Polarr (fürs iPhone und iPad, aber auch für Android, Mac und Windows) ist die Lieblings-Foto-App von Kollega Peter Wolf, weswegen ich sie mir unbedingt mal ansehen musste.

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Links: Diverse Funktionen zur Verschönerung dieses eigentlich nicht mehr verschönerungsfähigen Antlitzes.
Rechts: Eine Photoshop-würdige Gradationskurve.

Und wie immer hat Wolf recht: Die App ist ausgezeichnet. Sie bietet Funktionen, die man vom grossen Photoshop her kennt, zum Beispiel den Befehl zum Verflüssigen. Er gehört zu den wirklich gefährlichen Bildbearbeitungsfunktionen: Richtig eingesetzt ist er äusserst wirksam und enorm manipulativ. Er wird vor allem bei Portraits benutzt, um manche Dinge grösser und andere kleiner zu machen. Typischerweise will man die Lippen etwas voller, Augen bambihaft und Busen ausladender haben. Umgekehrt dürfen Nasen gerne dezenter und Ohren weniger segelohrenhaft werden. Auch die Kantigkeit von Kinnladen wird gerne etwas entschärft.

Das Verformen verändert Proportionen, indem ein Näschen stubsiger und Wangenknochen prononcierter werden. Man kann mit dieser Funktion dem Schönheitsideal auf die Sprünge helfen, aber auch cartoonhafte Resultate erzielen. Dieser Filter braucht Expertise, aber wie gesagt: Er verfehlt seine Wirkung nicht und ist schwer zu erkennen.

Polarr beherrscht diverse Verflüssigen-Methoden: Den ganzen Beitrag lesen »


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Foxit macht PDFs (wieder) radiotauglich.

Im Beitrag Das papierlose Studio habe ich beschrieben, weswegen ich gerne eine PDF-App hätte, mit der man sehr leicht Links öffnen kann. Ich habe die iBooks-App von Apple lobend erwähnt, weil die das ermöglicht.

Nun waren diese anerkennenden Worte Apple offenbar peinlich. Denn wie anders ist es zu erklären, dass kaum obiger Beitrag veröffentlicht war, ein Dialog zwischengeschaltet wurde, der beim Antippen eines Links die folgende Warnung anzeigt: «Möchtest du iBooks beenden und diesen Link öffnen?»

Da liegt einem eine Replik im Stil von «Ja, du Trottel, sonst hätte ich nicht auf den Link getippt» auf der Zunge. Den ganzen Beitrag lesen »


Was kann man nicht alles in und mit der Crowd tun: Geld sammeln (Crowdfunding), Leute für sich arbeiten lassen (Crowdsourcing oder auch Crowdworking), sie zum Erzeugen von Inhalten benutzen (Crowd Content oder User-generated content), sich von Fremden herumfahren lassen (Crowddriving a.k.a. Uber) und ihr Sofa benutzen (Crowdsleeping a.k.a Airbnb), dem Schwarm Dinge zum Testen vorwerfen (Crowdtesting) oder ihn Kontrollen ausführen lassen… nein halt, Crowd control ist was anderes. Aber ihr versteht, was ich meine. Das Netz ist so egalitär und die Sharing Economy so omnipräsent, dass Marx vor Freude hüpfen müsste. Oder auch nicht.

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So wird es sein, wenn ich mal Unternehmer bin. (Bild: picjumbo.com)

Jedenfalls geht es hier um ein Ding, das man «Crowd Innovation» nennen könnte. Klar, auch das ist nicht neu. Es gibt die Schweizer Plattform Atizo.com, die ich hier und hier vorgestellt habe. Aber Atizo entwickelt Produktideen und -verbesserungen. Aber wie krass wäre denn ein Marktplatz, wo Geschäftsideen und Business-Pläne für Startups getauscht werden? Eine Website, auf der man seine Idee präsentiert und dann im Idealfall Leute findet, die sie mit einem (oder für sich allein) realisieren.
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… und andere Reisepannen wie Sonnenbrand, verpasstes Checkin am Flughafen und fehlherhafte Lokalwahl vor Ort. Denn was gibt es schlimmeres, als das Menu touristico herunterwürgen zu müssen? Im Patentrezepte-Video vom letzten Sonntag gibt es acht hübsche App-Tipps:


Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.
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Ich wohne nicht in einem Schloss. Und besitze weder eine berufliche Zweigniederlassung noch ein Ferienhäuschen am Meer. Darum könnte die heute bebloggte Angelegenheit leicht als Anzeichen digitaler Dekandenz verstanden wissen: Da meint einer, mehrere Computer verwenden zu müssen. Obwohl er zu faul ist, die paar Schritte von Computer A zu Computer B zu gehen.

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Dank Retina-Display am Mac kann man auch bei verkleinertem Bildschirm des Remote-Computers noch sehr gut arbeiten.

Ja, es ist tatsächlich so: Ich nutze neuerdings meinen Windows-Computer recht häufig von meinem Macbook aus. Und das, obwohl die räumliche Distanz zwischen beiden nicht mehr als knapp zwei Dutzend Schritte beträgt. Das Macbook wird häufig am Küchentisch verwendet. Der Windows-PC (ein Tower) ist im Büro installiert. Und zum Zugriff verwende ich die wunderbare Teamviewer-Software, die für derlei Unfug kostenlos verwendet werden darf.

Teamviewer ist bei mir schon seit Jahren in Betrieb. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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