Neulich wollte ich Fotos unserer Tochter als Postkarte versenden. Ich habe für den Versand von echten Postkarten ab Smartphone schon erfolgreich Touchnote verwendet (Android und iPhone/iPad). Doch warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren? Ich habe also einen Versuch mit Postcard Creator der Schweizer Post (Android und iPhone) unternommen – um dann wieder bei Touchnote zu landen.

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Eine App macht noch keine Postkartenidylle. (Bild: A Postcard from the Edge, Abby Lanes/Flickr.com, CC BY 2.0)

Leider ist diese App nicht ausgereift. Und zwar aus mehreren Gründen:

Erstens hatte ich Login-Probleme. Ein Konto mit meiner Clickomania-Mailadresse zu erstellen, hat nicht geklappt. Hinweis: Die Adresse ist schon registriert. Das stimmt, ich habe vor zweieinhalb Jahren einen Nachsendeauftrag online eingerichtet und dafür die Adresse verwendet. Mit dem damals gewählten Passwort konnte ich mich allerdings auch nicht anmelden. Einzige Lösung: Ein neues Konto mit einer anderen Mailadresse.

Zweitens ist sie funktional nicht gerade ein Überflieger. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich geisterte eine Liste mit den erfolgreichsten Android-Apps der letzten fünf Jahre durchs Internet. Die meisten der dort aufgeführten Titel kamen mir bekannt vor. Eine Ausnahme gab es jedoch – und eine für mich relativ peinliche. Von Subway Surfers hatte ich noch nie etwas gehört, obwohl das doch in das Genre der Endless Runner gehört, für das ich ein ausgewiesener Experte bin.

Also muss dieses Versäumnis hier wettgemacht werden. Es gibt das Spiel für Android und iPhone/iPad, plus für irrelevante Plattformen wie Windows Phone. Es wirkt sympathisch, mit flüssigen und aufwändigen Animationen und einer zugänglichen, abwechslungsreichen Grafik. Trotzdem ist unüberschaubar, dass es sich um einen dreisten Klon handelt. «Subway Surfers» funktioniert wie «Temple Run» (Jogging für Gehfaule) – und damit gewissermassen wie der Film Speed: Man darf bzw. kann die Renngeschwindigkeit nicht verändern und muss daher sehen, nirgendwo dagegenzurennen.
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Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Bring your own device (BYOD) heisst auf Neudeutsch übersetzt: Wir als dein Arbeitgeber haben keine Lust, dir ein Handy oder einen Laptop zu stellen, weswegen du deine eigenen Geräte benutzen darfst. Eine Entschädigung dafür bekommst du nicht, dafür nehmen wir uns aber das Recht heraus, ein Zertifikat zur Steuerung deines Geräts zu installieren, das auch Zugriff auf die Daten ermöglicht. Das ist übrigens kein fiktives Beispiel, sondern eines, das sich in der Schweiz öfters zugetragen hat, und von dem ich selbst Kenntnis erlangt habe. Und wie mein etwas zynischer Tonfall erahnen lässt: Ich bin nicht gerade ein Fan von diesem Trend.

Ein Kommentator hat das beim Tagi-Artikel ganz schön auf den Punkt gebracht:
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Resilio Sync – oder BitTorrent Sync, wie es früher hiess – gehört inzwischen zum harten Kern meines Softwareinventars. Ich tausche mit dem Programm Dateien zwischen dem Mac und Windows aus. Klar, dazu könnte man auch die Dropbox oder Onedrive nutzen. Aber ich schiebe oft grosse Dateien wie Video und unkomprimiertes Audio hin und her. Und es gibt auch Dokumente, die in der Cloud nichts verloren haben. Da ist der direkte Transfer übers lokale Netz der bessere Weg – und obendrein viel schneller und zuverlässiger als die Ordnerfreigabe von Windows bzw. die Dateifreigabe vom Mac.

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Links das Hauptmenü und im Hintergrund schwach die beiden synchronisierten Ordner.
Rechts: Die Möglichkeiten, Dateien in den synchronisierten Ordner zu legen.

Resilio Sync (resilio.com) funktioniert nicht nur im lokalen Netz, sondern auch via Internet, wie im Beitrag Bittorrent Sync? Hat bei mir eingeschlagen erklärt. Mir ist neulich jedoch noch eine weitere, sehr praktische Möglichkeit für Resilio Sync aufgegangen: Der Datenaustausch mit Android, nämlich.

Ich habe dafür bis anhin Android File Transfer benutzt. (Bei Windows geht es ohne Extra-Programm, siehe hier). Das ist jedoch eine nervtötend unpraktische Methode. Den ganzen Beitrag lesen »


Eine meiner Lieblings-Apps für Android ist Wifi Analyzer. Bei ihr zeigt sich eine der Stärken von Android: Die weniger abgeschottete Hardware, die es einer App erlaubt, ausführliche Analysen anzustellen. Beim iPhone ist das nicht möglich. Apple erlaubt keiner App den direkten Zugriff auf die Hardware, so wie das für derlei Auswertungen nötig ist.

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Wenn die UPC-Geräte die Kanäle selbst wählen dürfen, dann entscheiden sie sich fürs Gedränge.

Die App beherrscht diverse Anzeigemodi. In der Kanalübersicht sieht man die Verteilung der nachbarlichen Netze auf die verfügbaren Kanäle. Das ist, wie ich in meinen beiden Videofolgen Wie Sie der WLAN-Verbindung Beine machen und Wenn das Surfen zur Geduldsprobe wird hilfreich bei der Diagnose von instabilen Verbindungen.

Ich habe so festgestellt, dass das 5-GHz-Band an meinem Wohnort quasi unbenutzt ist und meine Daten freie Bahn haben. Im 2,4-GHz-Band hingegen herrscht so ein dichtes Gedränge, dass man sich über stotternde Musikwiedergabe per WLAN-Lautsprecher nicht zu wundern braucht. Vor allem auch, da die dumme Horizon-Box mit beeindruckender Sturheit immer den Kanal wählt, auf dem schon nachbarliche Netze voll Rohr senden. Was die Überlegung dahinter sein soll, ist mir nicht klar. Sie entspringt wohl derselben Logik, mit der die UPC USB-Anschlüsse einbaut und diese dann als «nicht funktional» bezeichnet.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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