Sind zwei Mac-Tipps hintereinander übertrieben? Ich finde nicht. Darum heute: Schon wieder ein Mac-Tipp!

Und zwar einer, der das Fensterwechseln vereinfacht. Zumindest für mich – und zwar massiv. Die Tastenkombination Cmd + Tabulator zeigt eine horizontale Auflistung mit den Icons der offenen Programme, die man per Tabulator durchblättert. Das kennt man von Windows, und es ist eine sehr effiziente Methode, um ohne die Finger von der Tastatur zu nehmen einen Taskswitch durchzuführen.

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Der hässliche kleine Bruder von Mission Control.

Naja, zumindest unter Windows ist diese Methode effizient. Beim Mac ist sie eigentlich unbrauchbar. Man landet nämlich sehr oft nicht bei der Anwendung, zu der man eigentlich hin wollte. Wenn man ein Fenster minimiert hat, bleibt das minimiert. Nun gibt es Leute, die einem in solchen Fällen Folgendes empfehlen:

Press Command-Tab until the application you want is highlighted. Then, while still holding down the Command key, press and hold the Option key.

Ich sage: Was für ein Unsinn! Den ganzen Beitrag lesen »


Wer, wie ich, einen Netzwerkdrucker verwendet, wird sich vielleicht auch schon gefragt haben: Wie zum Henker ändere ich bei Mac OS X die IP-Adresse dieses Druckers? Es kann passieren, dass man anpassen muss – beispielsweise, wenn man den ISP und den Router wechselt.

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IP-Adresse ändern? Fehlanzeige!

Wenn man beim Mac via Systemeinstellungen bei Drucker & Scanner einen Augenschein nimmt, dann ist man einigen Klicks, zum Beispiel auf Optionen & Füllstände, ernüchtert. Man kann den Drucker umbenennen, mehr aber auch nicht. Weitere Anpassungsmöglichkeiten, zum Beispiel eben für die IP-Adresse, sucht man vergebens. Echt, Apple? Man muss ja nicht so weit gehen wie Microsoft, die aus der Druckerkonfiguration bei Windows eine Lebensaufgabe für studierte Informatiker gemacht haben. Aber ein paar mehr Checkboxen und Dropdownlisten wären schon ganz okay.

Durch Googeln bin ich auf diesen Thread hier und auf die Empfehlung gestossen, 127.0.0.1:631/printers aufzurufen. 127.0.0.1 ist bekanntlich «home sweet home» im Netz bzw. der Localhost. Und am Port 631 läuft offenbar eine Weboberfläche für die Druckerverwaltung.

Naja, zumindest bei meiner Frau. Bei meinem Mac erscheint folgende Meldung:
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AGBs: Die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das sind Werke, die von der Länge her ein durchschnittliches George-R.R.-Martin-Buch locker in den Schatten stellen und sich bezüglich Komplexität auf dem Niveau eines James Joyce bewegen – bloss von Juristen verfasst, die ihrer Muttersprache nicht mächtig sind, sondern nur jurisprudentisch können.

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Schöne Szene, garstiges Thema. (Bild: Ed Gregory/stokpic.com, CC0)

Ich erlaube mir, hier einmal eine populistische These aufzustellen: AGBs sind bloss dazu da, die Kundschaft zu verscheissern. Oder, etwas weniger reisserisch formuliert: Sie sind ein nützlicher Trumpf, den man bei Streitfällen gerne in der Hinterhand hat. Im Angesicht eines renitenten Kunden zückt der Leistungsanbieter sie mit maliziösem Lächeln und sagt mit unschuldigem Unterton: «… aber sie haben ja unsere AGBs gelesen, hier auf Seite 222 unten steht es…»

Und dann ist man angeschmiert. Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern ging es darum, wie Firefox 57 in einen praxistauglichen Zustand versetzt werden könnte. Firefox 57, auch bekannt als Quantum, wird am 14. November veröffentlicht und soll doppelt so schnell, beim Speicher viel sparsamer als der alte Firefox und als Chrome und viel schöner sein. Ich verwende seit einiger Zeit die Beta und was die «Schönheit» angeht, lässt sich darüber nicht streiten. Das Dark Theme (zugänglich übers Hamburger-Menü und Anpassen) finde ich aber so okay, dass ich meinen Browser inzwischen meistens in Dunkel verwende.

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Er schreibt in sein Notizbuch und nicht direkt ins CMS, weil keinen absturzbedingten Textverlust erleiden will. (Bild: Startupstockphotos.com, CC0)

Aber eben, wie beklagt wirft Firefox 57 die allermeisten der schönen Erweiterungen zum alten Eisen, die ich täglich nutze. Darum will ich noch vor dem offiziellen Start die wichtigsten nicht mehr kompatiblen Erweiterungen ersetzen. Heute und hier Form History Control II: Diese Erweiterung ist bei mir erst seit Mai in Betrieb. Damals hat sie Lazarus abgelöst.

Diese Erweiterungen sichern den Inhalt von Webformularen: Den ganzen Beitrag lesen »


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Jeder Link braucht Kontext. (Bild: negativespace.co/pexels.com, CC0)

Firefox 57 rückt bedrohlich schnell näher. Und während die Mozilla-Stiftung darüber in Jubel ausbricht, frage ich mich weiterhin, wie ich ab dem 14. November noch vernünftig arbeiten kann. Das Problem ist im Beitrag Da bahnt sich der Addons-Supergau an! ausführlich geschildert: Alle die wichtigen Erweiterungen, die ich tagtäglich einsetzen, funktionieren mit der neuen Version nicht mehr.

Ich bin daher seit einiger Zeit dran, kompatible Alternativen zu den wichtigsten Erweiterungen zu suchen. Mit Priorität behandle ich Easy Copy (Eine grossartige Firefox-Erweiterung!): Denn diese benutze ich tagtäglich und intensiv – ohne sie läuft gar nichts1. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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