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Framptonland oder Certillia?

Ich kann Karten zwar nicht lesen (jedenfalls nicht sonderlich gut), aber ich finde sie cool. Und nicht nur Karten, sondern auch alles, was damit zusammenhängt. Das liegt wahrscheinlich an jugendlicher Prägung. In der Primarschule haben wir irgendwann mal ein Reliefmodell aus Karton gebastelt. Das dient, wenn es nicht verschimmelt ist, noch irgend in einer Kiste im Keller meiner Eltern als Staubfänger. Ich glaube, Karten haben gerade auf einen Stubenhocker wie mich deswegen eine faszinierende Wirkung, weil man sieht, wohin man gehen könnte, wenn man den Lust hätte, das Haus zu verlassen.

Ich gehe noch weiter und behaupte: Pläne sind immer viel spannender als deren Umsetzung. In der Planphase hat man noch alle Möglichkeiten offen. Sobald man einen Plan umsetzt, muss man sich für einen Weg entscheiden und viele schöne Optionen verwerfen. Darum ist das beste Buch auch dasjenige, das man noch nicht geöffnet hat: Es kann die tollste Geschichte aller Zeiten enthalten. Sobald man den Buchdeckel aufklappt, schwindet diese Wahrscheinlichkeit. Bei manchen Büchern sogar schon beim ersten Satz.

Karten sind jedenfalls ein guter Weg, sich in der Realität zu verankern und die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Karten sind ein Instrument der Aufklärung, weil sie sich an Fakten orientieren. Es sei denn, man zeichnet Drachen in Karten ein und vergisst Nordamerika auf dem Globus.

Aber Karten sind natürlich auch ein wunderbares Instrument für Fantasten, die nichts als Eskapismus im Sinn haben. Den ganzen Beitrag lesen »


Im Beitrag Zu bärchenmässig, aber sonst voll iO habe ich das Spiel «Toon Blast» vorgestellt. Es ist die erste moderne Umsetzung der alten Clickomania-Idee, Gruppen gleichfarbiger Steine wegzuräumen, die mir wirklich gefällt. Abgesehen von unsympathischen Free-to-Play-Sperenzchen ist das Spiel rundum gelungen.

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Angry Birds Blast hat nicht nur beim Namen verblüffende Ähnlichkeiten mit…

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… Toon Blast. Aber wer war zuerst?

Nun bin ich vor Kurzem dem Spiel Angry Birds Blast (kostenlos für iPhone/iPad und Android) begegnet. Über das könnte ich nun das genau gleiche nochmals schreiben, das ich schon über Toon Blast geschrieben habe: Es funktioniert nämlich ganz genauso, bishin zu den Free-To-Play-Mechanismen mit den beschränkten Leben und der Möglichkeit, anderen Spielern Leben zu spenden.

Stellt sich natürlich die Frage: Wer hat von wem abgekupfert? Den ganzen Beitrag lesen »


Kevin und ich habe neulich eine Sendung über Office gemacht, mit der Frage: Haben die dicken Bürosuiten ihren Status als «Standardsoftware» inzwischen eigentlich verloren? Ich merke, dass Word heute mehr aus Gewohnheit denn aus echter Notwendigkeit heraus benutze. Am iPad schreibe ich oft in der Notizen-App, weil die automatisch mit dem Macbook synchronisiert und ich dort dann mit dem Text das anstellen kann, was ich anstellen möchte. Die Manuskripte für den Nerdfunk sind früher in Word entstanden. Heute schreibe ich sie bei Google Docs, weil ich sie für alle Sendungsteilnehmer freigeben kann und man keine Mails mit Abläufen und möglichen Themenpunkten in der Weltgeschichte herumzuschicken braucht. Und der Windows-Editor ist bei mir noch immer hoch im Kurs.

Doch wie sieht es eigentlich in Powerpoints Domäne aus? Das ist eine Software, die ich selbst nicht ernsthaft benutze, weil ich selten klassische Präsentationen abhalte. Und wenn ich sehe, wie andere Leute Powerpoint benutzen, dann waren das meistens abschreckende Erfahrungen: Eine Folie nach der anderen, voller Aufzählungszeichen, hohlen Schlagworten und Marketingphrasen. Ich würde nicht so weit gehen, Powerpoint als Folterinstrument zu bezeichnen. Aber ein Segen für die Menschheit ist das Programm nicht.

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«Noch eine Folie?! Noch mehr Aufzählungszeichen?! Wirklich?!?!» (Bild: Kaboompics/Pexels.com, CC0)

Darum die Frage: Gibt es brauchbare Alternativen? Eine kleine Übersicht:
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Emojis sind für Grünschnäbel.

Bei manchen Themen ist es völlig klar, dass die ausreichend Breitenwirkung entfalten. Bei anderen bin ich mir unsicher. Das Thema im Video hier gehört in die zweite Kategorie: Ich bin ein Fan von Unicode und OpenType und den ganzen Möglichkeiten rund um die digitalen Schriften. Doch wie weit wird diese Begeisterung von der breiten Masse geteilt? Die Emojis als Teil des Unicode-Standards hatten einen durchschlagenden Erfolg – selbst die Senioren, die gerne eine sichere Distanz zu technische Neuerungen wahren, sind darauf angesprungen. Ohne hier Namen zu nennen, gehören die fleissigsten Emoji-Nutzer in meiner Verwandtschaft in die Gruppe der Ü60.

Die anderen Aspekte des Themas scheinen nicht ganz so populär zu sein. Den ganzen Beitrag lesen »


Googles Bildersuche sucht nach Bildern: Das war seinerzeit (2011) eine grandiose Erkenntnis. Knapp sieben Jahre später ist es eine Banalität. Leute wie ich nutzen die Bildersuche die ganze Zeit, denn wer Blogbeiträge und Zeitungsartikel zu illustrieren hat, der hat einen grossen Bilderbedarf. Natürlich gibt es auch Alternativen: Für die professionelle Arbeit Keystone und die Bilderdatenbank von Reuters. Und für die Bloggerei Bilder zum freien Gebrauch. Doch die Bildersuche von Google bietet eine schnelle Übersicht, in welche Richtung man suchen könnte, wenn man keinen Geistesblitz hat. Und man kann unter Nutzungsrechte auch nach Bildern mit einer passenden Creative-Commons-Lizenz suchen – auch wenn ich nicht verstehe, warum ich die Tools-Leiste jedes Mal wieder einblenden muss.

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So hat man früher Bilder gesucht. (Bild: gratisography.com, CC0)

Nun hat die Bildersuche vor Kurzem etwas an Nutzen verloren. Schuld war, wie man lesen konnte, ein Streit mit der Bildagentur Getty (von der man auch Bilder im Blog einbetten kann, siehe hier). Google hat im Resultat den Knopf entfernt, mit dem man ein Bild in der Bildersuche direkt öffnen konnte. Das hat, nach Ansicht von Getty, die Bildersucher abgehalten, die Fotos über die ursprüngliche Webseite aufzurufen. Ich kann dieser Argumentation nicht so ganz folgen, da Getty die Bilder zur Voransicht nur niedrig aufgelöst und mit Wasserzeichen anbietet. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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