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Offenheit ist eine positive Sache. Ausser beim Browser: Der sollte nicht allzu offen sein, weil sonst Internet-Explorer-Zustände ausbrechen, die sich nur verschlimmern lassen, indem man wie Microsoft eine Sache wie ActiveX obendraufsattelt. Das Resultat ist… naja, unbeschreiblich. Darum sollte ein sicherer Browser den umgekehrten Weg gehen und sich abkapseln. So, wie das der Browser in the Box (oder Bitbox) tut.

Die Idee: Er steckt in einer virtuellen Maschine, die mit Debian läuft. Eine Schadsoftware müsste daher erst den Linux-Browser befallen, dann einen Weg finden, aufs Windows-System überzuspringen und dort ebenfalls infektiös tätig werden. Das würde nur eine cross platform malware schaffen. Solche scheint es zu geben, aber sie sind auf alle Fälle grösser, weniger zuverälssig und einfacher zu stoppen.
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Es passiert mir ab und zu, dass ich Programme auf meiner Festplatte finde, ohne zu wissen, wie die dorthin gekommen sind. Vielleicht wurden sie mir von einem Hacker untergejubelt. Womöglich habe ich sie aber auch selbst heruntergeladen, mit der Absicht, einen Softwaretest abzuhalten. Doch wie es so geht – es kommt etwas dazwischen, der Softwaretest findet nicht statt, aber das Programm bleibt an Ort und Stelle liegen.

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Bitte ohne Blinzeln 30 Sekunden lang in dieses Auge schauen. (Originalbild: Skitterphoto/pexels.com, CC0)

Das ist mir neulich mit dem Programm Vectoraster 6 so gegangen. Nach einer zufälligen Wiederentdeckung habe ich mich entschlossen, das Programm hier zu besprechen. Es befriedigt zwar ein ziemlich spezielles Bedürfnis. Aber es tut es auf eine so befriedigende Weise, dass sich eine Besprechung allemal lohnt. Nachdem ich also diverse Screenshots angefertigt und einen ausführlichen Test abgehalten hatte, stellte ich durch Googeln fest, dass die Version 6 nicht mehr aktuell ist und man nun die Version 7 benutzen müsse. Tja, Künstlerpech.

Also, Vectoraster 7 gibt es für den Mac. Die Vollversion kostet 42 US-Dollar. Und die Aufgabe des Programms ist es, Pixelbilder in Vektorraster umzuwandeln. Das klingt ein bisschen so, als ob es dem hier besprochenen Webdienst Konkurrenz machen würde. Dem ist aber nicht so. Den ganzen Beitrag lesen »


Im Moment bin ich mit einem Video-Ärbeitlein beschäftigt, das andere sicherlich grossspurig mit dem Hashtag #Geheimprojekt versehen würden. Es ist dieser Tage in Mode, sich in den sozialen Medien beredt über unausgegorene Pläne auszuschweigen. Jedenfalls gibt es in meinem Video einen Teil, bei dem eine Sammlung von Fotos relativ zügig durchgehechelt werden soll. Gefragt ist einerseits eine hübsche Darstellung. Und da es andererseits auch Musik gibt, sollten die Fotos auf den Takt durchgewechselt bzw. durchgeblättert werden.

Wenn man so etwas von Hand z.B. in Final Cut Pro schneiden würde, dann bekäme man es mit echter Arbeit zu tun. Die Alternative ist eine App, die sich auf solcherlei spezialisiert hat. Ich habe sofort an Adobe Clips (Kurzvideos zusammenadobeclippen) gedacht. Doch diese App musste vor der Aufgabe schmählich kapitulieren: Sie hat es nicht geschafft, den gewünschten Song aus der Musik-App zu importieren. Fehlermeldung: Nicht gefunden. Obwohl ich ihn auf althergebrachte Weise per iTunes aufs iPad synchronisiert hatte.

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Splice mit Farbeffekten und der Möglichkeit, seine Videos mit Kommentaren zu besprechen.

Die (nicht ganz so neue) Erkenntnis: Auf Adobe ist kein Verlass. Meine nächste Wahl fiel auf Go Pro. Der Action-Cam-Hersteller hat auch zwei Videoschnitt-Apps im Angebot, nämlich Quik (fürs iPhone/iPad und Android), sowie Splice (offenbar nur fürs iPhone und iPad). Die beiden Apps haben einen guten Ruf und ich habe Splice seinerzeit kurz bei der Vorstellung von Apple Clips als Alternative vorgeschlagen.

Stellt sich als erstes die Frage: Will man Splice oder Quik verwenden – und was ist der Unterschied? Den ganzen Beitrag lesen »


Dass Flattr gescheitert ist, habe ich schon einmal verkündet. Im ersten Beitrag mit diesem Titel habe ich obendrein eine tolle Lösung vorgeschlagen, wie man gute Webinhalte finanzieren müsste – und wie man gleichzeitig das lästige Werbeproblem lösen könnte: Bitte hier nachlesen!

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Wenn er keinen Hut aufstellt, braucht er sich auch nicht über mangelnde Einnahmen zu wundern. (Bild: Caio/Pexels.com, CC0)

Beim ersten Abgesang von Anfang 2015 ging es um enttäuschte Erwartungen. Damals hat sich abgezeichnet, dass Flattr nicht die Revolution sein würde, die wir Blogger und Podcaster uns erträumt hatten. Heute geht es um das definitive Aus. Der Flattr-Knopf funktioniert zwar noch, aber Flattr selbst empfiehlt, ihn nicht mehr zu verwenden (The Flattr button is history). Ich werde ihn bei Erscheinen dieses Beitrags von meinem Blog entfernt haben (oder das demnächst tun, falls ich immer noch nicht dazu gekommen bin). Ich werde ihn entfernen, sobald ich in näherer oder ferner Zukunft dazu komme.

Es ist Zeit für eine Analyse: Flattr, das war am Anfang dieses Jahrzehnts eine ermutigende Sache. Ich habe in meiner Vorstellung mir ein explizites Urteil zwar verkniffen. Aber ich habe den Flattr-Button sogleich in mein Blog eingebaut und auch selbst fleissig geflattrt. Das finanzielle Fazit: Den ganzen Beitrag lesen »


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Stimmt schon, die Anspielung an China basiert auf Stereotypen und Vorurteilen. Er hier bestätigt: Es gibt exquisites Design in China. (Bild: TravelCoffeeBook/pixabay.com, CC0 )

Die neue Ausgabe des Publishers hat nicht nur ein artenreiches Urwaldcover zu bieten, sondern auch einige Beiträge aus meiner Feder1 von mir:

  • Ausgeflasht: Ich singe einen Abgesang auf Flash: 2020 wird diese Technologie Geschichte sein, obwohl sie eigentlich 2011 schon tot war. Das sind gute Neuigkeiten für die Nutzer des Webs. Doch für die Kreativen und die Publisher bleibt eine bittere Pille zu schlucken.
  • Effekte made in China Die Download-Tipps mit einem trashigen Objektformat für InDesign, das befriedigt niedere Instinkte, einer Gratisschrift, die nostalgische Gefühle weckt, einer klevere Mal-App, die dann zur Stelle ist, wenn per digitalem Pinsel die ganz grosse künstlerische Inspiration ausgelebt werden muss. Plus: Die tolle «Painter»-Schrift, ein Script, das in InDesign runderhum gleich breite Rahmen um ein Bild macht, ein toller Schokoladen-Effekt für Photoshop und eine Sammlung von acht Aktionen, die Fotos mit tollen Farbstimmungen versehen. Ach ja, und ein Script, das in InDesign WordArt-Gefühle aufkommen lässt.
  • Was tut der Flattersatzausgleich? wird ein für alle Mal erklärt. Plus ein raffinierter Trick für die Photoshop-Anmerkungen-Funktion, eine Anleitung, wie man Schnittmasken aus mehreren Ebenen baut, in Photoshop nach Befehlen sucht und den Dezimaltabulator für etwas anderes als für Zahlen braucht.
  • Adobe? Adobe!?!? ist der Website «Dear Adobe» gewidmet, auf der Ärgernisse über die Softwareerzeugnisse von Adobe gesammelt und fein säuberlich nach Programm gruppiert werden. Plus: Die unbeliebtesten InDesign-Features, Tipps für Script-Aufträge, Facebook-Gruppen für InDesign und ein Gestaltungs-Leitfaden, dessen Cover gestalterisch selbst nicht ganz zu überzeugen vermag.

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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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