Kevin und ich habe neulich eine Sendung über Office gemacht, mit der Frage: Haben die dicken Bürosuiten ihren Status als «Standardsoftware» inzwischen eigentlich verloren? Ich merke, dass Word heute mehr aus Gewohnheit denn aus echter Notwendigkeit heraus benutze. Am iPad schreibe ich oft in der Notizen-App, weil die automatisch mit dem Macbook synchronisiert und ich dort dann mit dem Text das anstellen kann, was ich anstellen möchte. Die Manuskripte für den Nerdfunk sind früher in Word entstanden. Heute schreibe ich sie bei Google Docs, weil ich sie für alle Sendungsteilnehmer freigeben kann und man keine Mails mit Abläufen und möglichen Themenpunkten in der Weltgeschichte herumzuschicken braucht. Und der Windows-Editor ist bei mir noch immer hoch im Kurs.

Doch wie sieht es eigentlich in Powerpoints Domäne aus? Das ist eine Software, die ich selbst nicht ernsthaft benutze, weil ich selten klassische Präsentationen abhalte. Und wenn ich sehe, wie andere Leute Powerpoint benutzen, dann waren das meistens abschreckende Erfahrungen: Eine Folie nach der anderen, voller Aufzählungszeichen, hohlen Schlagworten und Marketingphrasen. Ich würde nicht so weit gehen, Powerpoint als Folterinstrument zu bezeichnen. Aber ein Segen für die Menschheit ist das Programm nicht.

180329-presentation-public.jpg
«Noch eine Folie?! Noch mehr Aufzählungszeichen?! Wirklich?!?!» (Bild: Kaboompics/Pexels.com, CC0)

Darum die Frage: Gibt es brauchbare Alternativen? Eine kleine Übersicht:
Den ganzen Beitrag lesen »



So wird Windows wieder schnell

Es gibt Themen, da bin finde ich mich in einer seltsamen Doppelrolle wieder: In der des Opfers und in der des Profiteurs, um es zweimal überspitzt zu formulieren. Betroffener bin ich in der Rolle des Anwenders, wo ich mich mit langsamen Windows-Installationen herumquäle, mich über kriegende Programme und drehende Sanduhren ärgere. Nutzniesser bin ich als Journalist und Blogger, wo ich über diese Themen schreiben könnte. Wenn man das zu Ende denkt, wäre ich in einer idealen Welt wahrscheinlich arbeitslos – denn wenn Tech-Produkte perfekt funktionieren, Entwickler keine «Bugs» produzieren und jegliche Systeme komplett sicher sind, dannn geht es mir wie den Hackern und Cyberkriminellen: Wir sind obsolet.

Einverstanden: Ein paar Themen gibt es in meiner Sphäre, die nicht mit schadhafter Software, Produktfehlern, Sicherheitsmängeln, Usability-Katastrophen und Inkompatibilitäten und digitalen Missbrauchspotentialen zu tun haben. Aber die können sehr gut von den Apple-Claqueuren und den virtuellen Jubelpersern abgehandelt werden. Oder von den Influencern, die ja sowieso die viel grössere Einschaltquote haben als unsereins.

Klar, in diesem Dilemma findet sich jeder Journalist wieder – und manche noch schlimmer als ich. Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern ging es hier im Blog um eine dubiose Software von Chip.de, die ohne mein Wissen auf den Computer gelangte. Und auch wenn ich Chip speziell an den Pranger gestellt habe (weil die es verdienen) bleibt festzustellen: Das ist bei Windows ein Grundproblem.

180112-green-light.jpg
Die Ampel standardmässig auf Rot umschalten. (Bild: Jeshoots.com/pexels.com, CC0)

Windows ist ein «klassisches» Betriebssystem, wenn man so sagen kann. Ich meine damit, dass es in der Zeit konzipiert wurde, als Schadsoftware zwar nicht völlig unbekannt, aber noch kein grosses Thema war: Windows 1.0 wurde im 21. November 1985 vorgestellt. Die theoretischen Anfänge des Computervirus gehen weiter zurück – aber zu einem realen Sache wurde diese Schädlingsform in den Jahren 1985 und 1986. (Man muss kein Numerologe sein, um diese Koinzidenz interessant zu finden.)

Das hat zur Folge, dass ein Programm sehr weitgehende Möglichkeiten hat. In den Anfängen von Windows, aber auch beim Mac OS durfte jedes Programm alles. Das war schon damals nicht sinnvoll, da auch ein gutmeinendes, aber unfähiges Programm Probleme verursachen konnte. Mit den Jahren kam das Konzept des Nutzer- und Administratorkontos dazu – auch wenn Windows XP sich unsinnigerweise so installiert hat, dass die allermeisten Anwender mit dem Admin-Konto gearbeitet haben. Typischerweise wäre es ja so, dass das Admin-Konto nur für jene Aufgaben genutzt wird, für die man volle Rechte benötigt. Gearbeitet wird mit dem Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten, sodass eine bösartige Software oder ein amoklaufendes Programm keinen Maximalschaden anrichten kann. Heute ist das so – wobei aus Gründen des Komforts ein Programm auch temporär erhöhte Rechte anfordern kann, damit man sich als Nutzer nicht aus- und im Admin-Modus wieder einloggen muss.

Die abgestuften Benutzerrechte sind eine sinnvolle Sache, lösen das Problem aber nicht vollständig. Den ganzen Beitrag lesen »


Gibt es bei den Fensterverwaltungen noch etwas zu verbessern? Ich glaube ja – zumindest beim Mac, wie im Beitrag Fensterwechsel, wie er sein müsste ausgeführt. Aber auch bei Windows denken manche, dass sich noch etwas verbessern lässt. Stardock, zum Beispiel. Das ist das Unternehmen, mit dem man es seinerzeit schon als OS/2-Nutzer zu tun hatte. Vielleicht erinnert sich jemand noch an den Object Desktop. Den gibt es heute noch, als Sammlung vieler Erweiterungen der Windows-Benutzeroberfläche. Heute macht das Unternehmen aus Michigan auch Programme wie Start10, das in Windows 10 das Startmenü von Windows 7 zurückbringt. Ich würde so ein Programm nie nutzen. Denn an das Kachelmenü von Windows 10 sollte man sich als geistig reger Mensch gewöhnen können.

180108-groupy-01.jpg
Der Explorer mit Reitern? Eigentlich ein Nobrainer!

Darum geht es heute auch nicht darum, sondern um Groupy. Dieses Programm (30 US-Dollar kostet es), erlaubt es, beliebige Fenster als Reiter zu organisieren. Das ist eine naheliegende Idee und offenbar experimentiert auch Microsoft an einer solchen Funktion herum. Die Sets sollen dem Vernehmen nach mit einem der künftigen Windows-Updates anrollen. Per Sets sollen sich Fenster kombinieren lassen, was auch den oft gehörten Wunsch nach einem Windows-Explorer mit Reitern befriedigen würde. Allerdings werden sich anfänglich offenbar nur neue Store-Apps, nicht aber die klassischen Desktop-Apps kombinieren lassen.

Mit Groupy geht das jetzt schon. Die Sache ist einfach: Den ganzen Beitrag lesen »



Der Artikel und das Video bei Tagesanzeiger.ch.

Neulich habe ich festgestellt, dass nach der Installation des Bitbox-Browsers (siehe Das Gegenteil vom Internet Explorer) Virtualbox nicht mehr funktionierte. Das ist zu erwarten, weil der Browser eine angepasste Version der Software installiert. Doch Virtuell ist essenziell, und darum wollte ich schnell die Systemwiederherstellung bemühen, um den vorherigen Zustand zu reaktivieren. Doch daraus wurde nichts: Die Systemwiederherstellung war nicht aktiv – und kein passender Systemwiederherstellungspunkt verfügbar.

Das war erstaunlich, denn ich war sicher, die Systemwiederherstellung nicht abgeschaltet zu haben. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




Google Adsense

Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

dpr01b-still.jpg

patentrezepte.tagesanzeiger.ch

Podcast!

Archiv