Neulich fühlte ich eine Abenteuerlust in mir aufsteigen, bei der mir sofort klar war, dass sie die nur durch eine besonders tollkühne Aktion gestillt werden würde. Ich habe mich also entschlossen, wieder einmal eine Zeitschrift zu kaufen. Und zwar in digitaler Form.

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Schlecht lesbar: Die Standard-Ansicht mit einer Doppelseite.

Das Versuchsobjekt war die aktuelle Ausgabe vom «PC Magazin». Klar, die könnte man auch auf Papier kaufen. Als Schweizer sollte man das jedoch nur tun, wenn man unter akutem Geldüberschuss leidet. Das Heft kostet in Deutschland 5,40 Euro und in der Schweiz 10.60 Franken: Das sind 9,90 Euro, was einem Plus von 83 Prozent entspricht. Da kann ich nur wiederholen: Boykottiert Zeitschriften!

Kauft man das Heft als Epaper auf ikiosk.de, kommt man deutlich günstiger weg: 2,99 Euro bezahlt man, egal aus welchem Land. So weit, so erfreulich. Doch die Begeisterung erlahmt recht schnell. Den ganzen Beitrag lesen »


Sie entwickelt sich zu einer kleinen Obsession meinerseits – die Frage, wie man Fenster auf die richtige Grösse bringt, wenn man sie abfilmen will. Hier habe ich sie für die Browser besprochen, aber es gibt ja auch noch andere Programme. Eine universelle Lösung wird hier vorgestellt: Für Windows wird das Gratisprogramm Sizer empfohlen. Das operiert mit Tastaturkürzeln und sogar mit Makros, um Fenster auf die Grösse zu bringen, die man für sein Video gerade benötigt.

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Dieses Script in Automator bringt ein Programmfenster auf die gewünschte Grösse.

Für den Mac hat Amit Agarwal ein AppleScript-Script geschustert, das das Hauptfenster eines Programms auf die angegebene Grösse bringt und es in den sichtbaren Bereich des Bildschirms schiebt. Das ist der Code:
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Da «Kartografik» kein Wort ist, geht es heute auch ganz einfach um Karten. Zum einen um den «Atlas der wahren Namen», von dem ich hier erfahren habe. Das ist ein Werk, das, wie man bei Wikipedia lernt, sich um die Toponyme dreht – also Ortsnamen und geografische Bezeichnungen. In diesem Atlas werden Orte so bezeichnet, wie sie ursprünglich hiessen, bevor der Name über die Jahrhunderte immer weniger weniger verständlich wurden.

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Viel Wasser, viel Feuer.

Man findet überraschende Namen in Deutschland. Berlin ist – eigentlich ziemlich passend – die Sumpfstadt. In altpolabisch hiess berl eben Sumpf. Oder auch nicht so überraschend: Dass München «Bei den Mönchen» heisst, liegt irgendwie auf der Hand. Wer sich gefragt hat, was Schweiz eigentlich heisst, wird ebenfalls aufgeklärt: Den ganzen Beitrag lesen »



Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Nicht bei allen Google-Übernahmen hat man den Eindruck, dass die wirklich wohl überlegt waren. Zum Beispiel die Akquisition von Nik Software, die 2012 für einen ungenannten Betrag vollzogen wurde. Eine Nischensoftware für Windows und Mac passt so gar nicht zur Cloud-Company, die im Massenmarkt tätig ist. Und da Google nicht nur die (im Video vorgestellte) Nik Collection, sondern auch die Foto-App Snapseed (Mobile Bildbearbeitung für Fortgeschrittene) kostenlos abgibt, wird sich die Sache für den Suchmaschinenkonzern nicht gelohnt haben.
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… und wenn es schon eine Internetverbindung gibt, dann machen Sie, was Sie wollen (nur mit Photoshop läuft heute nichts.)

Adobe hat seinerzeit für die Creative Cloud viel Kritik einstecken müssen. 2011 hatte sich der Softwarekonzern entschieden, seine zentralen Produkte von InDesign über Photoshop bis hin zu Premiere nur noch als Mietsoftware und nicht mehr zum Kauf anzubieten. Im Februar 2013 habe ich dazu geschrieben:

Sowohl Microsoft als auch Adobe versuchen nun, ihr Problem über eine neue Form der Lizenzierung anzugehen. Statt die neuen Versionen schachtelweise zu kaufen, soll der Kunde die Software mieten. Bei den Volumenlizenzen in den Unternehmen ist das schon länger üblich. Das Mietmodell hat für den Hersteller den Vorteil, dass die Einnahmen kontinuierlich fliessen.
Für den Kunden bedeutet das Mietmodell, dass er automatisch die neueste Software zur Verfügung hat, ohne sich um Updates kümmern zu müssen. Lizenzen können ausserdem nach Bedarf bezogen werden.

Aber eben: Während Microsoft den Anwendern die Wahl lässt und Office weiterhin auch in der Schachtel anbietet, hielt es Adobe nicht für nötig, den Nutzern eine Kaufalternative anzubieten. Ich hielt das schon damals für arrogant. Denn auch wenn Mietsoftware in Zukunft wichtiger wird und Vorteile hat, so muss man den Leuten Zeit lassen, sich an den Wechsel zu gewöhnen und die eigene Softwarenutzung darauf abzustimmen.

Es gibt auch Leute, bei denen die Vorteile eines Kaufprodukts nach wie vor überwiegen. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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