… dann ist es zu spät für diesen Tipp hier. Es geht hier nämlich um knappe Speicherreserven.


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Ausreichend Kapazität ist eine zentrale Voraussetzung, dass Computer und Smartphone richtig funktionieren. Daher gibt es im Video Tipps, wie man vorbeugt und im Ernstfall reagiert.

Übrigens, interessant, wie sich dieses Problem über die Zeit entwickelt hat. In den Anfängen der Computerei – bzw. ende 1980er und anfangs 1990er, als Leute wie ich ihre ersten Computer benutzt haben, war das Problem absolut virulent. Da boten die Computer eine Festplattenkapazität wenige Megabytes gross. Bei meinem 386er hatte ich beispielsweise 120 MB zur Verfügung. Das war so wenig, dass ich intensiv mit externen Speichermedien jongliert und alles, was ich nicht unmittelbar benötigt habe, als platzsparende ZIPs weggeräumt habe. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe mich gelegentlich schon darüber aufgeregt, dass der Markt alles regelt. Ausser die Interessen der Konsumenten; excuse me please. In dieser Überzeugung wurde ich neulich durch absurde Vorkommnisse bestärkt.

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Häh? (Bild: JD Hancock/Flickr.com, CC BY 2.0)

Wohl weil ich neuerdings dem amüsanten Twitter-Account @jk_rowling folge, bin ich auf den Gedanken verfallen, mir nach zehn Jahren ihr Œuvre erneut zu Gemüte zu führen. Ich habe die Bücher damals in Papierform gekauft, doch wie es mit Papier so geht: Es wird an den Schwager ausgeliehen, der damit dann viele Dinge tut, ausser es zu retournieren. In Digital wäre das nicht passiert.

Jedenfalls hatte ich Lust auf die vom hochverehrten Stephen Fry – ebenfalls ein Twitter-Highlight – gelesenen Hörbücher. Und da sich bei meinem Audible.com-Account aus Gründen sechs Credits angesammelt hatten, schien es eine gute Idee, die dafür zu verwenden.

Doch nein. Harry Potter gibt es in Hörbuchform nicht nur von Fry gelesen, sondern auch von You probably don’t know who. Der Telegraph hat sich sogar ein bisschen über die Amerikaner lustig gemacht, die nicht in den Genuss dieses exquisiten britischen (Nicht-)Exportguts kommen.
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Ich habe mich mit zwei Alternativweltgeschichten herumgeschlagen. Erstens Underground Airlines von Ben Winters (Amazon Affiliate) und zweitens The Man in the High Castle (Amazon Affiliate) (Das Orakel vom Berge; Amazon Affiliate) von Philip K. Dick.

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Es gibt «The Man in the High Castle» auch als Fernsehserie von Amazon. Zu der habe ich bislang aber noch keine Meinung. (Bild: Amazon)

Im ersten Buch hat der Bürgerkrieg in den USA nie stattgefunden und die Sklaverei nur in Teilen der USA abgeschafft. Vier Staaten halten Sie aufrecht. Im zweiten Buch hat das dritte Reich den zweiten Weltkrieg gewonnen und massiv expandiert. Die Welt ist quasi zweigeteilt. Das japanische Reich die Teile der Welt, die die Nazis nicht unter ihr Joch gebracht haben, also den fernen Osten und ein bisschen von Südamerika. Die USA sind dreigeteilt. Der Osten steht unter deutschem Einfluss, dazwischen gibt es den mittleren Westen, wo nicht gerade viel los ist. Und die Westküste wird von den Japanern beherrscht. Nur Kanada scheint sich so etwas wie Unabhängigkeit bewahrt zu haben. Juden und Schwarze sind weitgehend ausgerottet und die USA sind kulturell unbedeutend; das einzige, was einen gewissen Wert hat, sind amerikanische Antiquitäten aus der Vorkriegszeit. Auch technisch hat die Entwicklung einen anderen Verlauf genommen. Es gibt Flüge zum Mars, aber kein Fernsehen.

Im ersten Buch geht es um Victor, der selbst ein Befreiter, jagt für den United States Marshals Service flüchtige Sklaven. Im zweiten verfolgen wir diverse Protagonisten in ihrem Alltag auf diesem ungemütlichen Planeten. Den ganzen Beitrag lesen »


Ein Problem, das ihr sicher kennt: In den mobilen Browsern sammeln sich über die Zeit unzählige offene Reiter an. Aus Ordnungsliebe, zur Schonung der Ressourcen und Wahrung der Übersicht will man irgendwann Tabula Rasa machen. Ich habe bisher einen Reiter nach dem anderen geschlossen, von Hand. Stellt sich die Frage: Geht es auch einfacher? Kann man alle Tabs in einem Rutsch schliessen?

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Gebrauchte Websites entsorgen: Bei Safari geht es unlogisch, bei Firefox einleuchtend.

Antwort: Ja. Bei Safari in der mobilen Variante ist die Vorgehensweise allerdings wenig einleuchtend und nicht das, was man von Apples angeblicher intuitiver Bedienungsweise erwarten würde. Man tippt in der Symbolleiste auf den Befehl rechts unten, mit dem man einen neuen Reiter öffnet – aber man tippt nicht kurz, sondern lange, bis ein Popup-Menü erscheint, das den Befehl X Reiter schliessen anbietet. X ist die Zahl der offenen Reiter.

Bei Firefox in der mobilen Variante – die ich bekanntlich wärmstens empfehle – geht es logischer. Den ganzen Beitrag lesen »



Äh, das bin ich beim Surfen.

Clickclickclick.click ist nicht meine neue Zweit-Domain – was mich schon ein bisschen reut. Es ist eine echt coole Domain.

Nein, es handelt sich hier um ein aufschlussreiches Experiment. Auf dieser Website, auf der es im Wesentlichen einen grossen, grünen Knopf gibt, erfährt man auf spielerische Weise, welche Informationen man bei der Interaktion über sich preis gibt: Natürlich Details zum Browser, Betriebssystem, der Konfiguration, dem Internetzugang, und so weiter. Aber eben auch zur Verhaltensweise: Ist man ein forscher oder zurückhaltender Klicker? Bewegt man die Maus langsam oder schnell? Wie schnell doppel- oder trippelklickt man? Kommt man auf die Idee, den Knopf durch die Gegend zu ziehen?

Das ist amüsant gemacht, indem eine Stimme (mit einem ziemlich unüberhörbaren holländischen Akzent) Kommentare abgibt – wie bei einem Laborversuch, bei dem man selbst das Versuchsobjekt (Subject) ist. Und es ist auch ziemlich eindrücklich. Mir zum Beispiel war zwar klar, dass die technischen Aspekte meiner Internetnutzung genau durchleuchtet werden. Mir war aber nicht klar, dass ich als User auch verhaltenspsychologisch derartig interessant bin. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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