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Die Tragödien der heutigen Zeit beinhalten weniger einen Königssohn, der aus Versehen mit seiner Mutter Geschlechtsverkehr hat, als vielmehr aus verpassten Momenten, die man zwar versucht hat fotografisch festzuhalten, bei denen das Resultat aber technisch nicht dem Zauber des Augenblicks entspricht. Kurz: Es geht um Fotos, die man selbst oder die Kamera versaut hat.

Man kann in solchen Fällen schulterzuckend auf den Löschknopf drücken. Oder man kann versuchen, das beste aus den Aufnahmen herauszuholen. Manchmal hilft schon ein radikaler Beschnitt. Gelegentlich braucht es spezialisierte Reparaturprogramme. Und mitunter kann man versuchen, den Mangel durch einen spektakulären Effekt zu kaschieren. Im Video stelle ich alle drei Methoden vor. Den ganzen Beitrag lesen »


Zur optischen Aufwertung dieses Blogs nutze ich selbstgeschossene Fotos und Flickr-Bilder mit dem passenden Creative Commons (am einfachsten zu finden mit meiner Firefox-Sucherweiterung). Manchmal werde ich auch bei Wikimedia fündig und ab und zu ist Getty mit der Einbettungsmöglichkeit die beste Option. Und vor Kurzem habe ich pexels.com entdeckt. Dort gibt es Public-Domain-, bzw. gemeinfreie Fotos. Bei denen ist man in der Nutzung noch weniger eingeschränkt als bei dem Creative Commons-Material, und man muss sich nicht die Mühe eines korrekten Bildcredits machen. Das ist bekanntlich bei CC durchaus wichtig, wenn man nicht abgemahnt werden will.

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Das beste Foto zum Stichwort Blogger liefert Unsplash mit Andrew Neels Aufnahme hier. (Im Original hochformatig.)

Diese Quellen helfen mir ganz gut über die Runden. Doch mehr ist bekanntlich besser. Und darum finde ich es erwähnenswert, dass ich neulich dem Beitrag 28 Places to Download Free Images for Websites and Blogs begegnet bin. Da gibt es noch viele weitere Quellen, die ich hier für euch (und vor allem für mich) aufliste:
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Nicht bei allen Google-Übernahmen hat man den Eindruck, dass die wirklich wohl überlegt waren. Zum Beispiel die Akquisition von Nik Software, die 2012 für einen ungenannten Betrag vollzogen wurde. Eine Nischensoftware für Windows und Mac passt so gar nicht zur Cloud-Company, die im Massenmarkt tätig ist. Und da Google nicht nur die (im Video vorgestellte) Nik Collection, sondern auch die Foto-App Snapseed (Mobile Bildbearbeitung für Fortgeschrittene) kostenlos abgibt, wird sich die Sache für den Suchmaschinenkonzern nicht gelohnt haben.
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Neulich bin ich dem Grafikformat WebP (Spitzname «weppy») begegnet. Es stammt, so erfährt man von Wikipedia, von den nimmermüden Google-Entwicklern. Und es zeichnet sich durch mehr Effizienz als PNG und JPG aus. Sie seien 26 Prozent kleiner als PNGs und 25 bis 34 Prozent kleiner als JPGs.

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Auf den Inhalt kommt es an. (Bild: Clowning Around, Free for Commercial Use/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Das ist sympathisch. Bandbreitenverschwendung im Netz ist ein grassierendes Übel. Seit sich Breitband und Flatrate durchgesetzt haben, scheinen die Leute zu glauben, dass es völlig egal ist, ob man eine Website möglichst effizient oder irgendwie durchs Netz schleust. Dass das ein Irrtum ist, merkt man, sobald man sich mit seinem Mobiltelefon mal in eine Gegend wagt, wo es nur Edge gibt. Edge ist gleichzusetzen mit offline, hat Sascha Lobo ja mal so schön gesagt.

Ob nun nicht maximal effiziente Dateiformate das grösste Problem sind, wage ich zu bezweifeln. Den ganzen Beitrag lesen »


Mit iOS 10.2 kam das Selfie-Emoji. Ich meine, allein das Wort… müsste ich es meiner Grossmutter erklären, käme ich ganz arg ins Schwimmen. Dabei hat sie zumindest eine vage Vorstellung von dem, was ein Smartphone so tut. Aber wenn ich mich zurück in meine Primarschulzeit versetze, dann wäre das Konzept für die Leute damals – mein zwölfjähriges Ich eingeschlossen – nur mit viel Aufwand vermittelbar. Das Fernsehen damals war schwarzweiss1. Telefone waren schwarz und aus Bakelit. Sie hingen an der Wand und waren nur zum Telefonieren da.

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Eine Rarität in meiner Fotosammlung: Ein Bild mit mir selbst drauf. Plus rechts das Reenactment.

Kommunikativ gesehen lebten wir im Mittelalter. Denn auch wenn ich nicht mehr genau sagen kann, was damals ein Ferngespräch pro Minute gekostet hat, war es doch so, dass die Nutzung des Telefons aufs Nötigste zu beschränken war. Stattdessen haben wir fleissig die Briefpost genutzt. Wie Schiller und Goethe, nur weniger literarisch. Und in denen waren Emoji bekanntlich nicht gebräuchlich. Obwohl sie zu der Zeit besonders praktisch gewesen wären. Die Schweizer Post hatte noch bis in die 1980er Jahre ein Tarifsystem, nach dem Postkarten vergünstigt transportiert, wenn maximal fünf Worte darauf standen. Wohl, weil der Pöstler an denen weniger schwer zu tragen hatte. Mit fünf Emojis erzählt man, wenn man geschickt ist, einen halben Roman.

Auch das Selfie war damals schon als Konzept völlig verquer. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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