So wird das Tablet zum zweiten Bildschirm

Böse Zungen würden sagen: So ist das iPad endlich zu etwas nütze: Nämlich als Zweit-Bildschirm für Windows.

Und bevor ihr nun böse Kommentare schreibt. Die Aussage stammt von «bösen Zungen», nicht von mir. Ich halte das iPad auch im eigenständigen Gebrauch für ein sinnvolles Instrument. Zwar nicht fürs Bloggen. Aber immerhin als Visionierungsgerät für Netflix und Teleboy und zum Steuern von Spotify.

Was nun das Video angeht, kommen hier die beiden Beiträge Das Tablet als externen Bildschirm nutzen und Das sollten alle Browser können! zusammen: Zwei raffinierte Methoden, um effizienter zu arbeiten, mehr Platz auf dem (digitalen) Desktop zu haben und alle relevanten Informationen immer im Blick zu haben – was die Notwendigkeit zur Task-Switcherei minimiert.

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Im Beitrag Zeitschriften zum Flatrate-Tarif habe ich die Readly-App (für iPhone/iPad und Android) vorgestellt, mit der man (wie der Titel verrät) Zeitschriften zum Flatrate-Tarif digital lesen darf. Ich bin damals eher nüchtern an die Vor- und Nachteile herangegangen. Es gehört sich, die Euphorie zu zügeln, finde ich, wenn sich ein neues Geschäftsmodell derart nach Scheideweg anfühlt. Es kann sein, dass es sich zum finalen Räumungsverkauf entwickelt; zur letzten Rabattschlacht, bevor endgültig die Lichter ausgehen. Genausogut kann es auch sein, dass sich das neue Modell als zukunftsträchtig erweisen wird und die Zeitschriftenbranche rettet. Ja, vielleicht werden wir in Zukunft auch Magazine nach dem Prinzip von Netflix und Spotify konsumieren. Ich weiss es nicht und hoffe das beste.

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Eigenartige Faszination.

Ich komme nun auf das Thema zurück, weil ich Readly nun seit einiger Zeit nutze; und zwar mit zunehmender Begeisterung. Ich habe zwar nicht so viel Zeit, wie man angesichts der unzähligen Zeitschriften brauchen würde. Ich komme ja noch nicht einmal dazu, mein Abo für Republik.ch auch nur ansatzweise zu amortisieren. Das macht mir etwas Bauchweh. Denn ich würde es anfangs 2019 gerne verlängern. Aber so wenig, wie ich dazu gekommen bin es zu nutzen, rechtfertigt sich das eigentlich nicht. (Und ich will jetzt kein Blabla à la «Wenn es einem wert ist, dann findet man auch Zeit dafür!» hören. Stimmt nicht. Es gibt einfach mehr Dinge, die man tun könnte und gern tun würde, als der Tag Stunden und Minuten hat. Man muss sich entscheiden, und das ist hart.)

Was mir an Readly gefällt, sind zwei Dinge: Den ganzen Beitrag lesen »


Ich muss noch einmal auf die hier besprochenen Outdoor-Apps zurückkommen. Ein Leser hatte kritisiert, man hätte auch Apps wie SchweizMobil besprechen müssen.

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Landeskarten 1:1 aufs iPhone übertragen? Kann man machen, ist aber nicht gerade das technische Nonplusultra.

Nun, es ist natürlich so, dass meine Auswahl selten allen passt. Schliesslich gibt es fast in jedem Bereich mehr Apps, als in einen Artikel passen. Und ich finde es zwar sinnvoll, Alternativen zu liefern – aber ellenlange Aufzählungen aller möglichen Kandidaten sind nicht zweckdienlich. Sie überfordern eher, als dass sie echte Auswahlmöglichkeiten liefern. Als Tester setze ich Schwerpunkte. Komplexreduktion ist schliesslich die hehre Aufgabe des Journalismus.

Das heisst aber nicht, dass ich nicht hier im Blog Ergänzungen anbringen könnte. Zum Beispiel im Fall von SchweizMobil. Die App existiert für Android und fürs iPhone. Sie bietet Zugriff auf die Landeskarten von Swisstopo im Massstab 1:25′000 – was denn auch der Grund war, weswegen ich die App nicht vorgestellt habe. Versteht mich nicht falsch – ich mag die Schweizer Landeskarten. Die gehören zu diesem Land wie die SBB, das Bundeshaus und die Bunker im Gotthard. Den ganzen Beitrag lesen »


Hier habe ich neulich die schönsten Outdoor-Apps besprochen. Eine, die liegen geblieben ist, heisst Zombies, Run! (für Android und fürs iPhone). Die ist nun nicht gerade frisch. Im Gegenteil, es gibt sie seit mindestens fünf Jahren. Aber das ist völlig egal, bei einer App, die Untote zum Leben erweckt – die Zombies sind auch alles andere als frisch.

Die Idee ist eine Art interaktives Hör-Rennspiel – wobei die Interaktion sehr bescheiden ist. Und auch das Rennen ist nicht zwingend – man könnte das Hörspiel auch auf dem Sofa geniessen, wobei man sich dann als fauler Drückeberger fühlen müsste. Das Hörspiel jedenfalls beschwört die Zombie Apocalypse herauf. Als Hauptperson ist man mittendrin: Man wird per Funk angesprochen und erhält eine bildliche Schilderungen davon, was die Untoten um einen herum so treiben. Typischerweise rotten sie sich zusammen und heften sich an die Fersen des Zuhörers. Das soll, natürlich, zur Bewegung anspornen. Den ganzen Beitrag lesen »


Meine Neugierde hat mich neulich 4 Franken gekostet. Es geht um die Plant Snap-App (für iPhone und iPad, kostenlos für Android und Pro-Version für Android). Die behauptet, in der Lage zu sein, mehr als 316’000 Pflanzen erkennen zu können. Da ich selbst so in etwa zehn bis zwanzig Pflanzen erkenne – darunter diejenigen auf unserem Balkon, von denen ich weiss, unter welchem Namen sie im Blumenladen verkauft worden sind –, wäre das eine interessante und praktische smartphonemässige Erweiterung meines Skillsets.


Ganz so einfach ist die Sache leider nicht.

Beim Start erklärt einem die App, dass man gute Fotos machen muss, um eine gute Erkennung zu haben. Heisst: Blüte formatfüllend im Bild, Blätter gut sichtbar, nicht zu nahe, nicht mit verschiedenen Spezies im gleichen Bild, auch nicht zu weit entfernt fotografiert und nicht unscharf. Irgendwie alles klar, aber wahrscheinlich ist es nötig, das noch einmal deutlich zu machen. Wenn man dann loslegen will, kommt noch einmal das Angebot, einem in einem Video zu erklären, wie man seine Fotos schiessen muss, um vernünftige Erkennungsraten zu erzielen. Das deutet darauf hin, dass nicht alle Nutzer glücklich über die Resultate zu sein scheinen, die die App ihnen liefert.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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