Kann man mit einem iPad allein vernünftig bloggen? Diese Frage habe ich mir schon 2014 gestellt. Damals war die Erkenntnis, dass es einigermassen funktioniert, dass aber das Hochladen der Bilder ein Problem ist. Es gab damals keine Möglichkeit, die Dateien zu benennen. Das ist aber nötig, damit man sie im Blog-CMS wiederfindet, und dass nicht Bilder mit dem gleichen Namen überschrieben werden. Der Hack damals: Die Dateien mittels FTP-App umbenennen.

Das müsste inzwischen einfacher gehen, schliesslich behauptet Apple gerne, das iPad sei ein Profi-Gerät. Ich habe es darum neulich wieder mal ausprobiert. Das Bloggen selbst ist mit meiner Bluetooth-Tastatur kein Problem. Das Hochladen von Bildern macht indes noch immer nicht so richtig Spass.

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Das Beispielbild, das ich aus Zeitgründen dann halt mit Photoshop fürs Blog aufbereitet habe. (Bild: Berzin/Pixabay.com, CC0)

Ich sehe zwei Herausforderungen. Die erste: Falls ich Bilder aus dem Netz verwende (zum Beispiel aus einer dieser Quellen), dann möchte ich die nicht in der Fotomediathek meiner Foto-App haben, wo sie zwischen den privaten Aufnahmen auftauchen. Es reicht, wenn sie in einem Ordner in der Dateien-App liegen.

Immerhin: Das funktioniert. Safari hält im Teilen-Menü (in der unteren Reihe) den Knopf In Dateien sichern zur Verfügung. Dass ich in der Ablage Auf meinem iPhone/Auf meinem iPad keinen eigenen Ordner auf der obersten Ebene anlegen kann, ist befremdlich. (In der Ablage iCloud-Drive kann ich einen neuen Ordner ablegen. Aber es ist nicht nötig, dass die Fotos fürs Blog in der Cloud landen.) Ich zweckentfremde deswegen den Ordner von Pixelmator als Zwischenablage. Nicht sehr professionell, aber immerhin praktikabel.

Die zweite Herausforderung: Den ganzen Beitrag lesen »


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Trifft meine Stimmung perfekt. (Bild: Anger, Isengardt/Flickr.com, CC BY 2.0)

Ich habe, wie viele andere auch, von Youtube letzte Woche ein Mail bekommen. In netten Worten wird hier gesagt, dass ich des Youtubens unwürdig bin. Nein, genauer: Dass ich zwar meine Videos weiterhin hochladen soll, aber kein Geld mehr verdienen darf:

Da dein YouTube-Kanal Matthias Schüssler die neuen Mindestanforderungen von 4000 Stunden Wiedergabezeit in den vergangenen 12 Monaten und 1000 Abonnenten nicht erreicht hat, ist er aufgrund der neuen Voraussetzungen leider nicht mehr für die Monetarisierung zugelassen.

Die Begründung:

Unser Ziel ist, dass das YouTube-Partnerprogramm (YPP) von möglichst vielen Kanälen genutzt werden kann. Gleichzeitig müssen wir für mehr Sicherheit sorgen, um den Umsatz der YouTuber auf unserer Plattform zu schützen.

Das ist schon auf den ersten Blick blanker Unsinn – weil es den Umsatz der Youtuber mit kleinerem Umsatz eben nicht schützt. Spiegel.de hat eine konkrete Vermutung, worum es hier geht:
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Ich bilde mir ein, ziemlich umgänglich zu sein. Nicht nur im richtigen Leben, sondern auch online. Das führt dazu, dass ich in sozialen Medien selten unversöhnliche Gräben aufreisse und höchstselten entfreundet oder geblockt werde. Man könnte sich sogar auf den Standpunkt stellen, dass ein Journalist mit einer pointierten Meinung mehr anecken müsste. Denn klare Positionen einnehmen und von allen geliebt werden, das geht nun einmal nicht.

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Naja, ganz so schlimm ist es nicht. (Bild: geralt/pixabay.com, CC0)

Immerhin: Vor Jahren habe ich es geschafft, von @freichgeist geblockt zu werden. Das allerdings noch nicht einmal wegen einer öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheit, bei der ich es ihm so richtig gezeigt und er als schlechter Verlierer nur noch eins zu tun wusste. Nein, es ging um einen Retweet. Ich weiss den Inhalt nicht genau, aber weil ich noch einen kurzen eigenen Kommentar dazu schreiben wollte, habe ich den Tweet auf eine Weise gekürzt, die ihm nicht gefiel. Heute wäre das kein Problem, weil man Tweets zitieren kann: Der Originaltext bleibt erhalten, und man hat fast die volle Zeichenzahl (280 statt wie damals nur 140) für seinen eigenen Senf zur Verfügung. Man kann also sagen, dass dank des technischen Fortschritts die Welt auf Twitter eine friedlichere ist. Bzw. wäre, wenn es auf Twitter nicht so viele Idioten gäbe.

Was nun @frechgeist angeht, habe ich mich, wie ich das auch im richtigen Leben getan hätte, entschuldigt. Doch das hat ihn nicht gerührt – weswegen ich heute dazu neige, ihn für mich @kleingeist zu nennen.

Aber darum geht es heute gar nicht. Sondern um den Fall von Facebook, wo mich das Schicksal des Entfreundetwerdens neulich ereilt hat. Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern ging es hier im Blog um eine dubiose Software von Chip.de, die ohne mein Wissen auf den Computer gelangte. Und auch wenn ich Chip speziell an den Pranger gestellt habe (weil die es verdienen) bleibt festzustellen: Das ist bei Windows ein Grundproblem.

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Die Ampel standardmässig auf Rot umschalten. (Bild: Jeshoots.com/pexels.com, CC0)

Windows ist ein «klassisches» Betriebssystem, wenn man so sagen kann. Ich meine damit, dass es in der Zeit konzipiert wurde, als Schadsoftware zwar nicht völlig unbekannt, aber noch kein grosses Thema war: Windows 1.0 wurde im 21. November 1985 vorgestellt. Die theoretischen Anfänge des Computervirus gehen weiter zurück – aber zu einem realen Sache wurde diese Schädlingsform in den Jahren 1985 und 1986. (Man muss kein Numerologe sein, um diese Koinzidenz interessant zu finden.)

Das hat zur Folge, dass ein Programm sehr weitgehende Möglichkeiten hat. In den Anfängen von Windows, aber auch beim Mac OS durfte jedes Programm alles. Das war schon damals nicht sinnvoll, da auch ein gutmeinendes, aber unfähiges Programm Probleme verursachen konnte. Mit den Jahren kam das Konzept des Nutzer- und Administratorkontos dazu – auch wenn Windows XP sich unsinnigerweise so installiert hat, dass die allermeisten Anwender mit dem Admin-Konto gearbeitet haben. Typischerweise wäre es ja so, dass das Admin-Konto nur für jene Aufgaben genutzt wird, für die man volle Rechte benötigt. Gearbeitet wird mit dem Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten, sodass eine bösartige Software oder ein amoklaufendes Programm keinen Maximalschaden anrichten kann. Heute ist das so – wobei aus Gründen des Komforts ein Programm auch temporär erhöhte Rechte anfordern kann, damit man sich als Nutzer nicht aus- und im Admin-Modus wieder einloggen muss.

Die abgestuften Benutzerrechte sind eine sinnvolle Sache, lösen das Problem aber nicht vollständig. Den ganzen Beitrag lesen »


Heute muss ich ein Hühnchen mit den Kollegen von Chip.de rupfen. Ich lese deren Magazine gerne. Aus Gründen als E-Paper (zum Glück gibt es Chip inzwischen wieder als PDF).

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Wenn einer ungefragt an deinem Gerät rummacht1. (Bild: gratisography/Pexels.com, CC0)

Die Website unter Chip.de finde ich ziemlich grauenvoll. Die exerziert vor, wie eine Qualitätsmarke in einem klickgetriebenen Markt den Bach runtergeht: Clickbaiting, nervige In-Text-Werbung und ein Layout, das an Unübersichtlichkeit nicht zu übertreffen ist. Plus die seltsame Rubrik «Chip zu Hause» mit Themen wie «Ist Fisch gesund?» oder «Bunte Tattoos: Sind sie schädlicher als schwarze Tattoos?» Klar, solche Themen schaltet man, um die Leser möglichst im eigenen Medienverbund zu halten. Aber aus Sicht des Lesers nerven sie ganz massiv2.

Aber darum geht es nicht. Sondern um ein Programm, das ich neulich auf meinem Computer im Taskmanager gefunden habe. Es heisst Chip 1 Click Installer und wirft viele Fragen auf. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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