Ich habe hier die Vorteile eines VPN-Zugangs gelobt: Man muss sich nicht bevormunden lassen, welche Inhalte man im Netz konsumieren darf und welche nicht. Man kann in offenen WLAN-Netzen den Schutz für seine Daten erhöhen. Und VPNs helfen, Netzsperren zu umgehen.

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Streaming ist das eine, Provider-Engpässe umgehen das andere.

Neulich ist mir ein weiterer Pro-VPN-Grund begegnet. Die UPC (früher bekannt als UPC-Cablecom, noch früher bekannt als Cablecom und nochnoch früher bekannt als Rediffusion) hatte nämlich das Problem, was sie des Öfteren hat: Sie war nicht willens, einen reibungslosen Internetzugang bereitzustellen. Konkret war es so, dass viele Websites funktionierten, manche aber nicht. Zum Beispiel war dieses Blog fast gar nicht erreichbar – die Ladezeiten betrugen fünf Minuten und länger. Auch andere, für mich wichtige Websites waren davon betroffen. Ich bin kein Netzwerkexperte, aber für mich deutet das auf ein Peering-Problem hin. Ich habe einen Anruf bei der Hotline oder eine kleine Stänkerei auf Twitter erwogen. Doch erfahrungsgemäss bringt das nichts: Bei der Hotline exerziert man in solchen Fällen jeweils ein Diagnoseprogramm durch, bei dem man seinen Router neu starten, die Leitung vermessen und unzählige Fragen beantworten muss – selbst wenn schon von Anfang an (aufgrund des selektiven Auftretens) völlig klar ist, dass die Ursache nicht beim Anschluss und nicht auf der letzten Meile liegt, sondern irgendwo in einem Rechenzentrum der UPC oder einem ihrer Partner.

Stattdessen hatte ich den Geistesblitz, etwas Erfolgversprechendes zu tun. Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Die Tragödien der heutigen Zeit beinhalten weniger einen Königssohn, der aus Versehen mit seiner Mutter Geschlechtsverkehr hat, als vielmehr aus verpassten Momenten, die man zwar versucht hat fotografisch festzuhalten, bei denen das Resultat aber technisch nicht dem Zauber des Augenblicks entspricht. Kurz: Es geht um Fotos, die man selbst oder die Kamera versaut hat.

Man kann in solchen Fällen schulterzuckend auf den Löschknopf drücken. Oder man kann versuchen, das beste aus den Aufnahmen herauszuholen. Manchmal hilft schon ein radikaler Beschnitt. Gelegentlich braucht es spezialisierte Reparaturprogramme. Und mitunter kann man versuchen, den Mangel durch einen spektakulären Effekt zu kaschieren. Im Video stelle ich alle drei Methoden vor. Den ganzen Beitrag lesen »


Aus unerfindlichen Gründen haben gleich beide meine Aufnahme-Apps den Geist aufgegeben. Røde Rec, hier vorgestellt, nimmt nicht mehr auf, ohne dafür einen Grund zu nennen. Rekorder seinerseits nimmt auch nicht auf, sagt aber wenigstens, weshalb. Er findet nämlich, es gebe keinen freien Speicherplatz mehr. Was eine falsche Begründung ist, weil noch 181 GB frei sind. Aber das Resultat ist das gleiche.

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Links: Die Editierfunktion der Diktiergerät-App.
Rechts: Zeitgesteuerte Aufnahmen, speziell geeignet für Spionagezwecke.

Da ich nur mit Aufnahme-Apps etwas anfangen kann, die auch aufnehmen, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Wichtig ist mir eine simple Aufzeichnungsfunktion. Eine Hüllkurve ist zur Kontrolle nötig. Und schön ist auch eine einfache Möglichkeit, eine Aufnahme vom Gerät zu kriegen, beispielsweise übers WLAN:

Diktiergerät (Voice Recorder) ist gratis und macht eigentlich einen guten Eindruck. Den ganzen Beitrag lesen »


Dank dem schönen Umstand, seit neun Monaten Vater zu sein, kann ich nun Apps testen, die vor zehn Monaten absolut kein Thema waren. Zum Beispiel die tollen Apps, die ich in diesem Video vorgestellt habe. Oder die App Baby Cries Translator, die es für 3 Franken für Android und das iPhone gibt.

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Hungrig oder liebesbedürftig?

Die App macht genau das, was sie verspricht: Sie übersetzt das Weinen des kleinen Erdenbürgers in eine für uns Erwachsene verständliche Botschaft. Die App basiert, so steht es im Artikel des für Qualitätsjournalismus weiterherum bekannten Mediums «Daily Mail», auf echtem Geschrei: 200′000 Lautäusserungen von 100 Babys wurden ausgewertet. Die Genauigkeit sei 92 Prozent für zwei Wochen alte Kinder, 85,4 Prozent nach einem Monat, 83,8 Prozent nach zwei Monaten und 77 Prozent nach vier Monaten, so steht es auf der Website des Herstellers.

Die Genauigkeit für ein Kind von neun Monaten steht nirgends, aber es ist anzunehmen, dass die schon in einem Bereich liegt, wo man mit Raten, bzw. mit eigener Erfahrung genauso treffsicher ist. Aber ich habe es leider nun einmal verpasst, die App zu testen, als meine Tochter noch präziser zu analysieren war. Doch damals war das Bedürfnis nach einer solchen App nicht vorhanden, weil die Bedürfnisse der Tochter meistens völlig klar waren.

Mit anderen Worten: Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich wollte ich Fotos unserer Tochter als Postkarte versenden. Ich habe für den Versand von echten Postkarten ab Smartphone schon erfolgreich Touchnote verwendet (Android und iPhone/iPad). Doch warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren? Ich habe also einen Versuch mit Postcard Creator der Schweizer Post (Android und iPhone) unternommen – um dann wieder bei Touchnote zu landen.

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Eine App macht noch keine Postkartenidylle. (Bild: A Postcard from the Edge, Abby Lanes/Flickr.com, CC BY 2.0)

Leider ist diese App nicht ausgereift. Und zwar aus mehreren Gründen:

Erstens hatte ich Login-Probleme. Ein Konto mit meiner Clickomania-Mailadresse zu erstellen, hat nicht geklappt. Hinweis: Die Adresse ist schon registriert. Das stimmt, ich habe vor zweieinhalb Jahren einen Nachsendeauftrag online eingerichtet und dafür die Adresse verwendet. Mit dem damals gewählten Passwort konnte ich mich allerdings auch nicht anmelden. Einzige Lösung: Ein neues Konto mit einer anderen Mailadresse.

Zweitens ist sie funktional nicht gerade ein Überflieger. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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