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Ein Kalender, den man hier auch verändern kann – und dessen Code man sich auch für die eigene Homepage ausleihen könnte.

Codepen ist eine Website, auf der man mit HTML, CSS und Javascript spielen darf. Sie ist, wie Wikipedia behauptet, eine der grössten Communities für Webdesigner und -entwickler, die mit ihren Programmierfähigkeiten prahlen wollen.

Nun, ich gehöre nicht wirklich in diese Kategorie, aber ich spiele gerne mit Code. Man hat eine viergeteilte Ansicht. Oben sieht man je ein Kästchen mit dem HTML-, dem CSS und dem JavaScript-Code und darunter, auf voller Seitenbreite, das Resultat. (Man kann via Change View rechts oben die Ansicht auch ändern.) Der Programmcode ist bearbeitbar. Wenn man etwas ändert, sieht man das Resultat im Feld darunter sofort. Man kann sich somit an Anpassungen probieren oder, wenn man gerade schlechte Laune hat, herausfinden, wie viel oder wenig es braucht, um ein Projekt komplett zu vandalisieren.
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Die Woche fängt ja gut an! Nämlich mit zwei Einträgen von meiner To-Do-Liste, die direkt in diesen Beitrag gewandert sind – ohne, dass ich sie hätte testen können. Doch weil die Gefahr besteht, dass ich innert nützlicher Frist nicht zum Testen komme, gebe ich hier lieber Empfehlungen vom Hörensagen weiter, anstatt die schönen Tipps verkommen zu lassen:

Da ist zum einen odrive.com: Dieser Tipp hat mir ein Arbeitskollege bei der Teepause im Newsroom gegeben. Odrive ist ein Client, der diverse Speicherdienste im Netz bündelt. Er bündelt Dropbox, Onedrive, Google Drive, Amazon S3, FTP, DAV und sogar Slack, Gmail, Instagram und einige weitere Dienste, deren Icon ich auf der Website hier noch nicht einmal erkannt habe.

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Der Client werkelt im Hintergrund…

Das klingt grossartig, denn erstens ist es nicht sehr effizient, diverse solcher Sync-Clients laufen zu haben. Jeder frisst Ressourcen und womöglich kommen sie sich auch in die Quere. Nicht nur das: Odrive beherrscht auch die Platzhalter. Den ganzen Beitrag lesen »


Als Journalist sollte man mit dem Begriff der Relevanz vertraut sein. Sie besagt, wie wichtig ein Thema ist – und ausschlaggebend dafür ist natürlich der Leser. Mit anderen Worten: Man sollte als Journalist nicht die Themen beackern, die einem selbst besonders gut gefallen. Nein, die Relevanz bemisst sich am Wert für den Leser – oder meinetwegen auch für die Gesellschaft, das Land oder die Menschheit.

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Das Lebenswerk eines Mönchs – oder ein Tag mit der richtigen Software gespielt.

Nun könnte man an dieser Stelle mehrere Fässer aufmachen. Fass 1: Woher soll man als Journalist wissen, was für den Leser relevant ist? Und wer ist der Leser überhaupt? Fass 2: Die Newsportale verwechseln Relevanz mit Klickraten – und das ist in vielen Fällen noch schlimmer, als wenn der Journi bloss seine eigenen thematischen Steckenpferde pflegt. Zumindest dann, wenn der Journi ein einigermassen geerdetes Mitglied der Gesellschaft ist. Fass 3: Gleichzeitig wird von den Medien gerne das Unerwartete und Überraschende erwartet. Das muss kein Widerspruch zur Forderung nach Relevanz sein – doch in der Praxis läuft es natürlich oft darauf hinaus.

Da ist es ein Glück, dass das hier kein journalistisches Medium ist, sonder mein persönliches Blog. Den ganzen Beitrag lesen »


Der Unfalltod von Ueli Steck hat letzte Woche, nebst dem fulminanten Start von Repulik.ch, in meiner Timeline virtuelle Wellen geworfen. Es hat sich sehr schnell eine Kluft aufgetan. Auf der einen Seite gab es denjenigen, die betroffen waren (sind) und ihre Anteilnahme ausgedrückt haben. Auf der anderen Seite gab es Leute, die zum Ausdruck brachten, dass hier einer bewusst ein extremes Risiko eingegangen ist und den Tod gefunden hat. Das sei dann quasi Berufsrisiko – und somit kein Grund für Mitgefühl.

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Den Berg zu besteigen, scheint genauso schwierig, wie auf Facebook eine vernünftige Debatte zu führen. (Bild: Nepal 31 von Sam Hawley/Flickr.com, CC BY 2.0)

Ich habe ab und zu diese Momente, wo ich es bedauere, nicht Philosophie studiert zu haben. (Ich habe mal ein Semester damit zugebracht, dann aber vor der Lektüreliste kapituliert.) Es werden nämlich zwei Fragen aufgeworfen. Erstens: Warum verstehen die einen Leute dieses Bedürfnis, sich in Gefahr zu bringen, um «einen Traum zu leben»? (Die Anführungszeichen drücken aus, dass die Redewendung sehr abgegriffen ist, mir aber nichts weniger Floskelhaftes eingefallen ist.) Und warum haben andere dafür überhaupt kein Verständnis, sondern halten Extrembergsteiger, Basejumper, Autorennfahrer für rücksichtslos? Diese Fraktion vertritt den Standpunkt, solche Adrenalinjunkies seien Egoisten, die sich nicht darum kümmern, dass sie ihrem Umfeld ständig Angst und Sorge bereiten und im Fall eines Unglücks auch die Trauer über den verfrühten Verlust aufbürden.
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Genauso dämlich, wie sich die Macher von Johnny Mnemonic das 1995 ausgedacht haben, sehen unsere VR-Brillen heute aus. Bild: overduereview.com

Die neueste Publisher-Ausgabe ist da. Was bedeutet, dass ich euch hier wieder mit Links zu meinen gesammelten Werke der letzten Wochen bewerfe:

  • Wozu der «Öffnen als»-Befehl gut ist, den es in Photoshop gibt, haben wir uns alle schon einmal gefragt. Ich erkläre es in den Prepress-Tipps – auch wenn die Sache einigermassen banal ist. Weitere Tipps erklären, wie man in Photoshop ein Bild auf eine neue Ebene reduziert, wie man in InDesign einem neuen Rahmen die Farbe des letzten Rahmens zuweist, wie man in der gleichen Software Seiten dupliziert und mit welcher Methode man in Photoshop ein Script dem Menü hinzufügt. Meine zwei Lieblingstipps erklären, wie man in InDesign mit einem Mausklick und fünf Tastendrücken ein Raster aus zwölf Kästchen erstellt und wie man in Photoshop mittels Gradationskurve nur die Kontraste, nicht aber die Farbsättigung beeinflusst.
  • 11 Wege zum Reichtum ist ein nicht ganz ernst gemeinter Blogbeitrag, der elf Methoden aufzeigt, mit Photoshop Kohle zu scheffeln. Die anderen Tipps im Web stellen eine Website für tolle Infografiken, einen Instagram-Account für nette Photoshop-Kreationen, Anlaufstellen fürs Adobe-bezogene Selbststudium und diverse Fotografen-Blogs vor. Plus glyphter.com, wo man sich Schriften mit selbstgewählten Icons zusammenstellt.
  • Yes, we photoshop! Gestaltung muss nicht, aber sie kann politisch sein – oder auf den Wiedererkennungswert bekannter Sujets setzen. So oder so – Aktionen machen die Re­mi­nis­zenz ganz einfach.
  • Mehr als das Kameraauge sieht Die Fotografie ist nicht mehr das, was sie einmal war. Sie entwickelt sich nämlich in Richtung Computational Photography. Und der Artikel hier erklärt, was das bedeutet.
  • Dem InDesign-Script-Profi über die Schulter geschaut Scripting ist die Methode, um in InDesign Produktionsabläufe zu beschleunigen und zu verbessern. Doch wie schwer ist der Einstieg? Ein Beispiel zeigt es.

Das sind die Beiträge für den Tagesanzeiger und das Newsnetz: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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