Die Clickomania-Ära neigt sich dem Ende zu: So stand es neulich in diesem Blog. Das heisst aber nicht, dass es nicht Spiele gibt, die die Tradition fortsetzen. Im Gegenteil: Es gibt einige in den App-Stores, die sich explizit mit diesen Federn schmücken und Clickomania als Stichwort verwenden, mit denen sie gefunden werden wollen. «Touch League» ist eines, und ich habe versprochen, es zu besprechen.

Nun, leider taugt dieses Spiel überhaupt nichts. Es steht leider auch nicht in der Tradition meines schönen Spiels. Es ist kein Knobel-Puzzle, sondern ein Motorik-Spiel der einfachsten Machart. Man muss möglichst schnell und oft aufs Display tippen. Das ist zweigeteilt, sodass auf jeder Seite einer tippen kann. Und der Schnellere gewinnt. So einfach und so langweilig. Es ist anzunehmen, dass es mal ein «Wie kann ich meine Maus möglichst schnell kaputtmachen»-Spiel namens Clickomania gab, auf das der Macher Bezug nimmt. Das finde ich so doof, dass ich das Teil hier noch nicht einmal verlinke.

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Bei jedem Level werden die Punkte anders angeordnet.

Immerhin, ich habe ein Spiel gefunden, das ich hier empfehlen kann. Und nein, es ist nicht Candy Crush Saga (iPhone/iPad und Android), obwohl das durchaus in die Kategorie passen würde. Ich stelle es nicht vor, weil es eh schon jeder kennt – und weil ich die Free-to-Play-Monetarisierungsmethoden nicht gutheissen kann.

Wobei, was das angeht, ist auch das heutige Spiel kein Waisenknäblein. Den ganzen Beitrag lesen »


Im Beitrag Google mischt den Hörbuch-Markt auf habe ich beklagt, dass Audible bei der Literatur zum Hören derart dominant ist – und im Nerdfunk habe ich diesbezüglich nachgedoppelt. Ich mag Audible, auch wenn es Dinge gibt, die mich stören. Das grösste Problem ist, dass der einheimische Buchmarkt völlig aussen vor bleibt, wenn man seine Bücher bei der Amazon-Tochter kauft. Das finde ich schade, weswegen ich mir schon überlegt habe, zum Spartarif von Orell Füssli zu wechseln. Aber da ich vor allem englischsprachige Hörbücher höre, ist das Angebot im Vergleich zu Audible.com bislang nicht ansatzweise konkurrenzfähig.

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Sie ist ein Hörbuch-Fan und hätte gerne, dass auch das einheimische Buchgewerbe auf seine Kosten kommt. (Bild: Kaboompics/Karolina/pexels.com, CC0)

Vor Kurzem ist Google ins Hörbuchgeschäft eingestiegen. Wenn ich dort einkaufe, nützt dem Schweizer Buchhandel leider auch nichts. Das soll mich aber nicht daran hintern, die Hörbücherabteilung des Play-Store einmal näher anzusehen. Auffällig ist: Google streicht hervor, dass sein Angebot ohne Abo funktioniert. Das ist natürlich gegen Audible gemünzt, wo man Bücher zwar auch einzeln erweben kann, man aber mit der Nase aufs Abo gestossen wird.

Das Angebot macht einen etwas zusammengewürfelten Eindruck. Es gibt zum Start eine Handvoll mit stark vergünstigten Hörbüchern. Den ganzen Beitrag lesen »


Es gibt ein paar wenige Netzwerk-Apps, die ich sehr wichtig finde. Da ist natürlich das VPN (Ein VPN ist unverzichtbar), wenn man dieses Hilfsmittel denn überhaupt in diese Kategorie einordnen möchte. Da gibt es WiFi Priority (Welches WLAN-Netz sollte es denn sein?), die ich nicht mehr benutze, weil ich seit dem Umstieg auf Init7 meine WLAN-Netzwerke so benannt habe, dass das wichtigere (BruehlgardenCastle) alphabetisch vor dem weniger wichtigen (BruehlgardenOutpost) kommt. Fing ist beim iPhone unverzichtbar(Lokale IP-Adressen schnüffeln) und bei Windows empfehle ich GlassWire (Ein Netzwerk-Tool, das Lenin gefallen würde). Für Windows und Mac gibt es Network Scanner (Was kreucht und fleucht da in meinem Netz?), und nur für den Mac Little Snitch (Der kleine Datenspitzel) und Trip Mode (Datensparfuchsen).

Hm, bei Licht betrachtet – und wenn man die diversen Plattformen zusammenzählt – nutze ich doch recht viele Netzwerk-Utilities. Denn für Android kommt noch Wifi Analyzer (WLAN-Beschau) dazu. Da kann man sich fragen, ob es notwendig ist, heute das Network Utility (iPhone/iPad) zu erwähnen, das es auch als Pro-Variante gibt, die 1 Franken kostet.

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Das Widget (links) verrät jederzeit, mit welchem ISP man unterwegs ist und wie die öffentliche IP-Adresse lautet. In der App selbst (rechts) erfährt man auch den kumulierten Datenverbrauch.

Für viele sicher nicht. Die App bietet ein Sammelsurium an Tools und Informationen: Den ganzen Beitrag lesen »



Artikel und Video bei Tagesanzeiger.ch.

Die Leser des Blogs kennen mich als Shoppingmuffel. Ich bin nicht einer, der sich stundenlang in Boutiquen herumtreiben würde und seine Erfüllung in einem paar neuer Schuhe findet. Das heisst: Für dieses Patentrezept hier war ich absolut prädestiniert. Es geht um fünf Apps, die einem dabei helfen, die Sache möglichst schnell und effizient über die Runden zu bringen. Nämlich:
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Seit zehn Jahren nehme ich mir vor, ein etwas mündigerer Konsument zu werden – nämlich, seit wir in Digitalk 72 mit Roman Bleichenbacher von Codecheck gesprochen haben. codecheck.info ist eine nützliche Hilfe für den Einkauf. Die Website schlüsselt die Inhaltsstoffe eines Produkts auf und informiert bei Nahrungsmittel und Kosemetika über Gesundheitsbedenken und ermöglicht eine Einschätzung der Umweltverträglichkeit. Das ist sehr hilfreich, wenn man unter Allergien oder Unverträglichkeiten leidet. Es hilft aber auch dabei, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Nämlich beispielsweise, auf Produkte mit Palmöl zu verzichten.

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Links: Das Produkt mit der Bewertung und der profilbasierenden Empfehlung.
Rechts: Detaillierte Informationen zu den Inhaltsstoffen.

Die Abfrage im Laden war anfänglich über die Website eher umständlich. Heute ist es mit der Codecheck-App, die es für iPhone/iPad und für Android gibt, deutlich einfacher geworden. Man braucht natürlich eine Internetverbindung, was in den Läden ein Problem ist, die sich im Untergeschoss befinden, zum Beispiel der Coop beim Stadtgarten Winterthur.

Nach dem Scannen erhält man eine Beurteilung der Inhaltsstoffe mit einer Ampel: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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