Bekanntlich habe ich eine gute Beziehung zu dem 16-jährigen Mädchen in mir. Aus diesem Grund ist es nicht verwerflich, hier die App Episode (für Android und iPhone/iPad) zu besprechen in Teenie-Nöten und -Freuden zu schwelgen. Ich könnte nun die Ausrede bemühen, dass ich mich nur aus journalistischen Zwecken in diese rosaroten und plüschigen Gefilde begebe. Und deswegen, weil Episode eine potenziell interessante Storytelling-Methode pflegt. Aber das wäre geschwindelt. Es geht um den Thrill, ums Herzklopfen und die Gänsehaut, und darum, Stunden damit zu verbringen, an Anfang des Spiels seine Figur mit der perfekten Frisur, Haarfarbe und -länge auszustatten, die geilsten Klamotten aus dem virtuellen Kleiderschrank zu picken und sich mit den Accessoires auszustatten, die die Schönheit der eigenen Seele besonders hell leuchten lassen. Oder so ähnlich.

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Links: Mein Alter Ego.
Rechts: Von Schmacht über Sperschmacht bis zu Schmachtschmachtschmacht…

Denn zum Ritual am Anfang einer Episode-Episode gehört das Aufdonnern der Spielfigur. Die political correctness ist nicht zu übersehen, indem nicht nur die Hautfarbe der Spielfigur variabel ist, sondern der ganze Genotyp. Das ermöglicht sämtlichen Mädchen von Nord bis Süd und von Asien bis Europa eine maximale Identifikation mit ihrer Figur. Es ist erzählerisch jedoch ein massives Handicap. Den ganzen Beitrag lesen »


Autodesk ist diese Softwareklitsche, die Software macht, die kaum einer braucht. (Ausser diejenigen die auf CAD abfahren.) So lautet zumindest the common wisdom. Längst macht Autodesk auch lustige Apps wie die hier.

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Ja, das habe ich gemacht! (Ich habe ganz allein ein Bild aus dem Tutorial in den Hintergrund geladen!)

Und ernsthafte Softwareerzeugnisse wie Sketchbook. Das ist eine «digitale Zeichen-App für ein echtes Zeichenerlebnis», wie es die Marketingbehauptung ausdrückt. Es gibt die App kostenlos für Windows und Mac, aber auch für Android und fürs iPhone und iPad. Man verwendet sie am Touchscreen am besten mit einem Stift und PC mit einem Grafiktablett. Aber es geht zur Not auch mit Maus und Finger.

Der Arbeitsbereich macht einen aufgeräumten Eindruck: Den ganzen Beitrag lesen »



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Ein Schwall Meerwasser hätte meine Ferienfotos von den Azoren um ein Haar dahingerafft… aus diesem Grund habe ich heute eine Backup-Strategie, die manche als neurotisch bezeichnen würden. Egal – ich empfehle sie heute trotzdem zur Nachahmung. Denn verlorene Ferienfotos sind ein nachhaltiger Dämpfer. Ich bin heute noch überzeugt, dass die Fotos, die ich am 14. Juli 1989 in Paris geschossen habe (bei der Zweihundert-Jahrfeier) die besten Fotos meines Lebens waren. Das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Aber das Gegenteil kann mir niemand beweisen, weil ich tatsächlich vergessen hatte, einen Film einzulegen. Ja, liebe Kinder, das war damals ein gängiger Witz, und mir ist es tatsächlich mal passiert.
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Meine Krankenversicherung hat eine App namens Sanitas Active herausgebracht, die es für Android und fürs iPhone gibt. Das ist eine Art Umerziehungs-App für Bewegungsfaule, die dem Anreiz der Gamification einen monetären Stimulus beiseite stellt. Mit anderen Worten: Wenn man sein tägliches Bewegungsziel erreicht – bei mir, da ich einer sitzenden Arbeit nachgehe, sind das 7000 Schritte –, erhält man eine Münze. Für die gesammelten Münzen erhält man beim Shopping Vergünstigungen. Man findet beispielsweise Digitec vor, wo es für dreissig Münzen beim nächsten Einkauf einen Rabatt von 10 Franken gibt. Die Auswahl an Bonusprogrammen ist noch nicht so gross. Im Moment finden sich auch Farmy.ch und Athleticum im Angebot. Bei letzterem ist die Umwandlungsrate noch etwas besser: Da erhält man für 50 Münzen einen Rabatt von 20 Franken.

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Links: Ziel erreicht, Münzen gesammelt und dem Digitec-Gutschein 10’559 Schritte näher.
Rechts: Die Auswahl an Gutscheinen ist noch nicht üppig.

Das entspricht, über den Daumen gepeilt, einer Belohnung von 30 Rappen pro Tag. Verglichen mit der Krankenkassenprämie ist das nicht üppig. Wenn man seine Schrittzahl täglich reinholt, kommt man auf einen Rabatt von um die zwei, drei Prozent. Ob das ein wirklicher Anreiz ist? Es dürfte eher so sein, dass Leute, die sich eh schon viel bewegen, ermutigt werden, ihre Daten an die Krankenkasse abzuliefern. Ein kleiner Rabatt bei Digitec? Nimmt man natürlich gerne mit!
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Hassliebe wäre ein zu starkes Wort – aber ungesund ist die Beziehung des typischen Heavy-Users zu seinem Smartphone allemal. Weglegen ist schwierig. Doch es ständig in den Fingern halten, auch nicht immer okay. (Und ich spreche nicht vom Daddeln auf dem WC.) Darum dreht sich das neue Patentrezept um die Frage, wie man es anstellt, dass das iPhone weniger nervt – einen selbst und auch die Umgebung.

Also: Extreme Ausgewogenheit war die Prämisse dieses Videos. Und deswegen sind es auch zwei Videos geworden. Das oben richtet sich an iPhone-Nutzer, das nachfolgend an die armen Teufel, die mit Android arbeiten müssen:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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