Neulich hatte ich ein akutes OCR-Bedürfnis. optical character recognition ist die Erkennung von Text in einem Pixelbild mit Buchstaben und die Umwandlung in eine textverarbeitbare Datei. Hätte es sich nur um ein paar Sätze gehandelt, dann hätte ich es mit der Erweiterung Project Naptha für Google Chrome probiert: Sie erkennt den Text direkt im Bild, sodass man ihn ohne weitere Umstände dort markieren und kopieren kann: Und es funktioniert recht gut, wenn der Hintergrund nicht allzu unruhig ist.

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Unscheinbare Eingabemaske, perfektes Resultat.

Es handelte sich bei meinem Text aber um einen längeren Artikel in einem mehrspaltigen Layout, der obendrein in einem vergleichsweise niedrig aufgelösten Scan vorlag1. Mit so einer Vorlage kommen nur gute Texterkennungsprogramme zurecht – was nicht auf die Webdienste zutrifft, die man beim Googeln nach «OCR online» als erstes findet.

Irgendwo weiter hinten in der Trefferliste stösst man auf den Abbyy Fine Reader Online. Dort muss man ein Konto anlegen, was bei vielen anderen Diensten nicht notwendig ist. Aber weil Fine Reader von Abbyy einen sehr guten Ruf hat, wagte ich den Versuch. Und das Resultat: Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich bin ich durch Zufall auf einer Webseite gelandet, wo CorelDraw 2017 feilgeboten wurde. Spontaner Verblüffungsmoment: «Die gibt es noch?»

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Nach 22 Jahren und x Versionen immer noch vertraut.

Ich habe seinerzeit, 1995 muss es gewesen sein und wahrscheinlich mit der Windows 95-Euphorie zu tun gehabt haben, CorelDraw 6.0 erstanden. Falls mich die Erinnerung nicht täuscht, habe ich dafür 360 Franken hingelegt. Das war ein dickes Paket mit der Vektorgrafiksoftware Draw, dem Bildbearbeitungsprogramm CorelPaint und den typischen Dreingaben, für die Corel so berüchtigt ist: Also Schriften en masse und Tonnen von ClipArts. Der Kauf hatte stattgefunden, als mein Computer noch nicht am Internet hing. Darum hielt man diese Sammlungen damals für besitzenswert, weil man nicht einfach mal kurz online gehen und sich eine Schrift oder ein passendes Foto besorgen konnte.

Was ich mit dieser Software so getrieben habe, ist mir im Detail nicht mehr präsent. Abgesehen von einer Sache: Den grossartigen Clickomania-Hintergrund habe ich in CorelDream 3D selbst gerendert.

CorelDraw ist so ein Fall. Den ganzen Beitrag lesen »


10 Jahre!

19 Jul 2017 In: Egomania, Deutsch

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Dieses Blog hat ungefähr so viele Jahre auf dem Buckel wie es Ballone im Bild hat. (Bild: Pexels.com, CC0)

Heute ist es so weit1: Dieses Blog hier feiert das zehnjährige Jubiläum. Fast 1800 Beiträge sind es, was fast genau einen Beitrag alle zwei Tage ergibt. Da ich seit etwa fünf Jahren fünf Tage die Woche blogge, wenn es die Zeit erlaubt, lässt das nur den Schluss zu, dass ich in der Anfangszeit ein ziemlich fauler Blogger war. Doch die Erkenntnis hat sich durchgesetzt: Ein Stammpublikum muss man sich erarbeiten, indem man sich oft zu Wort meldet.

Und wenn wir schon bei der Statistik sind: Alle Beiträge zusammen umfassen 1,1 Millionen Wörter mit 7,358 Millionen Zeichen. Ein Blogpost hier ist im Schnitt 4000 Zeichen lang. Das ist natürlich viel zu viel. 2000 bis 2500 Zeichen wären ein guter Richtwert. Wer sich mal schnell durchs Netz klickt, will kein ellenlanges Zeug lesen. TL;DR

Was die Kommentare angeht, gibt es davon um die 900. Das deutet auf eine gewisse Kommentarfaulheit der Leser hin. Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Im Internet gibt es alles, auch gutes Lesematerial. Man kann es mal mit Fanfic probieren. Oder sich an die bewährten toten Autoren halten. Für letzteres gibt das jüngste Patentrezepte-Videos einige Tipps: Projekt Gutenberg und der unverzichtbare Epub-Generator, Project Gutenberg, librivox.org und loyalbooks.com. Und zu guter Letzt ein wirklich heisser Tipp für Fans von Hörbüchern – und von zeitgenössischen Geschichten und Autoren: Den ganzen Beitrag lesen »


Gelegentlich trauere ich Wakoopa nach. Das war ein Dienst, den ich seinerzeit gerne genutzt habe: Er hat festgehalten, welche Apps man nutzt und daraus eine private Rangliste gemacht. Und nicht nur das: Es gab auch globale Nutzungs-Charts. In denen konnte man sehen, wie viele User ein Programm hatte und auch Vergleiche anstellen. Das war sehr nützlich, um die Verbreitung eines Programms abzuschätzen.

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Heute wurde nur wenig getrödelt…

Leider hat Wakoopa den Dienst eingestellt und bislang nicht wieder aus der Asche auferstanden. Und es gibt auch keine echte Alternative. Am nächsten scheint dem Dienst rescuetime.com zu kommen. Er installiert sich als App im Betriebssystem (Windows, Mac und Android) und sammelt die Daten, die im Webaccount zusammenlaufen – man erhält eine konsolidierte Übersicht auch wenn man mit mehreren Computern arbeitet.

Beim Einrichten seines Accounts wird man aufgefordert, seine Haupt-Aktivitäten anzugeben und mitzuteilen, welche Dinge einen denn am meisten ablenken. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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