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Die Behauptung im Titel bezieht sich vor allem aufs Benutzerinterface. Die Menüs und diese angeranzte Symbolleiste machen keine Lust, mit Google Docs zu arbeiten. Google ist doch angeblich der Vorreiter der Innovation – aber diese Programmoberfläche ist so einfallslos und unoriginell, dass man dem Softwarekonzern irgend einen ironisch konnotierten Versagerpreis geben müsste. Die goldene Benutzerinterfacezitrone, beispielsweise.

Es geht natürlich auch anders, und das beweisen die drei Webanwendungen, die ich im Video erwähne. Zoho Writer war für mich eine echte Entdeckung: Ein spannendes, zeitgemässes Interface und trotzdem eine Befehlsvielfalt, die sich für eine gratis zu benutzende Webanwendung sehen lassen kann – und weit über das Minimalangebot in Google Docs hinausgeht. Dropbox Paper ist erst seit kurzem offiziell am Start. Die Software hat noch so ihre Ecken und Kanten, aber sie wirkt viel moderner und durchdachter als besagter Prügelknabe aus dem Konzern von Sergey und Larry.
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Kann man in einer Dreiviertelstunde das Scripting in InDesign lernen? Vermutlich nicht – zumindest nicht so, dass man die Scripte gleich rechts und links aus den Ärmeln schütteln würde. Was man in der Zeit aber sehr wohl tun kann, ist, sich der Materie anzunähern und sich von Andreas Eberhard erklären lassen, worauf es ankommt: Wie funktioniert die programmatische Steuerung der Layoutsoftware? Welches sind die Konzepte, die man verstanden haben muss, um loslegen zu können? Und wie findet man heraus, wie man einen einzelnen Befehl in InDesign auslöst?

Klar – das Scripting einer komplizierten Software wie InDesign ist eigentlich ein Dreifrontenkrieg: Erstes muss man verstanden haben, wie das mit JavaScript funktioniert, wie man eine Schleife aufbaut oder eine if-Weiche baut. Zweitens muss man das Objektmodell von InDesign durchdringen und verstehen, wie man spezifische Anweisungen für die Anwendung und die Manipulation von Dokumenten formuliert. Drittens muss man vom Layouten selbst eine Ahnung haben und kapieren, wie man eine Aufgabe denn automatisieren könnte.

Entsprechend ist das Unterfangen, das Andreas und ich hier wagen, eine tollkühne Aktion. Den ganzen Beitrag lesen »


Eine kleine App, die ich seit einem Ereignis im letztem Sommer gerne nutze, ist Countdown Days Since – trotz des unlogischen Namens. Denn natürlich müsste die App «Count days up since» heissen. Sie zählt nämlich Tage nicht herunter – dafür gibt es andere Apps –, sondern hoch.

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Nein, ich habe die App nicht wirklich in Betrieb, um mich ans Jahr 2000 zu erinnern.

Man kann Einträge so viele Einträge anlegen, wie man möchte. Für einen neuen Eintrag vergibt man einen Titel, legt das Startdatum und ein Icon fest, wählt ein Foto für den Hintergrund und kann auch Notizen eintragen. Hat man einen Eintrag offen, sieht man das Bild mit Startdatum und die verstrichene Zeit – wobei man durch Durchblättern von links nach rechts die Masseinheit von Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten und Jahren ändert. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich wollte ich Fotos unserer Tochter als Postkarte versenden. Ich habe für den Versand von echten Postkarten ab Smartphone schon erfolgreich Touchnote verwendet (Android und iPhone/iPad). Doch warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren? Ich habe also einen Versuch mit Postcard Creator der Schweizer Post (Android und iPhone) unternommen – um dann wieder bei Touchnote zu landen.

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Eine App macht noch keine Postkartenidylle. (Bild: A Postcard from the Edge, Abby Lanes/Flickr.com, CC BY 2.0)

Leider ist diese App nicht ausgereift. Und zwar aus mehreren Gründen:

Erstens hatte ich Login-Probleme. Ein Konto mit meiner Clickomania-Mailadresse zu erstellen, hat nicht geklappt. Hinweis: Die Adresse ist schon registriert. Das stimmt, ich habe vor zweieinhalb Jahren einen Nachsendeauftrag online eingerichtet und dafür die Adresse verwendet. Mit dem damals gewählten Passwort konnte ich mich allerdings auch nicht anmelden. Einzige Lösung: Ein neues Konto mit einer anderen Mailadresse.

Zweitens ist sie funktional nicht gerade ein Überflieger. Den ganzen Beitrag lesen »


Pierre-Alexandre Chauvat ist ein Mann mit einem interessanten Hobby: Er sieht sich nicht nur Filme an, sondern schneidet sie hinterher neu zusammen. Und zwar so, dass eine einigermassen stringente, neue Geschichte entsteht. Hier zum Beispiel ein albtraumhaftes Abenteuer von Bruce Willis namens Everybody wants to kill Bruce 2.

Und natürlich, wo es eine zwei im Titel gibt, ist eine erste Folge nicht weit:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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