Evernote nutze ich schon seit mehr als sieben Jahren. Das zentrale Einsatzgebiet ist für mich das Festhalten von Ideen – vor allem für Artikel, Blogbeiträge, Radiosendungen und Patentrezepte-Videos.

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So will ich meinen Ideenfundus gerne strukturiert haben.

Nun habe ich mich vor Kurzem schweren Herzens entschlossen, diese Ideensammlungen nach Onenote zu transferieren. Das ist Microsofts Anwendung, die inzwischen zu Office gehört. Sie ist kostenlos für Windows, für den Mac, für Android und iPhone/iPad verfügbar und kann auch via Web benutzt werden.
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Hörspiel 2.0

30 Jul 2015 In: Deutsch

Neulich habe ich mich vergoogelt und bin beim Hörspiel «39» von WDR3 gelandet. Das verspricht zweierlei: Zum ersten will es interaktiv sein. Und zum zweiten ein «3-D Hörspiel für Kopfhörer».

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Flache Bilder zu dreidimensionalem Klang.

Was das erste Schlagwort bedeutet, wird schnell klar: Es gibt «39» auch als App für Android-Geräte und für iPhones und iPads. In der App gibt es verschwommen-psychedelische Bilder, in denen man sich mit Wischen und Zoomen von Szene zu Szene bewegt – und mitunter auch die Reihenfolge der Geschehnisse leicht variieren kann. Echte Interaktivität bietet die App allerdings nicht: Die Ereignisse verändern kann man nicht. Daher neige ich zur Empfehlung, «39» in der nicht-interaktiven Form zu geniessen. Bei der schliesst man die Augen, folgt der Geschichte, ohne auf dem Tablet wischen zu müssen. Und statt den schummrigen Bildern hat man sein Kopfkino.
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Das Sommerloch ist wie gemacht für ein bisschen Medienschelte. Oder sagen wir: Medienreflexion mit einem Hauch von Selbstkritik. Es geht um die Teaser. So nennt man Programmhinweise, die man, etwas weniger euphemistisch, auch Eigenwerbung heissen könnten.

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Taten statt Worte, Pro Sieben. Oder, wie der Engländer sagt: The proof of the pudding is in the eating.

Nun fangen wir den Beitrag an mit der Selbstkritik: Es ist nicht so, dass mir Eigenwerbung fremd wäre. Im Gegenteil: Dieses Blog hier betreibt Werbung für meine neue Videorubrik Digitale Patentrezepte beim Tagi: Da, eben ist es wieder passiert! Ich weise auf Twitter jeweils auf meine Radiosendungen hin und vertwittere meine Blogbeiträge. Im Internet herrscht ein erbitterter Kampf um Aufmerksamkeit und in dem Kampf ist es nicht so, dass sich Qualität automatisch durchsetzen würde. Beachtung findet tatsächlich, wer am lautesten schreit.

Das setzt nun aber leider eine Spirale in Gang, in der jeder versucht, den anderen zu übertönen – was ich im Beitrag So ein Kack! kritisiert habe. (War das etwa schon wieder ein Teaser?)

Aggressives Clickbaiting führt zu nichts. In der Vermarktung eigener Inhalte ist Mässigung angesagt. Den ganzen Beitrag lesen »


Woran erkennt man einen Nerd? Genau: Daran, dass er Websites nicht nur oberflächlich betrachtet, sondern auch gerne unter die Haube schaut. Sprich: Den HTML-Code unter die Lupe nimmt. Bekanntlich gibt es dort viele schöne Dinge zu entdecken: Beispielsweise, wer hinter unappetitlichen Werbesujets steckt (Daniel Graf zur RTVG-Nein-Kampagne). Man stösst manchmal auf Jobangebote im HTML-Code. Und ansonsten gibt es die Möglichkeit, an die URL von Hintergrundbildern zu gelangen oder technische Finessen zu entmystifizieren…

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Im HTML-Quellcode gibt es allerhand zu entdecken…

Während man bei den Desktop-Browsern viele Werkzeuge für den Quellcode und die Seitenanalyse erhält (die Firefox-Entwicklertools bzw. die Chrome DevTools), verweigert sich Mobile Safari dieser Perspektive völlig. Ich habe mir daher die App View Source (für 1 Franken im Apple App-Store) besorgt.
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Die Titelalternative zu diesem Beitrag war: Bugger off, Ender!

Audible hat mich in letzter Zeit mit der Empfehlung gepiesackt, ich solle mir doch Ender’s Game anhören. Auf Deutsch heisst die Geschichte Enders Spiel oder laut Wikipedia Das grosse Spiel. Wikipedia bezeichnet die Geschichte ausserdem als Military Science Fiction, was mir hätte eine Warnung sein sollen. Ich mag zwar Science Fiction im Allgemeinen. Aber das militärische Subgenre kann mir gestohlen bleiben. Mit ein wenig Militarismus kann ich leben – denn sonst hätte ich mir auch Star Trek mit samt der Starfleet ans Bein streichen müssen. Aber die Figuren in Star Trek sind keine Militärköpfe. Im Gegenteil: Kirk setzt sich immer wieder über die Hierarchien hinweg und für Spock zählt sowieso nur der Rationalismus.

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Kleiner Brutalo, grosser Brutalo.

Doch ich habe mich davon nicht abhalten lassen. Auch nicht von der Kontroverse um den Autor, der wegen seiner vehementen Ablehnung der Homo-Ehe in die Kritik geraten ist. IMHO ist es Unsinn, wenn man nur Geschichten von Autoren liest, mit denen man politisch auf einer Linie liegt. Ein Werk muss für sich selbst sprechen. Es kann im Idealfall auch deutlich intelligenter sein, als was sein Urheber in politischen Debatten so von sich gibt.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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