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Jammern auf hohem Niveau

Farbe als Blickfang einsetzen

Fast alles ist grau, nur ein Objekt sticht farbig heraus – das ist der Clou bei der ColorSplash-App, mit der höchst eingängige Foto-Bearbeitungen möglich sind.

Wie erschütternd ein einzelner roter Klecks sein kann, führt Steven Spielberg in seinem Film «Schindlers Liste» vor. Der Film ist in Schwarzweiss gedreht. Nur zweimal taucht eine rote Jacke auf, um an ein namenloses Opfer zu erinnern. Farbe ist, auch weniger dramatisch eingesetzt, ein hochemotionales Gestaltungsmittel.

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Links: Die Figur, die farbig bleiben soll, wird mit dem Finger und dem passenden Pinsel herausgearbeitet – der hier aktive Maskierungsmodus zeigt sie in rot an.
Rechts: Der Feuerbaum – dank farblicher Freistellung wirkt dieses Herbstbäumchen wie ein lodernder Dornenbusch.
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Fotonerd-Spielzeug

Meine neueste fotografische Errungenschaft ist ein Spiegeltele von Walimex, mit 800mm Brennweite, fester Blende 8 und natürlich manuell. Es ist mit 946 Gramm deutlich leichter als mein 170–500mm von Sigma (1440g) und auch nur halb so lang. Allerdings immer noch ein ziemlicher Trümmer. Aber wer Brennweite will, muss Fotorucksack schleppen.

Die vergleichsweise kompakte Bauform rührt vor der Spiegelteleskop-Bauweise her, die man vornehmlich in der Astronomie einsetzt. Das Licht durchläuft das Objektiv dreimal. Das hat einen gewissen Lichtverlust zur Folge. Es zwingt auch zur fixen Blende, und es beeinflusst auch das Bokeh. Damit sind die unscharfen Teile des Bildes gemeint. Unscharfe Lichtquellen erscheinen nicht als mehr oder weniger gleichmässige Flecken, sondern als Ringe oder Donuts – das fällt auch sofort auf, wenn man zum ersten Mal durchs Objektiv schaut und scharfstellt (natürlich von Hand).
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Es werde Wallpaper!

Wie ich hier und hier dargelegt habe, ist die Suche nach dem passenden Hintergrundbild etwas, das mir schlaflose Nächte bereitet… (naja, nicht wirklich). Jetzt habe ich neulich ein Foto gemacht, das sich bestens als Hintergrundbild eignet, und das jetzt auch meinen Desktop ziert.

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Da sharing ja caring ist, stelle ich es in der Grösse 1680×1050 zur Verfügung. Es ist in kleineren Grössen auch auf Flickr zu finden. With compliments from clickomania.ch!




Die Internet-Schuhschachtel für die alten Fotos

1000memories.com verbindet alte Fotos mit dem Familienstammbaum. Und die Website verspricht, die «so dauerhaft wie irgendwas» zu speichern.

Fotos sind ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses – laut einer überschlagsmässigen Rechnung von Jonathan Good im Beitrag «How many photos have ever been taken?» werden inzwischen pro Jahr 375 Milliarden Fotos gemacht, was sich auf ein atemberaubendes Total von 3,5 Billionen beläuft. Auch im familiären Umfeld sind Fotos ein wesentlicher Bestandteil der Historie. Auch wenn sich die Zahl auf wenige Dutzend beläuft, ist es gut möglich, dass nach dem Tod der Grosseltern oder anderer Verwandter Fotos die einzige Verbindung zu den Vorgängergenerationen bilden. Selten existieren Familienchroniken oder auch nur Aufzeichnungen über wichtige Ereignisse, über Berufe, Wohnortwechsel oder soziale Engagements.
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Der persönliche Foto-Gehilfe

PhotoBuddy hilft bei Planung von Fotoausflügen und der Belichtung. Die iOS-App weiss, wann die Sonne scheint und wo der Schärfepunkt einer Aufnahme sitzt – eine nützliche App für alle, die fotografieren und nicht knipsen möchten.

PhotoBuddy ist eine Foto-App der anderen Art. Sie macht selbst keine Bilder, sondern hilft, an der Spiegelreflexkamera die optimalen Einstellungen zu treffen. Dazu sind in der App diverse Algorithmen aus der Optik hinterlegt. Die App kennt auch viele Kameras und Objektive und stellt in vielen Modulen anhand der Kameravorgabe viele Parameter gleich richtig ein.

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Links: Die vier Drehregler helfen beim Optimieren der Belichtung.
Rechts: Dank des Blitz-Moduls die Lichtleistung richtig dosieren.
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