Resilio Sync – oder BitTorrent Sync, wie es früher hiess – gehört inzwischen zum harten Kern meines Softwareinventars. Ich tausche mit dem Programm Dateien zwischen dem Mac und Windows aus. Klar, dazu könnte man auch die Dropbox oder Onedrive nutzen. Aber ich schiebe oft grosse Dateien wie Video und unkomprimiertes Audio hin und her. Und es gibt auch Dokumente, die in der Cloud nichts verloren haben. Da ist der direkte Transfer übers lokale Netz der bessere Weg – und obendrein viel schneller und zuverlässiger als die Ordnerfreigabe von Windows bzw. die Dateifreigabe vom Mac.

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Links das Hauptmenü und im Hintergrund schwach die beiden synchronisierten Ordner.
Rechts: Die Möglichkeiten, Dateien in den synchronisierten Ordner zu legen.

Resilio Sync (resilio.com) funktioniert nicht nur im lokalen Netz, sondern auch via Internet, wie im Beitrag Bittorrent Sync? Hat bei mir eingeschlagen erklärt. Mir ist neulich jedoch noch eine weitere, sehr praktische Möglichkeit für Resilio Sync aufgegangen: Der Datenaustausch mit Android, nämlich.

Ich habe dafür bis anhin Android File Transfer benutzt. (Bei Windows geht es ohne Extra-Programm, siehe hier). Das ist jedoch eine nervtötend unpraktische Methode. Den ganzen Beitrag lesen »



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Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche ein bisschen zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

Ein kompetenter Plagiator weiss natürlich, dass man eben nicht ganze Passagen klaut. Den ganzen Beitrag lesen »


Eine meiner Lieblings-Apps für Android ist Wifi Analyzer. Bei ihr zeigt sich eine der Stärken von Android: Die weniger abgeschottete Hardware, die es einer App erlaubt, ausführliche Analysen anzustellen. Beim iPhone ist das nicht möglich. Apple erlaubt keiner App den direkten Zugriff auf die Hardware, so wie das für derlei Auswertungen nötig ist.

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Wenn die UPC-Geräte die Kanäle selbst wählen dürfen, dann entscheiden sie sich fürs Gedränge.

Die App beherrscht diverse Anzeigemodi. In der Kanalübersicht sieht man die Verteilung der nachbarlichen Netze auf die verfügbaren Kanäle. Das ist, wie ich in meinen beiden Videofolgen Wie Sie der WLAN-Verbindung Beine machen und Wenn das Surfen zur Geduldsprobe wird hilfreich bei der Diagnose von instabilen Verbindungen.

Ich habe so festgestellt, dass das 5-GHz-Band an meinem Wohnort quasi unbenutzt ist und meine Daten freie Bahn haben. Im 2,4-GHz-Band hingegen herrscht so ein dichtes Gedränge, dass man sich über stotternde Musikwiedergabe per WLAN-Lautsprecher nicht zu wundern braucht. Vor allem auch, da die dumme Horizon-Box mit beeindruckender Sturheit immer den Kanal wählt, auf dem schon nachbarliche Netze voll Rohr senden. Was die Überlegung dahinter sein soll, ist mir nicht klar. Sie entspringt wohl derselben Logik, mit der die UPC USB-Anschlüsse einbaut und diese dann als «nicht funktional» bezeichnet.
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Es ist ein offenes Geheimnis: 2016 gilt als schlimmes Jahr. Doch immerhin: Es geht als guter App-Jahrgang in die Geschichte ein. (Aus meiner persönlichen Sicht war es aber ein sehr schönes Jahr.)

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Die Auswahl ist leicht subjektiv gefärbt, wie es bei solchen Best-of-Listen unvermeidlich ist. Da mein Geschmack aber nicht allein massgeblich ist, habe ich einige Apps daruntergemischt, deren Besprechung beim Tagi auf grosses Publikumsecho gestossen ist. Es sind als nicht nur Apps dabei, die mir gefallen, sondern auch den Tagi-Leserinnen. For whatever it is worth.

Natürlich gilt wie immer: Wenn ich eine App übersehen haben sollte, könnt ihr gern in den Kommentaren hier oder beim Tagi drüben eine Nomination anbringen. Den ganzen Beitrag lesen »



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Es fällt mir schwer, das zu glauben. Aber es scheint tatsächlich Leute zu geben, deren Horizont nicht über Facebook herausreicht. Sie hängen dort den ganzen Tag, beziehen ihre News von Mr. Zuckerbergs schönem sozialem Netzwerk, und sie gewichten eine dubiose Meldung von einem tendenziösen News-Outlet genauso nur anhand ihrer persönlichen Animositäten, so wie sie es mit seriösen Quellen tun – und da verlieren die seriösen Quellen dann oft, weil sie weniger emotional, weniger auf Vorurteile spielen und sich vielleicht sogar um Differenzierung bemühen.

Aber eben: Nur weil ich es nicht glauben mag, heisst das nicht, dass es diese Leute nicht gibt. Im Gegenteil, die Kollegen bei SRF 3 halten das Phänomen für wichtig genug, um die Filterblase zum Wort des Jahres zu machen:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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