Es gibt nützliche Webdienste, die in einer perfekten Welt überflüssig wären. Zum Beispiel die Dienste für Einweg-E-Mail-Adressen. Sie haben ein bisschen etwas Anrüchiges. So, als ob man sich einen gefälschten Schülerausweis besorgen würde, um sich ein bisschen älter zu machen und die Vorteile des Erwachsenenseins schon in Jugendjahren zu geniessen… Und um allfällige Spekulationen im Keim zu ersticken: Nein, ich habe nie einen gefälschten Schülerausweis besessen.

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Öffentliche Mailboxen bei Mailinator.

Dienste wie mailinator.com oder maildrop.cc nutze ich aber gelegentlich. Mein Haupteinsatzgebiet sind die Softwaretests, die ich für Publisher.ch, den Tagi und dieses Blog hier durchführe. Um eine Testversion herunterzuladen, muss man sich immer öfters mit E-Mail-Adresse identifizieren, wobei man selbstverständlich sogleich für den Newsletter angemeldet wird. Dieses Verfahren ist Unsinn. Den ganzen Beitrag lesen »


Verschwörungstheorien sind kein Privileg des Westens. Im Gegenteil – in der arabischen Welt sind sie so weit verbreitet, dass sie die Politik und das Zusammenleben tangieren.
Viele der Theorien drehen sich um die USA und um Israel. Und um dressierte Haie, Geier, Nagetiere und Insekten, die im Dienst des Mossad stehen sollen.
Abgerundet wird dieser orientalische Konspirationscocktail durch einen guten Schuss «Islamischen Staat» und durch einen Gutsch Coca-Cola… Prost!
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Beim Blick in mein Archiv für die Rubrik Zufallsscreenshot des Tages bin ich folgendem Screenshot begegnet.

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Motion damals…

Er zeigt Motion, Apples Programm zur Video-Animation, ungefähr vergleichbar mit After Effects von Adobe. Ich habe die erste Version damals im Beitrag Pixel mit Bewegungsdrang für den Publisher vorgestellt.
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Mit dem Namenswechsel von Orange zu Salt hat Salt die Gelegenheit wahrgenommen, die iOS-App zu überarbeiten. Die App gibt es kostenlos im im Apple-App Store. Und ja, eine Android-Version ist auch zu haben.

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Gut, aber…

Man kann mit der App als Orange-, pardon: als Salt-Kunde seinen Rechnungen einsehen, die laufende Nutzung (bezüglich Datenverbrauch, Gesprächsminuten und Frei-SMS) einsehen und Optionen wie Visual Voicemail, Mitteilung über verpasste Anrufe einsehen. Und man könnte auch die Travel Packs buchen – was ich nicht tue, weil ich weiterhin die Lösung hier propagiere.

Diese Administrationsmöglichkeiten sind praktisch, aber darüber hinaus ist die App kein Meisterwerk an Programmierkunst oder Innovationskraft. Wenn ich darf1, hier einige Verbesserungsvorschläge:
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Jede Generation hat ihre Ängste, behauptet der Klappentext zu Stephen Kings Buch Mr Mercedes von 2014 (Deutsche Fassung bei Amazon, englisches Original bei Amazon). Und Stephen King ist der Mann, der diese kollektiven Ängste zu bewirtschaften weiss. In «Mr. Mercedes» ist es ein «lone wolf», der sich autodidaktisch zum Terroristen entwickelt. Mit dem Islam hat das nichts zu tun – denn der ist gar nicht nötig. Eine alkoholkranke Mutter, einige Schicksalsschläge in der Jugend und eine verquere Psyche reichen völlig aus, um zum homegrown Soziopath zu werden.

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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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