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Der legitime Nachfolger des VHS-Rekorders.

Wie hier ausgeführt, habe ich der UPC (Cablecom) den Rücken gekehrt. Dieser Schritt bringt einige Veränderungen mit sich, über die hier im Blog noch zu reden sein wird: Über den neuen Router, den Turris Omnia. Über die Erfahrungen mit der Umstellung auf Sip, inklusive Rufnummernportierung (guest-voip.ch mit dem Gigaset S850 A GO). Und jetzt vor allem über Teleboy.

Denn auch wenn sich unser Fernsehkonsum stark gewandelt hat und wir meistens bei Netflix abhängen, so ist das lineare Fernsehen nicht komplett abgeschrieben. Ab und zu möchten wir die Tagesschau oder den Tatort sehen. Plus ein paar andere Sendungen, auf die manche Leute in unserem Haushalt nicht verzichten wollen, deren namentliche Erwähnung an dieser Stelle für die Betroffenen allerdings über Gebühr peinlich wäre. Ich habe mir einige Zeit überlegt, was mir nun besser gefällt – Wilmaa oder Zattoo? Und bin dann bei Teleboy gelandet. Genau, beim lachenden Dritten.

Zwei Gründe haben zu diesem Entscheid geführt: Den ganzen Beitrag lesen »


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Fiber! (Bild: Pixabay, CC0)

Es geht eine Ära zu Ende. Ich habe meinen UPC-Vertrag gekündigt und bei Init7 angeheuert. Mit der zweimonatigen Kündigungsfrist sollte der Wechsel bis Ende September abgeschlossen sein. Und dank eines Monats Überlappung hoffe ich, möglichst nicht zwischendurch mal ohne Internet dazustehen. (Salt würde es sicherlich danken.) Es sieht aber gut aus: Die Glasfaserdose ist schon montiert und Modem/Router ist auch schon da. Ich glaube, auch die Leitung ist geschaltet. Aber das sehe ich, wenn ich aus den Ferien zurück bin.

Gründe für den Wechsel gibt es mehrere. Der erste und vielleicht wichtigste Grund ist, dass meine Wohnstrasse inzwischen mit Fiber to the Home (siehe auch hier) erschlossen ist. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe hier die Vorteile eines VPN-Zugangs gelobt: Man muss sich nicht bevormunden lassen, welche Inhalte man im Netz konsumieren darf und welche nicht. Man kann in offenen WLAN-Netzen den Schutz für seine Daten erhöhen. Und VPNs helfen, Netzsperren zu umgehen.

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Streaming ist das eine, Provider-Engpässe umgehen das andere.

Neulich ist mir ein weiterer Pro-VPN-Grund begegnet. Die UPC (früher bekannt als UPC-Cablecom, noch früher bekannt als Cablecom und nochnoch früher bekannt als Rediffusion) hatte nämlich das Problem, was sie des Öfteren hat: Sie war nicht willens, einen reibungslosen Internetzugang bereitzustellen. Konkret war es so, dass viele Websites funktionierten, manche aber nicht. Zum Beispiel war dieses Blog fast gar nicht erreichbar – die Ladezeiten betrugen fünf Minuten und länger. Auch andere, für mich wichtige Websites waren davon betroffen. Ich bin kein Netzwerkexperte, aber für mich deutet das auf ein Peering-Problem hin. Ich habe einen Anruf bei der Hotline oder eine kleine Stänkerei auf Twitter erwogen. Doch erfahrungsgemäss bringt das nichts: Bei der Hotline exerziert man in solchen Fällen jeweils ein Diagnoseprogramm durch, bei dem man seinen Router neu starten, die Leitung vermessen und unzählige Fragen beantworten muss – selbst wenn schon von Anfang an (aufgrund des selektiven Auftretens) völlig klar ist, dass die Ursache nicht beim Anschluss und nicht auf der letzten Meile liegt, sondern irgendwo in einem Rechenzentrum der UPC oder einem ihrer Partner.

Stattdessen hatte ich den Geistesblitz, etwas Erfolgversprechendes zu tun. Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ich im Moment, wo ich ein Video zu lahmem Internet für den Tagi produziert habe, selbst mit den Problem kämpfe. Die Horizon-Box der UPC-Cablecom, die bekanntlich ihre Macken hat, internetmässig aber bis jetzt immer gut funktionierte, will täglich neu gestartet werden, um zuverlässig mit dem Internet zu kommunizieren. Das WLAN ist unzuverlässiger geworden, was vor allem durch die starke Auslastung des 2,4 GHz-Bands verursacht wird. Daran ist die Cablecom auch nicht ganz unschuldig, weil diverse Wi-Free-Netze sich dort tummeln – die meines Erachtens nicht viel bringen. Den ganzen Beitrag lesen »


Wir leisten uns in diesem Haushalt den absurden Luxus von zwei Flatrate-Streamingdiensten. Netflix zum einen, MyPrime zum anderen. Diese Überversorgung ist mehr zufällig entstanden: Netflix musste ich aus beruflichen Gründen kennenlernen und habe mich dann privat daran gewöhnt. Und MyPrime ist Teil meines UPC-Abos, zu dem ich gekommen bin wie die Jungfrau zum Kind.

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Links: Die gleiche Serie x-mal im Katalog.
Rechts: No Airplay for you!

Immerhin werde ich so in die Lage versetzt, die beiden Dienste zu vergleichen. Und um gleich mit dem Fazit anzufangen: MyPrime unterliegt Netflix auf der ganzen Linie. Das ist zu einem gewissen Grad natürlich unvermeidlich: Netflix ist das, was man neudeutsch einen Global Player1 nennt. Netflix stellt eigene Produktionen her, die sich sehen lassen können. Netflix ist dem Streaming voll und ganz verpflichtet: «Our core strategy is to grow our streaming subscription business domestically and globally»2.

Bei der UPC ist das Flatrate-Streaming ein Angebot unter vielen. MyPrime wurde im August 2014 als Reaktion aus dem Boden gestampft, dass Netflix in die Schweiz kommt3. Und auch wenn auch die UPC Eigenproduktionen für MyPrime plant und das Angebot auch im Vergleich zur Konkurrenz gar nicht so schlecht ist, lässt es sich nicht verhehlen, dass MyPrime lieblos und ohne viel Inspiration zusammengeschustert wurde.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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