«Telepaste» – das klingt wie ein Wundermittel aus den 1950ern: «Sie streichen ein bisschen Telepaste auf Ihren Bildschirm, und schon ist das Bild doppelt so scharf und obendrein farbig!»

Aber nein, Telepaste ist eine App (für iPhone/iPad und den Mac), die Informationseinheiten zwischen mobilen Geräten transferiert. Und zwar ohne dass die Cloud oder das Internet bemüht werden müsste. Der Trick ist ein QR-Code, in den die Information verpackt wird. Das eine Gerät zeigt ihn am Bildschirm an. Das zweite Gerät fotografiert und entschlüsselt ihn. Das funktioniert mit jeglichen Geräten, die QR-Codes decodieren können. Man kann den Code auch ausdrucken und ihn so als persistenten Informationsträger an geeigneten1 oder ungeeigneten2 Orten platzieren.

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Eine charmante Idee: Cupcakes mit QR-Code. (Bild: Clever Cupcakes von Twestival Montreal Cupcakes/Flickr.com, CC BY 2.0)

Die App erzeugt QR-Codes für normalem Text, für Telefonnummern, Kontakte (digitalen Visitenkarten) und für WLAN-Zugangsdaten. Sie legt erzeugte QR-Codes unter Sammlungen ab, wo man sie bei Bedarf wieder hervorholen kann ohne sie neu generieren zu müssen. Via Speicher kann man einen Code in die Fotosammlung verfrachten. Telepaste kann auch Codes scannen, aber da finde ich andere Apps praktischer, weil man bei denen nicht erst den Scan-Modus aktivieren muss.

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Seit dem Frühling wohnt eine Fuchsfamilie bei uns hinter dem Haus. Am Ufer der Eulach hat sie ihren Bau, und als gut adaptierte Stadtfüchse scheint es ihnen dort gut zu gefallen. Es gibt jedenfalls Nachwuchs, und der spielt meist in der Nacht auf der Wiese, wobei das manchmal auch ziemlich laut werden kann.

Ich habe meine Videokamera seit längerem griffbereit. Die hat auch einen Nachtmodus, sodass ich mich für gut gerüstet hielt, die Füchslein in flagranti zu erwischen. Bislang war mir das Glück jedoch nicht hold. Wenn ich sie des Nächtens hörte, waren sie immer schon wieder verschwunden, bevor ich filmbereit war. Ich habe mir deswegen schon überlegt, eine Wildkamera anzuschaffen. Doch preislich rechtfertigt sich das im Grunde nicht – ich habe weder Zeit noch die Ambition, zum Tierfilmer zu avancieren.
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Manchmal ist mir nicht zu helfen. Wie neulich, wo ich mit meiner Zeit etwas Sinnvolles hätte anfangen können, stattdessen aber fand, ich müsse mich bei sarahah.com anmelden. Das ist diese Plattform mit der dazugehörenden App (iPhone/iPad, Android), die diesen Sommer einen moderaten Hype erfahren hat. Oder ein Shitstörmchen. Beim «Spiegel» hiess es: Suche Komplimente, riskiere Shitstorm. Manche Medien schrieben von von der «arabischen App» oder der «umstrittenen arabischen App». Als ob nun hier wieder einmal der Araber unsere Kinder und unsere Kultur versaut. Und als ob es nicht vielmehr unsere Kinder sind, die miteinander einen unterirdischen Umgangston pflegen. Da musste ich mich schon mal etwas aufregen.

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Gut durchgezogener Mist kostet ein Pfund die Tüte. (Bild: Stonegate walk – honesty jar, Scott/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Der Clou bei dieser App ist, dass man jemandem seine Meinung anonym zustellt. Die Idee dahinter ist – und das impliziert auch der Name der App, der Ehrlichkeit bedeutet –, dass Leute ehrlicher sind, wenn sie wissen, dass niemand je erfahren wird, wer da so ehrlich war. Den ganzen Beitrag lesen »



Der Artikel und das Video bei tagesanzeiger.ch

Das Patentrezept-Video vom letzten Wochenende gibt Tipps zu den Stores von Apple und Google: Wie gibt man untaugliche Apps zurück? Und wie macht man die guten Schnäppchen?

Ja, ein bisschen Recycling aus diesem Blog ist dabei – von diesem und diesem Posting. Aber der ganze Teil mit den Rückgabemöglichkeiten untauglicher Apps und dem inoffiziellen Demomodus bei Android ist brandneu und auch der Hinweis darauf, wie man seine Abos beim iPhone überprüft macht das Video sehenswert.
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iOS 11 bringt bekanntlich neue Dateiformate. Das sind der High Efficiency Video Coding (HEVC), der neuerdings in den .mov-Dateien steckt, sowie das High Efficiency Image File Format (HEIF) für Fotos. Die Dateierweiterung für diese Fotos ist seltsamerweise .heic – warum da am Schluss ein C und kein F steht, ist mir noch nicht so ganz klar. Vielleicht ist das eine Container-versus-Codec-Feinheit, die wir Laien nicht verstehen müssen.

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Falls man in die Verlegenheit kommt, ein Heif-Bild auf einer Nicht-Apple-Plattform weiterverarbeiten zu müssen…

Ich wollte mir eine solche .heic-Datei näher ansehen, um herauszufinden, was man damit tun kann und was nicht. Stellt sich die Frage: Wie bekommt man sie vom Gerät? Denn natürlich ist das Betriebssystem so schlau, dass es eine automatische Konvertierung nach JPG vornimmt, wenn man die Datei vermailt oder auf den anderen gängigen Wegen weitergibt. Denn da es dieses Format erst bei iOS 11 und bei Mac OS X High Sierra gibt, würde es bei den allermeisten Empfängern sonst für Verwirrung sorgen und ungeöffnet bleiben. Selbst bei der Weitergabe an Apps auf dem iPhone scheint in vielen Fällen eine automatische Konvertierung stattzufinden. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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