Es gibt sie zuhauf: Die Leute, die den Desktop mit unzähligen Dok-Symbolen vollpflastern. Ich bin überzeugt, dass diese Sorte Computernutzer einen grösseren Bildschirm kauft, wenn der virtuelle Schreibtisch voll ist. Wenn die wüssten, dass man (bei Windows) nur mit gedrückter Ctrl-Taste am Mausrad zu drehen braucht, um die Icons zu verkleinern und mehr Platz zu schaffen! Und wenn das nicht ausreicht, dann kann man via Registry den Abstand zwischen den Icons verringern. Einfach bei HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\WindowMetrics die Werte für IconSpacing und IconVerticalSpacing verringern.

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Siehe Titel. (Bild: Kamyar Rad/Pexels.com, CC0)

Hat man die Ironie herausgehört? Es ist mir seit jeher unklar, warum viele Leute den Desktop als Ablagefläche benutzen. Das ist unpraktisch, weil man erst die Fenster im Vordergrund minimieren muss, bevor man mit den Dokumenten arbeiten kann. Klar, dafür gibt es Tastaturkürzel wie Windows-Taste + d – aber ich würde mal behaupten, dass die Desktop-Vollmüller den meistens nicht kennen.

Natürlich gibt noch andere Gründe, die gegen den Desktop als Ablagefläche sprechen: Man unterläuft eine systematische Daten-Organisation. Gut, man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass man die gerade aktuellen Dokumente auf dem Desktop hat und sie nach Vollendung quasi zur Archivierung in einen Unterordner versorgt. Kann sein, dass das für manche Leute praktikabel ist. Ich würde dann allenfalls eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen, aber die Datei gleich von Anfang an im richtigen Ordner versorgen.
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Bookmarklets sind die kleinen Brüder der Browser-Erweiterungen: Das sind kurze Javascript-Codeschnipsel, die als Lesezeichen abgespeichert werden. Wenn man sie aufruft, nehmen sie eine Veränderung an der gerade aktiven Website vor – eben, wie eine Browser-Erweiterung, nur mit viel weniger Aufwand. Man muss sie nicht installieren und sie funktionieren (im Idealfall) in diversen Browsern – also auch mit dem, den man gerade benutzt.

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Lesezeichen können (im Browser) mehr als nur auf Textstellen verweisen. (Bild: Bookmark von Hernán Piñera/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Man kann mit Bookmarklets eine Reihe von Dingen anstellen, wie diese Liste hier oder jene hier beweist. Eine seit längerem nicht mehr gepflegte, nichtsdestotrotz nützliche Übersicht gibt es auch hier. Und bei marklets.com findet man eine ausgewachsene Datenbank mit Suchfunktion.

Hier eine kleine Übersicht lustiger Bookmarklets. Da mein CMS mit BBCode arbeitet, wird der Javascript-Code leider unbrauchbar gemacht, wenn ich ihn direkt verlinke. Daher gebe ich Websites an, wo die Bookmarklets zu finden sind. Dort werden sie «installiert», indem man sie per Maus in die Leiste bzw. ins Menü mit den Lesezeichen zieht:
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Mit iOS 11 hat auch der App Store ein Facelift bekommen. Mir gefällt das Redesign ganz gut: Aufgeräumt, mit der App und dem Spiel des Tages, macht er nun mehr Laune, auch mal aufs Geratewohl nach Apps zu stöbern. Das war bei mir vorher kaum der Fall. Ich habe mich anderswo inspirieren lassen und habe den Store in dem Moment aufgesucht, wo ich wusste, was ich wollte.

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Das gleiche Produkt, zwei unterschiedliche Preise.

Das heisst nicht, dass der App Store perfekt ist. Zum Beispiel finde ich die Vorschläge nach wie vor unbrauchbar. Wenn man sich die Empfehlungen unterhalb seiner Lieblings-Apps ansieht, weil man hofft, dort weitere Perlen von ähnlicher Machart und analoger Qualität zu entdecken, dann erlebt man in aller Regel eine herbe Enttäuschung. Dort sieht man dann Apps, die man entweder schon kennt und besitzt oder aber solche, die fast gar nichts mit der Ausgangs-App zu tun haben. Ich weiss nicht, was Apple für Algorithmen einsetzt – aber sie kommen nicht an die heran, die bei Amazon, Spotify oder Netflix für Empfehlungen benutzt werden. Und auf alle Fälle denkt man, dass mittels künstlicher Intelligenz oder meinetwegen auch mit collaborative filtering etwas Besseres herauskommen müsste.

Ich verstehe auch nicht, warum es keine Demos gibt. Den ganzen Beitrag lesen »



Der Artikel und das Video bei Tagesanzeiger.ch.

Ich bin ein bekennender Fan von Wolfram Alpha und habe es nun endlich geschafft, die App (iPhone/iPad und Android) in ein Video hineinzubekommen. Da ich bei solchen Vorstellungsrunden immer eine Handvoll Apps zu einem gemeinsamen Nenner auffahren möchte, war die Herausforderung, ähnliche Apps zu finden. Das war nicht einfach, da Wolfram Alpha eigentlich einzigartig ist. Nicht einmal alternativeto.net (siehe Alternativen zu einem unersetzlichen Webdienst) kann weiterhelfen. Man erhält dort Empfehlungen zu mathematischen Programmen und Taschenrechner-Apps. Aber darum geht es ja nicht: Wolfram Alpha ist eine «computerbasierte Wissensmaschine» (als etwas holperige Übersetzung von «computational knowledge engine»): Ein Webdienst, der zu Anfragen Daten, Fakten und Statistiken zurückliefert – und diese entsprechend den Interessen des Fragestellers aufbereitet.

Das ist schwieriger als Googeln, aber oft auch viel effizienter. Darum bin ich auf die Idee verfallen, Wolfram Alpha durch weitere Apps zu ergänzen, die einem Wissen vermitteln und Informationen liefern – also Rechercheinstrumente sind, auf die man sich auch verlassen kann. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich komme zurück auf einen Blogpost, der (bei aller Bescheidenheit) einer der grossartigsten Titel der Bloggeschichte hat: Pontifex kann jeder heisst er und bespricht das Spiel Bridge Constructor. Das existiert inzwischen nicht nur fürs iPhone und iPad, sondern auch für Android.

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Diese Bauweise ist günstig, aber nicht sonderlich stabil.

Die Idee: Man muss eine Brücke bauen, die nicht von allein zusammenkracht. Nicht nur das: Sie muss auch so belastbar sein, dass Autos darüberfahren können. Und, wenn es hochkommt, sogar Lastwagen standhält. Die Zug- und Druckkräfte werden physikalisch einigermassen akkurat simuliert, so zumindest meine laienhafte Einschätzung. Man muss somit ein Gespür für die Kräfte entwickeln, die auf die Konstruktion wirken. In den Levels wird man mit unterschiedlichen Landschaften konfrontiert. Mal muss man ein kleines Gräblein überspannen, mal einen tiefen Abgrund. Mal ist die Strecke nur kurz, mal zieht sie sich ewig. Man bekommt unterschiedliche Baumaterialien, Holz, Stahl, Beton und Seile, an die Hand und kann sich an verschiedenen Konstruktionen versuchen: Hänge-, Balken- und Bogenbrücken, alles im Angebot.

«Bridge Constructor» bietet nicht nur für Lego-Veteranen ein befriedigendes Erlebnis: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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