20 Jahre!

7 Feb 2018 In: Egomania, Deutsch

Einer meiner früheren Chefs hatte eine Regel: Keinen Jubiläums- bzw. Jahrestags-Journalismus. Also keine Artikel im Stil von «Heute vor dreihundertsiebenundzwanzig Jahren wurde in Schweden die handbetriebene Saftpresse erfunden.» Ich fand die Regel in dieser Form zu apodiktisch und habe mich auch nicht immer daran gehalten. Ich finde Artikel aus historischem Anlass meist eher uninteressant. Doch wenn man Erkenntnisse für die Gegenwart gewinnen kann, haben sie ihre Berechtigung. Ich habe darum über Alan Turing und über den vierzigsten Geburtstag des Mikrochips geschrieben.

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So langsam gehen die Kerzen aus. (Bild: Matthias Zomer/pexels.com, CC0)

Beides meines Erachtens aufklärerische Stücke mit Bedeutung fürs Hier und Jetzt. Zumal ich damals feststellen musste, dass manche Kollegen keine Vorstellung davon hatten (und mutmasslich noch immer nicht haben), dass einer im Lauf der Zeit mal ein Ding namens Transistor erfunden hat und ein anderer mit dem integrierten Schaltkreis aus dem Busch gekommen ist. Ein iPhone wäre doch deutlich unhandlicher, wenn es noch aus Relais und Röhren bestehen würde.

Heute muss ich die Keine-Jubiläums-Stücke-Regel aus eigennützigen Gründen brechen … abgesehen davon, dass die im Blog hier eh nicht gilt, weil hier der Chef mit seinen eigenen Richtlinien bloggend zugange ist. Und abgesehen davon, dass es auch nicht allzu feierlich werden soll, sondern eher in Richtung Abgesang geht. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich habe ich in meinem Giftschrank das «PC-Kummerbuch 5» gefunden. Das hat zum ersten und einzigen Gerichtsfall Anlass gegeben, an dem ich beteiligt war. Eine alte Geschichte, die inzwischen den Status einer Anekdote hat. Und deswegen auch gut hier im Blog erzählt werden kann.

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Da, wo dieses Fläschchen hingehört, liegt jetzt das Buch, um das es heute hier geht. (Bild: qimono/pixabay.com, CC0)

Als ich im Jahr 2000 beim Tagi angefangen habe, war der «Computerbund», wie er damals hiess, ausgelagert. Eine Firma namens Mediaware hat ihn betreut, und sie hat mich angestellt. Falls ich mich richtig erinnere, ging diese Konstellation auf Roger de Weck zurück. Er wollte auf diese Weise etwas für die hiesige KMU-Szene tun.

Im März 2003 fand das Outsourcing ein Ende. Der Tagi wollte den so genannten sechsten Bund, zu dem auch der montägliche Computerbund gehörte, neu konzipieren. Geplant war ein Gesellschaftsbund, für den Platz geschaffen werden musste. Und damit man auch die Option hatte, für die Gesellschaftsthemen die digitalen aufzugeben, wurde die Zusammenarbeit beendet.
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Neulich habe ich mich im Beitrag Das dreissigste Berufsjubiläum selbst beweihräuchert. Hinterher ist mir aufgegangen, dass ich eine grossartige Gelegenheit verpasst hatte, die Selbstbeweihräucherung mit den Mitteln des Datenjournalismus auf die Spitze zu treiben.

Denn ich pflege eine (hier und hier schon einmal erwähnte) Access-Datenbank, in der ich meine Artikel erfasse. Mit der kann man nun einige Auswertungen anstellen, die Erkenntnisse zulassen, die interessant für mich sind und im Idealfall meinem Publikum hier im Blog nicht komplett an der Kehrseite vorbeigehen.

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Der Ausstoss, gemessen in Anzahl Artikeln pro Jahr.

Mich hat natürlich interessiert, wie sich meine Produktivität über die Jahre entwickelt hat. Ich habe mir daher die Zahl der Artikel für jedes Jahr zusammenzählen lassen. Und das Resultat ist bemerkenswert, wenigstens für mich: Den ganzen Beitrag lesen »


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Seit 30 Jahren Journalist. Die Themen haben sich geändert, der Spass ist geblieben.

Heute vor 30 Jahren ist zum ersten Mal ein honorierter Zeitungsartikel von mir erschienen. Nein, kein grosses Enthüllungsstück, sondern eine typische Lokalreporterarbeit. Die mich immerhin auch fürs Feuilleton qualifiziert hätte. Ich war damals Gymnasiast und habe nach der Matura ein Volontariat angetreten. Damit, mit einer dreimonatigen Reise durch die USA und mit der annähernd unvermeidlichen RS, habe ich die Zeit bis zum Studienbeginn an der Uni Zürich überbrückt.

Und eine Sache ist bemerkenswert und entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich, bei der Produktion dieses Videos hier

Ich gebe zu – das Fluchen zeugt nicht von Manieren. Aber die Reaktionsgeschwindigkeit war nicht schlecht, oder?
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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