Ein Leser hat neulich von einem grossen Ärger berichtet:

Wie ich sehe, bin ich nicht der einzige, der sich grün und blau über die Microsoft- Spitzbuben ärgert: Microsoft won’t fix the most frustrating thing about Windows.

Das schlimmste Ding bei Windows sind die automatischen Updates, die sich in den Vordergrund drängen und den Computer neustarten wollen. Im Beitrag werden Leute zitiert, bei denen dieser Neustart unvermittelt erfolgte und Datenverlust auslöste.

Zum Beispiel Comedian Baratunde Thurston, der die Sache ganz und gar nicht komisch fand, hat sie ihn doch 90 Minuten Arbeit gekostet. Er schwört in einem Tweet, er habe auf «Later» geklickt.

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«Bitte warten Sie ein bis zwei Stunden, bis das Rädchen aufgehört hat zu rädeln.»

Das ist mir noch nie passiert und ich kann darum nicht sagen, ob er vielleicht nicht doch daneben geklickt hat. Oder ob Windows in diesem Fall dachte, es besser zu wissen – das Betriebssystem neigt ja durchaus zur Besserwisserei. Es gibt im Artikel aber noch viele weitere Stimmen. Und was ich tatsächlich schon erlebt habe, ist ein Computer, der beim Einschalten noch mitten im Update-Prozess. Bei grösseren Updates passiert das: Dann wird beim Herunterfahren der Update-Prozess angestossen, der dann beim nächsten Start weitergeführt wird.
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Die Sache mit den USB-Steckern ist inzwischen, sagen wir es vorsichtig: unübersichtlich geworden. Den normalen USB-Stecker (Typ A) braucht man noch oft für Geräte aller Art. Der Typ B dürfe eigentlich längst ausgestorben sein. Doch weil Druckerhersteller ihn aus unerfindlichen Gründen lieben, muss man dennoch ein Kabel vorrätig haben.

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Ein halber Stecker in einer ganzen Buchse.

Micro-USB ist auch ständig im Gebrauch: Man braucht ihn für viele Smartphones und Gadgets zum Datenaustausch und ich lade diverse Geräte damit, zum Beispiel Kopfhörer und Videoleuchten. Der minim höhere Mini-USB-Stecker könnte ebenfalls vom Angesicht dieser Erde verschwunden sein. Aber nein, meine Spiegelrefexkamera (Nikon D7000) hat noch diesen Anschluss, sodass man auch dafür eine passende Strippe parat haben muss.

So weit die USB-1.0/2.0-Abteilung. Für Backups in ordentlicher Geschwindigkeit habe ich diverse USB-3-Festplatten in Betrieb. Die brauchen natürlich Extrakabel. Am einen Ende sind sie kompatibel zum USB-Typ A. Doch am anderen Ende nicht: Die Festplatte hat eine USB-3.0-Micro-B-Buchse mit einem kleinen Zähnchen, in die nur ein Stecker mit einer asymmetrischen Kerbe passt.

Und dann sind da noch die Freuden von USB-C, die sich erst mit Adaptern und Hubs so richtig entfalten mögen.
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Wer hat Zeit, zum Gemüsemarkt zu gehen? (Bild: Arlington Courthouse Farmers Market, Cliff/Flickr.com, CC BY 2.0)

Seit einiger Zeit nutzen wir für die Bestückung unseres Haushaltes mit den gängigen Verbrauchsgütern LeShop. 1997 ist der Online-Supermarkt gegründet worden. Damit gehörte er schon 2008, bei unserer Digitalk-Sendung mit Mitbegründer Christian Wanner, zum Schweizer E-Commerce-Urgestein. Wenn ich gleich am Anfang meckern darf: Das sieht und merkt man der App und der Website auch an.

Wir nutzen LeShop, weil wir aus Gründen weniger zum Einkaufen kommen. Und weniger Lust zum Schleppen haben, weil der Rücken eh viel mitmacht. Die Erkenntnisse nach knapp einem halben Jahr:

Es funktionierte bis jetzt reibungslos und ist eine wirkliche Erleichterung im Alltag. Wir nutzen inzwischen auch das Lieferabo. Damit spart man sich Lieferkosten, ähnlich wie bei Amazon Prime. Darum: Eine echte Empfehlung an frischgebackene Eltern, das macht auch die Versorgung mit den Gütern wie Windeln, nach denen das Kindlein ständig verlangt, deutlich einfacher. Die grösste Panne war ein Romanescu, der innen schon reichlich verfärbt war. Er wurde umstandslos rückvergütet, hat beim Kochen aber natürlich trotzdem gefehlt.

Am Sortiment gibt es wenig auszusetzen. Abgesehen vom tragischen Umstand, dass es meine Lieblings-Schokocreme nicht gibt. Naja, vielleicht gibt es sie sogar, und ich habe sie bloss nicht gefunden, weil die Produktsuche echt schwierig ist, wenn man sich nicht an den genauen Produktnamen erinnert. Oder wenn ein Produkt nur eine generische Bezeichnung hat, wie das bei der Migros ab und zu vorkommt.

Und damit sind wir bei meinen Empfehlungen zuhanden Leshop für das noch bessere Einkaufserlebnis: Den ganzen Beitrag lesen »


Dieser Beitrag heute ist eine reine Pflichtübung. Bekanntlich gehören Endless Runner, nebst Solitär, zu den unbestrittenen Kernthemen dieses Blogs. Der Autor hier, also ich höchstpersönlich, würde mich ganz unbescheiden als Koryphäe in diesen Gattungen bezeichnen. Ich wundere mich schon die ganze Zeit, dass das Fernsehen nicht ständig Experteninterviews mit mir dreht.

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Äh, wo gehts hier lang?

Aus diesem Grund muss hier Super Mario Run besprochen werden (iPhone und iPad, Android folgt). Nintendo hat mit diesem Titel nicht nur für viel Furore und einen Hype gesorgt, sondern auch einen Genrewechsel vollzogen. Gehörten die Mario-Spiele früher zum Genre des Jump ’n’ Run, würde ich den iPhone-Titel in die Kategorie der Endless Runner einordnen. Andere Experten werden einwerfen, dass man bei Mario nicht endlos rennt, sondern nur relativ kurze Levels spielt, weswegen es sich nicht um einen Endless Runner handeln kann. Ich kontere dieses laienhafte Argument mit der messerscharfen Analyse, dass das Hauptmerkmal dieses Genres nicht die Endlosigkeit der Level, sondern die automatische Vorwärtsbewegung der Spielfigur ist. Sie rennt mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit, und der Spieler kann lediglich durch Richtungswechsel (rechts, links, oben, unten) sein Überleben sichern. Sinnvollerweise würde man dieses Genre Autorun nennen. Aber bei der Benennung hat es die Welt leider verpasst, mich zu fragen. Das hat sie nun davon.
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Die gängigen Browser haben nette Entwickerwerkzeuge. Bei Firefox findet man im Kontextmenü die praktische Funktion Element untersuchen. Er öffnet den Seiteninspektor. Bei Chrome geht es mit Untersuchen analog: Man kann sich den Code der Website ansehen und ihn sogar verändern. (Natürlich nur in der lokalen Ansicht, nicht auf dem Webserver – das wäre ja noch schöner.) Man erfährt, welche Schriften eine Site nutzt, wie das Boxmodell greift und welche CSS-Regeln vorhanden sind.

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Das Weisse Haus kocht auch nur mit Drupal.

Chrome listet auch die verknüpften Quellen, gibt in der Console Fehlermeldungen aus, die während des Renderns aufgetreten sind und schlüsselt in der Timeline das Ladeverhalten einer Site auf. Damit kann man stundenlang spielen, selbst wenn man keine eigene Webseite hat, deren Aussehen oder Leistung man verbessern könnte. Nein, das ist auch interessant, wenn man lediglich gerne hinter die Kulissen schaut. Denn hinter den Kulissen einer Website findet sich nun einmal HTML-Code und CSS.

Zwei weitere praktische Erweiterungen für diesen Zweck empfehle ich für Chrome:
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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