Ich mag ein Nerd sein. Aber ein Kleider- oder Modenerd bin ich nicht. Ich bin zufrieden, wenn ich fünf T-Shirts, drei Pullis, ein halbes Dutzend Unterhosen und genügend Sockenpärchen zum Durchwechseln habe. Doch weil Kleider nicht ewig halten, muss auch ich ab und zu Nachschub besorgen. Und dabei hat man es mit diversen Problemen zu tun. Eines der Probleme besteht darin, in diesen Hipster-Modegeschäften keinen Panikanfall zu bekommen und zu beschliessen, nur noch nackt herumzulaufen. Und ein anderes hat damit zu tun, dass es Kleidung in verschiedenen Grössen gibt.

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Am Anfang steht die Selbstvermessung – inklusive Anleitung, wo man das Massband ansetzt. (Und nein, ich werde euch meine Körpermasse nicht verraten.)

Ich denke, deses Problem wird mit der Zeit dem Fortschritt zum Opfer fallen. Wenn unsere Körper sich erst einmal per Bodyscanner exakt vermessen lassen, wird man seine Körpermasse in virtuellen und realen Shopping-Umgebungen hinterlegt haben. Das bedeutet, dass Online-Stores alle nicht passenden Kleidungsstücke erst gar nicht vorschlagen müssen. Und beim Gang durch ein richtiges Geschäft werden im Augmented Reality-Visor nur jene Klamotten markiert, die man auch wirklich tragen kann. Nebst der automatisch überprüften Passgrösse wird man auch einige Geschmacksparameter hinterlegen können, sodass man den hässlichen Kram nicht mehr manuell aussortieren muss.

Das hat übrigens auch den Vorteil, dass man sich keine Kleidergrössen mehr merken muss – und einem somit auch die bittere Einsicht erspart bleibt, dass man schon wieder eine Kleidergrösse aufstocken muss. (Das Triumphgefühl, wenn man wieder in eine Nummer kleiner reinpasst, sollte einem aber keine technische Entwicklung vorenthalten!)

Doch bis es so weit ist, muss man eine vage Ahnung seiner Kleidergrössen haben, was bei mir leider nicht der Fall ist. Ich probiere es seit kurzer Zeit mit der App Favorelli (1 Franken nur fürs iPhone/iPad). Den ganzen Beitrag lesen »



Der Artikel und das Video bei tagesanzeiger.ch.

Die Welt ist schlecht. Und das gilt speziell, wenn man anstelle des Wortes Welt den Passus «die Lage bei der Computer-Sicherheit» einsetzt. Nach Meltdown und Spectre kann es eigentlich nicht mehr schlimmer kommen. Aber gut, das haben wir auch nach Krack geglaubt. Und nach der Root-Sicherheitslücke.

Kann man den Computern überhaupt noch trauen? Den ganzen Beitrag lesen »


Das High Efficiency Image File Format ist ein neues Bildformat von Apple, das eine deutlich effizientere Codierung zulässt als JPG. Und Heif bzw. Heic kann auch Dinge wie Live-Fotos enthalten. Im Beitrag Die neuen Formate von iOS 11 habe ich das im Detail ausgeführt.

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Voransicht und Öffnungsmöglichkeit für Apples neues Wunderformat.

Bei Mac OS ist das neue Format inzwischen auch angekommen. Und bei Windows kann man es über die Freeware namens CopyTrans HEIC nachrüsten. Sie klinkt sich in den Windows-Explorer ein und zeigt Fotos mit Vorschaubildchen an. Beim Doppelklick wird das Bild in der Windows-Fotoanzeige geöffnet. Beim Rechtsklick auf die Datei findet sich der Befehl In JPG mit CopyTrans konvertieren im Kontextmenü. Der macht genau das: Er legt eine gleichnamige JPG-Kopie in den Bildordner.

Das ist nützlich und mit der Explorer-Erweiterung auch recht elegant gelöst. (Über den Umstand, dass solche Explorer-Erweiterungen bei Updates verloren gehen oder nicht mehr funktionieren und eine Quelle für Probleme sind, soll an dieser Stelle hinweggegangen werden.) Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern ging es hier im Blog um eine dubiose Software von Chip.de, die ohne mein Wissen auf den Computer gelangte. Und auch wenn ich Chip speziell an den Pranger gestellt habe (weil die es verdienen) bleibt festzustellen: Das ist bei Windows ein Grundproblem.

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Die Ampel standardmässig auf Rot umschalten. (Bild: Jeshoots.com/pexels.com, CC0)

Windows ist ein «klassisches» Betriebssystem, wenn man so sagen kann. Ich meine damit, dass es in der Zeit konzipiert wurde, als Schadsoftware zwar nicht völlig unbekannt, aber noch kein grosses Thema war: Windows 1.0 wurde im 21. November 1985 vorgestellt. Die theoretischen Anfänge des Computervirus gehen weiter zurück – aber zu einem realen Sache wurde diese Schädlingsform in den Jahren 1985 und 1986. (Man muss kein Numerologe sein, um diese Koinzidenz interessant zu finden.)

Das hat zur Folge, dass ein Programm sehr weitgehende Möglichkeiten hat. In den Anfängen von Windows, aber auch beim Mac OS durfte jedes Programm alles. Das war schon damals nicht sinnvoll, da auch ein gutmeinendes, aber unfähiges Programm Probleme verursachen konnte. Mit den Jahren kam das Konzept des Nutzer- und Administratorkontos dazu – auch wenn Windows XP sich unsinnigerweise so installiert hat, dass die allermeisten Anwender mit dem Admin-Konto gearbeitet haben. Typischerweise wäre es ja so, dass das Admin-Konto nur für jene Aufgaben genutzt wird, für die man volle Rechte benötigt. Gearbeitet wird mit dem Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten, sodass eine bösartige Software oder ein amoklaufendes Programm keinen Maximalschaden anrichten kann. Heute ist das so – wobei aus Gründen des Komforts ein Programm auch temporär erhöhte Rechte anfordern kann, damit man sich als Nutzer nicht aus- und im Admin-Modus wieder einloggen muss.

Die abgestuften Benutzerrechte sind eine sinnvolle Sache, lösen das Problem aber nicht vollständig. Den ganzen Beitrag lesen »


Heute muss ich ein Hühnchen mit den Kollegen von Chip.de rupfen. Ich lese deren Magazine gerne. Aus Gründen als E-Paper (zum Glück gibt es Chip inzwischen wieder als PDF).

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Wenn einer ungefragt an deinem Gerät rummacht1. (Bild: gratisography/Pexels.com, CC0)

Die Website unter Chip.de finde ich ziemlich grauenvoll. Die exerziert vor, wie eine Qualitätsmarke in einem klickgetriebenen Markt den Bach runtergeht: Clickbaiting, nervige In-Text-Werbung und ein Layout, das an Unübersichtlichkeit nicht zu übertreffen ist. Plus die seltsame Rubrik «Chip zu Hause» mit Themen wie «Ist Fisch gesund?» oder «Bunte Tattoos: Sind sie schädlicher als schwarze Tattoos?» Klar, solche Themen schaltet man, um die Leser möglichst im eigenen Medienverbund zu halten. Aber aus Sicht des Lesers nerven sie ganz massiv2.

Aber darum geht es nicht. Sondern um ein Programm, das ich neulich auf meinem Computer im Taskmanager gefunden habe. Es heisst Chip 1 Click Installer und wirft viele Fragen auf. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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