch nicht immer fehlerfrei.

Panoramas aufzunehmen, ist normalerweise ein aufwändiger Prozess: Will man es gut machen, setzt man die Kamera aufs Stativ, stellt die Belichtung auf manuell und verwendet vielleicht sogar einen speziellen Panorama-Kopf. Er sorgt dafür, dass man die Kamera genau um den Nodalpunkt dreht. Das verhindert Parallaxenverschiebungen – also leichte Verschiebungen des Blickwinkels durch das Drehen der Kamera. Die Fotoserie muss dann am Computer zusammengefügt werden. Dieses Stitchen dauert oft seine Zeit und manchmal sieht man erst beim fertigen Resultat, dass die Überlappung beim Fotografieren nicht optimal war.

Ein 100-Prozent-Panorama
Mit Photosynth ist die Sache sehr viel einfacher: Man startet die App, tippt auf das Kamera-Symbol und auf Tap to start und fängt das erste Bild ein. Den ganzen Beitrag lesen »




Schummrige iPhone-Fotografie

Die iPhone App NightCap ermöglicht bei schlechten Lichtverhältnissen Belichtungszeiten bis zu einer Sekunde. Das ist deutlich mehr als mit der Foto-App.

Das iPhone hat eine hervorragende Kamera, doch bei schlechten Lichtverhältnissen ist nicht viel zu wollen. Wegen der Verwackelungsgefahr limitiert die Foto-App die Belichtungszeit bei ungefähr einer Zwanzigstelsekunde. Das ist zu wenig für Aufnahmen bei Dämmerung oder Nacht, bei denen nicht geblitzt werden soll.

Mit NightCap ist eine Belichtung bis zu einer Sekunde möglich. Die App regelt die Belichtungszeit entweder automatisch oder übernimmt den Wert, der mit dem Schieberegler eingestellt wird. Es ist möglich, zwischen Front- und Rückkamera umzuschalten und den Blitz zu- oder abschalten.

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Fotografieren, wo es dunkel ist (hier zum Beispiel unter dem Schreibtisch).
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Die Schweizer Fotoszene bloggt

iso400.ch ist ein neues Schweizer Blog mit Schwerpunkt Fotografie. Und bevor ihr mir nun Befangenheit vorwerft: Jawoll, ich kenne den Herausgeber, Kevin Rechsteiner. Wir gehören zusammen zum Team des Digitalmagazins von Radio Stadtfilter, und ich habe auch schon (zufällig gerade heute) als Gastautor für das Blog geschrieben.

Iso400 schreibt seit Oktober 2011 über die Schweizer Fotoszene, und über «Fotografen, Bildkünstler und Bildarbeiter». Es gibt Portrait von Fotografen, Schwerpunkte zur Streetphotography und zur Frage, ob und wie man sich als Fotograf selbständig machen kann und soll. Es gibt ab und an etwas zu gewinnen, wie beispielsweise ein Gutschein von Rent a lens (wobei die Leser dieses Blogs die Verlosung nun leider knapp verpasst haben). Iso400 organisiert auch einen Basar mit Kameras und Zubehör, testet Fototaschen und andere Gadgets und stellt Web-Plattformen, Ausstellungen, Apps und natürlich gibt es auch Technik-Tipps und -Leitfäden aus der Praxis.
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Farbe als Blickfang einsetzen

Fast alles ist grau, nur ein Objekt sticht farbig heraus – das ist der Clou bei der ColorSplash-App, mit der höchst eingängige Foto-Bearbeitungen möglich sind.

Wie erschütternd ein einzelner roter Klecks sein kann, führt Steven Spielberg in seinem Film «Schindlers Liste» vor. Der Film ist in Schwarzweiss gedreht. Nur zweimal taucht eine rote Jacke auf, um an ein namenloses Opfer zu erinnern. Farbe ist, auch weniger dramatisch eingesetzt, ein hochemotionales Gestaltungsmittel.

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Links: Die Figur, die farbig bleiben soll, wird mit dem Finger und dem passenden Pinsel herausgearbeitet – der hier aktive Maskierungsmodus zeigt sie in rot an.
Rechts: Der Feuerbaum – dank farblicher Freistellung wirkt dieses Herbstbäumchen wie ein lodernder Dornenbusch.
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Fotonerd-Spielzeug

Meine neueste fotografische Errungenschaft ist ein Spiegeltele von Walimex, mit 800mm Brennweite, fester Blende 8 und natürlich manuell. Es ist mit 946 Gramm deutlich leichter als mein 170–500mm von Sigma (1440g) und auch nur halb so lang. Allerdings immer noch ein ziemlicher Trümmer. Aber wer Brennweite will, muss Fotorucksack schleppen.

Die vergleichsweise kompakte Bauform rührt vor der Spiegelteleskop-Bauweise her, die man vornehmlich in der Astronomie einsetzt. Das Licht durchläuft das Objektiv dreimal. Das hat einen gewissen Lichtverlust zur Folge. Es zwingt auch zur fixen Blende, und es beeinflusst auch das Bokeh. Damit sind die unscharfen Teile des Bildes gemeint. Unscharfe Lichtquellen erscheinen nicht als mehr oder weniger gleichmässige Flecken, sondern als Ringe oder Donuts – das fällt auch sofort auf, wenn man zum ersten Mal durchs Objektiv schaut und scharfstellt (natürlich von Hand).
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