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Fiber! (Bild: Pixabay, CC0)

Es geht eine Ära zu Ende. Ich habe meinen UPC-Vertrag gekündigt und bei Init 7 angeheuert. Mit der zweimonatigen Kündigungsfrist sollte der Wechsel bis Ende September abgeschlossen sein. Und dank eines Monats Überlappung hoffe ich, möglichst nicht zwischendurch mal ohne Internet dazustehen. (Salt würde es sicherlich danken.) Es sieht aber gut aus: Die Glasfaserdose ist schon montiert und Modem/Router ist auch schon da. Ich glaube, auch die Leitung ist geschaltet. Aber das sehe ich, wenn ich aus den Ferien zurück bin.

Gründe für den Wechsel gibt es mehrere. Der erste und vielleicht wichtigste Grund ist, dass meine Wohnstrasse inzwischen mit Fiber to the Home (siehe auch hier) erschlossen ist. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich bin ich durch Zufall auf einer Webseite gelandet, wo CorelDraw 2017 feilgeboten wurde. Spontaner Verblüffungsmoment: «Die gibt es noch?»

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Nach 22 Jahren und x Versionen immer noch vertraut.

Ich habe seinerzeit, 1995 muss es gewesen sein und wahrscheinlich mit der Windows 95-Euphorie zu tun gehabt haben, CorelDraw 6.0 erstanden. Falls mich die Erinnerung nicht täuscht, habe ich dafür 360 Franken hingelegt. Das war ein dickes Paket mit der Vektorgrafiksoftware Draw, dem Bildbearbeitungsprogramm CorelPaint und den typischen Dreingaben, für die Corel so berüchtigt ist: Also Schriften en masse und Tonnen von ClipArts. Der Kauf hatte stattgefunden, als mein Computer noch nicht am Internet hing. Darum hielt man diese Sammlungen damals für besitzenswert, weil man nicht einfach mal kurz online gehen und sich eine Schrift oder ein passendes Foto besorgen konnte.

Was ich mit dieser Software so getrieben habe, ist mir im Detail nicht mehr präsent. Abgesehen von einer Sache: Den grossartigen Clickomania-Hintergrund habe ich in CorelDream 3D selbst gerendert.

CorelDraw ist so ein Fall. Den ganzen Beitrag lesen »


10 Jahre!

19 Jul 2017 In: Egomania, Deutsch

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Dieses Blog hat ungefähr so viele Jahre auf dem Buckel wie es Ballone im Bild hat. (Bild: Pexels.com, CC0)

Heute ist es so weit1: Dieses Blog hier feiert das zehnjährige Jubiläum. Fast 1800 Beiträge sind es, was fast genau einen Beitrag alle zwei Tage ergibt. Da ich seit etwa fünf Jahren fünf Tage die Woche blogge, wenn es die Zeit erlaubt, lässt das nur den Schluss zu, dass ich in der Anfangszeit ein ziemlich fauler Blogger war. Doch die Erkenntnis hat sich durchgesetzt: Ein Stammpublikum muss man sich erarbeiten, indem man sich oft zu Wort meldet.

Und wenn wir schon bei der Statistik sind: Alle Beiträge zusammen umfassen 1,1 Millionen Wörter mit 7,358 Millionen Zeichen. Ein Blogpost hier ist im Schnitt 4000 Zeichen lang. Das ist natürlich viel zu viel. 2000 bis 2500 Zeichen wären ein guter Richtwert. Wer sich mal schnell durchs Netz klickt, will kein ellenlanges Zeug lesen. TL;DR

Was die Kommentare angeht, gibt es davon um die 900. Das deutet auf eine gewisse Kommentarfaulheit der Leser hin. Den ganzen Beitrag lesen »


Fanfic ist wie ein Tütchen Bertie Bott’s Every Flavour Beans.

Fan-Fiction ist mir natürlich ein Begriff. Aber bis vor Kurzem war mir nicht klar, was für Ausmasse diese Sache annimmt. Für den Tagi habe ich einen Artikel über Quora im Speziellen und über User-generated content gemacht (irgendwie inspiriert durch diesen Blogpost hier). Und dabei bin ich fanfiction.net begegnet. Das ist eine Plattform, die es seit 18 Jahren gibt und die eine enorme Menge an Material bereithält.

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Abartig, was die Fanfic-Fans für einen Output haben! (Bild: Pexels.com, CC0)

Wie viele Geschichten es sind, lässt sich anscheinend nur schwer abschätzen. Ich habe auf der Site selbst keine Angaben dazu gefunden und auch Wikipedia gibt sich einigermassen vage. Die Rede ist von 2,2 Millionen Usern (2009). Die Anzahl der Geschichten wird nirgends ausgewiesen, doch dieser Blogpost deutet an, dass die Storys forlaufend nummeriert werden. Demnach wären es um die 12’543’000 Geschichten. Unglaublich! Das ist ein knappes Drittel der Bücher, die es in der Library of Congress gibt.
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Bekanntlich habe ich eine gute Beziehung zu dem 16-jährigen Mädchen in mir. Aus diesem Grund ist es nicht verwerflich, hier die App Episode (für Android und iPhone/iPad) zu besprechen in Teenie-Nöten und -Freuden zu schwelgen. Ich könnte nun die Ausrede bemühen, dass ich mich nur aus journalistischen Zwecken in diese rosaroten und plüschigen Gefilde begebe. Und deswegen, weil Episode eine potenziell interessante Storytelling-Methode pflegt. Aber das wäre geschwindelt. Es geht um den Thrill, ums Herzklopfen und die Gänsehaut, und darum, Stunden damit zu verbringen, an Anfang des Spiels seine Figur mit der perfekten Frisur, Haarfarbe und -länge auszustatten, die geilsten Klamotten aus dem virtuellen Kleiderschrank zu picken und sich mit den Accessoires auszustatten, die die Schönheit der eigenen Seele besonders hell leuchten lassen. Oder so ähnlich.

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Links: Mein Alter Ego.
Rechts: Von Schmacht über Sperschmacht bis zu Schmachtschmachtschmacht…

Denn zum Ritual am Anfang einer Episode-Episode gehört das Aufdonnern der Spielfigur. Die political correctness ist nicht zu übersehen, indem nicht nur die Hautfarbe der Spielfigur variabel ist, sondern der ganze Genotyp. Das ermöglicht sämtlichen Mädchen von Nord bis Süd und von Asien bis Europa eine maximale Identifikation mit ihrer Figur. Es ist erzählerisch jedoch ein massives Handicap. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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