Die App Anchor Pointer (2 Franken, nur fürs iPhone) ist eine Navigations-App der etwas anderen Art. Sie verzichtet auf Kartendarstellung, Turn-by-Turn-Richtungsangaben und gesprochene Anweisungen. Also kein «Biegen Sie bei der nächsten Kreuzung in dreihundert Metern halbrechts ab». Das einzige, was diese App anzeigt, ist ein Kompass mit einem Richtungspfeil und eine Distanzangabe, die besagt, wie weit das Ziel in Luftlinie noch entfernt ist.

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So wird man zum Ziel gelotst. (Ob in Yard und Meilen oder Meter und Kilometer, Grad oder Richtungsangaben kann man selbst wählen.)

Die Botschaft der App ist simpel: «Dorthin musst du. Und wenn du weisst, in welche Richtung du gehen musst, wirst du ganz bestimmt selbst hinfinden.» Das finde ich sympathisch. Die klassische Navigations-App hat oft etwas Nanny-haftes. Den ganzen Beitrag lesen »


Also, dies hier ist der Versuch, eine uralte Idee aufzugreifen: Nämlich die, zwischendurch auch mal kurz zu bloggen. Darum soll das Spiel Helix Jump (kostenlos für Android und das iPhone und iPad) hier ohne weitere Umstände kurz und sec besprochen werden.

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Das ist fast schon alles, was es in dem Spiel zu sehen gibt.

Die Spielidee ist simpel: Man hat eine Art Katzenbaum, den man per Wischgeste nach links oder rechts im Uhrzeiger- bzw. Gegenuhrzeigersinn drehen kann. Der Katzenbaum hat umlaufende Plateaus mit Kerben, die man so hindrehen muss, dass ein senkrecht nach unten fallender Ball die Lücken erwischt. Trifft der Ball auf ein Plateau, hüpft er auf und ab und man verliert Punkte – denn je schneller er nach unten fällt, desto stärker steigt der Highscore. Den ganzen Beitrag lesen »



So erkennen Sie Apps, die den Download wert sind.

Wer gelegentlich App-Stores frequentiert, wird festgestellt haben, dass sich gelegentliche Fehlkäufe und -downloads nicht vermeiden lassen. Um das mit einer Platitüde zu begründen: Es ist nicht alles Gold, was bei Apple und Google marketingmässig auf Hochglanz poliert wurde. Aber es gibt ein paar Anzeichen, an denen sich Apps erkennen lassen, die wahrscheinlich Luftnummern sind. Oder die vielleicht sogar Daten oder Geld abziehen wollen – mit welchen Mitteln auch immer. Meine Tipps dazu gibt es im Video.

Ich glaube übrigens, dass Google und vor allem Apple mehr tun könnten, um die Nutzer besser vor Apps zu schützen, die unser Geld, die Zeit und die Nerven nicht wert sind. Den ganzen Beitrag lesen »


Im Beitrag Tyler Brûlé, to the rescue! habe ich neulich den Versuch unternommen, mir im Netz ein Logo fabrizieren zu lassen. Gesucht ist eine hübsche Bildmarke für unseren Nerdfunk-Podcast. Das momentane Bild ist eine Verlegenheitslösung mit mässigem Charme, minimalem gestalterischem Anspruch und einer kreativen Flughöhe, die nicht in Metern, sondern in Zentimetern angegeben werden muss.

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Damit würde ich herumlaufen.

Design Evo hat mich leider nicht zum Ziel geführt. Ohne eine kreative Ader kommt bei dem Webdienst kein Logo heraus, das man auf Briefpapier drucken oder auf einem T-Shirt in der Öffentlichkeit für jeden sichtbar tragen wollen würde. Darum nun ein zweiter Versuch mit logojoy.com. Dieser Webdienst weckt gewisse Hoffnungen.

Er führt nämlich ein neugieriger Assistent durch einen Ideenfindungsprozess: Den ganzen Beitrag lesen »


Oder auch: Alter schützt vor Zeitreisen nicht.

Frederik Pohl, seines Zeichens Science-Fiction-Autor, wird folgendes Zitat zugeschrieben:

A good science fiction story should be able to predict not the automobile but the traffic jam.

Ein guter Scifi-Autor sollte nicht das Automobil vorhersagen, sondern den Verkehrsstau. Das ist natürlich absolut wahr. Eine technische Errungenschaft zu skizzieren, ist im literarischen Kontext langweilig. Spannend wird es erst, wenn man als Leser erfährt, was eine Erfindung auf gesellschaftlicher oder persönlicher Ebene, im privaten oder globalen Ausmass anrichtet. Trotzdem haben Nerds wie ich einen kleinen Einwand: Wir wollen dennoch ganz genau wissen, wie eine Erfindung funktioniert und arbeitet, welche Benutzerschnittstellen sie hat und welche Version von Windows auf ihr läuft. Um zum Zitat zurückzukehren: Wenn es nur um den Verkehrsstau geht, dann fehlt unsereins die technische Glaubwürdigkeit. Auch das Automobil als Erfindung, als Maschine und als künstliche Entität muss uns begeistern.

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Wenn man seinen Bruder retten will und aus Versehen in der Kreidezeit landet. (Bild: 100million, Jason Boldero/Flickr.com, CC BY 2.0)

Dieses Dilemma gibt es bei vielen der Geschichten, die ich hier bespreche – bei denen es um Zeitreisen, um Paralleluniversen und alternative Realitäten geht. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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